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Veröffentlicht am 03.12.2025

Gefühlvoller Wohlfühlroman auf Amrum mit Bezug zur Vergangenheit

Der Klang von Wind und Wellen
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Julia ist Buchhändlerin und liebt Bücher sehr. Aber sie liebt auch Nougat und Leckereien und ihren Großvater. Als dieser nun verstirbt fühlt sie sich verlassen und traurig. Im Nachlass entdeckt sie ein ...

Julia ist Buchhändlerin und liebt Bücher sehr. Aber sie liebt auch Nougat und Leckereien und ihren Großvater. Als dieser nun verstirbt fühlt sie sich verlassen und traurig. Im Nachlass entdeckt sie ein altes Schriftstück und Foto von Amrum. Dort verbrachte sie als Kind schöne Sommerferien mit ihren Großeltern.
Kurzentschlossen bucht Julia für eine Woche eine Ferienwohnung auf Amrum und macht sich auf den Weg.
Sie lässt eigentlich erst mal nichts zurück, denn ihre Beziehung ist an der Untreue ihres Freundes zerbrochen, ihren Job in einer Buchhandlung hat sie durch Verkauf verloren aber Dank Rücklagen kann sie sich nun eine kleine Auszeit nehmen. Sie möchte zur Ruhe kommen und sich überlegen, wie es weiter gehen soll. Sie möchte endlich wieder Nougat selbst herstellen und herausfinden, wohin ihr beruflicher Weg führen soll.

Die Autorin führt uns mit ihrem neuen Roman erneut auf die Insel Amrum. Gerne habe ich Julia begleitet und erlebt, dass sie sich trotz November-Wetter mit viel Wind und kühlen Temperaturen gleich wie zu Hause fühlt. Neben ihrer netten Vermieterin lernt sie auch gleich andere freundliche Menschen kennen und fühlt sich wohl. Unerwartet trifft sie sogar alte Freunde wieder und bekommt durch nette Kontakte einen kleinen Job als Führerin bei einer Ausstellung über Pottwale im Naturzentrum der Insel.
Sie begibt sich auf Spurensuche mit dem alten Foto und den Aufzeichnungen und taucht ein in eine spannende Seefahrervergangenheit.
Es gibt einen zweiten Handlungsstrang in den Jahren 1894 bis 1914 in dem wir u. a. eine Frau namens Ingeline erleben und erfahren, wie hart die Frauen zu diese Zeit arbeiteten, um die Familien zu ernähren. Die Männer fuhren meist zur See und waren lange Zeit unterwegs.
Es war sehr spannend zu erleben, welche Verknüpfungen zu dieser Vergangenheit Julia entdecken kann.

Mir hat es gut gefallen, wie die Erlebnisse und Erkenntnisse Julia verändern. Sie beginnt ihr Leben zu überdenken und kommt an einen Wendepunkt. Auch ein neuer Mann erscheint in ihrem Leben und gibt ihren Plänen dadurch auch noch mal eine neue Richtung. Gespannt habe ich verfolgt, welche Pläne sie für ihren Neuanfang macht.
Dazu gibt es auch noch ein Wiedersehen mit Maren und ihrer Tochter Leni aus dem Vorgängerroman. Das war ebenfalls eine schöne Verknüpfung.

„Der Klang von Wind und Wellen“ ist ein schöner Wohlfühlroman, der von einer harten Vergangenheit erzählt, ein Familiengeheimnis aufdeckt und voller Zuversicht und Optimismus steckt. Ich wurde gut unterhalten und bin gerne lesend mit Julia nach Amrum gereist!


Fazit: 4 von 5 Sternen



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Veröffentlicht am 04.11.2025

Vorweihnachtlicher Roman in den französischen Alpen mit viel winterlicher Stimmung

Winterzauber in den Alpen
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Orla ist Reisejournalistin und ihre Berichte sind sehr bekannt.
Eigentlich wollte sie die Weihnachtsfeiertage mit ihrer Familie verbringen, doch ihre Chefin hat andere Pläne mit ihr.
Sie schickt sie für ...

Orla ist Reisejournalistin und ihre Berichte sind sehr bekannt.
Eigentlich wollte sie die Weihnachtsfeiertage mit ihrer Familie verbringen, doch ihre Chefin hat andere Pläne mit ihr.
Sie schickt sie für eine Weihnachtsreportage in die französischen Alpen, wo sie über ein kleines Dorf, dessen Bewohner und ein trächtiges Rentier und die Geburt berichten soll. Da Orlas Vater ein Alkoholproblem hat und es in der Familie etwas drunter und drüber geht, nimmt Orla ihre jüngere Schwester Erin mit.
In dem kleinen Ort angekommen, sind die Schwestern zwar verzaubert von der wunderbaren verschneiten Berglandschaft aber der sehr zurückhaltende und wortkarge Jacques, der etwas außerhalb in einem Chalet wohnt und Wolf genannt wird, kommt ihnen schon etwas merkwürdig vor. Angeblich spricht er nicht viel und wirkt mürrisch.
Überhaupt erscheint alles etwas zweifelhaft. In dem Ort gibt es kein Hotel und von dem Rentier ist auch weit und breit nichts zu sehen.

Ich gebe zu, ich hatte anfangs etwas Probleme, in die Geschichte hineinzufinden. Alles sah so aus, als hätte niemand Orla dort erwartet, nichts ist organisiert und dann überlegte ich mir, ob Rentiere wohl wirklich mitten im Winter kalben.
Die familiären Probleme in Orlas Familie, die dazu führen, dass die jüngere Schwester Erin mitreist, hätte es vielleicht auch nicht unbedingt gebraucht. So wie die beiden Frauen dort empfangen werden, war das alles sehr komisch und ich hätte mich an Orlas Stelle am nächsten Tag umgedreht und wäre wieder nach Hause gereist.
Doch die beiden halten durch und ziehen sogar in Jacques Chalet.
Dort trifft Erin auf Jacques Bruder, der in etwa in ihrem Alter ist, doch ihr Hauptinteresse gilt einem anderen jungen Mann, den sie im Internet kennengelernt hat und den sie noch nie gesehen hat. Zum Unverständnis ihrer älteren Schwester tauscht sie aber ständig Nachrichten mit ihm aus.
Doch auch zwischen Orla und Jacques knistert es irgendwann und die Handlung bekommt noch eine romantische Komponente.

Der Roman berührt so einige Themen wie Krankheiten, Einsamkeit, Freundschaft und Zusammenhalt in der Dorfgemeinschaft, über die die Autorin gewohnt einfühlsam und auch unterhaltend schreibt.
Viel weihnachtliche Stimmung kommt auf durch einige Sitten, Bräuche und Traditionen, die die Bewohner des kleinen Dorfes immer in der Vorweihnachtszeit zusammen führt und die detailreich beschrieben werden.

Das Setting in dem abgeschiedenen Bergdorf in den französischen Alpen passt gut zur Handlung. Die Örtlichkeiten beschreibt Mandy Baggot sehr anschaulich und bildhaft und ich sah die tief verschneiten Berge und Wälder vor meinem inneren Auge.

„Winterzauber in den Alpen“ ist ein sehr winterlicher Roman mit eigentlich sogar zwei netten Geschichten um die beiden Schwestern und einen journalistischen Auftrag, der so ganz anders wird als erwartet.
Viel Schnee und Kälte, weihnachtliche Sitten und Gebräuche und eine nette Dorfgemeinschaft erzeugen eine schöne Atmosphäre und ich habe Mandy Baggots Weihnachtsroman wie in jedem Jahr gerne gelesen!


Fazit: 4 von 5 Sternen



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Veröffentlicht am 28.10.2025

Winterlicher Roman um ein rätselhaftes Gemälde und ein Familiengeheimnis

Das Geheimnis einer Winternacht
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Darcy ist Kunststudentin und arbeitet an der Kunstakademie in Kopenhagen an ihrer Dissertation.
Ihr Freund hat sie betrogen und es kam zur Trennung.
Da Weihnachten bevor steht, ist ihre beste Freundin ...

Darcy ist Kunststudentin und arbeitet an der Kunstakademie in Kopenhagen an ihrer Dissertation.
Ihr Freund hat sie betrogen und es kam zur Trennung.
Da Weihnachten bevor steht, ist ihre beste Freundin Freja, selbst sehr verliebt in ihren Chef, der Meinung, dass Darcy nicht alleine bleiben darf. Sie meldet sie auf einer Datingplattform an und drängt sie, sich bis Weihnachten mit drei Männern zu treffen. Darcy willigt widerwillig ein, denn eigentlich möchte sie nur arbeiten und dann erhält sie auch noch einen besonderen Forschungsauftrag. Auf dem Gemälde eines berühmten Malers wird auf der Rückeite ein weiteres Gemälde entdeckt.
Es zeigt das Portrait einer Frau und Darcy soll herausfinden, um wen es sich dabei handelt.
Ausgerechnet am Abend ihres ersten Dates begegnet Darcy dem attraktiven Anwalt Max, der sich als einer der weiteren ausgewählten Männer entpuppt. Zwischen beiden sprühen gleich die Funken, aber da ist neben dem weiteren Date ja auch noch die berufliche Verbindung.
Max arbeitet für eine Stiftung, die den Nachlass des Malers verwaltet und er hat ein Geheimnis, auf das Darcy aber erst später stößt.
Kann Darcy die Geheimnisse lüften?

Die Geschichte spielt in der Vorweihnachtszeit und endet dann zum Fest.
Karen Swan beschreibt in ihrem lebendigen, bildhaften Schreibstil so einige hübsche Szenerien in der Stadt, Winterwetter und Kälte, Weihnachtseinkäufe, den Kauf eines Weihnachtsbaumes usw. und erzeugt so eine schöne vorweihnachtliche Stimmung, in die die Handlung eingebettet ist.
Im Vordergrund stehen eindeutig das geheimnisvolle Bild und Darcys Recherchen dazu. Im Archiv der Stiftung sichtet sie Kiste um Kiste mit altem Material und versucht, der abgebildeten Frau im Umfeld des Malers auf die Spur zu kommen.
Dabei trifft sie immer wieder auf Max, arbeitet sogar zeitweise in seinem Haus, das in der Nähe des Archivs steht und die beiden kommen sich näher.
Trotzdem geht sie nebenbei noch zu den weiteren Dates, die ihre Freundin für sie geplant hat und trifft sich auch mit ihr und lernt deren Chef und neuen Freund kennen. Hier erfährt man in einer Nebenhandlung noch etwas über eine weitere Liebesgeschichte.

Ich fand die Recherchen über das geheimnisvolle Bild sehr spannend, denn hier geht es nicht nur um kunsthistorische Hinweise und Fakten, denn irgendwann wird klar, dass es sich auch um ein Familiengeheimnis handelt. Dabei kommt dann wieder Max ins Spiel und Darcy erkennt auch sein Geheimnis. Dennoch nimmt sie ihre Arbeit, mit der sie ja ausdrücklich beauftragt wurde, sehr ernst. Plötzlich sind die beiden Gegner, denn Max möchte das Geheimnis unter allen Umständen wahren.

Max wirkte auf mich anfangs oberflächlich, stellt sich im Verlauf der Geschichte oft als undurchsichtig heraus, zeigt aber immer wieder auch sein gutes Herz und seine Emotionen.
Deshalb habe ich gespannt verfolgt, ob die beiden ihre Probleme lösen können und ob das Familiengeheimnis am Ende offenbart wird oder nicht.

„Das Geheimnis einer Winternacht“ ist eine schöne Mischung aus Weihnachtsroman, rätselhaftem Familiengeheimnis und Liebesgeschichte. Romantik, Wendungen und winterliche Stimmung haben mich gut unterhalten und auf die Jahreszeit eingestimmt!


Fazit: 4 von 5 Sternen



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Veröffentlicht am 24.10.2025

Winterlicher Roman über Freundschaft und Hilfsbereitschaft in St. Peter-Ording

Winterlicht am Meer
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Dieser winterliche Roman spielt, wie die meisten Romane der Autorin, in St. Peter-Ording an der nordfriesischen Küste.
Hier ist die Heimat von Pastorin Imke, deren Eltern auch noch hier leben. Imke ging ...

Dieser winterliche Roman spielt, wie die meisten Romane der Autorin, in St. Peter-Ording an der nordfriesischen Küste.
Hier ist die Heimat von Pastorin Imke, deren Eltern auch noch hier leben. Imke ging einst nach Hamburg zum Studium und landete dann in einer Gemeinde im Münsterland. Die dortige Kirche wurde jedoch geschlossen, so dass Imke zunächst einen befristeten Arbeitsvertrag in einem Jugendzentrum angenommen hat, wo sie Freizeitangebote für Kinder organisiert, Seelsorgespräche anbietet und versucht eine Ansprechpartnerin für die jungen Menschen zu sein.
Dann erhält Imke einen Anruf ihrer Mutter. Ihr Vater ist gestürzt und hat sich ein Bein gebrochen. Da es ein komplizierter Bruch ist, muss er operiert werden und wird für eine Zeit lang ausfallen. Da es kurz vor dem ersten Advent ist, bittet Imkes Mutter sie um Hilfe. Sie soll nach St. Peter-Ording kommen und anstelle ihres Vaters die Gottesdienste halten und die Veranstaltungen in der Kirchengemeinde organisieren. Imke zögert zunächst, weil sie Gründe hat, warum sie St. Peter-Ording seinerzeit verließ. Aber dann gelingt es ihr, sich bei ihrer Arbeit freistellen zu lassen und sie reist nach St. Peter-Ording.

Ich fand es mutig, eine Pastorin als Protagonistin zu wählen, auch wenn das Thema natürlich gut zur Adventszeit passt.
Ehrlich gestanden war es mir insgesamt ein bisschen zu viel Kirchenthema mit Gottesdiensten und Predigten, aber das ist natürlich Geschmackssache und muss jeder für sich selbst entscheiden.

Imke als Person und Hauptfigur ist aber eine liebenswerte und sympathische Figur. Man merkt, dass sie sich nicht nur aufgrund ihres Glaubens für diesen Beruf entschieden hat sondern auch weil ihr Nächstenliebe, Jugendarbeit und Hilfsbereitschaft am Herzen liegt.
In St. Peter-Ording begegnet sie dann auch schnell ihrer ehemals besten Freundin Sinja, die sie dort zurückließ als sie zum Studium weg ging. Der Kontakt riss irgendwann ab, auch weil Imke sich nicht mehr gemeldet hat.
Es war wirklich schön zu erleben, wie die beiden jungen Frauen sich wieder annähern und ihre Freundschaft neu auflebt.

Auch ihre Jugendliebe Simo hat sie seinerzeit zurückgelassen, weil die Liebe zerbrochen war. Es war natürlich absehbar, dass die beiden ebenfalls in kurzer Zeit wieder aufeinander treffen werden und ich war gespannt, warum die Liebe seinerzeit zerbrach und ob die beiden noch einmal zusammenfinden können. Diese Liebesgeschichte fügt sich zart in die gesamte Handlung ein.

In der Kirchengemeinde begegnet Imke natürlich viel Dankbarkeit. Die Menschen sind erfreut, dass die Tochter ihres Pastors die Vertretung übernimmt und all die liebgewonnenen, traditionellen Veranstaltungen wie Weihnachtsbasar und Krippenspiel organisieren und natürlich auch die Gottesdienste an den Adventssonntagen und an Weihnachten abhalten wird. Aber Imke trifft auch auf Ablehnung, da es jemanden gibt, der ihr all das nicht zutraut.
In der Gemeinde trifft Imke auch auf die beiden Jungen Finn und Lasse, die durch einen Verkehrsunfall ihre Eltern verloren haben und nun bei den Großeltern aufwachsen. Dort werden sie zwar liebevoll betreut und umsorgt aber für die sehnlichsten Wünsche der beiden Jungen fehlt das Geld. Hier hilft Imke, indem sie an die Hilfsbereitschaft der Einheimischen appelliert und im Rahmen des Weihnachtsbasars Spenden sammelt, damit beide Jungen glücklich gemacht werden können. Das war auch ein Thema bzw. ein Handlungsstrang der mich bewegt hat.

„Winterlicht am Meer“ ist ein berührender Roman mit vielen weihnachtlichen Themen, ein bisschen Tiefgang, einer Liebesgeschichte und erzählt ebenfalls von Nächstenliebe, Hilfsbereitschaft, Freundschaft und Familie. Ich habe mich im winterlichen St. Peter-Ording und auch in dieser Geschichte wieder wohlgefühlt und empfehle sie gerne weiter!


Fazit: 4 von 5 Sternen



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Veröffentlicht am 20.10.2025

Emotionaler Roman mit viel Hoffnung und Strickthemen

Sternenfunkeln im kleinen Strickladen in den Highlands
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Zum siebten Mal sind wir zu Gast im fiktiven Ort Callwell am Loch Lomond in den schottischen Highlands, wo der Winter eingekehrt ist.
Das junge Ehepaar Maighread und Joshua plant die Gründung einer Familie ...

Zum siebten Mal sind wir zu Gast im fiktiven Ort Callwell am Loch Lomond in den schottischen Highlands, wo der Winter eingekehrt ist.
Das junge Ehepaar Maighread und Joshua plant die Gründung einer Familie und wünscht sich ein Kind.
Als sie einen Termin in Glasgow haben und vorher noch ein Café aufsuchen, sieht Maighread eine frierende Obdachlose mit ihrem Hund in einem Eingang sitzen. Spontan bringt sie ihr ein heißes Getränk und etwas zu essen und schenkt ihr das warme, selbstgestrickte Tuch, das sie gerade trägt.
Durch diese Begegnung entwickelt sie eine Idee, die sie mit ihren Freundinnen ausarbeitet und organisiert.
Es gibt regelmäßige Stricktreffen, bei denen Socken gestrickt werden und ein Weltrekord ist das Ziel, der am Ende für Aufmerksamkeit sorgen soll und den Obdachlosen zu Gute kommen.
Doch neben diesen positiven Gedanken plagen Maighread und Joshua leider auch traurige Gedanken.

Es war schön, wieder nach Callwell in die schottischen Highlands zurückzukehren und all die lieb gewordenen Figuren wieder zu erleben.
Das junge Glück von Maighread und Joshua ist natürlich warmherzig und romantisch. Die beiden wünschen sich sehnlichst ein Kind und als Maighread dann endlich schwanger wird, ist die Freude und das Glück groß. Doch es trifft sie ein Schicksalsschlag, der mich beim Lesen auch traurig gemacht hat. Ich habe sehr für die beiden gehofft, dass ihre Liebe stark ist und sich alles für die junge Familie zum Guten wendet. Dabei war es schön zu beobachten, wie all die Freunde in Callwell den beiden zur Seite stehen.

Maighreads gutes Herz zeigt sich aber auch deutlich bei der Begegnung mit der Obdachlosen.
Es war so eine schöne Idee, die sie dann gemeinsam mit ihren Freundinnen Chloe und Amely entwickelt und organisiert.
Es sollen 36.000 Paar Socken gestrickt werden, die dann zum Wollfestival auf die längste Sockenleine der Welt gehangen werden. Dieser Weltrekordversuch soll Aufmerksamkeit für die Obdachlosen erzeugen, die nicht nur im Winter Hilfe benötigen, sondern die Socken sollen im Anschluss auch an sie verschenkt werden.
Begeistert war ich von der Nachricht aus dem Nachwort der Autorin, dass es diesen Weltrekordversuch auch in der Realität geben wird. Der Socken-Anstrick wird beim Swiss Yarn Festival 2026 sein und dann werden ein Jahr lang Socken gestrickt, die zu Sammelstellen gegeben werden können. Eine großartige Idee wie ich finde!

Gut gefallen haben mir auch die Begegnungen mit all den anderen bekannten und liebenswerten Figuren, über die es im Anhang auch ein Personenverzeichnis gibt. Chloe und ihr Mann Scott samt dem süßen kleinen Töchterchen Sheona, das Maighreads Patenkind ist. Aber auch Amely und Peter und das Granny-Kleeblatt Eilidh, die Haushälterin von Callwell Castle, Maighreads Großmutter Elisabeth und Chloes Großmutter Gwendolyn dürfen wieder ihren liebenswürdigen Charme in die Geschichte einbringen.
Wie gewohnt gibt es am Ende auch wieder Strickanleitungen für zwei Tücher und natürlich auch für Socken.

Dieser siebte Teil der Reihe um den kleinen Strickladen in den Highlands ist nicht nur von Leichtigkeit geprägt sondern behandelt auch ernstere Themen, die mich berührt haben. Trauer, Hoffnung und Liebe liegen im Leben nah beieinander und machen dieses Wohlfühlbuch zu einer emotionalen Geschichte, die ich gerne empfehle!


Fazit: 4 von 5 Sternen



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