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Veröffentlicht am 21.11.2019

Romantische Liebe fürs Herz mit etwas viel Drama

Everything I Didn't Say
1

Rezension – Everything I didn´t say


Klappentext:

Meine Geschichte hat viele Happy Ends – viele Momente, in denen ich gerne auf Stopp gedrückt und den Augenblick für immer um Herzen eingeschlossen hätte. ...

Rezension – Everything I didn´t say


Klappentext:

Meine Geschichte hat viele Happy Ends – viele Momente, in denen ich gerne auf Stopp gedrückt und den Augenblick für immer um Herzen eingeschlossen hätte. Und dann ging es weiter…
Als Jamie und Carter sich zum ersten Mal gegenüberstehen, sprühen zwischen ihnen augenblicklich die Funken. Dabei wissen sie beide, dass sie unbedingt die Finger voneinander lassen müssen: Jamie hat gerade erst ihren Job als Dramaturgieassistentin angetreten, und Carter ist als Star der Show vertraglich dazu verpflichtet, sich nicht mit einer Frau an seiner Seite in der Öffentlichkeit zu zeigen. Doch mit jedem Tag,d en sie miteinander verbringen, knistert es heftiger zwischen ihnen, bis sie der Anziehungskraft nachgeben – nicht ahnend, dass das ihr Leben gehörig durcheinanderbringen wird…

Meinung:

Jamie, die gerade Dramaturgie studiert um einmal am Theater arbeiten zu können, macht ein Praktikum bei einer TV- Seifenoper. Schon an ihrem ersten Arbeitstag stößt sie gegen den arroganten, gutaussehenden Jungschauspieler Carter, der sie für einen Fan hält. Zwischen ihnen sprühen von Beginn an die Funken, doch sowohl Jamie, die sich auf ihren Job konzentrieren, als auch Carter, der einfach keine Beziehung haben darf, kämpfen dagegen an. Beide merken, dass die Leidenschaft immer stärker wird, das Nachgeben folgt und damit auch ungeahnte Folgen. Vier Jahre später wird Jamie aus unersichtlichem Grund von Reportern verfolgt. Schon bald merkt man, dass diese eine Nacht mehr nach sich gezogen hat als gedacht. Denn zwischen Carter und Jamie, die sich aus unersichtlichen Gründen nicht mehr verstehen, steht eine Tochter.

Ich mochte den Schreibstil von Kim Nina Ocker total gerne. Er war super zu lesen und hat ein tolles Gefühl hinterlassen. Ich bin von Anfang an richtig gut in die Geschichte hineingekommen und der Schreibstil war die ganzen 517 Seiten angenehm und fesselnd. Ich bin wirklich durch die Seiten geflogen und hab jeden Abschnitt wirklich an einem Tag durchgelesen. Ganz großes Lob, denn der Schreibstil war top. Das Buch spielt anfangs 2015 und hat immer wieder Zeitsprünge nach 2019. 2015 ist also so etwas wie eine Vorgeschichte bevor es dann nach Beenden dieser in die „Gegenwart“ zurückgeht. Ich fand es ganz toll, dass es Stellen aus Carters und aus Jamies Sicht gab, denn das hat nochmal Einblick in beide gegeben. Im Laufe des Buches hätte ich dann trotzdem noch gerne mehr aus Seiner Sicht erfahren, denn Carter kam immer etwas kurz.

Das Cover ist eines der schönsten, die ich gesehen habe. Typisch LYX-Verlag eben. Es war irgendwie schlicht und unaufdringlich, hatte aber etwas an sich, was einem sofort ins Auge springt und danach greifen lässt. Die verschiedenen Braun und Blautöne harmonieren super gut und das Glitzer war noch einmal ein Extra, das super gepasst hat. Zur Handlung an sich passt es jetzt vielleicht nicht am besten, aber das finde ich nicht unbedingt schlecht.

Das mit den Charakteren wird für mich schon etwas schwieriger. Fangen wir mit Jamie, der weiblichen Hauptprotagonistin an. Ich konnte mich anfangs total gut mit ihr identifizieren, denn sie wirkte wirklich super nett. Vielleicht etwas angespannt und verklemmt, aber das hat mich nicht gestört. Zudem ist sie einen leichten Ordungstick, der vermutlich größte Punkt, warum ich sie ganz gern mochte. Das war die Jamie 2015. Dann 4 Jahre später (Jamie 2019) war sie irgendwie ganz anders und ich muss sagen, von da an ging es bergab mit der Sympathie. Man weiß als Leser eigentlich nur spärlich, was vor 4 Jahren passiert ist und warum Jamie, Carter nicht mehr mag. Aber anstatt, dass er sich ihr einfach mal erklären kann hat sie eine „Ich will gar nicht wissen was passiert ist, denn es ist Vergangenheit, trotzdem lasse ich dich nichts erklären oder verzeihe dir“ Haltung drauf, dass sie mich wirklich aufgeregt hat. Sie kam sehr vernünftig und erwachsen rüber und da fand ich das echt ein bisschen unnötig und kindisch. Auch in der Hinsicht, dass die beiden ein gemeinsames Kind haben, hätte sie sich ein bisschen mehr zusammenreißen können. Manchmal war sie mir ein bisschen zu dramatisch in der Hinsicht wie sie gehandelt hat.
Carter dagegen fand ich super. Damals in der Leseprobe wollte ich schon mehr von ihm wissen, denn er kam zwar etwas arrogant rüber, aber genau das hat sich als falsch herausgestellt. Er hat die typischen Eltern, die sich nie für ihn interessiert haben und er hat durch seinen großen Traum Schauspieler zu werden seine Bestimmung gefunden. 2015 war er vielleicht etwas albern, aber zum dahinschmelzen. Bis 2019 dagegen hat er sich stark gewandelt. Er ist erwachsener und reifer geworden. Und vor allem versucht er für Jamie da zu sein. Was ich wirklich sehr realistisch fand war, dass er „Angst“ oder eher Respekt vor der Beziehung mit seiner Tochter hatte. Er hat bis vor kurzem nicht gewusst, dass es sie überhaupt gibt und hat nachdem er von ihr erfahren hat nicht sofort die typischen Daddygefühle gehabt. Genau die haben sich im Laufe des Buches entwickelt. Allgemein war die Beziehung zwischen Carter und Lila wirklich niedlich. Etwas schade fand ich allerdings, dass man die Verbesserung zwar gemerkt hat, aber nie eine wirkliche Szene stattgefunden hat, wie die beiden alleine miteinander umgehen. Carter hat sich außerdem wirklich um Jamie bemüht, die dagegen immer irgendwas hatte. Man hat schon gespürt, dass da eine Verbindung zwischen ihnen herrscht. Genervt hat mich an ihm nur eines: er hat nie wirklich etwas gegen seinen Vater oder Murray gesagt, die ihm das Leben wirklich unnötig schwer gemacht haben.
Viele andere Charaktere kommen nicht vor. Lila, Carter und Jamies Tochter ist wirklich zuckersüß und steht wie jedes normale Kind auf Disneyprinzessinnen. Carters Dad war der typische New Adult Vater, der seinem Sohn ohne ersichtlichen Grund alles kaputt machen möchte. Murray war der perfekte Handlanger.

Die Geschichte spielt in Chicago, einmal ein etwas anderer Ort. Die Stadt würde ich wirklich gerne einmal sehen, denn sie hat im Buch ein ganz besonderes Flair. Auch fand ich es toll, dass man mit der Geschichte mal ein klein wenig hinter die Kulissen schauen konnte, wie eine TV-Serie produziert wird. Jamie hatte auch mal einen etwas anderen, außergewöhnlicheren Job. Die Beziehung zwischen Jamie und Carter war spürbar, manchmal vielleicht etwas kitschig und langgezogen. Dennoch gab es echt niedliche, romantische Stellen. Carter und Lila fand ich zusammen auch toll. Ich hätte mir zwar gewünscht, dass man sie vielleicht auch mal nur zu zweit erlebt um ihren Alltag zu erleben aber gut. Großartige Spannung war nicht wirklich gegeben, nur sehr viel unnötiges Drama. Trotzdem fand ich die fehlende Spannung nicht unbedingt störend. Man konnte es dadurch entspannt lesen.

Ein Kritikpunkt meinerseits ist, dass auch wenn die Beziehung spürbar war, man nie genau erfahren hat, warum und was die beiden aneinander mögen. Auch waren die 4 Jahre ganz schön schwammig. Warum die beiden sich nicht mehr gesehen haben hat man mitbekommen, aber viel zu kurz. Das hätte etwas ausführlicher sein können. Die letzten 100-150 Seiten haben sich für mich einfach nur noch gezogen und ich habe gehofft, dass sie sich zusammenreißt, weil ich wirklich genervt war.
Fazit:
Meine Meinung zu Everything I didn´t say ist schwierig zu beschreiben. Ich sehe die berührenden, süßen, romantischen Szenen und Carter, der ein wirklich toller Charakter ist. Aber ich sehe auch die Schwachstellen, die ich oben genannt habe. Die dramatische, wirklich nervige Jamie war aber die Hauptursache die mich gestört hat. Handlungslücken sind verkraftbar und der Schreibstil hat mich wirklich überzeugt. Band 2 werde ich trotz dessen gerne eine Chance geben, denn auf Dexter, Carters besten Freund bin ich ganz schön gespannt. Für jemanden, der auf New Adult mag und mal etwas anderes sucht, finde ich es sehr gut. Es gibt natürlich Klischees, die sich erfüllen, aber es gibt auch eine süße Liebesgeschichte, die man sich nicht entgehen lassen sollte.

  • Cover
  • Geschichte
  • Erzählstil
  • Gefühl
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.11.2019

Süß, Romantisch und witzig

Begin Again
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Klappentext:
er stellt die regeln auf-
sie bricht jede einzelne davon.
Noch einmal ganz von vorne beginnen – das ist Allie Harpers sehnlichster Wunsch, als sie für ihr Studium nach Woodshill zieht. Dass ...



Klappentext:
er stellt die regeln auf-
sie bricht jede einzelne davon.
Noch einmal ganz von vorne beginnen – das ist Allie Harpers sehnlichster Wunsch, als sie für ihr Studium nach Woodshill zieht. Dass sie ausgerechnet in einer WG mit einem überheblichen Bad Boy landet, passt ihr daher gar nicht in den Plan. Kaden White ist zwar unfassbar attraktiv – mit seinen Tattoos und seiner unverschämten Art aber so ziemlich der Letzte, mit dem Allie sich eine Wohnung teilen möchte. Zumal er als allererstes eine Liste mit Regeln aufstellt. Die wichtigste: Wir fangen niemals etwas miteinander an! Doch Allie merkt schnell, dass sich hinter Kadens Fassade viel mehr verbirgt als sie zunächst angenommen. Und je besser sie ihn kennenlernt, desto unmöglicher wird es ihr, das heftige Prickeln zwischen ihnen zu ignorieren…
Meinung:
Allie flieht aus ihrer alten Heimatstadt Denver und kommt in das ruhige Städtchen Woodshill um ihr Studium zu beginnen. Ihr größter Traum? Lehrerin werden. Nur braucht sie dazu erst einmal ein Zimmer in dem sie leben kann. Das findet sie (nach einigen Fehlversuchen) bei Kaden, der sie anfangs gar nicht aufnehmen möchte, da weibliche Mitbewohnerinnen sowieso nur Stress bedeuten. Aber dann entscheidet er sich kurzerhand um, stellt aber gleichzeitig 3 Regeln auf, die Allie befolgen muss:
1. Lass mich mit deinem Weiberkram in Ruhe (keine Mädelsabende in meinem Wohnzimmer, du heulst mich nicht voll und das Fernsehprogramm bestimme ich)
2. Ruhe, wenn ich jemanden aufreiße (kein Kommentar dazu)
3. Wir fangen niemals etwas miteinander an
Klingt leichter als es wirklich ist, denn nach einer Weile wird Kaden auf einmal netter zu Allie und er fangen an miteinander auszukommen. Beide verbergen eine Vergangenheit voreinander, die sie mit niemandem teilen wollen. Was verbirgt Allie? Warum ist sie aus Denver geflohen? Und warum lässt Kaden sich auf kein weibliches Wesen mehr ein?
Ich mag den Schreibstil von Mona Kasten wirklich abgöttisch. Sie schreibt so gut, dass man nur über die Seiten fliegt. So ging es mir auch mit „begin again“ durch das ich in eine Reihe eingestiegen bin, die ich vermutlich verschlingen werde. Es war wirklich angenehm zu lesen. Witzig, romantisch und einfach nur gut. Typisch Mona Kasten eben. Es gab ein paar Szenen und Textpassagen bei denen ich wirklich schmunzeln und manchmal sogar auch herzhaft lachen musste. Und genau so sollte ein Buch sein. Zum mitfiebern.
-Aber mein Mitbewohner dachte anscheinend gar nicht daran, aus dem Bad zu verschwinden. Ich erkannte seine Umrisse deutlich hinter dem Vorhang. „Wieso riecht es hier wie im Puff?“- Kaden, Seite 136

Das Cover finde ich ganz gut. Es ist jetzt nicht wirklich der Hammer, aber es passt ganz gut zur Geschichte. Auf dem Cover sind zwei Menschen abgebildet. Vermutlich Allie und Kaden, die Hauptprotagonisten, auch wenn sie im Buch etwas anders beschrieben werden, passt es zumindest so halb dazu. Das finde ich ein bisschen schade. Wenn man schon Charaktere auf das Cover druckt, sollten sie wenigstens zu der Beschreibung passen. Wenn man sich die anderen Bände anschaut, passen sie aber optisch und auch stilltechnisch perfekt zusammen.
Kommen wir zu den Charakteren. Allie war mir von Seite 1 an sehr sympathisch und ich kann mich zumindest mit ihren Hobbys sehr gut identifizieren. Dekofan, Netflixjunkie, Kaffesüchtig. Alles Dinge, die ich zumindest meistens auch von mir behaupten kann. Ihre geheimnisvolle Vergangenheit hat Spannung, aber auch teilweise etwas Nerviges mit in die Handlung gebracht. Ich dachte wirklich, dass etwas richtig richtig Schlimmes passiert sein muss und hab deswegen schon mitgefiebert um zu wissen was genau passiert ist. Nervig erst zu einem späteren Zeitpunkt, weil sie nie genau sagen wollte was los ist. Kaden musste regelrecht „betteln“ um es zu erfahren. Die Heulanfälle, die sie manchmal hatte fand ich gar nicht schlimm, sondern wirklich nur menschlich, wenn man erfährt was alles passiert ist und warum sie weint.
Kaden war anders als erwartet ein wirklich cooler Charakter. Ich war anfangs etwas skeptisch, weil ich ihm einfach schon abweisend begegnet bin. Aber ich habe ihn komplett falsch eingeschätzt. Im Laufe des Buches war er gefühlvoll, romantisch, süß und witzig und vor allem war er an den richtigen Stellen schüchtern und etwas zurückhaltend. Die verschlossene Seite an ihm hat mich anfangs wirklich etwas gestört, aber irgendwann ist er aufgetaut und damit hat er dann auch die Eigenschaften bekommen die ich aufgezählt habe. Spätestens als er Allie „Bubbles“ genannt hat, bin ich ihm verfallen und musste wirklich für Süßheitsfaktor quietschen (ein Laut, bei dem man nicht neben mir sitzen möchte). Auf der anderen Seite hat er natürlich auch seine Macken. Seine Verschlossenheit bringt das ein oder andere Problem mit sich, aber sein Süßheitsfaktor überwiegt für mich klar und deutlich. Kaden wäre ein wirklich toller Freund. Deswegen wir er jetzt auch mein neuer Bookboyfriend.
Auch Allies beste Freundin Dawn finde ich toll, denn sie fand ich humorvoll und sie hatte einfach alles, was eine beste Freundin braucht. Sie war mit Scott (Allies bestem schwulen Freund) einfach immer für Allie da. Mit ihr kann man gut Pizza essen, zu Target und reden. Außerdem hat sie ein Wort in ihrem Vokabular, das ich durch sie gelernt und auch nie wieder vergessen werde. Danke dafür.
-„Ich meine, wir sind hier in Woodshill! Wer hätte gedacht, dass in einer Kleinstadt so viele sexyschmexy Kerle rumlaufen?“- Dawn, Seite 32
Kadens bester Freund Spencer war auch irgendwie cute. Er hat immer das gesagt, was er dachte und sich damit manchmal ein bisschen albern gemacht, aber trotzdem einfach zum knuddeln. Er hat ständig Dawn angebagert ohne es mitzubekommen. Sehr unterhaltsam. Auch er ist ein sehr guter Freund und wusste ständig wie er mit dem manchmal schwierigen Kaden umgehen muss. Eine richtige Männerfreundschaft.
Die Handlung war abwechslungsreich. Es gab natürlich die klassischen, süßen, romantischen Stellen, die mein Herz höher haben schlagen lassen. Aber es gab auch humorvolle, die mich zum Lachen gebracht haben. Zum Beispiel wenn Dawn aufgetreten ist oder Kaden einfach nur Kaden war. Toll fand ich auch die Szenen, in denen Kaden und Allie wandern waren, denn das war nochmal was anderes und man hatte eine Szenerie, die nicht in jedem New Adult Roman vorkamen. Und natürlich gab es auch die klischeehaften Uniszenen, die aber nie langweilig wurden. Man hat zwar nicht wirklich viel Inhalt mitbekommen, aber offenbar ist Woodshill eine tolle Universitätsstadt zum Wohlfühlen.
Meine einzige Kritik ist der Aspekt mit den Personen auf dem Cover und das die Vergangenheit von Allie und vor allem zum Ende hin von Kaden etwas langgezogen waren. Kaden hätte einfach mal mehr reden sollen. Andererseits wäre die Geschichte dann niemals so gewesen, wie sie jetzt ist.
Fazit:
Begin again ist ein tolles New Adult Buch. Es hat zwar Klischees in sich, aber die Geschichte ist einmalig. Allie und Kaden (okay vor allem Kaden) sind Charaktere, die man nur lieben kann. Das Buch ist für alle NA Fans etwas. Für alle die Mona Kasten lieben. Und vor allem für alle, die auf humorvolle und romantische Seiten stehen.

Veröffentlicht am 02.11.2019

Geliebte, spannende Fortsetzung

Dämonennächte
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Meinung

Ich musste ein Jahr auf die Fortsetzung von Dämonentage warten und jetzt habe ich sie endlich gelesen. Ein kleiner Tipp vorab: lest das Buch am besten gleich nach Band 1, denn an manchen Stellen ...

Meinung

Ich musste ein Jahr auf die Fortsetzung von Dämonentage warten und jetzt habe ich sie endlich gelesen. Ein kleiner Tipp vorab: lest das Buch am besten gleich nach Band 1, denn an manchen Stellen musste ich wirklich in meinem Gedächtnis kramen, wer die Personen sind und was in Band 1 passiert ist. Ein bisschen blöd, aber mein eigenes Verschulden. Fangen wir also an.

Band 2 knüpft eigentlich relativ nahtlos an Band 1 an. Adriana weiß, dass die Dämonentage nicht, wie in den Jahren davor geendet haben, sondern in dieser Nacht weiter gehen. Deswegen ist ihr größtes Anliegen in diesem Buch, genau das zu verhindern. Und wie macht man das am besten? Genau. In dem man versucht Cruz aus der Hölle zu befreien, keinen Pakt mit dem Teufel eingeht (denn das ist ganz schlecht wie wir ja alles wissen) und die Engel wiederfindet, zu denen sich Adriana jetzt ja auch zählen kann. Gemeinsam mit ihrem Freund Rico versucht sie also die Dämonentage aufzuhalten und die Menschheit zu retten. Während Rico das auf der Erde tut, spielt Adriana eher im Untergrund (der Hölle) ihre Rolle. Bald merkt sie, das viel mehr dahinter steckt und das sie größere Opfer bringen muss als gedacht.
Ich mag den Schreibstil von Nina MacKay wirklich sehr. Band 1 kannte ich schon von Wattpad und bin seitdem ein begeisterter Staubsauger ihrer Worte. Der Schreibstil hat sich seitdem etwas gewandelt und man konnte das Buch locker und leicht lesen. Es war witzig, spannend und hatte an manchen Stelle genau die Romantik, die man sich in einem Jugendbuch wünscht. Ich musste manchmal wirklich etwas schmunzeln und Cruz macht ein paar tolle Luzifer-Witze.
Das Cover finde ich ganz schön. Es ist jetzt nicht so ein wahnsinniger Hingucker wie manch anderes, aber die Farbgebung ist wunderschön. Die Krähen passen meiner Meinung nach nicht wirklich gut zur Story (oder hab ich was überlesen?), aber es passt gestalterisch richtig gut zu Band 1 und auch zu Band 3 (der im Oktober 2020 auf uns zu kommt).
Adriana fand ich schon in Band 1 super. Sie ist mutig und lässt sich nicht den Mund verbieten. Vor allem wenn die mit Dämonen redet hat sie ein große Klappe, die ihr zwar nicht immer ganz gut tut, aber den Leser schmunzeln lässt und sie noch liebenswerter erscheinen lässt. Natürlich merkt man manchmal, dass ihr das vielleicht alles zu viel ist und das sie mit der Prophezeiung zu kämpfen hat, aber das ist nur menschlich und deswegen vollkommen nachvollziehbar für mich. Toll fand ich, dass sie ein Halbengel und kein Halbdämon ist, denn das hat der Story nochmal Aufschwung gegeben. Auch ihre Gefühle für Cruz hat man bemerkt, denn in der ganzen Geschichte hing ein Teil ihrer Handlungen (und wie und warum sie es tat) damit zusammen, dass Cruz endlich aus dem Pakt mit Luzifer rauskommt.
Von Cruz hat man leider nicht sehr viel mitbekommen. Die gelegentlichen Foltergeräusche haben Adriana nur noch mehr angespornt. Im letzten Drittel kam er dann aber doch nochmal vermehrt vor und da war er wieder der Cruz, den ich in Band 1 geliebt habe. Witzig und Charmant und vor allem hat er kein Blatt vor den Mund genommen, was er über Luzifer denkt.
Natürlich gab es auch andere Charaktere, die wir schon kennen und auch den ein oder anderen neuen. Luzifer, der Teufel war genauso unausstehlich wie in Band 1. Aber leider auch genauso schlau und teuflisch. Er hat wirklich viel geplant und war einfach genau so, wie man sich den Teufel vorstellt. Rico, Adrianas Freund, war irgendwei liebenswert. Genauso stelle ich mir einen nerdigen besten Freund vor, der dir hilft den Weltuntergang zu verhindern. An der Seite von Adriana (wenn auch nur sehr kurz erschienen) die Dämonen Savannah, Drym und Gesa, die Adriana tatkräftig und auch mit sehr viel Köpfchen zur Seite stehen.
Als neuen wichtigen Charakter tritt hier im Buch Luzifers Sohn Ahel auf, der Adriana heiraten möchte um mit ihr die Unterwelt zu regieren. Bei ihm bin ich etwas zweigeteilt, denn auf der einen Seite möchte er Adriana helfen die ganzjährigen Dämonentage zu verhindern. Er legt sich sogar einen neuen, gepflegten Look an, der ein bisschen an den von Cruz erinnert. Auf der anderen Seite ist er ein Dämon, der Sohn Luzifer und er weiß, dass Adriana das alles nicht möchte. Zudem kommt es einem so vor, als würde er das alles nur tun, um sich an Cruz zu rächen. Trotzdem fand ich ihn manchmal ganz nett. Die andere Person ist Adrianas Mutter Angelina, die Adriana in der Hölle findet. Von ihr erhält sie einige Tipps, aber umso mehr werden Fragen aufgeworfen. Zu ihr konnte ich nicht wirklich eine Bindung aufbauen, aber es interessiert mich sehr, was sie alles in ihren Forschungen herausgefunden at und warum sie überhaupt noch in der Hölle festhängt.
Der größte Teil des Buches spielt in der Hölle und das an einem einzigen Tag. Während man dieses Buch liest bekommt man so viel Information und vor allem passiert so unglaublich viel, dass es einem gar nicht so vorkommt. Das ist vielleicht einer der wenigen Kritikpunkte. Es passiert alles so wahnsinnig schnell, Schlag auf Schlag, sodass ich manchmal gar nicht wirklich mitgekommen bin. Deswegen hab ich auch ein bisschen länger gebraucht, um das Buch zu beenden. Ansonsten fand ich es toll. Man hat einen neuen Handlungsort mitbekommen, der wirklich gut beschrieben war, Charaktere, die sich weiterentwickelt haben und eine Story, die vor Spannung nur so strotzte und von der man einfach wissen möchte, wie sie weiter geht.
Fazit:

Außer dem Kritikpunkt am Schluss hat mir das Buch wirklich sehr gut gefallen. Am Ende war ich etwas zerstört und vor allem traurig, dass es zu Ende ist, denn es hat einige Fragen aufgeworfen und es endete alles in einem riesigen schrecklichen Cliffhanger. Vor allem wie es mit Cruz und Adriana weitergeht und noch wichtiger, wie man Luzifer aufhalten kann, ist mir so wichtig zu erfahren, dass es ein grässliches Hibbeln bis zum finalen Band wird.

Veröffentlicht am 02.11.2019

Ein anderes New Adult Buch

Burning Bridges
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Meinung:

Ich habe das Buch innerhalb von 24 Stunden durchgelesen, denn es hat mich in seinen Bann gezogen und auch berührt. Mit keinem besseren Buch kann man sich zu der Jahreszeit einkuscheln und darin ...

Meinung:

Ich habe das Buch innerhalb von 24 Stunden durchgelesen, denn es hat mich in seinen Bann gezogen und auch berührt. Mit keinem besseren Buch kann man sich zu der Jahreszeit einkuscheln und darin versinken. Ich kenne das Buch noch von seiner Wattpad-Zeit und deswegen war es wirklich ein Highlight für mich es in gedruckter Form zu lesen.In den sozialen Netzwerken wird es ja im Moment überall gelesen und gehypt und ich kann es absolut nachvollziehen.

Schon gleich zu Beginn wird Ella von ihrem Freund Jason abserviert. In ihrem Lieblingsrestaurant. Und sie tut genau das, was eigentlich jede Frau tun sollte. Sie schleudert ihren Drink in sein Gesicht und bekommt für die (wirklich gerechtfertigte Tat) Hausverbot. Traurig und wütend will sie sich auf den Weg nachhause machen, verläuft sich dabei irgendwie und wird von 3 Proleten belästigt. Zum Glück kommt ihr gleich darauf Ches zur Hilfe, der sofort wieder verschwindet ohne ihr seinen Namen zu verraten. Geheimnisvoller kann man gar nicht sein oder? Doch. Ches ist sogar noch geheimnisvoller und anziehender als man denkt. Denn nach einem Wochenende in ihrer Wohnung trifft sie ihn wieder, lädt ihm zum Frühstück ein und auf einmal sitzen die beiden auf ihrer Couch. Er halbnackt, da sie zum Dank seine Klamotten gewaschen hat. Schon bald geht Ches Ella nicht mehr aus dem Kopf und auch anders herum, auch wenn er versucht es nicht zu tun taucht immer wieder bei Ella auf. Ella merkt, dass Ches etwas vor ihr verbirgt und möchte es unbedingt wissen. Doch sie merkt, dass etwas gefährliches hinter seinen Geheimnissen lauert, etwas das sie selbst in Gefahr bringen könnte. Und trotzdem ist da diese Spannung zwischen den beiden, die keiner ignorieren kann.

Tami Fischers Schreibstil ist grandios. Es ist echt angenehm geschrieben, man muss sich nicht lange mit Fachbegriffen aufhalten und ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Mit ihren Worten hat sie mich komplett nach Fletcher verfrachtet und mir dort ein Heimat gegeben. Ich habe mich dort wirklich zuhause gefühlt, denn die Stadt hat mir ein tolles Gefühl gegeben.
Das Cover ist eine super schöne, wundervolle Augenweide. Die Holzoptik finde ich toll, denn sie ist nicht so aufdringlich, sondern hat eher etwas zurückhaltendes stilles. Dadurch sticht die Schrift, die echt extrem schön ist, echt gut heraus. Das Zusammenspiel aus Schreib- und Druckschrift ist echt gut gelungen und das Glitzer auf dem ganzen Cover macht es nochmal zu etwas besonderem.

Mit Ella kann ich mich ganz gut identifizieren. Sie ist irgendwie zum knuddeln. Auf der einen Seite ist sie so schüchtern und süß, und dann ist sie wieder so mutig und sexy und vorlaut. Ich liebe ihre Einhorntasse, ihre Liebe zu Star Wars und ihre Fähigkeit mit Ches umzugehen, was ich mir in manchen Situationen echt schwer vorgestellt habe. Sie hat tolle Freunde, die sie über alles liebt und den Mut, Ches zu vertrauen, obwohl genau das manchmal schwierig ist. Sie ist neugierig (aber nicht zu neugierig), mag lesen und studiert Literatur. Was will man mehr? Und vor allem spürt man ihre Verbundenheit zu Ches.
Ches ist geheimnisvoll. Sehr geheimnisvoll und das hat das ganze Buch angehalten. Wegen seinen Geheimnis musste ich das Buch durchlesen, denn ich wollte wissen, was los ist. Was passiert ist und vor allem wie es ausgeht. Er ist mir im Laufe des Buches ans Herz gewachsen und hatte wirklich etwas von einem Brummbär. Eigentlich stehe ich nicht auf Männer mit langen Haaren, aber Ches könnte mein Herz im Sturm erobern. Er war echt süß, romantisch und hat die ganze Zeit versucht sich von Ella fernzuhalten es aber nicht geschafft. Die Spannung zwischen den beiden war spürbar und man kann den beiden einfach nur ein Happy End wünschen. Sein Geheimnis war immer präsent und immer dann, wenn man dachte man wisse jetzt alles, kam die nächste Bombe. Trotzdem ist es mit ihm und seiner verschwiegenen, geheimnisvollen Art nie nervig oder langatmig geworden.

Ellas Freunde Summer und Savannah fand ich liebenswert. Vor allem Savannah, der Buchnerd und Musicalfan ist mir ans Herz gewachsen. Mit ihr konnte ich mich am besten identifizieren. Zu Summer mag ich zwar nicht ganz so sehr, aber sie ist eine tolle Freundin, die Ella immer zur Seite steht und ich denke jemanden der immer perfekt aussieht braucht man einfach in seinem Freundeskreis (lach). Carla und ihre ständige Sprichwort-Verwechslung fand ich super sympathisch, aber auch verwirrend. Ich musste manchmal echt kurz überlegen, was sie meint. Und ich weiß gar nicht wie oft ich mein Wörterbuch benutzt habe, um ihre gefluchten spanischen Sätze zu verstehen. Das fand ich echt nicht nervig sondern hat sie wirklich menschlich gemacht. Creed fand ich ganz interessant, auch wenn man nie viel über ihn erfahren hat. Aber ich denke er hat eine super Bromance zu Ches und später auch zu Mitchell.

Mit den Underground-Kämpfen hat sich Tami Fischer mal etwas anderes überlegt, was diese Geschichte nicht zur typischen 0815 New Adult Story macht. Sie hat das Thema echt gut in die Geschichte einfließen lassen und diesen Untergrund auch realistisch dargestellt. Die Story hatte die perfekte Harmonie aus Spannung und süßen romantischen Stellen. Es war prickelnd heiß und echt niedlich. Die Handlung war nicht zu lang gezogen, aber auch nicht vorschnell und plötzlich. Wirklich eine absolute Leseempfehlung.

Fazit

Burning Bridges ist meiner Meinung nach nciht die 0815 New Adult Story. Sie hat eine spannende Handlung und Theamtik, Charaktere zum Liebhaben und Romantik, bei der man nur vor Rührung seufzen kann. Sie passt perfekt in die herbstliche Jahreszeit. Schnappt euch eine Kakao, eine warme Decke, Kekse und dieses Buch und lasst es euch in Fletcher gutgehen. Ich freue mich derweil schon auf Sinking Ships (4.11.2019), die Geschichte von Carla und Mitchell und Hiding Hurricanes (Frühjahr 2020)

Veröffentlicht am 02.11.2019

Nett für Zwischendurch

Wild Games - In einer heißen Nacht
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Klappentext:

Undercover bei einer Reality-Show mitmachen oder den Job verlieren - Journalistin Abby hat die Qual der Wahl. Zähneknirschend erklärt sie sich bereit, beim Fernsehen hinter den Kulissen zu ...

Klappentext:

Undercover bei einer Reality-Show mitmachen oder den Job verlieren - Journalistin Abby hat die Qual der Wahl. Zähneknirschend erklärt sie sich bereit, beim Fernsehen hinter den Kulissen zu recherchieren. Kurz darauf findet sie sich in einem knappen Bikini auf einer einsamen Insel wieder, umgeben von lauter durchgeknallten Kandidaten. Einer davon ist besonders nervig: Der arrogante Dean droht Abby in den Wahnsinn zu treiben - spätestens, als er sie vor laufender Kamera heiß küsst ...

Meinung:

Abby muss Undercover auf eine Insel, um bei einer Fernsehshow mitzumachen. Schon von Anfang an ein Graus und dann kommt der unausstehliche (aber doch auch unwiderstehliche) Dean dazu, mit dem sie ein Team bilden muss. Schon bald zehrt der Wettkampf an ihr und auch ihr männlciher Teamkollege bringt sie das ein oder andere Mal auf die Palme. Aber irgendwann merkt sie, dass Dean doch nicht so schlimm zu ist wie es scheinen mag. Und auch die Insel kommt ihr mit dieser neues Einstellung nicht mehr so schlimm vor.

Jessica Clares Schreibstil ist angenehm zu lesen. Man kommt sehr gut in die Story und kann dadurch, dass es einfach geschrieben ist und es auch nicht soviele Seiten (239) hat, an einem Tag durchlesen. Allgemein ist die Story sher gut für zwischendurch da man nicht nachdenken muss und es auch nicht viel tiefgang besitzt. Solche Bücher sind manchmal auch ganz schön. Man merkt an einigen Stellen, dass es ein Erotikroman ist. Aber das ist ja schon in der Genrebeschreibung. Wer keine Szenen mit nackter Haut oder Details zu ihren Bettszenen lesen will, für den ist das Buch das falsche.
Das Cover ist schön gestaltet und macht sich super im regal. Schlicht und einfach mit ein paar roten-Blumen Akzenten.
Abby war ganz okay.Manchmal hat sie mich ein bisschen aufgeregt, vor allem als es auf das Ende zuging. Dean war da schon eher mein Fall. Anfangs scheint er super unsympathisch zu sein,aber Leser wissen es einfach besser.
Zur Handlung kann ich nur sagen, dass es mal was anderes war. Eine Realityshow auf einer Insel kenne ich zwar aus dem Fernsehen, aber hab ich noch nie in einem Buch gelesen. Das fand ich erfrischend. Ansonsten war der Werdegang vielleicht ein bisschen zu klischeehaft, aber nichts womit man nicht leben konnte. Allgemein gesagt ist das Buch dann super, wenn man mal ein Buch für Zwischdrin barucht über das man nicht nachdenken muss.