Profilbild von EmmaWinter

EmmaWinter

Lesejury Profi
offline

EmmaWinter ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit EmmaWinter über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.05.2021

Ein geborener Farbenschreiber

Der Junge, der das Universum verschlang
0

Was für ein Buch! Vorab: Es lohnt sich an diesem etwas sperrigen Werk dranzubleiben und es bis zum Ende zu lesen!

Eli Bell ist 13 Jahr alt und wächst in den 80ern in denkbar ungünstigen sozialen Verhältnissen ...

Was für ein Buch! Vorab: Es lohnt sich an diesem etwas sperrigen Werk dranzubleiben und es bis zum Ende zu lesen!

Eli Bell ist 13 Jahr alt und wächst in den 80ern in denkbar ungünstigen sozialen Verhältnissen in einem Vorort von Brisbane, Australen, auf. Drogen, Alkohol und Gewalt sind an der Tagesordnung, aber Eli und sein stummer Bruder August versuchen dennoch, auf der guten Seite zu bleiben. Nicht einfach, wenn selbst die Eltern Drogendealer sind und der Babysitter ein berühmter Ausbrecherkönig und verurteilter Mörder. Als in Eli der Plan reift, diesen Sumpf hinter sich zu lassen und für sich und die Familie einen neuen Weg einzuschlagen, trifft ihn das Schicksal erbarmungslos. Der größte Drogenbaron der Gegend zerstört das kleine Glück der Bells. Aber der Junge, der an das gute Ende in allem glaubt und unbedingt Kriminalreporter werden will, gibt nicht auf und kämpft jahrelang für seine Träume.

Elis Schreibstil, in dem viel zu viele Gedanken Platz finden, wird im Buch kritisiert, denn er male Bilder, statt Nachrichten zu schreiben. "So habe ich schon immer geschrieben. [...] Verschiedene Blickwinkel. Die Kunst, einen Augenblick bis zur Unendlichkeit in die Länge zu ziehen. Details. Einzelheiten [...]" (S. 460). Und genauso schreibt auch Trent Dalton selbst. Die Geschichte von Eli ist unglaublich verzweigt, vielschichtig und verzahnt. Jetzt, wo ich das Buch durchgelesen haben, bekommen so viele Dinge, die vorher überflüssig und merkwürdig anmuteten, einen Sinn. Eigentlich müsste man das Buch gleich nochmal lesen.
Dalton schreibt konsequent aus der Sicht Elis, der zu Beginn der Handlung 13 Jahre alt ist und wir begleiten ihn durch sechs Jahre seines Lebens. Prall gefüllt mit Katastrophen, Liebe und Zuversicht. Eli hat eine unglaubliche Phantasie und die lebt er durch Worte aus. Daher springt die Handlung hin und her, macht Salti, Umwege und sie deutet voraus. Mir war nicht immer klar, was ist real und was spielt sich nur in Elis Kopf ab.
Ich bin nicht einfach in das Buch reingekommen und dann hatte ich auch einen Durchhänger und hab es erstmal für ein paar Tage zur Seite gelegt. Dann hat es mich aber richtig gepackt und ich konnte es nicht mehr zuklappen, bis es ausgelesen war.
Neben der besonderen Schreibweise sind die unglaublich ansprechenden und lebendigen Charaktere hervorzuheben. Allen voran Eli, in dessen Figur viel vom Autor selbst steckt. Slim, der Ausbrecherkönig, der stumme Gus, Stiefvater Lyle, Robert und Fran, die Eltern, alle haben Züge von realen Personen aus dem Umfeld des Autors. Slim Halliday aus Zelle D9 hat es übrigens tatsächlich gegeben. (Hier lohnt eine Internetrecherche.) Die vielen skurrilen Nebenfiguren beleben die Geschichte, sorgen aber auch für die schon erwähnte Weitschweifigkeit in der Schreibweise.

Das Buch ist nichts für zwischendurch, weil es so unglaublich viel zu entdecken gibt, auf inhaltlicher und sprachlicher Ebene. Das ist mitunter anstrengend, gelegentlich auch ermüdend und oftmals grausam, aber alles macht am Ende Sinn. Der Schluss war für mich so nicht vorhersehbar... obwohl im Nachhinein, wenn man alles genau betrachtet, eigentlich doch. Auf alle Fragen gibt es eine Antwort. Nur eine bleibt unbeantwortet: Warum wurde der Originaltitel nicht eins zu eins übersetzt? Wer das Buch gelesen hat, weiß, warum es nur "Junge verschlingt Universum" heißen kann und nicht anders.
Ich vergebe eine unbedingte Leseempfehlung für einen anspruchsvollen Text und viereinhalb Sterne.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.04.2021

Launige Familien- und Liebesgeschichte

Laudatio auf eine kaukasische Kuh
0

Ein schräger Titel, der aber absolut zu dieses Buch von Angelika Jodl passt.

Olga, angehende Ärztin, wünscht sich nichts sehnlicher, als einen patenten kurzen Nachnamen, um ihren griechisch-georgischen ...

Ein schräger Titel, der aber absolut zu dieses Buch von Angelika Jodl passt.

Olga, angehende Ärztin, wünscht sich nichts sehnlicher, als einen patenten kurzen Nachnamen, um ihren griechisch-georgischen Wurzeln und der turbulenten Familie, vor allem der stetig unzufriedenen Mutter, zu entkommen. Ein Nachname mit nur einer Silbe steht für das Gegenteil von allem, was die Sippe aus dem Kaukasus und deren Traditionen verkörpern. Als der perfekte Felix in Olgas Leben tritt, scheint das Ziel in greifbarer Nähe. Wäre da nicht dieser aufdringliche Jack, der Olga buchstäblich auf den Fersen bleibt und für Verwirrung sorgt.
Noch bevor Olga ihren Felix in die Familie einführen kann, kommt eine Reise nach Tiflis dazwischen. Während die Mutter in der alten Heimat aufblüht, gerät Olgas Gefühlswelt immer mehr ins Wanken. Und dann steht da plötzlich eine wunderschöne Kuh auf der Straße.

Die Geschichte lebt vom Aufeinandertreffen der unterschiedlichen Kulturen. Hier die deutsche Gradlinigkeit, Steifheit und Zuverlässigkeit, dort die überbordende Lebensfreude, Gastfreundschaft und ein bisschen Chaos. Mittendrin Olga, die sich als Deutsche fühlt, aber beständig mit den überholten Traditionen der Familie konfrontiert wird. Besonders die Dialoge machen richtig Spaß. So prallen die traditionsbewußte Mutter und die praktische Oma auf die widerspenstige Olga. Der schockverliebte Jack und seine Angebetete liefern sich schlagfertige Wortgefechte; da wird sehr viel Situationskomik geboten. Aber auch ernstere Untertöne sind in den Gesprächen zwischen Deutschen und Georgiern zu finden, entlarven sie doch einerseits Überheblichkeit, andererseits eine recht patriarchalische Gesellschaft.

Durch die Geschichte erfährt man viel über die Zerrissenheit der entwurzelten Menschen, die ihre Heimat verlassen mussten. Die Autorin beschreibt aber auch ganz liebevoll und mit einem Augenzwinkern die vielen traditionellen Eigenheiten der Pontosgriechen, sei es in München oder in Tiflis.

Das Buch hat großen Spaß gemacht, obwohl das Ende abzusehen war. Die Charaktere sind liebevoll gezeichnet und ich bin ihnen gerne durch die lebhafte und bunte Geschichte gefolgt, die die Lesenden durchgängig unterhält, zum Ende hin aber für mich etwas schwächer geworden ist.

Ich vergebe vier Sterne und eine Leseempfehlung für alle, die turbulente Liebes- und Familiengeschichten mögen und auch etwas über andere Länder, Sitten und Gebräuche erfahren möchten.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.04.2021

Ein Koma ist genug - Warum Belarus 2020 erwachte

Der ehemalige Sohn
0

Sasha Filipenko fängt offenbar die politische Lage in seiner Heimat Belarus ein und beschönigt nichts. Als 2020 hunderttausend Menschen in Minsk auf die Straße gingen, war das Buch allerdings schon einige ...

Sasha Filipenko fängt offenbar die politische Lage in seiner Heimat Belarus ein und beschönigt nichts. Als 2020 hunderttausend Menschen in Minsk auf die Straße gingen, war das Buch allerdings schon einige Jahre alt. Es wurde von der Gegenwart eingeholt.

Franzisk, 16 Jahre alt und vaterlos, wird vor allem von seiner Großmutter Elvira erzogen, die sich ein freies Leben für ihn wünscht. Als berühmter Musiker soll er um die ganze Welt reisen können. Diese Träume werden jäh zerstört, als Zisk ins Koma fällt. Die Ärzte geben ihn schnell auf, nur seine Großmutter glaubt fest daran, dass er wieder aufwachen wird. Jahr um Jahr vergeht, aber schließlich, durch ein neuerliches Drama ausgelöst, erwacht Zisk nach zehn langen Jahren. Sein Land muss sich stark verändert haben oder doch nicht?

Filipenkos Buch ist voller Anspielungen und Metaphern, aber auch voller direkter Kritik am politischen System seines Landes. Geschichtsfälschung, Verbot der Heimatsprache, Wahlbetrug, polizeiliche Willkür, Einschüchterungen, Verhaftungen, nichts wird ausgelassen. Das Koma, in das Zisk fällt, ist das Koma, in dem ganz Belarus versunken ist und schließlich doch 2020 daraus erwacht. Zisk ist nicht mehr der, der er einmal war. Er ist der ehemalige Sohn, weil er sich nicht mehr mit seinem Land und Eltern(-generation), die dieser Diktatur nichts entgegensetzen, identifizieren kann. "Ein Koma reicht mir. Ich habe zehn Jahre meines Lebens verloren und will nicht den Rest auch noch verlieren." (S. 292).

Als Stilmittel verwendet der Autor häufig den Monolog. Indem die Personen mit Zisk sprechen, der eher tot als lebendig wirkt, öffnen sie sich und sprechen deutlich und ungeniert aus, was sie denken. Das langweilt nicht, sondern läßt die verschiedenen Charaktere deutlicher hervortreten. Sympathieträgerin und zentrale Figur ist für mich die Großmutter, die unerschütterlich an die Genesung des Enkels glaubt.

Filipenko hat ein kluges Buch mit starken Figuren geschaffen, auch unsympathischen. Seine Systemkritik wird durch zahlreiche historische Ereignisse untermauert und seine Figuren sind die Sprachrohre unterschiedlicher Gruppierungen (Jugendliche, Lehrer, Soldaten, Schriftsteller). Seine Sprache ist vielfältig, von poetischen Szenen bis zu den derben Unterhaltungen auf der Schultoilette ist alles dabei. Seine Beschreibungen der dramatischen Szenen sind beklemmend gut.

"Rote Kreuze" von Filipenko war eines meiner Highlights 2020. "Der ehemalige Sohn" reicht nicht ganz an dieses Buch heran und erhält von mir 4 Sterne. Es empfiehlt sich, die Anmerkungen der Übersetzerin am Ende des Buches zuerst zu lesen. Diese Anmerkungen nehmen nichts von der Geschichte vorweg, sind aber enorm erhellend für das Verständnis.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.04.2021

Privatdetektiv schlittert in einen Fall von Frauenhandel

Weiter Himmel
0

"Weiter Himmel" ist passend als Roman betitelt, als Krimi würde das Buch falsche Erwartungen wecken, obwohl sich der Klappentext auf die Krimihandlung fokussiert.

Jackson Brodie ist Privatdetektiv mit ...

"Weiter Himmel" ist passend als Roman betitelt, als Krimi würde das Buch falsche Erwartungen wecken, obwohl sich der Klappentext auf die Krimihandlung fokussiert.

Jackson Brodie ist Privatdetektiv mit einem Teenagersohn, einer schauspielernden (Ex-)Freundin, einer erwachsenen Tochter und einem alten Labrador. Unversehens gerät er in einen Wirbel aus zahlreichen Personen, Verbrechen und Beziehungen. Crystal hat eine süße Tochter, einen reichen Ehemann und Harry, den Stiefsohn. Harry arbeitet in einem schlechten Horrorhaus und im "Palace", in dem sein großer Freund Bunny in einem Kleid auftritt. Zeitgleich führen zwei kleine, zarte Polizistinnen Befragungen durch, um in alten Missbrauchsfällen noch einige offene Fragen zu klären. Vince hat ein ganz schlechtes Handicap auf dem Goldplatz und eine Frau, die ihm bei der anstehenden Scheidung nichts lassen wird. Und dann sind da noch zwei Schwestern aus Danzig, die sich auf den Weg nach England machen.

Aus einer zunächst recht unübersichtlichen Gemengelage von Einzelschicksalen und Personen, entwirft die Autorin geschickt ein in sich stimmig verzahntes Bild. Das Grundgerüst ist die reale Geschichte von Jimmy Savile, dem als bekanntem britischem Fernsehstar, zahlreiche Fälle von sexuellem Missbrauch vorgeworfen wurden. Der Fall zog weite Kreise.

Atkinsons Schreibstil ist zunächst gewöhnungsbedürftig. Sie schreibt aus der Sicht aller beteiligten Personen und diese Sichtweisen wechseln recht schnell. Auch sind es immer nur Häppchen, die den Lesenden serviert werden. Sie werden quasi hineingeworfen in das direkte Erleben oder in die unmittelbaren Gedanken der Handelnden.

Da ich zuvor noch keinen Band der Serie um Jackson Brodie gelesen hatten, waren die vielen Namen zu Beginn verwirrend und auch die Handlung bestand zunächst nur aus einigen losen Enden. Dennoch war es sehr kurzweilig zu lesen, was an dem besonderen Wortwitz und den (klugen) Anspielungen der Autorin liegt (die gerne auch mal was in Klammern setzt). Trotz des schrecklichen Themas, ist das Buch gespickt mit britischem Humor. Die Spannung setzt etwa ab der Mitte der Handlung ein und es gibt einige überraschende Wendungen. Die wichtigen Charaktere sind tiefgehend beschrieben. Jackson ist ein toller Protagonist und ist ebenso wie Harry, Chrystal und Vince ein besonderer Charakter mit Eigenheiten. Einige Figuren sind sympathisch, andere herrliche skurril, noch andere verlogen und herzlos. Ein Stich ins Wespennest der Gesellschaft.

Mir hat das kurzweilige Buch wirklich gut gefallen und man kann es ohne die Vorgänger zu kennen, letztlich gut lesen. Ich vergebe vier Sterne und eine Leseempfehlung für alle, die sich nicht nur auf die Krimielemente verlassen, sondern auch Charakterstudien und besondere Figuren mögen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.04.2021

Dramatische Familiengeschichte angesiedelt im Nahostkonflikt

Jaffa Road
0

Vertreibung, Flucht, Neubeginn und Heimat sind zentrale Themen diese Buches, das sich inhaltlich um den Nahostkonflikt kurz vor der Staatsgründung Israels 1948 bis in die Gegenwart dreht. Das Besondere: ...

Vertreibung, Flucht, Neubeginn und Heimat sind zentrale Themen diese Buches, das sich inhaltlich um den Nahostkonflikt kurz vor der Staatsgründung Israels 1948 bis in die Gegenwart dreht. Das Besondere: Es werden beide Seiten gleich intensiv beleuchtet. Das Schicksal von Arabern, Juden, Israelis und Palästinensern wird ergreifend und umfassend geschildert.

Da "Jaffa Road" die Geschichte der Charaktere aus "Piccola Sicilia" weitererzählt, habe ich ca. 60 Seiten gebraucht, bis ich mich zurechtgefunden hatten, da ich das andere Buch nicht gelesen habe. "Jaffa Road" ist durchaus als Einzelwerk zu lesen, da die Handlung nach dem Krieg einsetzt und einen anderen Schwerpunkt hat.

Moritz Reincke ist tot. Seine Tochter Joëlle, sein Sohn Elias und Enkeltochter Nina treffen in seinem Haus in Palermo aufeinander. Alle haben eine eigene Geschichte, die sie mit Moritz verbindet, die den anderen zweien nicht bekannt ist. Eifersüchtig hält jeder seine Version für die einzig richtige. Nach und nach entwirren sich die Fäden, wie die drei Familien zusammenhängen und welche Rolle Moritz darin gespielt hat. Die Lebenswege kreuzen sich in der "Jaffa Road", jener Straße in Haifa, die für Moritz und Joëlle zu einer neuen Heimat geworden ist und für eine andere Familie das bittere Sinnbild für den Verlust der Heimat.

Daniel Speck hat eine umfangreiche Familiengeschichte geschrieben, in der auf ergreifende Weise den Konfliktparteien, Palästinensern und Israelis, durch zwei Familien ein Gesicht gegeben wird. Intensiv werden die Geschehnisse von beiden Seiten beleuchtet und das Elend und Grauen verteilt sich über alle. Speck fängt die Atmosphäre und Gefühle der Charaktere sehr gut ein. Kleine Ereignisse spiegeln die große Geschichte und lassen Zusammenhänge erkennen, die für mich vorher nicht immer klar waren.

Die Charaktere sind sehr glaubhaft und detailreich ausgearbeitet. Gerade die Schicksale von Joëlle und noch mehr von Amal sind herzergreifend.

Specks Schreibstil ist umfassend, dass heißt, er läßt die Charakter stark und oft über sich selbst und ihre Situation reflektieren. Die Handlung geht dann teilweise nur schlepped voran, dafür haben die Passagen sehr viel Intensität; ebenso wie die Beschreibungen der Lebensumstände, der Städte und Lager. Die Handlung springt zwischen Palermo und den Orten der Vergangenheit (Haifa, Jaffa, Berlin, Tunis) hin und her und erzählt doch chronologisch das Leben von Moritz nach.

Mir hat das Buch gut gefallen, da mir die politischen und gesellschaftlichen Inhalte zu mehr Verständnis über den Nahostkonflikt verholfen haben. Die Geschichte der Familien ist rührend und läßt einen traurig und bestürzt zurück. Allerdings fand ich die Geschichte insgesamt etwas überladen, weil wirklich sehr viel thematisiert wurde. Vielleicht war dies aber auch nötig, um dem komplexen Konflikt gerecht zu werden. Ich musste mich auch sehr konzentrieren, um die Geschichten von Joëlle und Amal als Kinder nicht zu vermischen.

Ich vergebe vier Sterne und habe nun eine differenziertere Sicht auf das Thema. Eine Leseempfehlung für alle, die breit angelegte Familiengeschichten mögen und keine Angst vor politischen Themen und einem detailreichen Schreibstil haben.


  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere