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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.06.2019

Leicht zu lesen, teils mit Längen

Tote kriegen keinen Sonnenbrand
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Inhalt:

La Dolce Vita. Eine Villa voller Geheimnisse. Und ein ungewöhnlicher Todesfall ...

Wenn es nach ihrer Großmutter ginge, wäre die Pianistin Henriette von Kerchenstein längst standesgemäß verheiratet. ...

Inhalt:

La Dolce Vita. Eine Villa voller Geheimnisse. Und ein ungewöhnlicher Todesfall ...

Wenn es nach ihrer Großmutter ginge, wäre die Pianistin Henriette von Kerchenstein längst standesgemäß verheiratet. Jedes Jahr lädt die alte Dame zu ihrem Geburtstag alle infrage kommenden Junggesellen ein, um ihre geliebte Enkelin Henni endlich zu verkuppeln. Doch diesmal ist auch ein Gesangslehrer zu Gast, der Henni ein weitaus attraktiveres Angebot macht: eine Woche lang in der malerisch gelegenen Villa Mandrini in der Toskana seinen Gesangskurs zu begleiten. Sie ahnt nicht, dass die toskanische Idylle durch ein Verbrechen getrübt werden wird ― das nur sie, die an Intuition und Fantasie schwer zu übertreffende Henni, aufklären kann!

Meine Meinung:
Mein Dank geht zunächst an den Penguin Verlag und das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar.

Das Cover hat mich sofort angesprochen und der Klappentext hat mich neugierig gemacht. Deshalb konnte ich es kaum erwarten, mit dem Buch zu beginnen.

Ich muss sagen, mir war die Autorin vorher noch unbekannt, deshalb kann ich überhaupt keinen Vergleich ziehen. Das Buch lässt sich gut und flüssig lesen, sodass ich innerhalb kürzester Zeit damit fertig war.

Auch die Charaktere sind sehr gut beschrieben und mit viel Liebe dargestellt. Teils sind sie sehr stark überzeichnet und es gab viele Stellen, an denen ich herzhaft gelacht habe.

Der Name lässt es eigentlich schon vermuten: Wir haben es hier nicht mit einem Hardcore-Thriller zu tun, sondern eher mit einem leicht seichten Cosy-Krimi, der dennoch stellenweise richtig spannend war.

Was mich jedoch gestört hat: Teilweise war mir der Humor zu "gewollt" - es war einfach nicht mehr witzig, sondern zu sehr gekünstelt. Auch gibt es weite Stellen, in denen einfach kaum etwas passiert, wodurch es teils ziemlich zäh war.

Trotzdem: Witzig und unterhaltsam, von mir gibt es 3 Sterne.

Veröffentlicht am 16.06.2019

Eine Achterbahn der Gefühle

Nothing Between Us
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Inhalt

Liebe beginnt immer mit einem ersten Blick

Ella hat ihre Vergangenheit hinter sich gelassen. Jedenfalls fast. Sie ist in eine neue Stadt gezogen, hat ihren ersten Job an Land gezogen und sobald ...

Inhalt

Liebe beginnt immer mit einem ersten Blick

Ella hat ihre Vergangenheit hinter sich gelassen. Jedenfalls fast. Sie ist in eine neue Stadt gezogen, hat ihren ersten Job an Land gezogen und sobald sie ihre kleine Schwester zu sich geholt hat, muss sie nie wieder an ihre egoistische Mutter, ihre verkorkste Kindheit oder ihre diversen Stiefväter denken. Sie ist stark und unabhängig. Sie braucht niemanden. Schon gar nicht Levi. Levi, der auch nach mehrmaligen Abfuhren nicht locker lässt und sich langsam aber sicher in Ellas Herz stiehlt. Denn eins hat Ella bei all ihrem Überlebenswillen beinahe vergessen: Es muss auch etwas geben, wofür es sich zu kämpfen lohnt. Oder besser: Jemanden...

Meine Meinung
Mein Dank geht zunächst an Netgalley für das Leseexemplar. Das Cover ist schlicht, hat mich aber dennoch sofort angesprochen. Als ich dann die Kurzbeschreibung gelesen hatte, wusste ich, dass ich das Buch einfach anfragen muss.

Der Stil der Autorin ist ansprechend und angenehm zu lesen, sodass man schnell durch die Seiten fliegt. Auch hatte ich keine Probleme, mich in die Geschichte hineinzufinden.

Das Buch wird wechselnd aus unterschiedlichen Perspektiven beschrieben. Auch die Charaktere werden gut beschrieben, wirken authentisch, gerade wegen der Fehler, die sie haben. Beide haben schlimmes erlebt, haben ihr Päckchen zu tragen und so beschreibt das Buch eine Achterbahnfahrt an Emotionen. Und das ist auch das Einzige, was mich ein bisschen gestört hat: Teilweise war es mir einfach zu viel. Gefühlvoll, ja, aber irgendwann war es mir zu viel "hin und her".

Trotzdem: Ein lesenswertes Buch, dem ich 4 von 5 Sternen gebe.

Veröffentlicht am 04.06.2019

Eine Liebesgeschichte, die Lust auf Urlaub macht

Islandsommer
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Inhalt

Sommerwohnung gesucht. Liebe gefunden?

Als Merit von ihrem Freund verlassen wird, muss die chaotische Lebenskünstlerin sich ein neues Zuhause suchen. Da kommt ihr das Angebot, den Sommer über ...

Inhalt

Sommerwohnung gesucht. Liebe gefunden?

Als Merit von ihrem Freund verlassen wird, muss die chaotische Lebenskünstlerin sich ein neues Zuhause suchen. Da kommt ihr das Angebot, den Sommer über ein Haus samt Kater zu hüten, gerade recht. Die Sache hat nur einen Haken: Das Haus steht in Reykjavík. Kurz entschlossen verlässt sie Berlin, um in Islands quirlige Hauptstadt zu reisen. Von der Liebe will die talentierte Künstlerin vorerst nichts mehr wissen. Kristján will das auch nicht, denn er hat mit einer anhänglichen Ex und den Dämonen seiner Vergangenheit genug zu tun. Doch nun wirbelt die neue Nachbarin aus Deutschland das ruhige Leben des ordnungsliebenden Piloten mit ihren eigenwilligen Ideen ziemlich durcheinander ...

Meine Meinung
Zunächst geht mein Dank an den Heyne Verlag für das Rezensionsexemplar, ich habe mich sehr darüber gefreut.

Die Katze passt optisch zwar nicht zu der Katze im Buch, aber das ist eine Kleinigkeit. An sich ist das Cover wirklich schön gestaltet und macht sofort Lust auf Urlaub. Gerade wenn man es bei Regen und dauerhaft schlechtem Wetter liest (wie ich).

Der Stil der Autorin ist flüssig, schnell zu lesen und voller Gefühl. Es hat wirklich Spaß gemacht und ich bin gut voran gekommen. Sehr gut gefallen haben mir auch die Beschreibungen und der bildhafte Stil der Autorin. Beim Lesen sind Bilder in meinem Kopf entstanden und ich hab richtig Lust, Island auch eines Tages zu besuchen. Doch obwohl ich noch nie dort war, schafft es die Autorin, dass ich mir wirklich was unter "Island" vorstellen kann.

Es gibt zwei Handlungsstränge: Einmal Merit und einmal Kristján - die beiden Mitbewohner, zwischen denen es ganz gewaltig knistert. Man erfährt nicht nur, welche Lebensgeschichte die beiden mitbringen, sondern auch, wie es sich zwischen den beiden entwickelt. An dieser Stelle werde ich jedoch nicht weiter ins Detail gehen. Wenn ihr wissen wollt, ob es ein Happy End für dieses vom Schicksal gebeutelte Paar gibt, müsst ihr das Buch lesen ;).

Der Roman erzählt eine tiefgängige Geschichte, bei der nicht nur die Liebesgeschichte im Vordergrund steht. Für mich eine perfekte Sommerlektüre.

Veröffentlicht am 04.06.2019

Bewegend mit viel Emotion

Das Echo unserer Träume
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Inhalt

Singapur 1897: Die Zwillingsschwestern Harriet und Mae leben auf dem Anwesen des strengen David Keeley, der eine von beiden zur Frau nehmen soll. Während Mae versucht, dem Hausherren zu gefallen, ...

Inhalt

Singapur 1897: Die Zwillingsschwestern Harriet und Mae leben auf dem Anwesen des strengen David Keeley, der eine von beiden zur Frau nehmen soll. Während Mae versucht, dem Hausherren zu gefallen, möchte Harriet ihr eigenes Leben führen. Doch als sie sich in den wohlhabenden Alexander Blake verliebt, führen Davids Eifersucht und Maes Schmerz zu einer furchtbaren Tragödie ...
London 1941: Die junge Ivy Harcourt wird vom britischen Geheimdienst ins kriegszerrüttete Singapur versetzt. Sie kann nicht ahnen, dass sie auf der fernen Insel nicht nur die Liebe finden, sondern auch auf ein erschütterndes Geheimnis aus dem Leben ihrer Großmutter Mae stoßen wird.

Meine Meinung
Mein Dank geht zunächst an das Bloggerportal und den Goldmann Verlag für das Rezensionsexemplar. Das wunderschöne Cover hatte mich neugierig gemacht und so durfte ich ein wirklich gelungenes Buch lesen.

Als ich es das erste Mal in Händen hielt, habe ich jedoch zunächst ein wenig gezögert, immerhin ist es wirklich dick. Trotzdem war ich überraschend schnell durch das Buch durch. Einmal die ersten 30 Seiten gelesen, konnte ich einfach nicht mehr aufhören.

Die Autorin springt zwischen verschiedenen Zeiten und Perspektiven. Sie erzählt aus Sicht der jungen Mae und aus Sicht ihrer Enkelin Ivy. Gegen Ende hin werden diese beiden Ebenen, die die Geschichte der Familie Harcourt erzählen, miteinander verwoben. Die Sprünge haben mir keine Probleme bereitet - ich wusste immer, in welcher Zeit ich mich gerade befinde. Auch ansonsten ist der Stil der Autorin gut zu lesen.

Die Charaktere sind glaubhaft und mit Tiefe und vor allem mit viel Liebe dargestellt. Die Entwicklung der Protagonistin, vom verängstigten Mädchen hin zur Kämpferin, fand ich interessant und sehr gut dargestellt.

Die Geschichte geht definitiv ans Herz und lässt einen nicht kalt. Sie ist mitreißend und ich habe mitgefiebert - vom Anfang bis zur letzten Seite.

Von mir gibt es für das Buch eine klare Leseempfehlung für jeden, der sich für diese Zeit interessiert. Das war definitiv nicht mein letzter historischer Roman.

Veröffentlicht am 13.05.2019

Am Zahn der Zeit

Westwall
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Westwall ist mir, wie so oft, zunächst wegen des Covers aufgefallen. Düster, dunkel, Natur, Einsamkeit – das Cover verspricht einen spannenden Thriller. Der Klappentext weckte dann meine Neugier und so ...

Westwall ist mir, wie so oft, zunächst wegen des Covers aufgefallen. Düster, dunkel, Natur, Einsamkeit – das Cover verspricht einen spannenden Thriller. Der Klappentext weckte dann meine Neugier und so habe ich das Buch angefragt. Und zu meiner großen Freude habe ich es vom Bloggerportal bestätigt bekommen.

Der Autor selbst war mir vorher noch unbekannt, ich könnte mich auch nicht erinnern, dass ich eine seiner Serien gesehen hätte. Auch ein realer Westwall sagte mir nichts, also hab ich erstmal recherchiert. Spannend, wie der Autor geschichtliche Fakten in seinen Thriller einbaut und daraus eine eigene Story macht. Auf der ausklappbaren Innenseite des Covers findet man eine Karte des Verlaufs des Westwalls, das Buch macht also auch von Innen was her. Außerdem finde ich die Nazithematik äußerst interessant – nur werde ich hier nicht weiter darauf eingehen, weil das zu weit führen würde.

Der Stil des Autoren ist großartig. Gut recherchiert und flüssig, macht es Spaß, das Buch zu lesen.

Ich muss trotzdem ehrlich sagen, der Einstieg ist mir schwer gefallen. Der Autor wechselt zwischen verschiedenen Perspektiven, beispielsweise wird die Geschichte aus Sicht von Julia, der Polizeischülerin, aber auch aus Sicht ihres Ausbilders, ihres Vaters etc. erzählt. Durch die vielen Figuren hatte ich anfangs Probleme zuzuordnen, wer die handelnde Figur eigentlich war.

Es dauert relativ lang, bis die Zusammenhänge klar werden und die einzelnen Handlungsstränge zusammengeführt werden. Daher dauerte es auch ein bisschen, bis der Thriller an Fahrt aufnahm. Die ersten 80 Seiten waren zäh, aber danach hat es sich wirklich gelohnt.