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Ellen_Lang

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.08.2021

Langgezogen. Witzig. An manchen Stellen urkomisch.

Der Wald ruft
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Ray und Rufus, zwei mutige und querdenkende Erdmännchen aus dem Berliner Zoo erleben hier ein aberwitziges Abenteuer. Wer bereits Bekanntschaft mit dem Erdmännchen Rufus gemacht hat, weiß wie dies tickt ...

Ray und Rufus, zwei mutige und querdenkende Erdmännchen aus dem Berliner Zoo erleben hier ein aberwitziges Abenteuer. Wer bereits Bekanntschaft mit dem Erdmännchen Rufus gemacht hat, weiß wie dies tickt und kann sich hier auf ein tolles Hörbuch einlassen. Christoph Maria Herbst erzählt mit Witz, Fantasie und Charme das Abenteuer. Die sprachliche Begabung hat mich fasziniert und ich konnte gut in die Geschichte eintauchen. An einigen Stellen musste ich herzhaft lachen. Doch leider war die Geschichte für mich etwas zu langatmig und an manchen Stellen unnötig in die Länge gezogen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.10.2020

Schottisches Flair mit Todesfall

Hamish Macbeth hat ein Date mit dem Tod
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Der schottische Dorfpolizist Hamish Macbeth genießt seine ruhige Zeit in Lochdubh. Als eine Gruppe gutbetuchte Partnersuchende in das Hotel seiner Bekannten Pricilla einchecken. Nun ist es mit der Ruhe ...

Der schottische Dorfpolizist Hamish Macbeth genießt seine ruhige Zeit in Lochdubh. Als eine Gruppe gutbetuchte Partnersuchende in das Hotel seiner Bekannten Pricilla einchecken. Nun ist es mit der Ruhe vorbei. Maria ist die Organisatorin von Checkmate, der Partnervermittlung. Die Mitinhaberin Peta Gore verhält sich während der Urlaubsreise unmöglich und dem ein oder anderem kommen da schonmal Mordgedanken. Kurz darauf wird die Leiche von Peta gefunden - sie wurde erstickt. Dann passiert noch ein weiterer Mordversuch. Wird Hamish Macbeth herausfinden können, wer dahinter steckt?

Die Idee mit der Paarvermittlung von wohlhabenden Menschen ist sicher nicht neu. Trotzdem gibt es für mich ein paar Ungereimtheiten seitens der Organisatorin. Ich kann gut in die Idylle Schottland eintauchen, doch der Krimi erweist sich als zu langgezogen. Auch das Verhältnis von Hamish Macbeth zu Priscilla ist mehr verwirrend, als ergreifend.

Fazit:

Der Schottland-Krimi verspricht ein paar gemütliche Stunden in schöner Landschaft. allerdings ist der Spannungsbogen zu niedrig gehalten und auch die Nebenhandlung hat keinen Tiefgang.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.01.2021

Ein witziger Comic über den Lebensweg von Steve Schild

Steve träumt vom roten Punkt am Himmel
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Steve Schild, der Autor, ist seit seiner Kindheit an der Luft- und Raumfahrt interessiert. Dieses Buch erzählt seine Geschichte als Comic. Von der Geburt bis zur Bewerbung für das Mars-One-Astronauten-Projekt ...

Steve Schild, der Autor, ist seit seiner Kindheit an der Luft- und Raumfahrt interessiert. Dieses Buch erzählt seine Geschichte als Comic. Von der Geburt bis zur Bewerbung für das Mars-One-Astronauten-Projekt und mit einem Blick in die Zukunft, ist diese Buch sehr humorvoll illustriert. Man merkt dem Buch an, dass der Autor und der Illustrator, Kevin Wieser, bei der Erstellung sehr viel Spaß gehabt haben. Das Buch gliedert sich immer in eine Doppelseite mit zwei Illustrationen des Lebensweges von Steve Schild und einer Doppelseite mit der Geschichte dazu. Das Tolle ist, dass der Autor zu jedem Bild auch eine persönliche Frage an den Leser stellt. So wird es nicht langweilig und man kann das Buch immer mal wieder zur Hand nehmen.
Das Buch ist witzig und sehr kurzweilig. Man erfährt einiges über den Autor und sein vielfältiges Talent. Wer hier ausführliche Informationen über das Mars-One-Projekt sucht, ist eher fehl am Platz. Dennoch ist das Buch durch die unterhaltsame Art und Weise lesenswert.

  • Cover
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Veröffentlicht am 09.06.2021

Krieg und Blutmagie und der Orden der Seher

Die Stadt der Seher
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Wir erleben mit dem Straßenjungen Marco die Geschichte über die Stadt Vastona. Der schwarze Herzog will die Stadt einnehmen und eine gewaltige Armee steht vor den Toren. Kann der Orden der Seher mit seiner ...

Wir erleben mit dem Straßenjungen Marco die Geschichte über die Stadt Vastona. Der schwarze Herzog will die Stadt einnehmen und eine gewaltige Armee steht vor den Toren. Kann der Orden der Seher mit seiner Magie den Angriff aufhalten?
Marco ist ein bettelarmer Straßenjunge, der nie genug zu essen und Angst davor hat von den Aufsehern gefangen genommen zu werden. Doch dann wendet sich scheinbar das Blatt und er wird in den Orden der Seher aufgenommen. Doch was hat es mit dem Ritual auf sich?
Auf einem Botengang lernt er Elena kennen und sie freunden sich an. Gemeinsam mit dem sonderbaren Zalvado und einem Elfen versuchen Sie die Stadt Vastona zu retten.
Die Sprache ist mittelalterlich und leider liest sich die Geschichte für mich nicht flüssig genug. Durch altertümliche Wörter werde ich immer wieder am Lesefluss gehemmt. Auch fehlt mir ein bisschen der rote Faden der Geschichte. Die Handlungen der einzelnen Personen sind für mich manchmal nicht nachvollziehbar. Dazu hätte ich gerne mehr Hintergrundgedanken der Personen gehabt. Die Geschichte ist an sich eine gute Idee, doch leider ist sie sehr ausschweifend und undurchsichtig. Der Autor lässt uns Leser bis zum Schluss im Dunkeln, was es mit dem Orden der Seher auf sich hat und wie alles zusammenhängt. Auch bei manchen vermeintlichen Hauptfiguren des Buches, weiß man leider bist zu Schluss nicht, was man von ihnen halten soll.
Fazit:
Die Idee der Geschichte ist gut. Doch leider ist diese nicht ganz ausgearbeitet und durch die mittelalterliche Schrift für mich nicht flüssig zu lesen.

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Veröffentlicht am 14.04.2021

Zwei Morde und diverse Tragödien

Ein perfider Plan
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Diana Cowper wird ermordet, kurz nachdem sie ihre eigene Beerdigung geplant hat. Reiner Zufall, oder steckt Mord dahinter. Der Privatdetektiv und Berater der Polizei, Daniel Hawthorne, ermittelt in einem ...

Diana Cowper wird ermordet, kurz nachdem sie ihre eigene Beerdigung geplant hat. Reiner Zufall, oder steckt Mord dahinter. Der Privatdetektiv und Berater der Polizei, Daniel Hawthorne, ermittelt in einem außergewöhnlichen Fall. Nach merkwürdigen Ereignissen bei der Beerdigung von Diana, geschieht ein weiterer Mord. Es muss ein Zusammenhang geben. Nur welchen?
Der Kriminalroman ist aus Sicht des Autors in der Ich-Perspektive erzählt. Anthony Horowitz begleitet Daniel Hawthorne bei den Ermittlungen und muss einiges einstecken. Am Ende hängt sein Leben am seidenen Faden….
Für mich ist diese Perspektive und Idee sehr gewagt und gewohnheitsbedürftig. Durch die ausschweifenden Erzählungen des Autors, über seine Lebensgeschichte und die Zusammenhänge, wird die eigentliche Handlung hinausgezögert. Das Buch hat sich für mich unnötig in die Länge gezogen und war sehr zäh. Die Hintergründe in Bezug des Mordes an Diana Cowper haben mich auch sehr aufgewühlt. Daniel Hawthorne ist ein eigenartiger Ermittler, im Sinne von undurchschaubar, geheimniskrämerisch und unsympathisch. Diese Eigenschaften erinnern an den berühmten Sherlock Holmes. Auch Hawthorne hat die gleiche Art des Scharfsinns. Es ist nur sehr schade, dass er die Leser und auch Anthony an diesem Scharfsinn nicht teilnehmen lässt.
Ein Buch, dass für mich allen Reiz verloren hat und ich daher auch nicht weiterempfehlen kann.

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