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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.07.2018

Spannender Krimi mit überraschendem Ende

Nichts ist verziehen
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Zum Buch:

Magdalena, Journalistin, verheiratet und Mutter, wird zum 25 jährigen Klassentreffen eingeladen, welches in der Hütte eines Ihrer ehemaligen Lehrer stattfindet, der ebenfalls anwesend ist. Diese ...

Zum Buch:

Magdalena, Journalistin, verheiratet und Mutter, wird zum 25 jährigen Klassentreffen eingeladen, welches in der Hütte eines Ihrer ehemaligen Lehrer stattfindet, der ebenfalls anwesend ist. Diese Hütte befindet sich in einem Waldgebiet und dort soll auch übernachtet werden. Ohne große Lust zu haben, beschließt sie doch hinzufahren. Gleich am ersten Abend gibt es unter den Teilnehmern eine rege Diskussion und man merkt dass die Klasse damals nicht gerade nett war und einige ziemlich viel auf dem Kerbholz hatten und andere wiederum gemobbt wurden. Man erfährt auch dass eines dieser Mobbingopfer, Daniel, inzwischen durch einen Unfall gestorben ist. Am Abend wird eine Menge Alkohol getrunken und später ist noch eine Nachtwanderung geplant. Bei dieser wird Jack ermordet und ziemlich böse zugerichtet,aufgefunden. Als es in den Tagen darauf noch weitere Morde unter den Teilnehmern des Klassentreffens gibt wird den Ermittlern klar, dass es ein dunkles Geheimnis geben muss und die Suche nach dem brutalen Mörder beginnt.

Mein Fazit:

Mir hat der Schreibstil sehr gut gefallen, alles war bildlich gut vorstellbar. Ich fand das Buch zu keiner Zeit langweilig oder zäh. Auch fand ich die vielen angesprochenen Themen, die teilweise sehr Zeit aktuell sind, gut gewählt. Mobbing z.b.,ebenso wie Gewalt gegen Flüchtlinge, Eheprobleme, Krebs, ungewollte Kinderlosigkeit, Impotenz, Einsamkeit und so weiter. Das alles hat mir außerordentlich gut gefallen. Ich fand sehr gut,dass man bis zum Schluss nicht wusste ,wer nun der Mörder ist und wie alles zusammenhängt, das hat die Spannung für mich bis zum Ende ausgemacht. Was ich noch sehr interessant fand, ist die Tatsache,das die Schwester von dem Ermittler auch tatverdächtig war,mal was anderes. Für mich war das Buch ein außerordentlich gut gelungener schwedischer Krimi, der in einem sehr guten Schreibstil geschrieben war, viele interessante Themen beinhaltet hat,bis zum Ende hin die Spannung auf einem hohen Punkt gehalten hat und mich neugierig auf noch mehr Werke von der Autorin gemacht hat. Für mich gab es einen minimalen Kritikpunkt und der lag darin, dass es 2 Vorgänger Bücher gab und man mit dem Wissen von diesen Büchern ,einige Dinge schneller verstanden hätte. Die Autorin hätte davon ausgehen müssen, dass es auch Erstleser gibt und daher ein paar kleine Dinge noch einmal genauer erklären müssen.Aber das ist Kritik auf hohem Niveau,dennoch ziehe ich aus diesem Grund,einen halben Stern ab.

  • Cover
  • Spannung
  • Figuren
  • Atmosphäre
  • Erzählstil
Veröffentlicht am 01.06.2018

Eine so schöne Geschichte

Das Lied des Nordwinds
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In dem Buch,das im Jahr 1905 spielt, geht es um zwei Frauen, von denen abwechselnd erzählt wird. Die eine ist Liv, eine junge Frau,welche von ihrer Familie,zum Arbeiten,in den Haushalt eines Lehrers der ...

In dem Buch,das im Jahr 1905 spielt, geht es um zwei Frauen, von denen abwechselnd erzählt wird. Die eine ist Liv, eine junge Frau,welche von ihrer Familie,zum Arbeiten,in den Haushalt eines Lehrers der Missionars Schule geschickt wird. Die andere Frau heißt Karoline und lebt auf einem Anwesen der Familie ihres Mannes in Schlesien, wo sie aber alles andere als glücklich ist. Als ihr Mann lebensbedrohlich erkrankt und mangels Nachwuchses, das Erbe,an mit Ihnen verfeindete Verwandte gehen würde,erfährt sie durch einen Wink des Schicksals,dass ihr Mann vor ihrer Ehe in Norwegen ein Kind gezeugt haben soll. Da sie sowieso gerade Streit mit ihrer Schwiegermutter hat und nur noch weg von der Familie möchte, beschließt sie das Kind zu suchen und als möglichen Erben mitzubringen. Unter ihrem Mädchennamen,nimmt sie eine Stellung bei einer Dame an, welche sich für Frauenrechte einsetzt und auf dem Weg nach dem norwegischen Trondheim ist. Zur selben Zeit findet Liv in Norwegen heraus,dass der Junge Elias, um den sie sich kümmern soll,nicht das Kind der Lehrer Familie ist, bei der sie angestellt ist, sondern adoptiert wurde. Da der Vater das Kind in eine Erziehungsanstalt stecken möchte flieht Liv mit ihm, um dessen leibliche Mutter zu finden.

Rezension:

Das Buch hat mich von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen. Ich wurde durch die Lesejury auf das Buch aufmerksam und habe es mir sofort gekauft, da meine Großeltern aus Schlesien kommen und ich gerade auf den Weg in den Urlaub nach Stavanger und Umgebung war. Da ich nun viele Orte in dem Buch kannte,hat es mich auf eine ganz eigene Weise berührt und verzaubert. Die Geschichte an sich fand ich klasse, die zwei Ebenen auf denen sie spielt,war sehr gut gemacht und der Schreibstil war einfach genial. Norwegen mit seiner ganz eigenen Faszination war so schön beschrieben und auch die Figuren konnte man bildlich vor sich sehen. Ich wollte gar nicht dass das Buch endet und habe mich bemüht extra langsam zu lesen, was mir aber gerade zum Ende hin nicht mehr gelungen ist,da die Neugierde einfach zu groß war und das Buch auch immer spannender wurde. Ich vergebe ganz klare fünf Sterne für das Buch und das wahnsinnig tolle Cover und werde mir auf jeden Fall die anderen Bücher von Christine Kabus holen.

Veröffentlicht am 31.05.2018

Toll gewähltes Thema für einen Debütroman

Der rote Swimmingpool
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In dem Debütroman von Natalie Buchholz geht es um den jungen Adam,der in einer gut behüteten, sehr liebevollen Familie aufwächst und kurz vor dem Abitur steht. Doch dann bricht seine Welt zusammen, als ...

In dem Debütroman von Natalie Buchholz geht es um den jungen Adam,der in einer gut behüteten, sehr liebevollen Familie aufwächst und kurz vor dem Abitur steht. Doch dann bricht seine Welt zusammen, als die Eltern sich trennen. Adam versteht die Welt nicht mehr und keiner sagt ihm den wahren Grund, zumal sein Vater den Kontakt mit ihm total verweigert.Dazu kommen die typischen Probleme und Sorgen eines Jungen auf dem Weg ins erwachsen werden. Selbst der Leser weiß den wahren Grund nicht,da der Roman in zwei Zeitebenen spielt, man erfährt in der zweiten Ebene lediglich,dass Adam irgendwelchen Mist gebaut haben muss, da er Sozialstunden abzuleisten hat. Er leistet diese bei alten Menschen und lernt dabei ein Mädchen kennen,Tina, in dass er sich verguckt. Leider findet auch sein bester Freund diese toll, so dass es auch da für ihn einiges an Problem gibt. Als er dann auch noch erfährt,dass sein Vater,mit einer neuen Frau und dessen Kindern in sein ehemaliges Zuhause zieht zerbricht seine Welt vollends.

Mein Fazit zu dem Buch:

Als ich das Buch in den Händen hielt war ich vollends begeistert.Was für ein mysteriöser Titel und was für ein toll gestaltetes Cover. Die Seiten flogen anfänglich nur so dahin und ich war gefesselt von der Geschichte und dem sehr flüssigen Schreibstil.Gut gefallen hat mir auch,dass man gleich zu Anfang erfährt,warum das Buch eben diesen Titel trägt. Da das Buch in zwei Zeitebenen spielt erfährt man auch ziemlich schnell, dass die anfangs so heile Familienwelt,anscheinend doch nicht so perfekt ist. Ich konnte das Buch bis zur Hälfte überhaupt nicht aus den Händen legen und war wie gefesselt von der Geschichte. Leider flaut es danach ein wenig für mich ab und wurde zum hin Ende hin doch ziemlich verwirrend, da mir die beiden Zeit Ebenen irgendwann einfach zu nah aneinander lagen und ich eben darum auch immer erst einmal überlegen musste wo die Geschichte nun gerade war. Ein paar Episoden haben mir auch nicht gefallen, so fand ich den Teil mit dem Onkel der sein Zimmer verwüstet,das manchmal doch sehr merkwürdige Verhalten der Mutter und die Story um Franzi, das dicke Baby und den fetten Kater doch ein wenig abgedreht und leider blieben am Ende des Buches ein paar Fragen offen.Trotz allem hat mir das Buch sehr gut gefallen und ich vergebe 4 Sterne,alleine schon für das Thema der Geschichte und der sehr bildlich dargestellten Schreibweise. Ich würde jederzeit wieder ein Buch von Natalie Buchholz lesen und hoffe auf noch mehr von ihr.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Figuren
  • Geschichte
  • Dramaturgie
Veröffentlicht am 07.05.2018

Leider nur so mittelmäßig

Ein halbes Jahr zum Glück
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In der Geschichte geht es um Markie,eine Frau die von ihrem Partner betrogen wird und auch finanziell auf übelste hintergangen. Als sie das ganze Ausmaß bemerkt, trennt sie sich und zieht vorübergehend ...

In der Geschichte geht es um Markie,eine Frau die von ihrem Partner betrogen wird und auch finanziell auf übelste hintergangen. Als sie das ganze Ausmaß bemerkt, trennt sie sich und zieht vorübergehend mit ihrem Sohn Jesse zu ihren Eltern. Das geht nicht lange gut, da diese denken sie sind etwas Besseres und sich das auch für die Tochter gewünscht haben. So kommt es dass Markie einen Bungalow mietet, einen neuen Job annimmt,den Sie von zu Hause aus erledigen kann und ihren Sohn in eine neue Schule anmeldet.Eigentlich will sie sich jetzt nur noch zu Hause verstecken und draußen nur das Allernötigste erledigen. Doch gleich am Tag ihres Einzuges drängt sich ihr die Nachbarin auf, eine ältere Dame mit zwei Männern,von denen Markie denkt einer wäre der Lebensgefährte der Frau. Diese beiden helfen nun und Markie kann weder die beiden ,noch die alte Dame abwimmeln. Nach und nach lernt sie alle anderen Angestellten der Frau kennen unter anderem eine Frau mit einem kleinen Mädchen und die Köchin die leicht verpeilt scheint.Jesse der sich immer mehr in sich zurückzieht bekommt Ärger mit der Polizei,nachdem er mit ein paar anderen Jugendlichen beim Graffiti sprayen erwischt wird. Das sieht die Nachbarin als Anlass ihm einen Hund als Aufgabe zu schenken und nach dem Jesse beschließt den Schaden,den er durch das Sprühen verursacht hat aus eigener Tasche zu bezahlen,stellt sie ihn auch als Helfer ein,hauptsächlich zur Betreuung des kleinen Mädchens. Da Mrs. Saints nicht mehr die Jüngste und gesündeste ist, bittet sie Marke sich mit um Ihre Angestellte zu kümmern. Wozu diese natürlich gar keine Lust hat. Markie findet immer mehr Dinge über die Nachbarin heraus und plötzlich steht deren Schwester auch noch vor der Tür und erzählt Markie und Jesse die ganze gemeinsame Geschichte.

Rezension:
Ich fand die Geschichte hat sehr stark begonnen. Das Thema und auch die Art und Weise der Erzählung fand ich sehr gut gemacht. Aber irgendwie flaute die Geschichte nach einer Weile ab und konnte bis ziemlich zum Ende auch nicht mehr wirklich überzeugen. Erst das Ende fand ich dann wieder Klasse,weil die Geschichte dadurch einen roten Faden bekam und mich doch sehr überraschte.Trotzallem blieben ein paar Fragen offen und im Nachhinein betrachtet,ist das ganze Buch einfach nicht rund.Teilweise plätschert es so vor sich hin,viele Sachen ergaben für die Geschichte keinen großen Sinn und so muss ich sagen:Ein gut gewähltes Thema, ein klasse Schreibstil,eine Geschichte die überragend gut anfängt aber nach dem 1 Abschnitt leider total enttäuscht hat und lediglich das Ende hat mich ein wenig ausgesöhnt.

  • Cover
  • Charaktere
  • Geschichte
  • Humor
  • Gefühl
Veröffentlicht am 24.04.2018

Nettes Buch für kleine Leserinnen

Ellas Welt - Das verflixte neue Schuljahr
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Ellas Welt ist in Form eines Tagebuchs geschrieben. Darin geht es um besagte Ella,welche an ihrer Schule mit einem anderen Mädchen nicht ganz so gut klar kommt,unter anderem auch deswegen,weil Ella einfach ...


Ellas Welt ist in Form eines Tagebuchs geschrieben. Darin geht es um besagte Ella,welche an ihrer Schule mit einem anderen Mädchen nicht ganz so gut klar kommt,unter anderem auch deswegen,weil Ella einfach ein klein wenig anders ist. Sie zieht sich an wie sie es möchte,kunterbunt und lustig,steht aber dazu und bleibt sich selbst treu.So lehnt sie auch eine Mutprobe ab und ihr wird grade dadurch von Ihren Mitschülern Respekt gezollt.

Leider kam das Buch bei uns nicht so gut an,weil es alleine schon aufgrund seiner Farbe,doch eher etwas für Mädchen ist. Ich fand die Geschichte echt nett geschrieben,die Bilder waren niedlich,die Seiten gut gestaltet,aber was ich am besten fand,war,das hinter allem auch eine Message stand,nämlich:Das doch jeder das machen sollte was er für sich am besten hält und sich nicht wegen anderen verbiegen oder gar verändern sollte. Für Mädchen ein nettes Buch für zwischendurch,für Jungs denke ich eher nicht so geeignet. Trotz allem von mir die volle Punktzahl,weil ich es wie gesagt sehr gut finde, wenn auch schon bei Kinderbüchern ein Sinn hinter der Geschichte steckt.