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Veröffentlicht am 20.08.2018

Wunderschöne Liebesgeschichte, Ende etwas flach.

Die englische Fotografin
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Die englische Fotografin spielt im Indien der Kolonialzeit. Die Fotografin Eliza kehrt nach ihrer Kindheit in Indien dorthin zurück, als sie den Auftrag erhält, die Familie des amtierenden Fürsten und ...

Die englische Fotografin spielt im Indien der Kolonialzeit. Die Fotografin Eliza kehrt nach ihrer Kindheit in Indien dorthin zurück, als sie den Auftrag erhält, die Familie des amtierenden Fürsten und den Palast zu porträtiern. Kaum angekommen, wird sie in Intrigen verwickelt und jemand will ihr nachhaltig schaden. Zum Glück gibt es den charismatischen Fürstenbruder, der mit ihr zusmamen ein Wasserprojekt verfolgen und für die Unterstützung der Engländer werben will. Doch würde seine Familie sie wirklich akzeptieren?

Atmosphörisch dichtes Indienporträt mit intensiver Liebesgeschichte, dessen Ende etwas schwächelt.

  • Cover
  • Atmosphäre
  • Charaktere
  • Gefühl
  • Erzählstil
Veröffentlicht am 23.07.2018

Solider Erstling mit neuer Privatdetektivin

Die edle Kunst des Mordens
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In Die edle Kunst des Mordens wird die Autorin Clara Annerson auf der Suche nach dem perfekten Mord - und dessen Inszenierung schneller fündig, als sie dachte. DEnn sie kann sich per Zufall einer Gruppe ...

In Die edle Kunst des Mordens wird die Autorin Clara Annerson auf der Suche nach dem perfekten Mord - und dessen Inszenierung schneller fündig, als sie dachte. DEnn sie kann sich per Zufall einer Gruppe von Hobby-Kunstsammlern anschließen, bei der in gediegener Schloßatmosphäre ein Doppelmord geschieht von dem alle Anwesenden überrascht sind. Gönnerin und deren von ihr abhängiger Gatte sind nach einer überraschenden Testamentsänderung der erstgenannten beide tot - war das Mord mit anschließendem Selbstmord aus Schuldgefühlen oder hatten eventuelle Affären, Neider oder enttäuschte alte Lieben ihre Hände im Spiel? Während der Anfang des Krimis mich packte und begeisterte, die Mitte mich verwirrte mit den wechselnden Verdächtigen und das überraschende Ende mich ratlos zurückließ, woher nun die sich im Nachhinein völlig logischen Zusammenhänge kamen.

  • Cover
  • Spannung
  • Charaktere
  • Atmosphäre
  • Lesespaß
Veröffentlicht am 11.06.2018

Verwirrend und etwas langatmig

Truly Madly Guilty
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Truly Madly guilty von Liane Moriarty dreht sich um zwei theoretisch seit der Schule befreundete Frauen, ihre Männer und die Kinder der einen. Theoretisch weil die Freundschaft darauf gründet, dass die ...

Truly Madly guilty von Liane Moriarty dreht sich um zwei theoretisch seit der Schule befreundete Frauen, ihre Männer und die Kinder der einen. Theoretisch weil die Freundschaft darauf gründet, dass die eine von der Mutter der anderen bemitleidet wurde und die Tochter gezwungen wurde, sie in die Familie aufzunehmen. Jahrzehnte später sind die beiden erwachsen und verheiratet als auf einer Grillparty etwas geschieht, dass die Dynamik zwischen beiden für immer verändert und das Schuldverhältnis umdreht. Die Grundgeschicte ist sehr spannend und erinnert an die Serie Big little lies - aber die Erzählweise war langatmig und bis man auf das Geheminis stieß muss der Leser viel Geduld mitbringen.

  • Cover
  • Atmosphäre
  • Charaktere
  • Erzählstil
  • Geschichte
Veröffentlicht am 05.03.2018

Toller historischer Krimi mit ungewöhnlichem Helden

Tulpengold
1

Ich kenne Eva Völler durch ihre Time School Romane und war sehr gespannt auf ein anderes Genre von ihr ud wurde nicht enttäuscht.
In Rembrandts Amsterdam geschehen äußerst ungewöhnliche Morde im Umfeld ...

Ich kenne Eva Völler durch ihre Time School Romane und war sehr gespannt auf ein anderes Genre von ihr ud wurde nicht enttäuscht.
In Rembrandts Amsterdam geschehen äußerst ungewöhnliche Morde im Umfeld des berühmten Malers, die sehr direkt in sein Haus führen. Sein neuer Lehrling Pieter, der äußerst klug, sehr korrekt und sozial etwas unbeholfen ist, macht sich an die Lösung des Falles und gerät dabei selbst in Gefahr. Mehr als nur eine der Personen in seinem Umfeld hat Geheimnisse, die einen Mord wert wären und Pieter ist nicht so sicher, wie er meint. Wer ist der Täter, der so kaltblütig zu Werk geht und was ist sein Motiv? Neben der spannenden Krimihandlung gibt es ein farbenprächtiges Amsterdam zu bewundern, dass an den Film Tulpenfieber erinnert, einige Geschichtslektionen und Erklärungen zu den Verhältnissen, der Stellung der Frau etc. Wirklich lesenswert!

  • Cover
  • Charaktere
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Atmosphäre
Veröffentlicht am 22.01.2018

Leider etwas überfrachtet

Das Erbe der Rosenthals
1

In Das Erbe der Rosenthals spielen zwei Mädchen- Hannah und Anna- die Hauptrollen aus den 1930 und nach 2001. Beide wachsen größtenteils ohne Vaterm dafür mit depressiven fordernden Müttern auf,die sie ...

In Das Erbe der Rosenthals spielen zwei Mädchen- Hannah und Anna- die Hauptrollen aus den 1930 und nach 2001. Beide wachsen größtenteils ohne Vaterm dafür mit depressiven fordernden Müttern auf,die sie eher stützen müssen als das sie Kind sein dürfen.

Wir erleben viele spannende und historisch herausfordernde Themen mit: Flucht einer
jüdischen Familie aus Nazideutschland auf einem Schiff und Anlandeversuchen in Kuba, historischer Unmenschlichkeit seitens Kuba etc.

Die zweite Ebene liegt zwischen NY und Kuba mit einem verstorbenen Vater in den Twin Towers- und neu gefundener Verwandschaft aus der ersten Ebene.

Mich hat das Buch leider zumeist eher wütend gemacht wegen depressiver Mütter, die das Kind hängen lassen und abwesender Väter. Auch die Entwicklung von Leo finde ich emotional schwierig.

  • Cover
  • Atmosphäre
  • Authentizität
  • Erzählstil
  • Figuren