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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.08.2020

Einfach ein tolles Konzept

Expedition Natur: WILD! Der Steinkauz
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Ich habe bereits das Buch zur Wildkatze aus derselben Reihe rezensiert und war so begeistert, dass ich mir den Steinkauz auch gleich kaufen musste. Die Idee, Kindern (und Erwachsenen) die heimischen Wildtiere ...

Ich habe bereits das Buch zur Wildkatze aus derselben Reihe rezensiert und war so begeistert, dass ich mir den Steinkauz auch gleich kaufen musste. Die Idee, Kindern (und Erwachsenen) die heimischen Wildtiere auf diese Art näherzubringen, finde ich einfach hervorragend. Das Konzept, dass zunächst durch eine Erzählung eine emotionale Verbindung zu den Tieren aufgebaut wird und dann allerlei Informationen in Sachbuchform kommen, scheint mir eine effiziente Methode zu sein, um Kindern den Wert von Naturschutz – gerade bei uns vor der Haustür – zu vermitteln. Auch hier wird die Erzählung von äußerst gelungenen, fast naturalistischen Zeichnungen begleitet, die kein bisschen langweilig oder billig aussehen, auch wenn sie in Schwarz-Weiß gehalten sind, und auch hier gibt es viele, viele tolle Fotos. Besonders die flauschigen Jungen sind einfach goldig.

Bei der Wildkatze beginnt die Geschichte mit der Aufzucht der Kleinen. Es geht im Wesentlichen um die verzweifelte Suche der Mutter nach einem neuen Zuhause. Hier bekommt man dagegen die Familiengründung von der Balz an mit. Immerhin ziehen beim Steinkauz Männchen und Weibchen die Jungen gemeinsam groß. Doch auch hier wird es dramatisch, überall lauern Gefahren, auch wenn Steinkäuze selbst Jäger sind.

Im Sachbuchteil lernt man z.B. wozu Steinkäuze ihre coole Wendezehe brauchen. Man erfährt, wie ein Tag im Leben eines Steinkauzes aussieht, welche Körperhaltungen was bedeuten, was als Nahrung in Frage kommt, wie der Steinkauz das Jahr verbringt. Ich liebe es, dass der Steinkauz auf seinem „Ausweis“foto genauso bedröppelt guckt wie viele Menschen auf ihrem Perso. Wie schon bei den Wildkatzen lernt man ganz am Ende, welche Gefahren dem Steinkauz von Menschen drohen und was man dagegen tun kann.

Mein einziger Kritikpunkt betrifft folgende Behauptung: „Nur in der deutschen Sprache wird zwischen Eule, Kauz und „Uhu“ unterschieden. In anderen Sprachen gibt es dafür nur ein Wort.“ (S. 43). Bei über 7000 Sprachen auf der Welt sollte man mit solchen Aussagen eher vorsichtig sein. Man muss allerdings auch nicht lange in „exotischen“ Sprachen wühlen, um ein Gegenbeispiel zu finden. Im gar nicht exotischen Russisch wird zumindest zwischen сова, /sová/ ,Eule‘ und филин /fílin/ ,Uhu‘ unterschieden. Was ich wiederum gut finde, ist, dass die wichtigsten Eulenarten wie „Schleiereule“ und „Habichtskauz“ mit kurzen Steckbriefen und Fotos vorgestellt werden. Ich finde es cool, dass ich sie jetzt unterscheiden kann, wenn ich sie in der Wildnis beobachte.

Wenn ich die beiden Bücher über Wildkatze und Steinkauz vergleiche, muss ich sagen, dass mir die Wildkatze doch ein kleines bisschen besser gefällt. Auch wenn ich die beiden Cover nebeneinanderhalte, zieht einen die Katze etwas mehr in den Bann. Dennoch sind beide Bücher erstklassig und vorbehaltlos zu empfehlen!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.08.2020

Ein Kochbuch für alle

Vegan! Das Goldene von GU
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Kochbücher und ich haben eine etwas schwierige Beziehung. Ich liebe sie, bin schnell begeistert vom Design, dem Konzept, dem Cover - aber, wenn ich sie dann in der Hand halte, finde ich wenig Rezepte, ...

Kochbücher und ich haben eine etwas schwierige Beziehung. Ich liebe sie, bin schnell begeistert vom Design, dem Konzept, dem Cover - aber, wenn ich sie dann in der Hand halte, finde ich wenig Rezepte, die ich tatsächlich ausprobieren will. Entweder ist nichts Neues drin oder die Rezepte sind einfach nicht mein Fall. Diese Gefahr besteht, so denke ich, bei diesem Kochbuch nicht. Es ist etwa doppelt so dick wie ein Durchschnittskochbuch und voll mit Rezepten, sortiert nach sinnvollen Kategorien und mit Zutatenglossar hinten.

Ein besonderes Kapitel widmet sich der veganen Interpretation beliebter „Küchenklassiker“. Hier finden sich nicht nur Gerichte wie Lasagne und Gulasch, sondern auch Anleitungen, wie man Zutaten, die Grundlage sehr vieler Rezepte sind, vegan nachmachen kann, z.B. Mozzarella aus Soja oder Feta aus Mandeln. Rezepte für weitere Grundzutaten finden sich zu Beginn des Kochbuches. Nuss- oder Hafersahne sowie Cashewjoghurt sind geschmacklich eine viel bessere Alternative als viele denken würden. Hier lohnt es sich, eventuelle Skepsis zu überwinden und sie einfach mal zu probieren, wenn man der veganen Ernährung eine Chance geben will. Genauso leicht ist es aber, die Rezepte von GU als Inspirationsgrundlage zu begreifen. Wer Tofu partout nicht mag, kann es einfach weglassen oder durch Fleisch ersetzen. Wer aber wirklich gerne vegan leben will und dafür Rezepte und Anregungen braucht, die sie oder ihn auf längere Zeit und von morgens bis abends versorgen können, findet hier buchstäblich (wegen des strahlenden Covers) eine Goldgrube.

Was mich bei diesem Kochbuch vor allem überzeugt hat, war, dass es so weitgehend frei von Ideologie und besonderem Lifestyle ist (wenn man mal davon absieht, dass es eben ein Kochbuch speziell für vegane Ernährung ist). Es ist schlicht in dem Sinne, dass hier wirklich die Rezepte im Vordergrund stehen. Wie man sich bei Pinterest-Links oft durch die gesamte Familiengeschichte scrollen muss, bis man endlich irgendwo zwischen Familienplanung und fragwürdigen Beziehungsanekdoten das verdammte Rezept für die Kartoffeltaschen findet, das man seit 5 Minuten sucht, so reichern auch AutorInnen von Kochbüchern ihre Rezepte gerne mit Informationen darüber an, was denn z.B. „ihre Jungs“ am liebsten essen oder wie man den Partner, der gefühlt nur Fleisch, Ketchup und Fritten isst, austricksen kann, damit ihm auch das Gemüse schmeckt. Hier gibt es keine derartigen Nebenhandlungsstränge über das Familienleben der Autorin, keine ganzseitigen Fotos von schlecht in Szene gesetzten Zutaten, kurz: kein „Gelaber“. Neben Zubereitungszeit, Portionen- und Kalorienangaben findet man dafür - gerade für Veganer sehr wichtig - Angaben zum Protein-, Fett- und Kohlenhydratgehalt der einzelnen Gerichte. Zu Beginn werden auch gesundheitliche Bedenken, die im Zusammenhang mit veganer Ernährung immer wieder geäußert werden, thematisiert und relativiert.

Das Kochbuch kann ich also eigentlich bedenkenlos weiterempfehlen. Hier sollte für jeden etwas drin sein, egal, mit welchen Vorstellungen man reinschaut.

Veröffentlicht am 27.07.2020

Ich bin verliebt

Expedition Natur: WILD! Die Wildkatze
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Dieses Buch hat ein sehr überzeugendes Konzept: Es ist halb Erzählung, halb Sachbuch. Im Erzählteil muss eine Wildkatzenmama ein neues Zuhause für ihre Kätzchen finden. Unterwegs wird die Familie mit allen ...

Dieses Buch hat ein sehr überzeugendes Konzept: Es ist halb Erzählung, halb Sachbuch. Im Erzählteil muss eine Wildkatzenmama ein neues Zuhause für ihre Kätzchen finden. Unterwegs wird die Familie mit allen möglichen Gefahren konfrontiert, mit denen sich echte Wildkatzen auseinandersetzen müssen. Begleitet wird der Text von wunderschönen realistischen Schwarzweiß-Illustrationen. Im Sachbuch-Teil werden alle Fakten, die man aus der Erzählung schon mitgenommen hat, nochmal geordnet und ausführlicher präsentiert mit vielen Fotos und Infokästen, einer Karte vom Verbreitungsgebiet der Wildkatzen, einem Pfotenabdruck in Originalgröße und viel mehr. Ausführlich wird u.a. erklärt, was Wild- von Hauskatzen unterscheidet, wie ihr Jagdverhalten aussieht und was der Mensch für sie tun kann. Eine Doppelseite ist sogar dem Leben der Hauptnahrungsquelle der Wildkatzen gewidmet: den Mäusen.

Das Buch vermittelt auch komplexe Sachverhalte in einfachen Sätzen. Mir hat gefallen, dass nichts beschönigt wird. Schon in der Erzählung wird man mit dem unschönen, detailliert beschriebenen Schicksal einer unglücklichen Maus konfrontiert. Das gehört dazu und kann meiner Meinung nach Kindern nicht schaden. Wer Hauskatzen hat, weiß, dass auch diese manchmal gerne Beute mitbringen. Katzen sind Jäger, daran kann man nichts ändern.

Dieses Buch macht es sehr leicht, schon früh ein Bewusstsein für Umwelt- und Tierschutz zu fördern. Es ist unmöglich, die Wildkatze (Buch wie Tier) nicht zu lieben. Schon das Cover zieht einen in seinen Bann und auf jeder Seite können Groß und Klein zusammen entdecken und staunen. Ich werde mir auch das andere Buch über den Steinkauz kaufen und hoffe, dass der Verlag noch viele weitere Bücher in dieser Reihe herausbringt!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.07.2020

Percy Jackson, nur mit Maya

Zane gegen die Götter, Band 1: Sturmläufer
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Auf dieses Buch habe ich mich wirklich gefreut, denn es bietet endlich mal wieder ein originelles Setting und dann auch noch die Maya. Vielleicht hatte ich aber gerade deswegen zu hohe Erwartungen an das ...

Auf dieses Buch habe ich mich wirklich gefreut, denn es bietet endlich mal wieder ein originelles Setting und dann auch noch die Maya. Vielleicht hatte ich aber gerade deswegen zu hohe Erwartungen an das Buch. Ein Zeichen dafür, dass es diese vermutlich nicht würde erfüllen können, war schon die Tatsache, dass es so stark als Empfehlung von Rick Riordan beworben wurde, als wäre es nicht gut genug, um für sich allein zu sprechen. Wie stark der Bezug zum Percy Jackson-Autor ist, wird einem aber erst klar, wenn man das Buch dann in der Hand hält und sieht, dass Rick Riordan sogar ein Vorwort zu der Reihe geschrieben hat. Offenbar ist die englische Version im Imprint „Rick Riordan Presents“ erschienen; für mich als deutsche Leserin, die davon nichts weiß, wirkt es aber, als würde ich Fanfiction in der Hand halten und kein eigenständiges Buch, auch wenn die Geschichte in einer ganz anderen Welt spielt als die Bücher von Riordan. Es ist, als hätte die Autorin nur ein Percy Jackson-Template mit eigenen Figuren und Maya-Mythologie aufgefüllt - die Parallelen sind frappierend. Alleinerziehende Mutter, besondere Schule (warum eigentlich? Zanes neue Schule spielt im weiteren Verlauf des Buches keine Rolle) und Behinderung als Zeichen von halbgöttlicher Abstammung sind nur einige Beispiele.

Leider kann ich mir nicht vorstellen, dass diese Reihe auch nur annähernd so erfolgreich wird wie Percy Jackson. Der Erzählstil ist einfach nicht gut genug. Das Buch ist durchzogen von quälend langweiligen Passagen, teilweise hat man das Gefühl, man hat die jeweilige Szene schon mal erlebt, und wenn etwas Spannendes passiert, kann man nur schwer mit den Figuren mitfühlen. Insgesamt setzt die Autorin mehr auf Spaß als auf Tiefe, wobei der Humor mit seinen coolen Sprüchen an das jugendliche Publikum angepasst ist. Seltsam finde ich, dass die zahlreichen spanischen Ausdrücke und Sätze mit teilweise nicht trivialem Inhalt nicht übersetzt werden. Die Zielgruppe des Buches kann in der Regel noch kein Spanisch. Gut gefallen haben mir die letzten Sätze des Buches, weil hier eine Verbindung zu den Lesern aufgebaut wird, die gerade Jüngere sicher spannend finden werden.

Ich möchte mich hier nicht über Inkonsistenzen in der Schreibung der Maya-Götternamen oder in der Mythologie selbst auslassen. Die Autorin leitet ihr Glossar auch mit dem Hinweis ein, dass das alles nur ihre Interpretation der Mythen ist, wodurch sie sich geschickt jeglicher Kritik entzieht. Ich finde es aber zumindest wichtig darauf hinzuweisen, dass „Maya“ der korrekte Plural ist, der nicht nur von Fachleuten, sondern auch allgemein verwendet wird; „die Mayas“ ist bestenfalls ungewöhnlich. (Dieser Kritikpunkt geht aber an die Übersetzerin, nicht die Autorin.) Ein nettes Feature ist, dass die Kapitel jeweils mit arabischen und mit Maya-Zahlen (einem System aus Punkten und Strichen) nummeriert sind - eine schöne Idee, von der jedoch die Leser nicht viel haben, wenn das Maya-Zahlensystem nirgendwo erklärt wird.

Ich denke, dass Zane das Richtige für Fans von Percy Jackson ist, vielleicht auch für Kinder, die sonst nicht viel lesen. Als Fan von Maya-Mythologie hat man (noch) nicht viel Auswahl, was Fantasyromane angeht, aber wirklich empfehlenswert finde ich dieses Buch da auch nicht. Man hat nach der Lektüre auch nicht wirklich ein umfassendes Bild von der Götterwelt der Maya gewonnen, aber es ist ein Anfang und kann sicher bei vielen Interesse für diese spannende und im Schulunterricht unterrepräsentierte Kultur wecken.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.06.2020

SEHR dunkles Lavandou

Dunkles Lavandou
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Das war mein erstes Buch mit Leon Ritter und es ist erfreulicherweise problemlos ohne Vorkenntnisse lesbar, denn die wichtigen Details werden geschickt hier und da eingestreut. Mich hat an der Leseprobe ...

Das war mein erstes Buch mit Leon Ritter und es ist erfreulicherweise problemlos ohne Vorkenntnisse lesbar, denn die wichtigen Details werden geschickt hier und da eingestreut. Mich hat an der Leseprobe schon die leichte Erzählweise des Autors fasziniert. Als Leon Ritter über den Markt schlendert und provenzalische Köstlichkeiten einkauft, kann man die Aromen geradezu riechen, man hat fast das Gefühl selbst mit ihm dort zu sein. Den Punkt Lokalkolorit erfüllt der Krimi also zu 100%.

Neben dem Rechtsmediziner Leon Ritter, nach dem die Reihe benannt ist, verfolgt man die Ermittlungen auch aus der Sicht seiner Lebensgefährtin Isabelle Morell. Dadurch verbinden sich die Perspektiven von Rechtsmedizin und Polizei zu einem sehr spannenden Fall. Was mich allerdings gewundert hat, war, dass besonders am Anfang nur seichte Alltagsinteraktion zwischen den beiden stattfand und so gut wie eine Gespräche über den tatsächlichen Fall. Weitere Dinge, die mich gewundert oder enttäuscht haben:

1. Leon vertraut sich, wohl aus einem seiner berühmten Impulse heraus, die ihn schon bei den Obduktionen immer in die richtige Richtung führen, einem Fremden an und teilt Bilder und Details des Falls mit diesem, was der Polizei sicher nicht recht wäre.
2. Auf S. 230 wird als gemeinsames Merkmal aller Opfer erwähnt, dass sie blond sind, eins davon wird aber zuvor explizit (S. 90) als dunkelhaarig beschrieben.
3. In einer Szene (S. 249) will Leon eigentlich schnell zu Isabelle, trinkt aber vorher noch etwas im Café.
4. Die bunte Karte vom Gebiet vorne war eine schöne Idee, aber nur bedingt nützlich, weil einige Orte darauf fehlen.
5. Bei den französischen Ausdrücken und Namen hätte es eines sorgfältigeren Lektorats bedurft. „Ta gueule“ wird auf S. 109 zu „Ta geule“. Notre Dame des Anges kriegt gleich zwei kreative Schreibweisen, „Notre Dame des Ange“ (S. 189) und „Notre Dame de Anges“ (S. 190). Bormes-les-Mimosas steht mal mit Bindestrichen, mal ohne (S. 333). Dazu kommen kleine Fehler wie „En arriere“ (S. 148) mit fehlendem accent grave auf arrière. Viele werden das einfach überlesen, aber wer Französisch kann, stolpert darüber.
6. Und schließlich enttäuscht auch das Ende. Ich war von dem Buch so begeistert, dass ich noch mit einem letzten intelligenten und unerwarteten Twist gerechnet habe. Dieser kam aber nicht. Der Mörder war der, den ich schon ganz lange im Verdacht hatte, und am Ende blieben für mich noch einige offene Fragen zum Fall.

Noch ein abschließendes Wort zu den Titeln der Reihe: Auch wenn man Ähnlichkeit bei solchen Reihen gewöhnt ist und auch erwartet, finde ich sie in diesem Fall total verwirrend. Der Titel des Vorgängers, "Mörderisches Lavandou", würde genauso zu diesem Buch passen. Die ersten drei Bände heißen irgendwas mit Lavendel, auch hier sind die Adjektive austauschbar. Lediglich Band 4, "Das Grab unter Zedern", hat einen Titel, der mich anspricht und unter dem man sich auch etwas vorstellen kann.

Trotz alledem war das Buch wahnsinnig spannend, so spannend und stellenweise grausam, dass es fast mehr in Richtung Thriller als Krimi tendiert. Das hat mich aber nicht gestört. Ich empfehle es als Sommerlektüre für alle Krimiliebhaber, die von zuhause aus die Provence besuchen möchten.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere