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Eludi

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.05.2021

Auf den Spuren der Familie

Dein ist das Reich
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Katharina Döbler beschreibt in ihrem Buch die Vergangenheit der eigenen Familie. Ihre Großeltern machen sich auf die Mission nach Papua - Neuguinea, um ihren Glauben zu predigen. Mehr oder weniger glücklich ...

Katharina Döbler beschreibt in ihrem Buch die Vergangenheit der eigenen Familie. Ihre Großeltern machen sich auf die Mission nach Papua - Neuguinea, um ihren Glauben zu predigen. Mehr oder weniger glücklich und erfolgreich verläuft ihr Leben als Missionare.
Der Titel " denn Dein ist das Reich" reflektiert das Leben der Missionare. Unter Druck verläuft ihr Leben. Das wird klar, als man erfährt, dass ihre Kinder von ihnen getrennt werden, um in deutschen Missionsschulen unterrichtet zu werden, was die Familie entgegen ihres Lebensstiles entzweit.
Nach dem Lesen der Leseprobe war ich noch nicht so überzeugt von dem Buch. Das Lesen der gesamten Geschichte hat mich eines Besseren belehrt. Ich tauchte so richtig in das Geschehen und in eine andere Welt ein.
Der Schreibstil war zuerst etwas gewöhnungsbedürftig jedoch auch sehr interessant. Die Protagonistin beschreibt den Werdegang ihrer Familie aus verschiedenen Perspektiven, nämlich der ihrer Großeltern Marie,Heiner, Linette und Johann.
Mein Fazit: Ein gelungenes Buch über Missionararbeit zu Beginn des Jahrhunderts mit vielen Höhen und noch mehr Tiefen

Veröffentlicht am 15.05.2021

Spannung pur

Die siebte Zeugin
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Schon der Klappentext und das Cover haben mich auf das Buch aufmerksam gemacht.
Der Familienvater Nicolas Nölting verlässt die Wohnung in der Absicht, einen Menschen zu töten. Anschliessend lässt er sich ...

Schon der Klappentext und das Cover haben mich auf das Buch aufmerksam gemacht.
Der Familienvater Nicolas Nölting verlässt die Wohnung in der Absicht, einen Menschen zu töten. Anschliessend lässt er sich ohne Gegenwehr verhaften.
Das Motiv zu dem Mord bleibt bis kurz vor Schluss unerklärt, was der Geschichte sehr viel Spannung verleiht. Man hinterfragt immer wieder, wie es zu einer so grässlichen Tat kommen konnte.
Der Ermittler Rocco Eberhardt ist davon überzeugt, dass Nicolas ein psychisches Motiv hat, was ihm zu einer Strafminderung verhelfen kann. Eifrig und unvoreingenommen ermittelt er in viele Richtungen.
Ich war von Anfang an so gefesselt von der Geschichte, dass ich sie in einem Rutsch gelesen habe. Konnte das Ende einfach nicht erwarten.
Die Geschichte ist nicht nur spannend, sondern auch sehr emotional geschrieben. Man kann sich sehr gut in die Charactere des Täters sowie des Ermittlers hineinversetzen.
Dem Autorenduo ist mit diesem Buch ein sehr guter Auftakt zu einer spannenden Reihe mit symphatischem Ermittler gelungen. Freue mich schon auf einen neuen Fall für Rocco Eberhardt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.05.2021

fesselnde Lebensbeichte

Die Beichte einer Nacht
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" Die Beichte einer Nacht " ist ein unglaubliche sehr emotionale Geschichte aus dem Jahr 1930.
Helen ist in einer nervenheilanstalt untergebracht und beginnt eines Abends unverblümt, einer Pflegerin ...


" Die Beichte einer Nacht " ist ein unglaubliche sehr emotionale Geschichte aus dem Jahr 1930.
Helen ist in einer nervenheilanstalt untergebracht und beginnt eines Abends unverblümt, einer Pflegerin über ihr Leben zu berichten. Einfühlsam berichtet sie von den Höhen und Tiefen ihres Lebens auf der Suche nach ihrem Glück Die Erzählung fesselt so sehr, dass man das Buch nicht aus der Hand geben will, bis man am Ende angelangt ist. Ich fühlte mich beim Lesen mittendrin, als wäre ich selbst angesprochen.
Der Schreibstil als Monolog war zu Beginn gewöhnungsbedürftig, zog mich jedoch bald in seinen Bann. Konnte mich sehr gut in Helen hineinversetzen.

Der Abspann des Buches hat mich überrascht. Niemals hätte ich gedacht, dass sich hinter dem Buch eine Lebensbeichte einer sozialdemokratischen Aktivistin aus dem Jahre 1930 verbirgt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.04.2021

Biografie

Nora Joyce und die Liebe zu den Büchern
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Nora Barnacle lernt James Joyce kennen und lieben. Schon nach kurzer Kennlernzeit verlässt sie ihre Heimat und folgt James in einunbekanntes wenngleich armseliges Abenteuer. Gemeinsam mit ihren beiden ...

Nora Barnacle lernt James Joyce kennen und lieben. Schon nach kurzer Kennlernzeit verlässt sie ihre Heimat und folgt James in einunbekanntes wenngleich armseliges Abenteuer. Gemeinsam mit ihren beiden Kindern wechseln sie immer wieder ihren Wohnort, nur um James' Traum vom Erfolg, ein Buch zu veröffentlichen, zu verwirklichen.
Der Name James Joyce war mir bisher unbekannt. Habe ihn erst durch das Buch kennengelernt. Meiner Meinung nach ist dieses Buch eine interessante Biografie seiner Frau Nora Barnacle mit Höhen und Tiefen aus James' Leben. Nora ist eine sehr bewundernswerte Frau, die nicht so schnell aufgibt und vor Allem aus Liebe für ihre Kinder und den Erfolg ihres Mannes, der selbstverliebt und abhängig von seiner Frau scheint, kämpft. Konnte mich jedoch erst so nach und nach in die Geschichte hineinversetzen.
Der Schreibstil in Tagebuchform mit kurzen Kapiteln ist etwas gewöhnungsbedürftig. Brauchte ein gewisse Zeit, um mich mit diesem Stil zurechtzufinden.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.04.2021

viele Komponenten

Der gekaufte Tod
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August Snow kehrtb nach einem Jahr Auszeit in seine Heimat zurück. Zurück in seinem Elternhaus und seinem geliebten Wohnviertel, in dem er mehrere Häuser besitzt , stößt er auf Nachbarn und einen jungen ...

August Snow kehrtb nach einem Jahr Auszeit in seine Heimat zurück. Zurück in seinem Elternhaus und seinem geliebten Wohnviertel, in dem er mehrere Häuser besitzt , stößt er auf Nachbarn und einen jungen Drogendealer, welche er finanziell und auch mit Jobs unterstützt. Kaum angekommen wird er mit einem Auftrag Von Eleanore Paget, einer Großindustriellen, konfrontiert, den er ablehnt. Kurz darauf ist Eleanore Tot. Die Suche nach dem Täter beginnt.

Auguste Snow wirkt von Beginn an nicht nur streng, sondern auch liebenswürdig. Sein Character zeugt vom verbissenen Ermittler als auch vom Sozialen Menschen. Ein Ermittler, wie man ihn sich nur wünscht.

Die Geschichte dreht sich jedoch nicht nur um den Mord, sondern auch um Menschenrechte und Würde.

Der schreibstil ist sehr einfach gehalten, war mir teilweise jedoch etwas zu langatmig. Die Spannung kam erst im letzten Drittel auf, weshalb ich einen Punkt anziehe.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere