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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.03.2021

Eine Geschichte zum Verlieben

Bridgerton - Der Duke und ich
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Inhalt (Klappentext)

Als Daphne Bridgerton ihren Namen in der Kolumne von Lady Whistledown liest, kümmert es sie nicht besonders. Aber ihre Mutter drängt sie, endlich einen Ehemann zu finden, bevor ihr ...

Inhalt (Klappentext)

Als Daphne Bridgerton ihren Namen in der Kolumne von Lady Whistledown liest, kümmert es sie nicht besonders. Aber ihre Mutter drängt sie, endlich einen Ehemann zu finden, bevor ihr Ruf in dieser Ballsaison völlig dahin ist. Daphne schließt einen Pakt mit Simon Basset, dem heiratsunwilligen Duke of Hastings: Indem er ihr den Hof macht, erscheint der umschwärmte Aristokrat vergeben. Sie dagegen rückt gesellschaftlich in den Mittelpunkt und entflieht den Kuppelversuchen ihrer Mutter. Ein prickelndes Spiel beginnt – bis Daphne erkennt, dass nur einem Mann ihr Herz gehört: Simon!

Meine Meinung

Als ich die Serie auf Netflix begonnen habe, hat sie mich so begeistert, dass ich sie an nur einem Tag durchgeguckt habe und ich danach am liebsten direkt von vorne anfangen wollte. Und als ich dann auch noch gesehen habe, dass es eine Buchverfilmung ist, war sofort klar, dass ich auch das Buch lesen muss!

Schon ab der ersten Seite hat mich das Buch in seinen Bann gezogen und wollte es nicht mehr weglegen.
Ehrlich gesagt habe ich es anfangs ein wenig bereut, das Buch auf deutsch zu lesen, nachdem ich die Serie auf englisch geguckt habe und dementsprechend immer die Redewendungen und Stimmen im Kopf hatte, aber nach einer Weile habe ich mich doch gut an den Schreibstil gewöhnt. Bisher habe ich noch nicht so viele historische Liebesromane gelesen, aber meiner Meinung nach hat er (auch im deutschen) wirklich gut zur Geschichte gepasst.

Während des Lesens konnte ich nicht aufhören die Besetzung der Serie und die Charaktere in dem Buch mit einander zu vergleichen. Rein optisch werden Simon und Daphne anders beschrieben, aber ich habe sie mir dennoch so wie in der Serie vorgestellt.
Ich mochte die beiden soo gerne und auch wenn ich wusste, wie alles ausgeht, habe ich sehr mit ihnen mitgefiebert. Die Gefühle von Simon und Daphne kommen toll zur Geltung und im Buch konnte ich Simon sogar noch besser verstehen als in der Serie. Hier erfährt man mehr und früher etwas über seine Vergangenheit und die Beziehung zu seinem Vater.
Daphne mochte ich hier noch lieber als in der Serie schon, denn sie ist schlagfertiger und selbstbewusster.
Nach der Serie hätte ich mir auch hier mehr Diversität gewünscht, aber da es nun mal ein historischer Roman ist und die Geschichte so realistischer ist, beziehe ich das nicht in meine Bewertung mit ein.
In dem Buch stehen, anders als in der Serie, die beiden Protagonisten im Vordergrund. Wer die Serie kennt, weiß, dass dort auch die Schicksale der anderen Charaktere eine große Rolle spielen - doch auch hier kamen sie kurz vor. Besonders Daphnes Brüder habe ich lieb gewonnen und so freue ich mich schon auf die nächsten Bände.

Und da ich nun mal nicht aufhören kann Buch und Serie zu vergleichen, hier auch etwas zur Handlung: In dem Buch standen die gesellschaftlichen Ereignisse nicht ganz so im Vordergrund wie in der Serie und dadurch passiert auch etwas weniger. Dennoch konnte mich die Story fesseln und so habe ich das Buch im Endeffekt in zwei Tagen durchgelesen. Die Umsetzung hat alles eigentlich wieder wettgemacht.

Fazit

Obwohl das Buch anders ist als die Serie, welche ich zuvor gesehen habe, konnte mich auch das Buch überzeugen und ich kann es auch sehr weiterempfehlen! Ich fiebere schon auf die nächsten Bände hin und freue mich, dass sie jetzt neu verlegt werde.

Bewertung

4,5-5/5☆


Ich möchte mich zum Schluss noch einmal beim HarperCollins Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken! ♡

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.02.2021

Eine süße Liebesgeschichte mit einigen ernsten Themen

The Music of What Happens
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Inhalt (Klappentext)

Max und Jordan haben nicht viel miteinander zu tun. Während Max Sport und Videospiele liebt und gern mit seinen Jungs abhängt, ist Jordan eher introvertiert, schreibt Gedichte und ...

Inhalt (Klappentext)

Max und Jordan haben nicht viel miteinander zu tun. Während Max Sport und Videospiele liebt und gern mit seinen Jungs abhängt, ist Jordan eher introvertiert, schreibt Gedichte und trifft sich mit seinen beiden besten Freundinnen in der Mall. Erst, als sie gemeinsam im alten Food-Truck von Jordans Vater arbeiten, lernen sie sich besser kennen. Und ganz langsam merken die beiden, dass zwischen ihnen vielleicht mehr ist als bloß Freundschaft ...

Meine Meinung

Als ich die Programmvorschau des One Verlags durchgegangen bin und „The music of what happens“ darin entdeckt habe, wurde ich direkt neugierig. Bisher habe ich leider noch keine anderen LGBTQ-Romane gelesen und meines Wissens ist dies auch der erste, der bei One erschienen ist. Es macht mich aber sehr glücklich zu sehen, dass sich nun auch endlich mal die größeren Verlage in Deutschland trauen, das Genre zu veröffentlichen.

Der Schreibstil von Bill Konigsberg war so toll! Ich bin sehr schnell und leicht durch die Seiten geflogen. Gleichzeitig ist er auch emotional und tiefgründig. Durch diese Kombination passt er perfekt zur Story - deren Handlungsverlauf mich sogar positiv überrascht hat.

Die beiden Protagonisten Jordan und Max wirken auf den ersten Blick komplett unterschiedlich, wenn nicht sogar gegensätzlich.
Jordan verbringt die meiste Zeit mit seinen Freundinnen Pam und Kayla und hat sonst keine anderen Freunde. Er wird nervös, wenn es darum geht, andere Leute kennenzulernen und interessiert sich für Poesie und schreibt auch selbst Gedichte.
Er lebt seit dem Tod seines Vaters allein mit seiner Mutter, doch leider läuft es nicht gut für sie. Um die Hypothek auf ihr Haus abzubezahlen, müssen die beiden den alten Foodtruck von Jordan‘s Vater wieder in Betrieb nehmen... nur haben sie beide keine Ahnung wie das geht. Als Max zufällig Zeuge von dem Nervenzusammenbruch von Jordans Mutter wird, erklärt er sich bereit, Jordan mit dem Foodtruck zu helfen.
Maxs Eltern sind geschieden und er lebt dadurch ebenfalls nur mit seiner Mutter. Er liebt Sport und Videospiele, weshalb er und seine „Amigos“ vorhatten, den Sommer genau so zu verbringen. Aber dann kommt alles ganz anders als erwartet.

Die Liebesgeschichte der beiden hat mir richtig gut gefallen. Sie war stellenweise vielleicht ein wenig kitschig, aber einfach schön. Die Jungs kommen sich bei der Arbeit im Foodtruck immer näher und lernen sich besser kennen. Dabei entdecken sie an sich selbst Seiten, die sie vorher nicht kannten und beeinflussen einander positiv.
Manchmal hatte ich das Gefühl, dass Jordan ab und an etwas unverantwortlich handelte, wie z.B. mit dem verdienten Geld. Seine Mutter und er waren sehr darauf angewiesen und doch begann er es irgendwann etwas überschwänglich auszugeben. Dennoch glaube ich, dass der Autor diesen Wesenszug gut in die Geschichte eingebaut hat, sodass es am Ende doch noch Sinn ergibt.

Mit den Nebencharakteren Kayla und Pam bin ich bis zum Ende nicht ganz warm geworden. Zwar haben sie letztlich doch gezeigt, dass sie immer für Jordan da sind, aber trotzdem hat es mich sehr gestört wie sie manchmal mit ihm umgegangen sind. Maxs Freunde Betts und Zay-Rod, besonders letzteren, mochte ich da schon lieber. Sie haben ihn toll unterstützt und akzeptiert.

Was mir besonders an dem Buch gefallen hat, war, dass der Autor auch ernste Themen in dieser Geschichte verarbeitet hat. Der Klappentext klingt nach einer süßen Liebesgeschichte, aber sie beinhaltet auch eine tolle Message. Die Protagonisten fühlen sich vielleicht nicht von Frauen angezogen, aber das bedeutet noch lange nicht, dass es sie weniger männlich macht oder einer „die Frau“ in der Beziehung sein muss.
Zudem gibt es am Anfang des Buches eine Triggerwarnung und es heißt, dass diese Spoiler für das gesamte Buch enthalte, aber ich möchte kurz darauf eingehen, deshalb rate ich euch, den nächsten Absatz zu überspringen, solltet ihr es nicht wissen wollen.

In dem Buch wird über Vergewaltigung gesprochen und die Umsetzung fand ich so gut! Es wird genau betont, dass Nein auch wirklich Nein bedeutet und das ganz gleich, ob man sich dagegen ganz körperlich wehren oder in eine Schockstarre verfallen.
Zudem verdeutlicht der Autor, dass dies auch Jungs und Männern geschehen kann und sie jedes Recht haben, Emotionen zu zeigen.

Fazit

Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich kann es euch allen wärmstens empfehlen! Ich möchte definitiv noch weitere Bücher des Autors lesen, deshalb hoffe ich, dass bald auch seine anderen Bücher ins Deutsche übersetzt werden.

Bewertung

4-4,5/5☆


Zu guter Letzt möchte ich mich ganz herzlich beim One Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken! ♡

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.02.2021

Nett für zwischendurch mit ein paar kleineren Schwächen

Dare to Trust
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Inhalt (Klappentext)

Weil sich in jedem Herzen etwas Gutes verbirgt
Als der New Yorker Geschäftsmann Hayden Millard nach Jahren seiner ehemaligen Mitschülerin Tori Lancaster gegenübersteht, gerät seine ...

Inhalt (Klappentext)

Weil sich in jedem Herzen etwas Gutes verbirgt
Als der New Yorker Geschäftsmann Hayden Millard nach Jahren seiner ehemaligen Mitschülerin Tori Lancaster gegenübersteht, gerät seine Welt augenblicklich ins Wanken. Schließlich war sie es, die ihm das Leben in der Highschool zur Hölle gemacht hat – auch wenn sie ihn anscheinend nicht wiedererkennt! Als Hayden herausfindet, dass Tori dringend einen Job braucht, bietet er ihr eine Stelle als Assistentin bei seinem Plattenlabel Ever Records an - um ihr endlich heimzuzahlen, was sie ihm einst angetan hat! Doch der in sich gekehrte CEO merkt schon bald, dass sein Herz ganz andere Pläne als Rache hat …

Meine Meinung

„Dare to trust“ war mein erstes Buch von April Dawson und ich habe mich sehr gefreut, als ich gesehen habe, dass ich bei der Leserunde bei der Lesejury dabei sein darf! Ich habe schon einiges Positives gehört und die Leseprobe konnte mich auch schon neugierig machen.
Und dann noch dieses Cover: Es sieht wirklich traumhaft schön aus. Ich liebe die Pastelltöne und es sieht toll aus im Regal.

Am Anfang des Buches befindet sich eine Triggerwarnung zum Thema Mobbing und ich muss sagen, dass ich dadurch relativ hohe Erwartungen an die Verarbeitung des Themas in dem Buch hatte.

Schon im Prolog werden wir mit Haydens Vergangenheit konfrontiert und man erfährt die ersten Details. Er war mir als Protagonist sehr sympathisch und ich habe ihn schnell ins Herz geschlossen. Auch wenn er mittlerweile ein erfolgreicher CEO eines Musiklabels ist und schon lange nicht mehr aussieht, wie der „schwache“ Junge von früher, hat er nicht vergessen, was er im Leben durchmachen musste und kämpft noch immer mit seinen Erinnerungen an die Vergangenheit.
Gleichzeitig hat dies ihn aber auch zu einem wunderbaren Menschen gemacht, der sich um seine Mitmenschen, seien es Freunde, Kollegen oder Mitarbeiter, sorgt und immer Verständnis zeigt für die jeweiligen Lebenssituationen der Anderen. Sein Geld spendet er für viele wohltätige Zwecke und hat sogar selbst Frauenhäuser eröffnet, in denen er persönlich immer wieder nach dem Rechten schaut. Man kann Hayden eigentlich nur lieben.
Ihn und Tori verbindet eine Vergangenheit, denn sie war Teil der Gruppe, die ihm das Leben in Highschool schwer gemacht hat. Damals sah er in ihr nur das verwöhnte und reiche Mädchen und doch hat er sich schon vor Jahren in die für ihn unerreichbare Tori verliebt.
Als er sie nach all der Zeit wieder trifft, möchte Hayden ihr alles heimzahlen. Zu dem Zeitpunkt weiß er nur noch nicht, wie sehr sie sich verändert hat und dass nach dem Tod ihres Vaters nichts mehr von der alten Tori übrig geblieben ist. Sie engagiert sich ehrenamtlich in einer Tierklinik aus, obwohl sie sich selbst schon mit Jobs durchkämpfen muss, um überhaupt ihre Miete bezahlen zu können. Sie ist nett, hilfsbereit, ehrlich und ist sich nicht mehr zu schade, hart zu arbeiten.
Obwohl ich anfangs nicht sicher war, ob ich so leicht über ihre Rolle in Haydens Vergangenheit hinwegsehen könnte, war das letztlich doch ziemlich der Fall, da sich wirklich vom Grund auf zu einem besseren Menschen entwickelt hat.

So kommt es also, dass Hayden seine Pläne recht schnell aufgibt, als er ihr neues Ich näher kennenlernt und er beginnt sogar, Gefühle für Tori zu entwickeln. Das einzige Problem: Sie scheint sich nicht mehr an ihn zu erinnern und so weiß sie nicht, dass vor ihr der Junge steht, der noch immer mit den Geschehnissen zu kämpfen hat, die er dank ihr und ihrer Freunde erfahren hat.

Die Liebesgeschichte entwickelt sich nicht zu schnell und auch wenn man beim Klappentext vielleicht den Kopf schütteln könnte, konnte ich gut nachvollziehen wieso die beiden sich ineinander verliebt haben. Wie wahrscheinlich schon herauszulesen war, hat besonders Hayden es mir angetan, aber auch Tori mochte ich ganz gerne. Vor allem am Anfang habe bei den beiden mitgefiebert und darauf gewartet, dass einer von beiden endlich den ersten Schritt macht.
Ich muss zugeben, an einigen Stellen fand ich die Konversationen etwas hölzern, weil es teilweise mehr nach einem Interview klang als nach einem Gespräch über ihr Leben, aber letztlich gab es auch viele Situationen, die authentischer wirkten.

Was mich leider gestört hat, war jedoch die Wendung, die das Buch genommen hat. Wie man es natürlich erwartet, findet Tori irgendwann heraus wer Hayden ist und dass sie sich eigentlich bereits kennen.
Da hat mich allerdings gewundert, dass sie sich so lange an rein gar nichts erinnert hat. Hayden hat noch zwei Geschwister bzw. Adoptivgeschwiste, Dorian und Quinn, da sie alle drei zusammen adoptiert wurden, und obwohl sie auch diese kennt und ihnen im Laufe der Geschichte wieder über den Weg läuft, hat sie keine Ahnung, dass sie Hayden aus der Schulzeit kennt. Immerhin ist das eigentlich nichts, was man so einfach vergisst, besonders wenn man sich wie Tori an die Geschehnisse an sich nur zu gut erinnert.
Zudem wird es in der Geschichte so umgedreht, als wäre Tori hier das eigentlich Opfer und als wäre Hayden der Böse während er eigentlich mehr als genug Gründe hätte, ihr nicht zu verzeihen bei was sie mitgemacht hat - auch wenn er nicht die ganze Geschichte kennt. Daher fiel es mir dann doch extrem schwer, Empathie für Tori zu empfinden.

Es gab leider nicht so viele Flashbacks und Erinnerungen, weshalb man lange nur ahnen kann, was Hayden wirklich durchgemacht hat. Die, die es gab, waren dabei weitaus schlimmer als ich mir ausgemalt hätte. Nur hätte ich mir auch da noch etwas mehr Tiefe und Emotionen gewünscht, weil das Mobbing doch weniger thematisiert wurde als erhofft.

Fazit

Zwar konnte mich das Buch nicht komplett überzeugen, aber es war nett für zwischendurch. In den Folgebänden der Reihe soll es um die Geschwister von Hayden gehen und da ich sie hier gerne mochte, möchte ich auch noch den anderen Büchern eine Chance geben. Alles in allem hätte ich mir mehr Tiefe und Emotionen, was das Thema Mobbing angeht, gewünscht. Die Liebesgeschichte an sich war schön und auch die Charaktere waren größtenteils sehr sympathisch und liebenswert.

Bewertung

3,5/5☆


Zu guter Letzt möchte ich mich noch einmal bei der Lesejury für die tolle Leserunde und das Rezensionsexemplar bedanken! ♡

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Gefühl
  • Cover
Veröffentlicht am 12.02.2021

Nichts für schwache Nerven!

The Princess and the Beast - Tödliche Jagd
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Inhalt (Klappentext)

Baby, ich sagte dir doch, eine Prinzessin und ein Biest bekommen kein Happy End.
Ich warnte dich vor unserer dunklen und grausamen Welt.
Ich sagte dir, halte dich von der Düsternis ...

Inhalt (Klappentext)

Baby, ich sagte dir doch, eine Prinzessin und ein Biest bekommen kein Happy End.
Ich warnte dich vor unserer dunklen und grausamen Welt.
Ich sagte dir, halte dich von der Düsternis und deren Kreaturen fern, doch du wolltest nicht auf mich hören. Jetzt ist es zu spät.
Ich bin der Hunter und habe dich als meine Beute ins Visier genommen, kann die Jagd und das damit für mich verbundene Spiel nicht länger hinauszögern.
Also lauf, Baby! Lauf solange du noch kannst, denn sollte ich dich kriegen, bist du mein!

Meine Meinung

Ich bin wirklich froh, dass ich nicht lange warten musste, um die Fortsetzung von „The Princess and the Beast“ in den Händen zu halten! Band 1 hat mir unglaublich gut gefallen und nach dem gemeinen Ende konnte ich einfach nicht anders als weiterzulesen, um zu erfahren, was mit Aleks ist und ob er überlebt. Und da Band 2 an das Ende nahezu direkt anschließt, geht es auch gleich spannend los.

Obwohl man denken könnte, dass es lange dauern würde, dieses Buch mit seinen knapp 600 Seiten zu lesen, war es bei mir genau anders. Besonders ab der Hälfte, denn die letzten 300 Seiten habe ich an einem einzigen Abend verschlungen, weil ich das Buch nicht mehr weglegen konnte und immer noch ein Kapitel weiterlesen wollte.
Sally Darks Schreibstil ist wunderbar fesselnd - wie unschwer zu erkennen ist - und lässt einen so schnell durch die Seiten fliegen, dass man kaum bemerkt, wie die Zeit parallel verfliegt. Und auch wenn die Kapitel teilweise etwas länger sind, hat es mich hier tatsächlich garnicht gestört. Dabei bin ich eigentlich nicht so ein großer Fan davon.

Katherine mochte ich schon im ersten Band total gerne, weil sie sich nicht unterkriegen lässt, schlagfertig ist und sich auch ganz sicher nicht einfach herumkommandieren oder als Schachfigur benutzen lässt. Und besonders in diesem Band, in dem sie so einiges durchmachen muss, zeigt sich ihre wahre Charakterstärke.
Über den Hunter Enzo erfahren wir in diesem Band viel Neues und so habe ich ihn mit dem Fortlauf der Geschichte immer besser verstehen und einschätzen können - und obwohl er alles andere als der Held in einer Geschichte ist, habe ich auch ihn zusammen mit Katherine ins Herz schließen können.
Das Buch erzählt abwechselnd aus den Perspektiven der beiden, weshalb man sich auch noch zusätzlich besser in sie hineinversetzen kann.

Was ich an der Reihe ganz besonders mag, ist, dass die eigentliche Story nicht zu kurz gekommen ist neben der Beziehung der Protagonisten. Das Gefühl hatte ich schon öfter Mal bei Dark Romance Romanen, doch hier ist es ganz anders. Die Autorin hat das perfekte Gleichgewicht der Handlungsstränge gefunden.
Und so wie Katherine und Enzo es nicht sind, ist auch die Story keineswegs langweilig, gewöhnlich oder vorhersehbar. Es gab so einige Plottwist, die ich einfach nicht kommen sehen habe und wegen denen ich dem Ende noch mehr entgegen gefiebert habe, obwohl ich gleichzeitig Angst vor den Ereignissen hatte... und das zu Recht. Das Buch ist definitiv nichts für schwache Nerven! „Es gibt hier auch keinen Schonwaschgang. Dieses Buch ist einfach nur zerstörerisch!“ Das lauten Sally Darks Worte im Vorwort und solltet ihr euch von gewissen Themen, die Gewalt beinhalten, triggern lassen, würde ich euch raten, lieber zweimal zu überdenken, ob ihr das Buch lesen möchtet. Es ist nämlich einiges geschehen, das verstörend war und der Geschichte zu der fantastischen düsteren Atmosphäre verholfen hat.

In diesem Band lernen wir einige neue Charaktere kennen, die den Verlauf der Story noch so viel spannender gemacht haben! Es gibt mehr Action und es gab auch Momente beim Lesen, in denen ich nicht wusste, wie das Buch letztlich ausgeht und ob da noch auf eine Art Happy End oder ähnliches zu hoffen ist... mehr sage ich aber nicht, denn ihr müsst euch selbst überzeugen.

Fazit

Ich kann diese Reihe allen Dark Romance Fans sehr empfehlen. Die Bücher gehören zu meinen liebsten Reihen aus diesem Genre und ich würde sagen, es sind einfach mit die besten Dark Romance Bücher, die ich kenne! Band 2 war sogar noch einen Hauch besser als Band 1.
Für mich steht fest, dass ich unbedingt auch noch Sally Darks nächsten Reihen lesen muss, ganz gleich, ob sie mich letztlich zerstören werden. Große Leseempfehlung!

Bewertung

5/5☆


Und zum Schluss möchte ich noch bei Sally Dark bedanken, die mir das Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat! ♡

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.02.2021

Alchemisten, Geheimorden,... mal etwas Anderes!

Kaleidra - Wer das Dunkel ruft
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Inhalt (Klappentext)

Wenn die 17-jährige Emilia eines liebt, dann sind es Rätsel. Als sie bei einem Museumsbesuch das sagenumwobene Voynich-Manuskript lesen kann, spürt sie, dass sie einem unglaublichen ...

Inhalt (Klappentext)

Wenn die 17-jährige Emilia eines liebt, dann sind es Rätsel. Als sie bei einem Museumsbesuch das sagenumwobene Voynich-Manuskript lesen kann, spürt sie, dass sie einem unglaublichen Mysterium auf der Spur ist – denn das Dokument gilt als eines der größten, nie entschlüsselten Geheimnisse der Menschheit. Dann trifft sie auf den attraktiven, aber sehr verschlossenen Goldalchemisten Ben, und die Ereignisse überschlagen sich: Emilia ist eine Nachfahrin des uralten Silberordens! Schnell gerät sie ins Kreuzfeuer rivalisierender Geheimlogen, und ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt ...

Meine Meinung

Mittlerweile habe ich schon einige Bücher von Kira Licht gelesen und besonders mit ihren Fantasybüchern konnte sie mich bisher sehr begeistern. Dementsprechend habe ich mich schon riesig auf ihre neueste Reihe gefreut und brauchte dringend wieder Nachschub.

Beim Lesen wurde mir direkt wieder klar, wieso ich den Schreibstil der Autorin so gerne mag. In ihren Worten verbirgt sich immer die perfekte Mischung aus Spannung, Emotionen und viel Humor. Das verleiht ihren Büchern dieses besondere Etwas.

Die Protagonistin Emilia war mir auf der Stelle sympathisch. Sie ist garantiert nicht auf den Mund gefallen und lässt sich deswegen auch nicht einfach so herumkommandieren. Emilias Mutter ist alleinerziehend und da es immer nur sie beide gab, weiß sie, was harte Arbeit bedeutet. Wenn ihre Mutter mal Hilfe bei den Überstunden braucht, macht Emilia ohne zu zögern mit, denn ihre Mutter ist für sie das Wichtigste. Ihren Vater hat sie nie kennengelernt.
Als sie zum ersten Mal auf Ben trifft, ist sie zum einen fasziniert von ihm uns zum anderen glaubt sie, er sei irgendein Spinner, der sie im Museum anspricht - immerhin warf er mit Amuletten um sich und zerstörte ihr Handy. Wer würde da gelassen reagieren?
Schnell stellt sich jedoch heraus, dass Ben garnicht verrückt ist und diese Amulette ein Werkzeug der Alchemisten sind. Er öffnet Emilia, dass auch sie eine Alchemistin ist und über ähnliche Kräfte verfügt wie er. Und scheinbar ermöglicht ihr eine ganz besondere Fähigkeit, das Voynich-Manuskript zu lesen, was viele andere Alchemisten in der Vergangenheit vergeblich versucht haben. Plötzlich befindet sie sich im Mittelpunkt einer alten Fehde zwischen den drei alchemistischen Geheimorden.

Die Geschichte konnte mich komplett in ihren Bann ziehen! Die Seiten sind nur so dahingeflogen und ich wollte immer weiterlesen. Ganz besonders haben mir die vielen kleinen Details gefallen, die mit der Chemie oder Mathematik zu tun haben. Man merkt deutlich wie gut recherchiert das Ganze ist. Und da ich genauso wie Emilia die Schulfächer Chemie und Mathe sehr gerne mag, konnte ich mich gut in sie hineinversetzen und ihre Begeisterung teilen.
Kira Licht erzählt alles nicht nur spannend, sondern verleiht dem Buch noch einen geheimnisvollen Touch. Alles ist gut durchdacht und im Laufe der Geschichte erfahren wir immer mehr über die Welt der Alchemisten. Damit gab es auch einige kleinere und größere Plottwists, die mich jedes Mal aufs Neue überrascht haben.

Und natürlich darf man auch die Liebesgeschichte nicht vergessen. Ben und Emilia sind gezwungen zusammen zu arbeiten, um das Geheimnis des Voynich-Manuskripts zu lösen und dabei kommen sie sich immer näher. Zwar zanken sie sich andauernd, aber wie sagt man so schön: „Was sich liebt, das neckt sich.“ Ben ist anfangs sehr verschlossen und noch abweisender. Doch mit der Zeit offenbaren sich langsam seine Gründe dafür und es fehlt den beiden immer schwerer, die Anziehung zwischen sich zu ignorieren. Es ging nicht zu schnell, sodass es authentisch blieb, und gleichzeitig hat sich das nicht zu lange hingezogen.

Auch das Setting muss ich noch einmal erwähnen. Das Buch spielt in Rom und das hat das Buch für mich noch besonderer gemacht! Meistens spielt Urban Fantasy ja an typischen Orten, sodass man letztlich das Gefühl hat, das Setting schon tausend Mal gelesen zu haben. Hier war es aber mal etwas anderes. Dadurch wurde alles noch interessanter.

Und gerade als es so richtig spannend wurde, endete das Buch plötzlich - ein echt fieser Cliffhanger! Ich kann es kaum erwarten, dass der zweite Band endlich erscheint und ich erfahren kann, wie es mit der Geschichte weitergeht.

Fazit

Ich kann euch diese Reihe wärmstens empfehlen. Die Geschichte war mal etwas ganz Anderes und Neues! Das Buch konnte mich komplett von sich überzeugen und ich freue mich schon auf die Folgebände.

Bewertung

5/5☆


Zum Schluss möchte ich mich noch einmal beim One Verlag bedanken, der mir das Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat. ♡

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere