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Veröffentlicht am 12.03.2018

Gelandet. Welch aufregender Flug!

Flugangst 7A
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„Es gibt eine tödliche Waffe, die durch jede Kontrolle kommt.
Jeder kann sie ungehindert an Bord eines Flugzeuges bringen.

Ein Nachtflug Buenos Aires – Berlin.
Ein seelisch labiler Passagier.
Und ein ...

„Es gibt eine tödliche Waffe, die durch jede Kontrolle kommt.
Jeder kann sie ungehindert an Bord eines Flugzeuges bringen.

Ein Nachtflug Buenos Aires – Berlin.
Ein seelisch labiler Passagier.
Und ein Psychiater, der diesen Passagier dazu bewegen soll, die Maschine zum Absturz zu bringen – sonst stirbt der einzige Mensch, den er liebt.“


Das war mein erster Flug mit LegendAir und ich glaube, den aufregendsten Flug habe ich hinter mir. Auch ich habe Flugsorgen und konnte mich deswegen ganz gut in die Lage von Mats versetzen. Die Perspektivwechsel zu Nele waren auch recht spannend und das Motiv ihres Entführers ein recht aktuelles Thema. Es erinnerte mich an der Stelle leicht an Noah.

Als Mats einen Anruf von „Jonny“ bekommt, beginnt der Albtraum… und eine Therapie. Die Kapitel flogen an einem vorbei. Auch als er Feli in Berlin um Hilfe bittet, fiebert man mit ihr mit, als sie immer wieder an neue Informationen gelangt. Und auch die Fortschritte bei Mats spitzen die Situation langsam zu. Ein atemberaubender Wettlauf gegen die Zeit. Wird es ihnen gelingen Nele zu retten und das Flugzeug sicher zu landen?

Am Ende ist wieder nichts, wie es anfangs zu sein schien. Immer wieder entwickelt man neue Theorien, die doch wieder von einem folgenden Kapitel über den Haufen geworfen werden. Und eine überraschende Wendung folgt der Nächsten…

Vor allem der Epilog war sehr emotional geschrieben, sodass ich das Buch mit Tränen in den Augen beendet habe.

Aktuelle gesellschaftliche Themen und auch interessante Informationen zum fliegen verpackt in einer fesselnden Story, entwickeln dieses Buch wieder zu einem must read!

Veröffentlicht am 12.03.2018

Ich höre 101Punkt5, und jetzt lies unbedingt diesen Fitzek!

Amokspiel
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"Heute ist ein guter Tag zum Sterben

Dieser Tag soll ihr letzter sein. Die Kriminalpsychologin Ira Samin hat ihren Selbstmord sorgfältig vorbereitet – zu schwer lastet der Tod ihrer Tochter auf ihrem ...

"Heute ist ein guter Tag zum Sterben

Dieser Tag soll ihr letzter sein. Die Kriminalpsychologin Ira Samin hat ihren Selbstmord sorgfältig vorbereitet – zu schwer lastet der Tod ihrer Tochter auf ihrem Gewissen. Doch dann wird sie in einen Radiosender gerufen, zu einem brutalen Geiseldrama: Ein Psychopath spielt ein makabres Spiel, bei dem er das Leben der Geiseln in die Hände wahllos angerufener Zuhörer legt. Und er verlangt, dass seine Verlobte zu ihm ins Studio kommt – doch die ist seit Monaten tot. Ira beginnt mit einer aussichtslosen Verhandlung, bei der ihr Millionen Menschen zuhören …"

... und vermutlich auch Millionen Leser mitfiebern.

Von der ersten bis zur letzten Seite ist dieses Buch wahnsinnig spannend. Was ist mit Leoni? Wie weit wird Jan noch gehen? Kann Ira in ihrer Situation noch Herr der Lage werden? Wem kann sie vertrauen? Die Cliffhanger am Ende jedes Kapitels werfen diese und noch weitere Fragen auf, sodass der Leser gezwungen wird 101Punkt5 zu „hören“ und die Verhandlung zu verfolgen. Dabei vergeht jede Stunde rasend schnell und wieder steht der nächste Cash Call an.

Wir erfahren von der Situation und den seelischen Wunden Iras, sodass der Leser schnell mit ihr mitfühlt. So oft würde man sie gern in den Arm nehmen und kann doch nur hoffen, dass sie stark bleibt und das Amokspiel stoppen kann.
Besonders der Epilog geht noch einmal unter die Haut…

Das Buch fordert nicht nur Nerven, sondern auch Emotionen.
Genau diese Mischung an Gefühlen ist der Grund dieses Buch jedem Leser zu empfehlen!

Veröffentlicht am 01.01.2018

Die Therapie - Das Thrillerdebüt in Kinderschuhen

Die Therapie
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"Keine Zeugen, keine Spuren, keine Leiche. Josy, die zwölfjährige Tochter des bekannten Psychiaters Viktor Larenz, verschwindet unter mysteriösen Umständen. Ihr Schicksal bleibt ungeklärt.
Vier Jahre später: ...

"Keine Zeugen, keine Spuren, keine Leiche. Josy, die zwölfjährige Tochter des bekannten Psychiaters Viktor Larenz, verschwindet unter mysteriösen Umständen. Ihr Schicksal bleibt ungeklärt.
Vier Jahre später: Der trauernde Viktor hat sich in ein abgelegenes Ferienhaus zurückgezogen. Doch eine schöne Unbekannte spürt ihn dort auf. Sie wird von Wahnvorstellungen gequält. Darin erscheint ihr immer wieder ein kleines Mädchen, das ebenso spurlos verschwindet wie einst Josy. Viktor beginnt mit der Therapie, die mehr und mehr zum dramatischen Verhör wird…"

Schon der Inhalt zu "Die Therapie" verspricht einen interessanten Fitzek und somit ein aufregendes Debüt. Ich selbst muss dazu sagen, es ist nicht mein erster Fitzek, habe aber schon nach dem Prolog wieder hohe Erwartungen gehabt und die Spannung gespürt. Mit jedem weiteren Kapitel haben sich meine Vorstellungen zu dem Buch (wenn auch nur leicht) geändert, die ich bis dahin hatte, denn das abgelegene Ferienhaus befindet sich auf einer Insel in der Nordsee. Ich kann nicht genau sagen warum, aber aber die Stimmung beim Lesen, war für mich nicht mehr so packend. Vermutlich, weil ich selbst sehr ungern auf dieser Insel sein wollen würde. Das klingt vielleicht komisch, aber so wie andere eher ungern einen Thriller lesen und viel lieber einen Liebesroman brauchen, lese ich ungern Bücher, die ihre Handlung auf einer Insel in der Nordsee haben. Liegt es am Klima bzw. Wetter? Liegt es an der Abgeschiedenheit? Keine Ahnung. Es ist so wie die Einen das Eine und die Andere lieber das Andere essen. Es ist eben der persönliche Geschmack. Aber Herr Fitzek hatte scheinbar das passende Gewürz parat.

Hier beginnt das Paradoxe. Ich konnte ja während des Lesens nicht weg. Nicht nur, weil ich dort selbst nicht sein wollte, sondern weil ich auch nicht weg von dem Buch konnte. Der Schreibstil und die Staffelung der Kapitel war wieder so mit Spannung aufgebaut, dass ich das Buch dennoch lesen musste!
Genau das hat sich auch wieder gelohnt. Es war wieder ein sehr tolles, unglaubliches Ende mit dem ich nicht gerechnet habe und das alle Erwartungen wieder erfüllt hat.
Auch wenn die Wahl der Lokalität nicht mein Geschmack getroffen hat, hat die Geschichte mich dennoch gezwungen, das Buch nicht aus der Hand zu legen. Ich weiß nicht welches Gewürz es war, aber es war das Richtige. Das muss man als Autor ersteinmal schaffen.

Ich selbst finde, im Vergleich zu seinen neueren Werken, welche ich gelesen habe (u.a. Noah, Passagier 23, Das Joshua Profil), dass man soeben ein Werk in den Händen hielt, das noch in den Kinderschuhen steckte. Dennoch finde ich, erkennt man gleichzeitig, dass das nicht einfach irgendwelche Kinderschuhe sind, sondern jene mit ganz großem Potenzial und aus denen noch ganz große, tolle Nachfolger wachsen können...
...die es ja jetzt zum Glück auch gibt.

Veröffentlicht am 26.12.2017

Noah - Begeisterung mit Denkprozess

Noah
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Noah, so nennen ihn die Obdachlosen, mit denen er umherzieht. Er selbst weiß nicht wer er ist, wo er ist und warum er auf der Straße lebt. Er weiß nur, dass ihn jemand töten wollte.

Zusammen mit dem ersten ...

Noah, so nennen ihn die Obdachlosen, mit denen er umherzieht. Er selbst weiß nicht wer er ist, wo er ist und warum er auf der Straße lebt. Er weiß nur, dass ihn jemand töten wollte.

Zusammen mit dem ersten Handlungsstrang, indem es nicht um Noah geht, wird man ahnungslos in eine Handlung rein gezogen, die erst einmal Fragen aufwirft. Doch im Laufe des Buches setzen sich alle Puzzleteile zusammen. Ich selbst hätte nicht mit der Entwicklung, die die Geschichte nimmt, gerechnet, denn Noah ist nicht einfach ein Obdachloser über dessen Leben jetzt erzählt wird...
Am Ende war ich wiedereinmal so überrascht über das Schreibtalent Fitzek und alles andere als enttäuscht. Dieses mal wird man allerdings das Buch mit einem anderen Gefühl und einigen Fragen zurück ins Regal stellen.
Fitzek selbst schreibt: "Doch gute Fragen [...] setzen einen Denkprozess in Gang. Wenn Noah das bei Ihnen ausgelöst haben sollte, wenn Sie das Buch nicht [...] sofort wieder vergessen haben, dann ist das Maximum dessen, was ein einfaches Stück Unterhaltungsliteratur leisten kann, erreicht." Genau das, lieber Herr Fitzek, haben Sie tatsächlich erreicht. Am liebsten würde ich jedem, den ich kenne, dieses Buch empfehlen.
Auch ich finde es ist ein "großer, kontroverser und apokalyptischer Thriller", den man einfach lesen MUSS!

Veröffentlicht am 26.12.2017

Wer bin ich eigentlich, wenn ich schlafe?

Der Nachtwandler
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Klappentext:
"Wegen massiver Schalfstörungen wurde Leon in seiner Jugend psychiatrisch behandelt. Seit langem glaubt er sich geheilt – doch als eines Nachts seine Frau unter mysteriösen Umständen verschwindet, ...

Klappentext:
"Wegen massiver Schalfstörungen wurde Leon in seiner Jugend psychiatrisch behandelt. Seit langem glaubt er sich geheilt – doch als eines Nachts seine Frau unter mysteriösen Umständen verschwindet, keimt ein schrecklicher Verdacht in ihm: Ist er, wie damals, im Schlaf gewalttätig geworden?
Um seinem nächtlichem Treiben auf die Spur zu kommen, befestigt Leon eine bewegungsaktive Kamera an seiner Stirn – und entdeckt beim Betrachten des Videos Unfassbares: Sein schlafwandelndes Ich steigt durch eine ihm unbekannte Tür seines Zimmers hinab in die Dunkelheit …"

Anfangs hatte ich noch Probleme in die Story rein zukommen. Aber wie es ein typischer Fitzek so will, hatte sich das schnell bei mir gelegt. Er schafft es auch hier wieder den Leser zu verwirren, jedoch nicht so sehr, dass man den Überblick verliert und steigert somit wieder Stück für Stück die Spannung und wirft einige Fragen auf, sodass man einfach weiter lesen muss. Nach den ersten 100 Seiten des Buches war ich wieder so sehr in seinen Bann gezogen und fand es sehr spannend. Auch das Ende nimmt wieder eine ganz andere Wendung, die man so nicht erahnen kann und nach dem letzten Kapitel bleibt man wieder mit dem "Fitzek-Gefühl-Am-Ende" stehen. Im Epilog angekommen glaubt man sich endlich sicher zu sein was nun Realität ist... aber es ist eben ein Fitzek...
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Auf jeden Fall muss man das Buch bis zum Ende lesen inkl. der Danksagung, die ihren Humor nicht im nachtwandelnden Zustand oder der Dunkelheit hinter Leons Tür verloren hat.
Zum Schluss bleibt nur die Frage:
Wer bin ich eigentlich, wenn ich schlafe?