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Elisabeth97

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.05.2022

Sehnsuchtsort Cherry Hill

A Place to Love
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Cherry Hill ist ein Ort zum Träumen, ein Ort zum Leben und Lieben. Für alle, die eine emotionale, lockere und super sommerliche Liebesgeschichte suchen, ist der neue Roman von Lilly Lucas einfach perfekt. ...

Cherry Hill ist ein Ort zum Träumen, ein Ort zum Leben und Lieben. Für alle, die eine emotionale, lockere und super sommerliche Liebesgeschichte suchen, ist der neue Roman von Lilly Lucas einfach perfekt. Mir haben vor allem die Charaktere und der Schreibstil sehr gefallen und mein Herz ist aufgegangen als ich die Szenen zwischen June und Henry gelesen habe. Ein wirklich tolles Buch, welches ich nur empfehlen kann.
Juniper McCarthy versinkt in Arbeit auf ihrer Obstfarm in Cherry Hill. Seitdem ihr Vater gestorben ist und ihre Mutter gesundheitlich nicht mehr sehr viel arbeiten kann, leitet Juniper oder June, wie sie von allen genannt wird, die Farm fast komplett alleine. Sie bekommt zwar Hilfe von ihren Schwestern, doch vor allem der finanzielle Aspekt belastet sie deutlich. Mitten in der Pfirsichernte steht auf einmal Henry vor ihrer Tür und möchte sich von ihr scheiden lassen. June ist total vor den Kopf gestoßen und mehr und mehr verwirrt von Henrys Anwesenheit. Vor allem ihre Gefühle spielen verrückt und sie weiß nicht wie sie sich entscheiden soll, da die Umstände sich seit 3 Jahren nicht geändert haben als sie sich gegen ihre Liebe zu Henry entschieden hat.
Das Buch hat mich total abgeholt und vom Cover bis zur letzten Seite begeistern können. Ich bin sofort in die Geschichte eingetaucht, konnte mit June mitfühlen und habe Henry sofort in mein Herz geschlossen. Die Dynamik der beiden ist wirklich toll und ich habe die Szenen der beiden wirklich sehr gerne gelesen. Vor allem Henry schafft es immer wieder genau den richtigen Ton für June zu treffen und sie zu unterstützen ohne ihr die Selbstständigkeit zu nehmen. Beide Charaktere haben große Verpflichtungen in ihrer Familie, trotzdem stellt Henry June von Anfang an an erste Stelle und versucht alles, damit die Beziehung der beiden funktioniert. June ist eine selbstbewusste, starke Frau, die immer versucht für jedes Problem eine Lösung zu finden, nur bei Henry stößt sie an ihre Grenzen und muss lernen auch ihre Bedürfnisse in den Vordergrund zu stellen. Ihre Familie unterstützt sie in allem so gut sie können und führen ihr vor Augen was wirklich wichtig ist im Leben.
Die Dynamik auf der Farm, das Zusammenleben dort und die Arbeit haben mir sehr gut gefallen und ich fand die verschiedenen Figuren sehr passend. Es wird auch ein kleines bisschen politisch und gesellschaftskritisch, da Cherry Hill für Nachhaltigkeit, faire Arbeitsbedingungen und Umweltschutz einsteht und damit etwas alleine in dem verschlafenen Nest steht. Doch June gibt ihr Bestes und geht bei ihren Überzeugungen auch keine Kompromisse ein.
Eines der schönsten Aspekte dieses Buches war die Kleinstadtatmosphäre. Die Beschreibungen der Stadt und der Zusammenhalt der Einwohner und vor allem das Peach Festival haben mir sehr, sehr gut gefallen und ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen.
Lilly Lucas hat es geschafft eine kleine heile Welt zu erschaffen, in die ich super gerne abgetaucht bin und trotzdem mit Problemen der realen Welt konfrontiert wurde, die mich jedoch nicht belastet haben, sondern die Geschichte interessant und authentisch haben werden lassen. Vor allem der Schreibstil der Autorin ist einfach wirklich toll, das habe ich schon in der Green Valley-Reihe bemerkt. Ich mochte die Charaktere sehr gerne und freue mich schon riesig auf die Geschichte von Lilac und Bo.
Ich kann die Geschichte "A Place to love" nur jedem New Adult und Liebesroman-Fan empfehlen. Es ist eine locker, leichte Geschichte mit wirklich super sympathischen Charakteren und einer tollen Liebesgeschichte. Vor allem der Ort Cherry Hill und die Atmosphäre des Buches haben mich so eingefangen und mir ein paar Stunden Erholung vom Alltag beschert. Ich gebe den Buch 5 von 5 Sternen, da es genau das Buch war, was ich in diesem Moment braucht.

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Veröffentlicht am 29.11.2020

Super spannende Fantasygeschichte, bei der die Chemie im Mittelpunkt steht

Kaleidra - Wer das Dunkel ruft (Band 1)
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Kaleidra - Wer das Dunkel ruft hat mich nach einer kurzen anfänglichen Skeptik zu 100 % überzeugen können und ich bin nur so durch die Seiten geflogen.

Inhalt:

Die Geschichte spielt in Rom, was ich sehr ...

Kaleidra - Wer das Dunkel ruft hat mich nach einer kurzen anfänglichen Skeptik zu 100 % überzeugen können und ich bin nur so durch die Seiten geflogen.

Inhalt:

Die Geschichte spielt in Rom, was ich sehr passend und atmosphärisch fand. Mir hat vor allem der Gegensatz zwischen dem Leben der Reichen Loge, die mit Privatlimousinen durch die Gegend fahren und in schicken Villen wohnen, und Emilias "einfachen" Leben mit ihrer Mutter, in einer eher ärmlichen Gegend, gefallen. Trotz dieses Gegensatzes ist Emilia ein lebensfroher und zufriedener Mensch. Sie hilft ihrer Mutter wo sie kann und die beiden führen ein erfülltes Leben, inmitten einer Stadt, die nur so vor Prunk und Altertümlichkeit strotzt. Da ich schon einmal in Rom war, konnte ich mir vieles gut vorstellen und ich finde das Setting der Geschichte hätte nicht besser gewählt werden können. Bei einem Museumsbesuch entdeckt Emilia, dass sie anscheinend als einzige ein uraltes Manuskript lesen kann, welches dort ausgestellt wird und da dieses Manuskript als Köder dient, wird sie daraufhin sofort von einem jungen Mann angesprochen, der ihr weiß machen will, sie wäre Teil einer Geheimloge von Alchemisten. Zuerst glaubt sie ihm natürlich nicht und versucht aus seinen Fängen zu entkommen, doch als auch noch eine Gruppe anderer Alchemisten auf sie aufmerksam wird und versucht sie zu kidnappen, muss sie wohl oder übel dem geheimnisvollen und doch sehr unfreundlichen Mann, namens Ben, folgen. Er bringt sie zu seiner Loge, der Goldloge von London, die gerade in Rom verweilen, um diese eine Person zu finden, die das Manuskript übersetzten kann. Und diese Person ist ausgerechnet Emilia. Emilia erfährt, dass sie zur Silberloge gehört, die mit der Goldloge verbündet ist, jedoch immer kleiner wird und einen unfreundlichen und gruseligen Großmeister hat, der Emilias Fähigkeiten für sich nutzen möchte. Ben und Emilia versuchen nun, im Kampf gegen die Zeit, da das Manuskript immer mehr zerfällt, die Rätsel zu lösen und müssen dabei auf gefährliche Missionen auf der ganzen Welt.

Meine Meinung

Zu Beginn war ich etwas verwirrt und skeptisch was die Idee mit den chemischen Elementen anbelangte. Ich muss gestehen, dass ich in Chemie nie eine große Leuchte war und konnte deshalb mit manchen Dingen nichts anfangen. Doch im Laufe der Geschichte wurde immer mehr erklärt und ich habe auch interessante Dinge gelernt. Zum Ende hin fand ich die Idee mit chemischen Elementen zu kämpfen und diese beherrschen zu können, grandios und es hat super zu den anderen Missionen gepasst, die Ben und Emilia meistern mussten. Jede Mission war auf ihre eigene Art spannend und einzigartig und das tollste war, dass vieles dabei an realen Begebenheiten angelehnt war, sodass eine Art Schnitzeljagd durch einige interessante Bauten der Weltgeschichte entstand.

Auch die Logenmitglieder, die Emilia kennen lernt, sind alle auf ihre eigene Art und Weise interessant und liebenswert, sodass man eigentlich alle sofort ins Herz geschlossen hatte, genauso wie Emilia. Doch vor allem die Chemie zwischen Ben und Emilia fand ich einfach nur grandios. Ich habe schon lange keine so schöne, herzerwärmende Liebesgeschichte mehr gelesen, obwohl diese gar nicht dominant im Vordergrund stand. Die beiden kriegen sich oft in die Haaren und vor allem Bens Befehlston ist Emilia häufig zu viel. Jedoch bekommt sie es immer wieder hin, Ben auf intelligente und witzige Art in seine Schranken zu verweisen und der Funke der beiden, die Zuneigung, die die beiden empfinden, ist sofort auf mich übergesprungen. Aufgrund der Schwierigkeiten, die die beiden haben, leide ich mit ihnen und bin so unfassbar gespannt auf den nächsten Teil.

Fazit:

Da es mein erstes Buch von Kira Licht war, wusste ich nicht genau was mich erwartet, aber die Geschichte hat mich einfach vollkommen überzeugt, die Charaktere waren fantastisch und mit ihren Fehlern und Macken unfassbar liebenswert. Auch die Gegner der Gold- und Silberloge, die Quecksilberloge waren interessant und ich denke wir werden im nächsten Teil noch mehr von ihnen erfahren, bei diesem Ende. Die Idee der chemischen Elemente und der Alchemie war für mich relativ neu und somit auch sehr spannend. Ich habe viel neues gelernt. Zuletzt hat mir auch der Schreibstil sehr gefallen und ich konnte mich sehr gut in die Handlung hineinfallen lassen.
Eine wirklich große Leseempfehlung für alle Fantasy Liebhaber.

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Veröffentlicht am 26.10.2020

Tolle Geschichte für Kinder mit viel Tohuwabohu

Ellas verrückt-verrutschtes Leben
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Ellas verrückt verrutschtes Leben

Inhalt:
Ellas Leben wird vollkommen auf den Kopf gestellt, als sie mit ihrem Vater, dessen neuer Frau und deren Tochter, die zufällig auch ihre beste Freundin ist, aufs ...

Ellas verrückt verrutschtes Leben

Inhalt:
Ellas Leben wird vollkommen auf den Kopf gestellt, als sie mit ihrem Vater, dessen neuer Frau und deren Tochter, die zufällig auch ihre beste Freundin ist, aufs Land ziehen muss und auch noch von München in den Norden Deutschlands. Und eigentlich lief es gerade so gut mit ihrem Schwarm Toni, der sie endlich auf seine Party eingeladen hat. Ella will also eigentlich nur wieder zurück nach München in ihr altes Leben. Alle anderen in der Familie können Ellas Wunsch jedoch nicht wirklich nachvollziehen, da sie sich sehr auf das Leben auf dem Land freuen. Durch Zufall rutscht Ella, zusammen mit einem Hahn auf dem Kopf und Dodo, Ellas bester Freundin und nun Stiefschwester, die Rutsche im Garten hinunter und landet auf einmal wieder in der Küche. Sind die beiden Schwester gerade wirklich in der Zeit gereist? Um das zu testen, überredet Ella Dodo noch einmal zu rutschen und tatsächlich können die beiden durch die Rutsch eine halbe Stunde in die Vergangenheit reisen. Ella sieht sofort eine Chance zurück nach München zu kommen und schmiedet Pläne, um auch weiter in der Zeit zurück zu reise. Dodo dagegen hat Bedenken und als auch noch seltsame Veränderungen geschehen, beginnt auch Ella sich Sorgen zu machen, will jedoch ihre Pläne noch nicht vollständig aufgeben. Dadurch kommt es zwischen Ella und Dodo zu einen großen Streit und die Ereignisse um sie herum werden immer mysteriöser. Ellas Vater ist ständig müde und schläft sogar beim Frühstück ein, Dodos Mutter entwickelt auf einmal eine Tierhaarallergie und aus einem Hund wird auf einmal eine Ratte. Obwohl Ella und Dodo unterschiedliche Meinungen haben, müssen sie zusammenarbeiten, um das Geheimnis der Zeitrutsche zu lösen.

Meine Meinung:
Die Geschichte von Ella und Dodo und der Zeitrutsche ist eine super süße, humorvolle und kindgerechte Erzählung. Ella ist ein aufgewecktes junges Mädchen, die mit der neuen Situation zuerst gar nicht zurecht kommt und versucht wieder in ihr altes Leben zurückzukommen. Das konnte ich total nachvollziehen, da es mir in diesem Alter sicher auch so gegangen wäre. Dodo ist dagegen total offen und freut sich auf das Leben auf einem Bauernhof. So geraden die beiden Mädchen aneinander. Dieser Konflikt war total authentisch und auch Ellas Versuche sich zu entschuldigen, jedoch dann immer wieder einen Rückzieher gemacht hat, haben die Protagonisten sehr authentisch und menschlich gemacht. Dadurch fand ich es umso schöner, dass sie dann am Ende doch über ihren Schatten gesprungen ist und sich bei Dodo entschuldigt hat und sogar dem Leben auf dem Hof eine Chance geben will. Ich denke Ella hat sich ihrem Alter entsprechend verhalten und war trotz mancher Zickereien, die sie häufig doch selbst verursacht hat, eine sympathische und spannende Protagonistin. Die doch sehr ernste Thematik der Scheidung der Eltern und der Gründung einer neuen Familie wurde sehr behutsam und trotzdem lustig miteinbezogen, sodass es vielen Kindern sicherlich Mut geben kann. Vor allem die Stiefmutter und auch den Vater fand ich sehr lustig, als sie sich immer seltsamer verhalten haben, der Leser jedoch trotzdem noch bemerkt hat, wie liebevoll und umsichtig sie mit den beiden Kindern umgehen. Dodo war ein super Gegenpart zu Ella, hat sich zwar nicht von ihren Ansichten abbringen lassen, ist aber auch immer wieder auf Ellas Vorschläge eingegangen und hat ihr ihre Fehler verziehen. Besonders Spaß gemacht, haben mir die Tiere, wie der Hahn, der einfach in den Kochtopf flattert, sowie das Pony, das auf einmal aus der Scheune trottet. Dafür war das Setting des ehemaligen Bauernhofs toll gewählt und wird vielen Kindern sicherlich zusagen.
Durch die kurzen Kapitel konnte man schnell und flüssig lesen und die Geschichte eignet sich auch zum Vorlesen. Außerdem wurde die Geschichte dadurch auch sehr spannend und man wollte unbedingt wissen, was denn hinter der Rutsche steckt. Die Aufklärung der seltsamen Veränderungen ließ jedoch ziemlich auf sich warten und wurde dann am Ende doch ziemlich schnell aufgeklärt, wobei es für mich auch nicht ganz nachvollziehbar war, wie Ella denn nun so schnell auf die Lösung kam. Da hätte ich mir noch ein paar mehr Rätsel gewünscht. Ich dachte auch, dass das ganze noch mehr mit den ehemaligen Bauern zutun hat, vielleicht wird das aber im zweiten Teil genauer angesprochen.
Der Schreibstil war flüssig und leicht zu lesen und auch für Kindern super geeignet. An manchen Stellen hätte ich mir gerne ein bisschen mehr Dialoge gewünscht, der Leser erfährt doch recht viel von Ellas Gedanken, die zum Ende hin doch immer die gleichen sind, weshalb ich am Ende ein kleines bisschen genervt von Ella war, da sie einfach nicht von diesem Toni wegkommt, obwohl alle versuchen ihr den Start im neuen Ort so angenehm wie möglich zu machen. Vor allem durch die Dorfbewohner, die Tiere und die Müdigkeit des Vaters musste ich echt häufig schmunzeln, sodass das Buch meine Erwartungen total erfüllt hat.

Fazit:
Ich habe mir eine leichte, lustige, kinderfreundliche Zeitreisegeschichte gewünscht und genau das habe ich bekommen. Ich habe geschmunzelt, mitgefiebert und hatte eine tolle Zeit beim Lesen. Die Rutsche ist eine tolle Idee und auch, dass man nur eine halbe Stunde in der Zeit zurückreisen kann, fand ich super gewählt. Ich meine diese Idee lädt doch gerade zum träumen ein. Was würde ich ändern, wenn ich es könnte und welche peinliche Situation hätte ich einfach wegrutschen können? Das dies aber natürlich nicht gerade Sinn und Zweck des Lebens ist, wird in diesem Buch auf lustige Art und Weise thematisiert, weshalb es sicherlich auch zur Unterhaltung mit den Kindern nach der Lektüre einlädt. Wirklich eine süße Geschichte, mit tollen Charakteren!

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Veröffentlicht am 22.06.2021

Eine spannende Fantasygeschichte mit viel Magie und Liebe

Stars Upon Us. Arena der Elemente
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»Stars Upon Us. Arena der Elemente« war für mich eine schöne Fantasygeschichte, in der sich alles um die Prüfung der Elemente dreht, an der die Erdkriegerin Emaya unbedingt teilnehmen möchte, um das Erbe ...

»Stars Upon Us. Arena der Elemente« war für mich eine schöne Fantasygeschichte, in der sich alles um die Prüfung der Elemente dreht, an der die Erdkriegerin Emaya unbedingt teilnehmen möchte, um das Erbe ihrer Mutter anzutreten und sich wie sie in der Arena zu behaupten. Für den Sieg trainiert sie schon ihr ganzes Leben lang, doch in der Hauptstadt angekommen, scheint alles anders zu sein, als Emaya immer dachte. Der Roman ist durchweg spannend und fesselnd, da viele Geheimnisse, Intrigen und Verschwörungen vonstatten gehen, die Emaya im Laufe der Geschichte aufdecken muss. Und dabei spielt die Zeit gegen sie, denn in den Ehrenkämpfen werden nur wenige überleben.

Emaya ist fest entschlossen bei der Prüfung der Elemente ihr Können zu Beweisen und für die Ehre des Königs zu kämpfen, um die Sterne am Nachthimmel zurückzuholen. Dafür trainiert sie schon ihr Leben lang als Kriegerin. Doch als dann bei der Zeremonie ihre sanftmütige und friedliebende Zwillingsschwester ausgewählt wird, fällt Emaya aus allen Wolken und trifft eine folgenschwere Entscheidung, um ihrer Schwester das Leben zu retten. Sie widersetzt sich dem Willen der Götter und geht anstelle ihrer Zwillingsschwester in die Arena. In der Hauptstadt angekommen, muss sie feststellen, dass das Versteckspiel gar nicht so einfach ist und sie immer wieder in Gefahr gerät entdeckt zu werden. Vor allem der Alpha-Wolf Dante hat es auf sie abgesehen und versucht sie von Anfang an einzuschüchtern. Doch bald bemerkt Emaya, dass nichts ist, wie sie dachte und die Rivalität und der Kampf der Elemente nur eine Intrige des Königs ist, um seine Macht zu behalten. Die Elemente müssen sich verbinden, um eine Revolution anzuzetteln und die Menschen von dem tyrannischen König zu befreien.

»Stars Upon Us. Arena der Elemente« war mein erstes Buch der Autorin B. E. Pfeiffer. Der Klappentext hat mir sehr zugesagt, da ich Geschichten mit Magie und übernatürlichen Kräften liebe. Auch die Idee der verschiedenen Elemente, die verschiedenen Tieren zugeordnet werden und auch dessen Eigenschaften übernehmen, fand ich sehr gelungen und hat mich etwas an die Art einer Fabel erinnert. Der große, starke, etwas brutale Bär, die schlauen, hinterlistigen und schnellen Schlangen oder die kleinen, verschreckten und unsicheren Rehe. Schnell bemerkt man beim Lesen, dass diese Eigenschaften zwar nach außen hin erkennbar sind, jedoch noch viel mehr unter der Oberfläche der verschiedenen Elemente steckt. Mir hat die Dynamik und das Zusammenleben im Haus der Elemente, in dem sich die Krieger für die Kämpfe bereit machen, sehr gut gefallen. Es gab lustige Gespräche, Begegnungen, in denen ich die Luft angehalten habe vor Gefahr, aber auch Zuneigung, Freundschaft und Liebe.
Die Geschichte beginnt im Heimatdorf der Erdkriegerinnen, worüber ich gerne noch etwas mehr erfahren hätte, jedoch verstehe ich, dass der Fokus auf die Hauptstadt und die Arena gelegt wurde. Im Haus der Elemente wird Emaya ziemlich schnell vom Alpha-Wolf Dante in Beschlag genommen und weicht ihm danach nicht mehr von der Seite. Hier hätten mir auch etwas weniger Szenen zwischen den Beiden gereicht, dafür etwas mehr Gespräche oder Kampfszenen zwischen den Rehen. Ich mochte Nele und die anderen Erdkriegerinnen wirklich gerne und hätte auch gerne mehr über die Alpha Aryanna erfahren. Dante und Emaya waren süß zusammen, obwohl ich Dantes Verhalten am Anfang schon sehr machohaft und sexistisch fand, dies hat sich zwar ziemlich schnell gelegt, doch dann war die Verbindung der beiden doch sehr schnell eine echte, tiefe Verbindung, dafür, dass sie sich davor nur als Zweckgemeinschaft gesehen haben. Emaya hat Dante sehr schnell vertraut und hatte keine Zweifel mehr an seiner Aufrichtigkeit. Ich glaube da wäre ich doch ein bisschen skeptischer gewesen, in dieser Situation, vor allem, da Emaya damit aufgewachsen ist, dass die Wölfe böse und brutal sind und die Erdkrieger*innen zerquetschen, wenn diese nicht aufpassen. Trotzdem mochte ich die beiden zusammen und sie haben sich unterstützt und gegenseitig Halt gegeben.
Die Idee der verschwundenen Sterne und der Macht der Elemente, die diese zurückholen können, fand ich sehr passend und auch die Geheimnisse, die den König an die Macht gebracht haben, waren realistisch und nachvollziehbar. Emaya und die anderen kämpfen am Ende gegen die Zeit, um das Rätsel der verschwundenen Sterne und der Kreaturen vor den Ehrenkämpfen zu lösen und die Auflösung war sehr spannend und mitreißend. Mir hat es sehr gut gefallen, dass Emaya und somit auch der Leser/die Leserin im Laufe der Geschichte immer mehr erfahren und sich ein rundes Bild ergibt, bis der Endkampf gegen das Böse ansteht und sich alle Puzzleteile zusammensetzen. Obwohl die Geschichte spannend war, war sie irgendwann doch ziemlich vorhersehbar und irgendwie hätte ich einen richtigen Cliffhänger oder eine Wendung noch super interessant gefunden. Ich hab einfach bis zum Ende gewartet, dass noch irgendjemand eine Intrige oder einen Komplott plant, doch am Ende waren auch wirklich die Böse, die von Anfang an in diese Schublade gesteckt wurden. Das Ende kam dann ein bisschen plötzlich und die Gefahr war ziemlich schnell gebannt.
Das Cover ist wirklich gut gelungen. Ich liebe die Farbgebung und die Blume, die aus der Erde wächst, die gut zur Geschichte passt. Auch das e-book war gut zu lesen und die Kapitel waren nicht zu lang.
Der Schreibstil der Autorin war sehr flüssig zu lesen und passte zur Geschichte. Emaya war mir sympathisch beim Lesen und ich konnte mit ihr fühlen. Vor allem die vielen kleinen Details, die die Autorin ins Buch eingebaut hat, fand ich sehr schön. Diese haben die Geschichte rund gemacht.

Abschließend kann ich sagen, dass ich »Stars Upon Us. Arena der Elemente« wirklich gerne gelesen habe und mir vor allem der Fantasieaspekt der Geschichte sehr zugesagt hat. Die Welt des Romans war sehr schlüssig und rund ausgearbeitet und die Idee der Prüfung der Elemente sehr spannend zu lesen. Ein kleiner Kritikpunkt war für mich die Liebesgeschichte zwischen Emaya und Dante, die für meinen Geschmacke einfach zu viel Raum im Roman eingenommen hat und sich auch sehr schnell entwickelte, sodass es für mich einfach manchmal zu schnulzig und romantisch war. Aber ich denke das ist Geschmackssache. Ich kann »Stars Upon Us. Arena der Elemente« von B. E. Pfeiffer also allen empfehlen, die auf Romantasy stehen und eine wirklich sehr tiefe und romantische Liebesgeschichte mögen.

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Veröffentlicht am 10.09.2020

Spannender Auftakt einer Fantasyreihe mit Potenzial

Midnight Chronicles - Schattenblick
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Nachdem Bianca Iosiovoni und Laura Kneidl bekannt gegeben hatten, dass sie gemeinsam eine Fantasyreihe mit New Adult Elementen herausbringen wollen, war ich super gespannt auf den Auftakt der Reihe. Nachdem ...

Nachdem Bianca Iosiovoni und Laura Kneidl bekannt gegeben hatten, dass sie gemeinsam eine Fantasyreihe mit New Adult Elementen herausbringen wollen, war ich super gespannt auf den Auftakt der Reihe. Nachdem nach langem Postwirrwar das Buch endlich bei mir angekommen war, konnte ich meine Neugier nicht mehr zurückhalten und musste noch am selben Tag mit dem Leseabenteuer beginnen.

Die Geschichte spielt in London, worüber ich mich sehr gefreut habe. Die Protagonistin Roxy kämpft schon am Anfang der Geschichte mit ihrem Schicksal. Durch ein Versprechen und ihre eigene Unwissenheit hat sie ausversehen 449 Geister und Dämonen aus der Hölle befreit, die nun frei auf der Erde herumspucken und Unheil anrichten. Zur Strafe für ihr Vergehen bekam Roxy den Auftrag alle entflohenen Seelen in genau 449 Tagen mithilfe ihrer Amulettmagie wieder zurück in die Unterwelt zu befördern oder sie landet selbst dort. Neben der nächtlichen Jagd mit ihrem Hunterpartner Fin versucht Roxy außerdem herauszufinden, was mit ihrem Zwillingsbruder geschehen ist, der vor vielen Jahren spurlos verschwunden ist. Und als wäre das alles nicht genug Trubel, geht auch noch eine Geisteraustreibung schief und Roxy muss sich mit Shaw herumschlagen, der all seine Erinnerungen an sein frühreres Leben verloren hat.

Meine Meinung:
Als ich den Klappentext gelesen habe, war ich durchweg begeistert. Eine Geister und Dämonenjägerin in einer schier ausweglosen Situation und ein Typ, der all seine Erinnerungen verloren hat und nun von neu anfängt. Das klingt nach einer super Kombi. Am Anfang des Buches fiel es mir etwas schwer in die Geschichte hineinzufinden. Das Buch beginnt sehr new adult mäßig und ich war gespannt wie sich die Story weiterentwickelt und als Shaw dann auf der Bildfläche erschien, habe ich mich auf humorvolle Wortwechsel gefreut. Leider wurde ich etwas enttäuscht, da vor allem am Anfang der Geschichte Roxy und Shaw gar nicht viel miteinander zu tun haben und sich die Beziehung der beiden sehr langsam entwickelt. Das ist durchaus okay, da noch weitere Bände folgen und Shaw sich sicherlich erst einmal mit sich selbst beschäftigen muss, nachdem er nicht mehr weiß, wer er eigentlich ist. Roxy und die Jagd nach den Geistern und verlorenen Seelen fand ich sehr spannend und die Kampfszenen konnten mich durchaus fesseln. Die Idee mit den Amuletten, die Magie besitzen und so auch “Normalsterblichen” die Möglichkeit verleihen gegen magische Wesen zu kämpfen finde ich sehr schön und auch der Kampf am Ende hat mich begeistern können. Roxy ist eine starke Protagonistin, die trotz ihres Schicksals, nicht aufgibt und für ihr Glück kämpft. Auch das Institut und die verschiedenen Hunter waren interessant und erweckten in mir die Lust nach mehr. Ich denke die Welt der Hunter hat großes Potenzial und ich freue mich schon auf die weiteren Bände.

Jedoch merkt man dem Buch meiner Meinung nach an, dass es ein erster Band ist und noch 5 weitere Folgen werden, da die Handlung sich eher langsam entwickelt. Im genauen Gegenteil dazu ist Shaws Entwicklung zu sehen. Am Anfang hadert er noch mit seinem Gedächtnisverlust, doch ziemlich schnell arrangiert er sich damit und lebt das Leben eines Hunters als hätte er schon immer dazu gehört. Ich finde es etwas schade, dass Shaw nicht wirklich eine verletztliche Seite bekommen hat, sondern sehr schnell doch wieder zu diesem tollen, sportlichen, charismatischen Mann wird, den alle Frauen anhimmeln. Vor allem da manche Passagen aus Shaws Perspektive geschrieben sind, hätte ich mir etwas mehr von Shaws Gefühlen und Ängsten gewünscht, die er auch mit Roxy teilen hätte können und nicht alles mit sich selbst ausmachen. Ich denke dadurch hätte die Beziehung von Roxy und Shaw noch einmal eine andere Ebene bekommen, die mir in diesem Teil etwas gefehlt hat. Bis zum Ende bleibt die Beziehung der Beiden sehr oberflächlich. Dies kann sich aber natürlich in den weiteren Teilen noch ändern.

Äußerst gut gefallen hat mir, dass man in diesem Teil schon den Protagonisten des zweiten Bandes kennengelernt hat, sodass man im zweiten Band auf bekannte Gesichter trifft.
Darauf freue ich mich und bin gespannt wie die Hunter in Edinburgh so sind.

Fazit:
Mich hat “Schattenblick” gut unterhalten, ich habe es sehr gerne und schnell gelesen und fand es einen gelungen Auftakt für eine neue Fantasyreihe mit spannenden Charakteren und magischen Elementen. Ich hätte mir jedoch ein klein bisschen mehr Aktion gewünscht, welche ich dann am Ende bekommen habe und dann wirklich traurig war, dass die Geschichte schon zu Ende war. Auch die verletzliche Seite der beiden Protagonisten hätte mich sehr interessiert und ich hätte mir etwas mehr Interaktion zwischen den beiden gewünscht. Darauf hoffe ich nun in den nächsten Teilen und werde die Reihe auf jeden Fall weiter verfolgen.

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