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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.02.2018

Super

The Girl Before - Sie war wie du. Und jetzt ist sie tot.
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Manchmal habe ich das Gefühl, dass ich nicht allein bin. Manchmal glaube ich, dass dieses Haus mich beobachtet. Etwas muss hier geschehen sein. Etwas Schreckliches.

Nach einem Schicksalsschlag braucht ...

Manchmal habe ich das Gefühl, dass ich nicht allein bin. Manchmal glaube ich, dass dieses Haus mich beobachtet. Etwas muss hier geschehen sein. Etwas Schreckliches.

Nach einem Schicksalsschlag braucht Jane dringend einen Neuanfang. Daher überlegt sie nicht lange, als sie die Möglichkeit bekommt, in ein hochmodernes Haus in einem schicken Londoner Viertel einzuziehen. Sie kann ihr Glück kaum fassen, als sie dann auch noch den charismatischen Besitzer und Architekten des Hauses kennenlernt. Er scheint sich zu ihr hingezogen zu fühlen. Doch bald erfährt Jane, dass ihre Vormieterin im Haus verstarb – und ihr erschreckend ähnlich sah. Als sie versucht, der Wahrheit auf den Grund zu gehen, erlebt sie unwissentlich das Gleiche wie die Frau vor ihr: Sie lebt und liebt wie sie. Sie vertraut den gleichen Menschen. Und sie nähert sich der gleichen Gefahr.


Ein tolles und passendes Cover. Ebenfalls minimalistisch gehalten, als würde es das Haus widerspiegeln.
Beide Frauen haben in ihrem Leben einen Schicksalschlag erhebt und wollen einen kompletten Neuanfang. Da kommt das Angebot mit dem Hochsichere, aber minimalistischen Haus voller Regeln gerade Richtig.
Die haben nichts zu verlieren und lassen sich beide auf die Regeln ein. Doch schon bald hat es wohl Das Haus? auf sie abgesehen.
Das Buch ist sehr spannend geschrieben, man kann es kaum aus der Hand lesen.
Am Ende kommt noch mal richtig Spannung auf. Und es kommt doch anders als erwartet.
Wow ich würde richtig gut unterhalten und habe nicht geahnt, wie es sich am Ende dreht.

Veröffentlicht am 05.02.2018

Ungenutztes Potential

30 Sekunden zu spät
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„Der 12. September 2015. Ich weiß, dass ich gerade im Seniorenheim stehe. Ich weiß, dass ich meinen Opa besuche. Ich weiß, wer ich bin. Nepomuk. Ich bin Nepomuk. Mein Opa weiß es nicht.
Meine Freundin ...

„Der 12. September 2015. Ich weiß, dass ich gerade im Seniorenheim stehe. Ich weiß, dass ich meinen Opa besuche. Ich weiß, wer ich bin. Nepomuk. Ich bin Nepomuk. Mein Opa weiß es nicht.
Meine Freundin holt mich ab, Miranda. Wir packen unsere Sachen und fahren los, Richtung Nordsee. Einfach so, von einem Moment auf den anderen, ganz spontan. Ich hasse Spontanität!
Wir kommen in Büsum an, mein Kopf tut weh, immer öfter, immer stärker. Miranda fühlt sich verfolgt, immer öfter, immer stärker. Doch ich nehme sie nicht ernst, bin abgelenkt, suche etwas. Etwas. Etwas stimmt nicht, etwas ist seltsam – was läuft hier falsch? Ich weiß es nicht.
Und dann … Tod. Zu spät. Nur ein wenig, nur 30 Sekunden. Nur 30 Sekunden früher, dann wäre … Vielleicht wäre dann alles anders.“

Was-wäre-wenn: Der neue All-Age-Roman von Kaja Bergmann führt gekonnt den faszinierenden butterfly effect vor!


Durch das wunderschöne Cover Bin Ich auf das Buch aufmerksam geworden. Es ist relativ dünn, wodurch ich es auch schnell beendet habe. Wäre es umfangreicher hätte mich es wahrscheinlich leider abgebrochen.

Es geht um Nepomuk der seinen Opa im Altersheim besucht, aber mit seiner Demenz nicht klar kommt. Er beschließt einen Ausflug mit seiner Freundin zu machen.
Viele Ereignisse überschlagen sich und einer stirbt.
Das Buch habt eine schnelle Erzählweise und ist in zwei Hätten unterteilt. Dazu sage ich erstmal nichts, da man sonst Spoiler.

Ich war eher ziemlich verwirrt nach dem Buch. Als ich aber ein Beitrag der Autorin gelesen habe (den man wirklich erst nach dem Beenden des Buches lesen sollte) könnte ich mehr mit den Buch anfangen und einiges auch Nachvollziehen.

Die Autorin hätte ein wirklich gute Idee, leider würde nicht das ganze Potential genutzt