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Evy_Heart

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Veröffentlicht am 27.07.2019

Mehr als Ein-Spruch

Dirty Rich – Verbotene Leidenschaft
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Abgesehen vom nichtssagenden Titel nervte mich an diesem Buch, dass sich alle emotionalen Probleme des Weibchens in Luft auflösen, sobald ihr das Männchen versichert, sie zu lieben. Über Grenzen wird sehr ...

Abgesehen vom nichtssagenden Titel nervte mich an diesem Buch, dass sich alle emotionalen Probleme des Weibchens in Luft auflösen, sobald ihr das Männchen versichert, sie zu lieben. Über Grenzen wird sehr oft gesprochen, jedoch fragwürdig gehandelt. Das macht leider die guten Dialoge zunichte.

Rezi enthält Spoiler.

Worum geht es?

Kolumnistin Cat hat früher als Anwältin gearbeitet, wechselte jedoch in die Medien. Nun schreibt sie Kolumnen über Gerichtsfälle für ein Online-Magazin. Im Café begegnete sie Reese, der nicht nur Staranwalt ist, sondern im Aufsehen erregenden Mord-Prozess einen Millionär verteidigt. Man mag sich, doch Cat hat ein Problem mit Nähe. Und eine Familie, die es nicht gutheißt, dass sie sich für einen niedrigeren Beruf entschieden hat.

Charaktere

Cat war mir lange Zeit sympatisch, weil sie eine starke Persönlichkeit hat. Sie ist kein problem-beladenes Girlie, sonderne eine Frau, die weiß, was sie tut.

Reese ist der liebestolle Kerl, dessen Zweck es ist, seine Partnerin zu mögen. Er hat Ahnung vom Jura und wirkt, in beruflicher Sicht, nicht überzeichnet.

Die Neckereien zwischen beiden habe ich sehr genossen, weil sie gehaltvoll waren und nicht zu schnell aufgelöst wurden. Die beiden haben wirklich diskutiert. Für mich war das Niveau im Bereich Jura manchmal aber zu hoch.

Die Nebenfiguren waren besonders am Ende etwas farblos. Die Autorin bemüht sich, jeder Figur Raum zu geben, aber manche wurden einfach vergessen.

Anwälte als übergreifendes Thema

Der Text wirkt, als hätte die Autorin Ahnung vom Gebiet. Es zieht sich durch den ganzen Roman, ist nicht nur Beiwerk. Für mich waren die Schlussfolgerungen manchmal nicht nachvollziehbar, aber es ließ sich gut lesen.

Auch die journalistischen Texte im Buch waren authentisch geschrieben - oft ein Manko in Büchern, weil sie zu erzählend geschrieben sind.

Das zentrale Thema: Grenzen

Grenzen spielen im Roman eine wichtige Rolle, aber nur Cat übertritt sie. Zu leicht. Sie leistet kaum Widerstand und das war gruslig.

Prägnant fand ich, dass Reese sie bittet, Alkohol zu trinken, damit sie lockerer wird. Cat verneint das, weil sie Alkohol nicht gut verträgt. Er versucht sie zu überreden, ihre Grenze zu übertreten. Und auch wenn Cat es nicht zugibt: Einen Absatz später will sie plötzlich doch trinken. Eine ähnliche Manipulation gibt es, als Cat oral aktiv wird. Hier argumentiert Reese, man wollte den Akt gemeinsam genießen. Er denkt, er wisse, was das beste für sie ist. Auch den Einzug in die Wohnung steuert Reese indirekt, in dem er von "unserem Zuhause" redet.

Reese ist ein netter Kerl, aber ... er denkt, mit genügend Liebe bekommt er alles.

Das zweite Thema: Familie

Beide Figuren haben eine ähnliche Geschichte: Der Vater hat die Mutter nicht gut behandelt, aber während Cats Mutter an einem gebrochenen Herzen starb, löst sich Reese Mutter schließlich. Die Verbindung zwischen beiden hat mir gefallen - dass Reese Mutter als Parallelfigur zu Cats aufgebaut wird, aber ein positives Ende findet. Leider wirkt das Thema ansonsten sehr oberflächlich. Cat hat der Verrat (?) des Vaters geprägt, sie kann keine Bindungen aufbauen. Für Reese hat das keine Folgen gehabt. Das war sehr schade, denn damit wurde die Chance verschenkt, Reese sein Päckchen mitzugeben. In anderen Romanen wurde ausgeführt, dass ein betrügender Vater dazu führt, dass Mann besser sein will und sein Objekt mit Liebe überschüttet. Dass er ständig die Bestätigung braucht, das Ideal zu erfüllen und seine Partnerin ein Stück einengt. Das war hier nicht spürbar. Außerdem wurde oft über die Familie geredet, aber sie tritt selten in Erscheinung.

Das dritte Problem: "die Presse"

Ein wichtiges Thema im letzten Drittel ist "die Presse". Cat hat Angst, dass ihre Familie Loyalität erwartet und, sofern sie diese versagt, die Presse auf sie und Reese hetzt. Das erreicht seinen Höhepunkt, indem sie in ihrer Kolumne schreibt:

"Und wir erreichen es [die Aufweichung der Grenze zwischen Krieg und Frieden] auch nicht, wenn wir der Presse erlauben, unsere Geschichte zu bestimmen." (S. 287)

Cat grenzt hier den Begriff extrem ein. Während der Duden notiert "Gesamtheit der Zeitungen und Zeitschriften, ihrer Einrichtungen und Mitarbeiter" oder die Beurteilung durch die Presse, mein Cat damit eher die Regenbogenpresse. Ich verstehe das Argument - Journalisten sind nie komplett objektiv. Aber die Spanne ist riesig - es gibt Journalisten, die den Pressekodex sehr ernst nehmen, und es gibt Medien, die das bewusst vernachlässigen. Paradoxerweise ist auch Cat ein Teil davon. Sie versucht, durch die Kolumne auf die öffentliche Meinung Einfluss zu nehmen, u.a. das Bild von Verdächtigen in Frage zu stellen oder Fehler des Staatsanwaltes anzudeuten.

Erotik

Beide Figuren waren sehr aktiv in bekannten Techniken. Man hätte den Roman gut um 50 Seiten kürzen können. Unschön war, dass selbst der finale Heiratsantrag mit einer Pseudo-SM-Szene untermalt werden musste ...

Fazit

Ich fand den Roman anfangs interessant, später nur noch nervig. Wie so oft wurden Probleme konstruiert bzw. die Autorin traute sich nicht, diese tief genug auszuführen. Gut gefallen hat mir jedoch, dass das Setting relativ realistisch wirkte.

Veröffentlicht am 28.06.2019

Spritzig, aber dann ...

Most Wanted Billionaire
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Zwei Irrtümer in einem Buch: 1. Hinter einem austauschbaren, beliebigen Titel kann sich eine tolle Geschichte verbergen. 2. Eine tolle Geschichte ist nur so lange gut, bis die Figuren zusammen kommen. ...

Zwei Irrtümer in einem Buch: 1. Hinter einem austauschbaren, beliebigen Titel kann sich eine tolle Geschichte verbergen. 2. Eine tolle Geschichte ist nur so lange gut, bis die Figuren zusammen kommen. Danach fährt die Story unaufhaltsam auf den Klischeegraben zu.

Inhalt

Unsere weibliche Hauptfigur ist super qualifiziert, arbeitet aber unterfordert bei einem Chemie-Unternehmen. Der Clou: Sollte sie es schaffen, einen Monat zu überstehen, gibt es zusätzlich zum Gehalt einen Bonus! Und unsere Prota kann das Geld gebrauchen, weil ihr ein Mann das Leben und vor allem die Finanzen ruiniert hat. Aber alles läuft schief, bis ihr der Firmen-Chef einen Weckdienst sucht - und ihm die Prota versehentlich die Meinung sagt. Mann, welcher die Nase voll hat von untergebenen Schoßhündinnen, findet das toll und so entspinnt sich ein Wechselspiel, das erst bei der Auflösung an Dynamik verliert.

Was hat mir gut gefallen?

Die Dramaturgie: Die Autorin schafft es die Figur auf mehreren Ebenen spielen zu lassen - im Job ist sie die selbtbewusste Frau, die auf Anweisung ihrer Chefin die Unterwürfige spielen muss. Am Telefon muss sie wiederum sehr taff sein, was ihr nicht leicht fällt. Ein zusätzlicher Konflikt entspinntlich, als auch die Chefin eigene Interessen offenbahrt.

Ich fand die Stellen sehr dynamisch, witzig, spannend. Ich hatte großen Spaß.

Das Kräftegleichgewicht: Im Buch ist es oft der Mann, der die Beziehung will, die Frau lehnt aber ab. Das erzeugte viel Spannung.

Was hat mir nicht gut gefallen

Glaubwürdigkeit: Ich habe beiden Figuren ihre zentralen Motive nicht abgekauft. Das Problem der weiblichen Figur ist, dass sie Männern nicht mehr traut und eine Beziehung ablehnt, weil ihr Ex-Freund gemein war. Sie wirkt manchmal trotzig, was gut war. Aber ich sehe bei ihre keine Reaktionen, die ich mit Angst vor Beziehungen verbinde - das Gefühl, dass man nicht mehr denken, nicht mehr atmen kann. Dass plötzlich alle Gefühle tot sind und man nur noch aus der Situation flüchten will. Dass man simple Vorschläge sehr deutlich und nachdrücklich ablehnt, weil sie zuviel bedeuten könnten. Die Figur macht oft eines: sie redet. Sie redet viel und tötet das Thema.

Auch das zweite zentrale Thema, das Hobby der Figur, dient eigentich nur als Rahmen - wir erfahren sehr, sehr wenig darüber.

Bei der männlichen Hauptfigur fand ich es schade, dass zuwenig Chemie vorkommt. Es ist eine Sache der Abwägung, denn man will die Leser nicht langweilen, aber ... besonders am Ende wirkte er oft liebestoll. Das war sehr schade, weil ich sie anfangs mochte. Das Motiv der Figur war interessant und die Erklärungen nett, aber es war nicht intensiv genug.

Die Nebenfiguren: Abgesehen von der Chefin gibt es nur zwei interessante Nebenfiguren - die aber kaum erwähnt werden. Eine ist sogar so austauschbar, dass ich ihren Namen vergessen habe.

Zeitraffung: Ab der zweiten Hälfte rafft der Roman an vielen kleine Stellen, die ich nicht erwartet habe. Das wirkte oft nicht stimmig.

Fazit
Stark ist der Roman an den Stellen, an denen sich die Figurn reiben. Danach fehlten die Ideen und das Gefühl.

Veröffentlicht am 09.06.2019

2-Gang-Menü

The Opposite of You
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Das Cover hat mit aufgrund seiner Schwarz-Weiß-Optik mit Farbakzenten gut gefallen, die Story schöpft jedoch ihr Potential nicht aus.

Worum geht es?

Vera ist nach einer toxischen Beziehung nach Europa ...

Das Cover hat mit aufgrund seiner Schwarz-Weiß-Optik mit Farbakzenten gut gefallen, die Story schöpft jedoch ihr Potential nicht aus.

Worum geht es?

Vera ist nach einer toxischen Beziehung nach Europa geflüchtet und kehrt nun nach Hause zurück und eröffnet einen Foodtruck - gegenüber des Restaurants von Super-Koch Killian. Neben der Sorge um Ex Derrek plagt Vera der strenge Koch, hinzu kommt die Krebserkrankung ihres Vaters.

Charaktere

Vera hat viele Selbstzweifel, was ich realistisch fand, was mir jedoch auf die Nerven ging. Sie tritt damit lange auf der Stelle, weil sie nicht motiviert ist, etwas zu ändern. Ganz im Gegenteil: Sie stolpert durch die Handlung. Die Autorin hat versucht, die Leidenschaft für's Essen zu vermitteln, aber das kommt für mich nicht rüber. Sie zählt viele Gerichte auf, die man googeln muss.

Killian ist das schöne Ideal. Er hat einen charismatischen Chef und eine nette Pflegemutter. Killian hat interessante Ansätze für eine Hintergrundgeschichte, das wird jedoch nicht ausgeschöpft.

Ich fand die Figuren prägnant und sie funktionieren gut miteinander. Trotzdem fehlt etwas.

Gewalt

Gewalt wird im Buch sehr wenig gezeigt - Vera erwähnt, dass Derrek sie geschlagen hat, mehr gibt es nicht. Stattdessen betont das Buch die psychologische Seite und das kurz, aber - so wirkte es - sehr realistisch. [Spoiler] Leider gibt Derrek schnell auf und es gibt nur zwei dramatische Szenen [/Spoiler]

Spannung

Obwohl das Buch keine Länge hat, plätschert die Handlung dahin. Weder Nebenfiguren noch Themen können dauerhaft fesseln.

Fazit

"The Opposite of You" ist trotz toller Themen ein Buch, das nur wenig im Gedächtnis bleibt. Das liegt vor allem daran, dass sich der Text zu sehr auf die Hauptfigur stützt und Ansätze für Nebenhandlungen liegen lässt. Aber es hat meinem Blick für Essen geschärft.

  • Cover
  • Geschichte
  • Erzählstil
  • Figuren
  • Atmosphäre
Veröffentlicht am 25.05.2019

Dr. Norden, übernehmen Sie!

Crystal Lake – Diagnose Liebe
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Mit diesem Text veröffentlicht Bastei Lübbe eine waschechten Heftchen-Roman - der bei mir leider nicht ganz funktioniert. Denn der Funke sprang nicht über.

Rezi enthält Spoiler

**Inhalt*

Der erste Band ...

Mit diesem Text veröffentlicht Bastei Lübbe eine waschechten Heftchen-Roman - der bei mir leider nicht ganz funktioniert. Denn der Funke sprang nicht über.

Rezi enthält Spoiler

**Inhalt*

Der erste Band besteht aus zwei Geschichten: Die Liebesgeschichte zwischen der neuen Ärztin und dem arroganten Patienten. Und den eher krimi-haften Passagen um die Controllerin (?), die einem Geheimnis auf die Spur kommen will. Dieser Strang ist NICHT abgeschlossen.

*Meine Meinung*

Das Kollektiv passt gut: Die nette Ärztin, die nicht bei allen beliebte Controllerin, nette Schwester, mysteriöse Ärzte, nette Sekretärinnen. Das reicht, um dem Leser Halt zu geben, aber es fällt nicht auf.

Das Leben in der Sportklinik ist relativ entspannt - geregelte Arbeitszeiten für die Ärzte, Überstunden für die Schwestern, aber ... vom (realen) stressigen Klinikalltag merkt man nichts. Mich verwunderte, dass "die Neue" bereits am ersten Tag voll einsteigt, ohne Einführung etc.

Das größte Manko war für mich die Liebesgeschichte, weil sie zu erwartbar ist. Natürlich fühlte ich mit dem Sportler mit, der eigentlich freundich ist, aber von geld-geilen Leuten umgeben. Und die nette Ärztin, die stets mit dem Tod ihres Vaters konfrontiert wird, sich aber nach einer unvermeidlich heißen Szene ihrer Impulsivität schämt. Für mich sprang der Funke nicht über.

Das liegt einerseits daran, dass die Welt zu perfekt ist und dass es der Autorin nicht gelungen ist, in wenigen Seiten Atmosphäre zu schaffen. Anderseits liegt das am sehr schnellen Perspektivwechsel. In 92 Seiten müssen 1,5 Handlungsstränge passen - das sind 24 (!) Wechsel zwischen beiden Strängen. Besonders am Anfang funktioniert das gar nicht - man hat die Figuren gerade kennengelernt, doch plötzlich befinden wir uns, nur duch einen kleinen Stern getrennt, an einem anderen Schauplatz.

Die Erzählung um die Controllerin fand ich spannend und hätte gern mehr gelesen.

*Fazit**

Ich war enttäuscht, weil es nicht geknistert hat und weil sich das Buch auf einen banalen Handlungsstrang konzentriert, während der interessante mit einem Cliffhanger beendet wird. Ein guter Versuch einen Groschroman zu schreiben. Kein geglückter Versuch.

Veröffentlicht am 28.03.2019

Fehlt Flair

Leonardo da Vinci für Eilige
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da Vince für Eilige

Leonardo da Vinci - vieles habe ich über ihn gehört, ich stand im Innenhof des Louvre und habe die Filme nach Dan Brown gesehen. Aber bisher fehlte mir eine Biografie.

Fazit am Anfang: ...

da Vince für Eilige

Leonardo da Vinci - vieles habe ich über ihn gehört, ich stand im Innenhof des Louvre und habe die Filme nach Dan Brown gesehen. Aber bisher fehlte mir eine Biografie.

Fazit am Anfang: Der Inhalt ist hochwertig, aber das Konzept funktioniert für mich nicht.

Inhalt

Der Autor umreißt chronologisch das Leben da Vincis, im letzten Viertel auch sein Nachleben, und er zieht ein kurzes Resumee über den Mythos "da Vinci".

Meine Meinung

Ich finde es toll, dass es zu jeder Zeichnung, die besprochen wird, eine Abbildung gibt, sodass man die Beschreibungen nachvollziehen kann. Ich nehme viele Eindrücke mit.

Aber: Ich bin mit dem Buch nicht warm geworden.

Das liegt einerseits am Konzept: Klüver umreißt die Umstände, die Geschichte, sehr kurz. Wer sich mit den Medici und Borgias und allgemein der Historie Italiens beschäftigt hat, der ist im Vorteil. Es fallen viele Namen, die wenig erklärt werden. Dass Leonardo da Vinci oft den Wohnsitz wechselte, tut sein Übriges. Fast ironisch mutet das Verzeichnis mit den wichtigsten (europaweiten) Ereignissen am Ende des Buches an.

Ich empfand den Schreibstil als lose, nicht trocken, aber auch nicht besonders gefühlsbetont. Der Text ist nicht extrem sachlich, aber es fehlen Details, die einen Text lebhaft und greifbar machen. Natürlich sind die Quellen über seine Persönlichkeit rar gesäht, aber selbst diese Fakten sind wenig zusammgewebt. Als roter Faden entwickelt sich, dass Leonardo vielfältige Interessen hatte und wenig beendete bzw. umsetzte. Wahrscheinlich würde man ihn heutzutage als "Scanner" bezeichnen. Der Text wirkt ähnlich.

Fazit

"Leonardo da Vinci für Eilige" macht vieles richtig. Es umschifft die Klippen des Mythos und versucht darzustellen, was war. Trotzdem ist er zu knapp, um ein Gefühl für Leonardos Leben, sein Schaffen und seine Persönlichkeit zu vermitteln. Vielleicht legt sich das Buch selbst einen großen Stein in den Weg, indem es mit dem Mythos auch die Faszination, das Lebendige ausblendet. Außerdem fehlten mir Fakten, um da Vinci in den Kontext der Geschichte einzuordnen.