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Veröffentlicht am 17.11.2025

charmant, aber kein Highlight

A Place to Grow
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„A Place to Grow“ ist der zweite Band der Green-Valley-Reihe, und erneut konnte mich vor allem das Setting überzeugen. Ich liebe die Atmosphäre rund um die Farm, den kleinen Laden und Lilacs Leidenschaft ...

„A Place to Grow“ ist der zweite Band der Green-Valley-Reihe, und erneut konnte mich vor allem das Setting überzeugen. Ich liebe die Atmosphäre rund um die Farm, den kleinen Laden und Lilacs Leidenschaft fürs Backen. Auch dass die bekannten Charaktere aus Band 1 wieder auftauchen, hat mir sehr gefallen und für ein vertrautes Gefühl gesorgt.

Speziell zum Hörbuch:
Die Sprecherin hat mir hier wirklich sehr gut gefallen. Sie hat Lilac und die anderen Figuren lebendig wirken lassen und die Emotionen glaubwürdig transportiert. Dadurch fiel mir der Einstieg in die Geschichte sehr leicht, und insgesamt hat das Hörbuch für mich einen großen Teil des Leseerlebnisses ausgemacht.

Die Geschichte rund um Lilac fand ich insgesamt etwas stärker erzählt als die des ersten Bandes. Besonders der Einstieg hat mir gut gefallen, und ich habe auch direkt einen großen Teil am Stück gelesen bzw. gehört. Allerdings hat mich die Story in der Mitte ein wenig verloren. Ich habe eine Woche pausiert und bin erst später wieder eingestiegen. Vielleicht war es nicht ganz der richtige Zeitpunkt, obwohl die Jahreszeiten im Buch (Frühling bis Sommer) eigentlich perfekt passten.

Auch die Figuren haben mir gefallen. Besonders Lilac mochte ich ein Stück mehr als June im ersten Band. Zwar wirkt sie zu Beginn recht naiv und erkennt vieles erst spät, aber zum Ende hin durchläuft sie eine kleine Entwicklung. Ich fand es sehr gelungen, wie sie in den entscheidenden Momenten für sich einsteht und handelt.

Die Dynamik mit Bo hat mich lange nicht so richtig abgeholt. Vor allem am Anfang hat Lily Lucas es aber hervorragend geschafft, Bo unsympathisch wirken zu lassen, da dachte ich sofort an ein mögliches Enemies-to-Lovers-Szenario. Diese Richtung wurde dann leider nicht weiterverfolgt. Erst gegen Ende konnte ich mehr mit der Beziehung zwischen Lilac und Bo anfangen. Die Dialoge waren dann sehr emotional und nachvollziehbar, und Lilacs Entwicklung, dass sie mehr für sich selbst einsteht, hat mir gefallen.

Ein großes Plus waren für mich die Rückblenden. Lilac und Bo kannten sich schon aus ihrer Teenager-Zeit, und die regelmäßigen Einschübe von vor acht Jahren haben mir unglaublich geholfen, ihre Gefühle und Dynamik besser zu verstehen. Ohne dieses Element hätte die Geschichte für mich deutlich schwächer abgeschnitten.

Der kleine Plot im Hintergrund war in Ordnung, konnte mich aber nicht wirklich begeistern. Insgesamt bleibt für mich eine Geschichte, die schöne Momente hatte und für zwischendurch ganz nett war, aber nicht zu meinen absoluten Highlights gehört. Das Setting ist und bleibt für mich aber ein großer Pluspunkt.

Fazit:
Ein atmosphärischer zweiter Band mit tollem Setting und einer sympathischen Protagonistin. Für mich ein solider, schöner Roman für zwischendurch, der aber nicht ganz durchgehend fesseln konnte.

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Veröffentlicht am 10.11.2025

Phönixe, Rennen und verpasste Chancen

Of Flame and Fury
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Einstieg

Der Einstieg in Of Flame and Fury ist rasant und packend. Gleich zu Beginn starten wir in ein Phoenix-Rennen, das sofort Neugier weckt und den Leser in die Welt zieht. Diese dynamische Eröffnung ...

Einstieg

Der Einstieg in Of Flame and Fury ist rasant und packend. Gleich zu Beginn starten wir in ein Phoenix-Rennen, das sofort Neugier weckt und den Leser in die Welt zieht. Diese dynamische Eröffnung hat mir sehr gut gefallen und sorgt dafür, dass man das Buch zumindest zu Beginn kaum aus der Hand legen möchte.

Schreibstil und Perspektive

Das Buch wird aus einer personalen oder allwissenden Erzählerperspektive von Kelyn erzählt, nicht in Ich-Form. Anfangs war ich von dieser Wahl etwas enttäuscht, da ich mir tiefere Einblicke in die Gedanken und Gefühle der Protagonistin gewünscht hätte. Trotzdem gelingt es dem Schreibstil, die Geschichte einigermaßen unterhaltsam zu transportieren. Die Kapitellängen sind angenehm kurz, was den Lesefluss unterstützt und ein zügiges Vorankommen ermöglicht.

Worldbuilding und Magiesystem

Die Welt von Of Flame and Fury verbindet fortschrittliche Technologie mit Magie, konkret mit Phönixen. Diese magischen Kreaturen leben in den Wäldern, tragen ihre feurige Kraft in sich und durchlaufen den klassischen Zyklus von Tod und Wiedergeburt. Die Mischung aus futuristischer Technologie und klassischer Phönixmagie ist originell und frisch, auch wenn sie anfangs schwer greifbar ist. Besonders die Phoenixrennen mit fliegenden Reitern waren für mich schwer vorstellbar, die Rennstrecken und Bewegungen der Phönixe blieben oft abstrakt. Die Welt selbst ist eine eigene, fiktive Inselgruppe mit Geschichte, doch gerade zu Beginn wirkte sie noch etwas vage.

Charaktere

Die Protagonistin Kelyn ist Zähmerin des Hauptphönix Savita und lebt auf sich allein gestellt. Unterstützt wird sie von einer Gruppe, die bei den Phoenixrennen verschiedene Rollen übernimmt. Leider konnte ich weder zu Kelyn noch zu Coop, einem weiteren zentralen Charakter, eine emotionale Bindung aufbauen. Auch die Nebencharaktere blieben eher blass, obwohl die Idee dieser Renn-Gruppe und ihrer verschiedenen Aufgaben spannend ist. Trotz kleiner, interessanter Ansätze in der Dynamik zwischen Kelyn und Coop, etwa angedeutete Rivals-to-Lovers-Momente, waren diese zu wenig ausgearbeitet, die Romantik spielte für mich keine Rolle, und mein Hauptinteresse lag klar bei den Mysterien rund um die Phönixrennen und die Phönixe.

Handlung und Spannung

Das Buch umfasst rund 500 Seiten, wobei die ersten 300 Seiten für mich wenig spannend waren. Trotz des interessanten Magie-Technologie-Konzepts und der Renn-Action fehlte die emotionale Bindung zu den Charakteren, was die Spannung stark reduzierte. Erst ab Seite 300 nahm die Handlung an Fahrt auf: Geheimnisse rund um Crystal Industries und die Howler-Gruppe bringen Spannung und kleine Twists ins Spiel. Die letzten 200 Seiten konnten mich wirklich packen und zeigten das Potenzial der Geschichte.

Fazit

Of Flame and Fury hat einen starken Einstieg und bietet eine originelle Mischung aus Technologie und Phönixmagie, insbesondere durch die spannenden Phoenixrennen. Dennoch gibt es deutliche Schwächen:

Die ersten 300 Seiten waren für mich eher zäh und konnten kaum Spannung oder emotionale Bindung zu den Charakteren aufbauen; das entspricht etwa 2 Sternen.

Erst in den letzten 200 Seiten nimmt die Handlung Fahrt auf, es entwickeln sich Geheimnisse, Twists und Spannung, diese Teile würden für mich 4 Sterne verdienen. Zusammengefasst ergibt das gerundet eine Gesamtbewertung von 3 Sternen. Wer sich auf die Kombination aus Magie und Technologie einlässt, findet spannende Momente, aber insgesamt konnte mich das Buch nur teilweise überzeugen.

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Veröffentlicht am 12.10.2025

Gute Idee, unausgereifte Umsetzung

Anima Daemonis
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Anima Daemonis von Mandy Rauch ist ein düsterer Fantasyroman, der mich mit seiner originellen Idee und dem atmosphärischen Setting neugierig gemacht hat. Ganz überzeugt hat mich das Buch allerdings nicht, ...

Anima Daemonis von Mandy Rauch ist ein düsterer Fantasyroman, der mich mit seiner originellen Idee und dem atmosphärischen Setting neugierig gemacht hat. Ganz überzeugt hat mich das Buch allerdings nicht, es hat tolle Ansätze, aber auch einige Schwächen in der Umsetzung.

Bereits die ersten Kapitel konnten mich sofort abholen. Man wird direkt in die Geschichte hineingeworfen und spürt von Anfang an ein geheimnisvolles Mysterium: Warum begibt sich die Protagonistin Änlin freiwillig in die Hölle, um Mephisto zu suchen? Diese Grundidee fand ich spannend und faszinierend.

Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt: aus der Ich-Sicht von Änlin und von Mephisto. Das schafft Nähe zu den Figuren, auch wenn diese für mich nicht immer ganz greifbar wurden. Besonders bei Mephisto gibt es häufig Rückblenden, die mitten in den Kapiteln auftauchen. Diese Zeitsprünge haben zusätzliche Einblicke geboten, wirkten aber stellenweise etwas unausgereift und störten für mich den Lesefluss.

Der Schreibstil hingegen war für mich ein echtes Highlight. Er ist ausschmückend, detailreich und teilweise sogar poetisch, gerade bei einem Fantasyroman gefällt mir so etwas sehr gut. Mandy Rauch hat ein Talent dafür, Szenen lebendig und bildhaft zu gestalten.

Die Figuren sind grundsätzlich interessant, vor allem die Nebenfigur Nepthys, eine Dämonin, hat mir gut gefallen. Zwischen ihr und Änllin entwickelte sich eine spannende Dynamik. Leider blieb das Worldbuilding insgesamt recht oberflächlich. Die Ideen zur Struktur der Hölle waren vielversprechend, aber es fehlte an Tiefe und Ausarbeitung, um das Potenzial wirklich auszuschöpfen.

Inhaltlich konnte mich das Buch aber nicht durchgehend fesseln. Der Mittelteil, also Änlins Reise durch die Hölle, war für mich etwas zäh und konnte die Spannung des Anfangs nicht halten. Erst ab etwa Seite 170 nahm die Handlung wieder Fahrt auf und wurde deutlich spannender. Das Ende war überraschend und durchaus originell, ließ mich aber trotzdem etwas unzufrieden zurück, ich hätte mir eine rundere Auflösung gewünscht.

Insgesamt ist Anima Daemonis ein Buch mit vielen guten Ansätzen, einer starken Atmosphäre und einem beeindruckenden Schreibstil, dem es aber an emotionaler Tiefe fehlt. Die Geschichte hatte zweifellos Potenzial, doch es blieb zu viel unausgesprochen oder angedeutet, um mich wirklich mitzureißen.

Fazit:
Ein düsterer Fantasyroman mit origineller Idee, starkem Stil, aber Schwächen in Struktur, Figurenzeichnung und Spannung. Kein Highlight, aber ein solider, lesenswerter Beitrag im Genre.

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Veröffentlicht am 31.07.2025

Ein magischer Alltag zwischen Immobilien und Zauberei

Magie und Liebe
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Einstieg

Tagsüber zeigt Elionore Brevent ihren Kunden schicke Häuser, doch in der Nacht widmet sich die Maklerin lieber magischen Dingen denn Elionore ist eine Hexe.
Damit beginnt ein urbanes Fantasy-Abenteuer, ...

Einstieg

Tagsüber zeigt Elionore Brevent ihren Kunden schicke Häuser, doch in der Nacht widmet sich die Maklerin lieber magischen Dingen denn Elionore ist eine Hexe.
Damit beginnt ein urbanes Fantasy-Abenteuer, das zunächst viel Charme, Humor und originelle Ideen verspricht. Die Geschichte entführt uns in eine Welt, in der übernatürliche Wesen wie Vampire, Gestaltwandler, Hexen und Elfen ganz selbstverständlich zum Alltag gehören.

Elionores Doppelleben zwischen Wohnungsbesichtigungen und Zaubersprüchen wird interessant aufgebaut und gibt der Geschichte einen frischen, modernen Anstrich. Wir werden nicht direkt in eine komplexe Fantasywelt geworfen, sondern Stück für Stück mitgenommen, sei es durch Einblicke in ihren Alltag, kleine Erklärungen zur Magie oder Informationen über ihre Familie und Vergangenheit.

Erzählt mit Charme, fast wie ein magisches Tagebuch

Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive erzählt, und besonders gelungen fand ich die direkte Ansprache an die Leser*innen. Elionore erzählt uns nicht nur, was sie erlebt, sondern spricht uns auch zwischendurch, höflich an, fast so, als würde sie ein Tagebuch führen oder einen magischen Ratgeber schreiben. Diese Erzählweise verleiht dem Buch eine besondere Atmosphäre, die mich schnell für sich gewonnen hat.

Leichter Humor und gelungenes Worldbuilding

Der Humor ist angenehm dosiert, pointiert und nie zu albern. Besonders gelungen fand ich die Gruppendynamik zwischen den verschiedenen übernatürlichen Rassen, sei es Feindschaft, Freundschaft, Zusammenarbeit oder erste romantische Entwicklungen.

Das Worldbuilding und die Magie werden im ersten Band in angenehmem Tempo eingeführt, gerade so viel, dass man der Geschichte problemlos folgen kann, ohne von Informationen überladen zu werden, aber mit genug offenen Fragen, um Lust auf die Fortsetzung zu machen.

Plötzlicher Bruch im letzten Drittel

Leider konnte das Buch diesen positiven Eindruck nicht bis zum Ende halten. Im letzten Drittel nahm die Geschichte eine abrupte Wendung, die sich für mich nicht mehr stimmig anfühlte. Die Dialoge wirkten auf einmal unnatürlich, die Handlungen der Figuren schwer nachvollziehbar, es fühlte sich fast an, als würde ich ein anderes Buch lesen.

Auch inhaltlich wurden Entwicklungen vorweggenommen, die ich eher in späteren Bänden erwartet hätte. Das nahm der Geschichte einiges an Spannung und zerstörte das langsame, liebevoll aufgebaute Fundament.

Fazit

Eine Hexe zum Verlieben startet mit viel Potenzial: eine charmante Protagonistin, ein liebevoll aufgebautes urbanes Fantasy-Setting und ein angenehmes Erzähltempo. Doch leider bricht die Handlung im letzten Drittel stark ein, sodass ich insgesamt nur drei Sterne vergeben kann.

Empfehlung: Wer Geschichten mit Magie, Gestaltwandlern, unterschwelliger Romantik und einem humorvollen Erzählton mag, sollte sich den ersten Band trotzdem anschauen. Wenn ihr jedoch großen Wert auf eine konsequent durchdachte Handlung legt, könnte euch der abrupte Richtungswechsel gegen Ende stören.

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Veröffentlicht am 11.07.2025

Düster, fesselnd, anders

Maggie Blue 1: Das Portal zur Düsterwelt
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Kurzmeinung: fesselt, bleibt aber stellenweise unausgereift. Die Atmosphäre ist stark, doch manche Fantasy-Elemente wirken überladen oder zu vage.

Als Erwachsene mit einem Faible für Fantasy konnte mich ...

Kurzmeinung: fesselt, bleibt aber stellenweise unausgereift. Die Atmosphäre ist stark, doch manche Fantasy-Elemente wirken überladen oder zu vage.

Als Erwachsene mit einem Faible für Fantasy konnte mich Maggie Blue: Das Portal zur Düsterwelt trotz seiner Einordnung als Kinderbuch wirklich fesseln. Es überrascht mit einer düsteren Atmosphäre, komplexen Themen und einer spannenden Prämisse, die sich von vielen anderen Kinderbüchern im Fantasy-Genre abhebt.

Wir begleiten die 12-jährige Maggie, die nicht nur mysteriöse Ereignisse beobachtet, sondern auch mit einem einäugigen Kater sprechen kann. Sie lebt bei ihrer Tante, da ihre Mutter mit Depressionen zu kämpfen hat, und muss sich zudem mit Mobbing auseinander setzen. Das Buch behandelt ernste Themen wie familiäre Probleme und den Wunsch nach Aufmerksamkeit, Freundschaft und Glück.

Ich habe das Hörbuch angehört und möchte dazu meine Eindrücke teilen. Was mir nicht ganz so gut gefallen hat, war die Stimme der Sprecherin. Sie klingt sehr reif und erwachsen, was für mich nicht ganz zur Atmosphäre der Geschichte gepasst hat. Gerade weil sich das Hörbuch auch an Kinder richtet, hätte ich mir eine etwas sanftere, jüngere Stimme gewünscht, eine, die vielleicht ein wenig verspielter klingt und so besser zu Maggie passt oder zumindest wie eine erwachsene Version von ihr wirken könnte. Zwar erzählt die Sprecherin als Erzählerin, aber ich denke, dass eine leichtere, Stimme die Geschichte noch zugänglicher und lebendiger gemacht hätte, gerade für jüngere Hörer*innen.

Trotz der leichten Sprache und den kurzen, angenehmen Kapiteln bleibt die Geschichte spannend. Die Beschreibung der „Düsterwelt“ sowie der Fantasy-Kreaturen ist mysteriös und atmosphärisch, hätte aber an vielen Stellen ausführlicher sein dürfen. Gerade bei den Wesen der Geschichte fiel es mir schwer, sie mir genau vorzustellen, was für jüngere Leser möglicherweise noch herausfordernder sein könnte.

Ein weiterer Kritikpunkt ist die Fülle an Ideen. Die Autorin hatte offensichtlich viele kreative Einfälle, doch nicht alle wurden konsequent ausgearbeitet. Einige Elemente wirkten dadurch eher wie eine Aneinanderreihung von coolen Einfällen, ohne dass sie ihre volle Wirkung entfalten konnten. Besonders in der ersten Hälfte hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht, während die zweite Hälfte deutlich rasanter und fesselnder wurde.

Das Ende hinterlässt gemischte Gefühle, es ist zwar abgeschlossen, fühlt sich aber auch wie eine Einleitung für eine Fortsetzung an. Außerdem nimmt sich das Buch nach dem Höhepunkt noch Zeit für eine Art Nachbetrachtung der Geschehnisse, die für mich nicht ganz überzeugend war.

Ein Hinweis für Eltern: Das Buch enthält einige explizite Beschreibungen von Gewalt, Blut und Tod, die für empfindlichere Kinder vielleicht etwas zu heftig sein könnten. Auch das wiederholte Erwähnen des Rauchens durch Maggies Tante, fand ich problematisch, da es eher beiläufig als normal dargestellt wird.

Fazit:

Maggie Blue: Das Portal zur Düsterwelt bietet eine spannende, düstere Fantasy-Geschichte mit tiefgründigen Themen. Die Atmosphäre ist geheimnisvoll, die Handlung fesselnd, auch wenn sie manchmal etwas überladen wirkt. Trotz kleinerer Schwächen hat mich das Buch gut unterhalten, und besonders für ältere Kinder oder Jugendliche, die es gerne düster mögen, könnte es eine lohnenswerte Geschichte sein.

Insgesamt ist es ein schönes Hörbuch, aber die Wahl der Sprecherin war für mich persönlich nicht ganz stimmig.

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