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Veröffentlicht am 03.10.2017

Ein spannender historischer Roman

Das blaue Medaillon
1

In dem Buch geht es um eine junge Frau die bei ihrem Großvater aufwächst und von eben diesem zu einer wahren Meisterdiebin erzogen wird. Nach dem Tod ihrer Tante vermacht diese ihr das blaue Medaillon ...

In dem Buch geht es um eine junge Frau die bei ihrem Großvater aufwächst und von eben diesem zu einer wahren Meisterdiebin erzogen wird. Nach dem Tod ihrer Tante vermacht diese ihr das blaue Medaillon durch welches sie an brisante Unterlagen kommen kann die einigen hohen Leuten Schaden könnten. Als kurz darauf ihr Großvater ermordet wird muss Alessa fliehen. Sie schließt sich einer Schauspieltruppe an welche sie durch ihre Tante kennt und macht sich mit diesen auf den Weg nach Deutschland zum Hofe des Herzogs.Dort angekommen wird ihr das Medaillon gestohlen sie muss es wieder zurückholen, wobei ihr die Ausbildung zur Diebin natürlich mehr als recht kommt. Ihr passieren viele witzige, aufregende Dinge und sie verliebt sich auch noch.

Ich fand das Buch sehr gut gemacht, es ist sehr flüssig geschrieben, an keiner Stelle langweilig, man möchte am liebsten immer weiter lesen. Ich finde es sehr gut recherchiert, die Figuren sind allesamt sehr gut beschrieben und dank dem Personenregister am Ende kommt man auch auf keinen Fall durcheinander. Die Figur der Alessa fand ich von der ersten Seite an sympathisch obwohl sie ja eine Diebin ist und ich möchte unbedingt wissen wie es um sie weiter geht und freue mich wahnsinnig auf eine Fortsetzung.

Eine minimale Kritik habe ich und das ist das Ende, weil man bei einigen Personen doch wissen möchte wie es um sie weiter geht und das Buch dann doch sehr schnell endet. Ein paar Sätze mehr hätten alles noch besser abgerundet.Aber da ich ja jetzt weiß dass es eine Fortsetzung gibt macht es das Ende für mich doch wieder stimmig.

  • Cover
  • Figuren
  • Atmosphäre
  • Spannung
  • Thema
Veröffentlicht am 23.07.2020

Dolce Vita

Marina, Marina
0

Das Buch beginnt Anfang der 60iger, zu Zeiten als Rocco Granata, mit seinem Lied „Marina“ die Herzen der Italiener und der ganzen Welt eroberte.
In Sant‘Amato, einem kleinen Küstenörtchen an der italienischen ...

Das Buch beginnt Anfang der 60iger, zu Zeiten als Rocco Granata, mit seinem Lied „Marina“ die Herzen der Italiener und der ganzen Welt eroberte.
In Sant‘Amato, einem kleinen Küstenörtchen an der italienischen Riviera, schwärmt der 13 jährige Nino heimlich für die Mutter seines Freundes, – Marina!
Marina, die aus ärmlichen Verhältnissen stammt, inzwischen aber die Frau des Frisörs und Mutter zweier Kinder ist.
Auch Ninos Vater schwärmt, trotz dessen er verheiratet ist, für die Frisören Gattin und so nimmt die Geschichte seinen Lauf.
Intrigen und Schicksalsschläge reihen sich mit geballter Ladung aneinander, während Rocco Granata immer noch singt: „ Marina, Marina, Marina, dein Chic und dein Charme, der gefällt. Marina, Marina, Marina, du bist ja die Schönste der Welt.“


Mir ist dieses Buch natürlich sofort ins Auge gestochen. Zum einen, weil ich Italien liebe. - Das Land, das Essen und die Gastfreundlichkeit.Zum anderen auch, weil der Klappentext so spannend, geheimnisvoll und sommerlich klang.
Leider muss ich sagen, dass mich diese Story nicht ganz überzeugen konnte.

Woran das lag:

Zu viele Handlungsstränge, teilweise unnütz für den Fortschritt der Geschichte. Durch diese gab es natürlich auch viele Namen, - sehr viele Namen, warum es vermutlich, gleich zu Beginn schon, ein Personen Glossar gibt. Ohne diesen wäre ich wohl noch mehr durcheinander gekommen, denn nicht alle Namen sind so leicht, wie Marina, Nino und Stella. Somit musste ich oft nachschauen, wer das jetzt nochmal war, bzw. in welchem Verhältnis sie zueinander stehen. (Tante vom Freund oder Schwester des Vaters, usw.) Zudem gab es aufgrund vieler italienischer Begriffe, im Anschluss, auch ein Glossar über 21 Seiten, was ich nicht immer benutzt habe, da ich gar keine Lust hatte dort auch noch immer nachzuschauen.

Fazit:
Ich kann sagen, dass ich die Grundidee der Geschichte und das Setting richtig gut fand, vor allem das Ende war sehr gut, da man auch noch in die Vergangenheit geht, bis hin zum zweiten Weltkrieg, aber diese ganzen Handlungsstränge, ob wichtig oder nicht sei mal dahingestellt, und die ganzen Namen, waren mir eindeutig zu viel und verwirrten.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.07.2020

Spannende unterhaltsame Lektüre

Tod in Saint Merlot
0

In dem Buch geht es um Penelope die sich kürzlich erst von ihrem Mann getrennt hat und auch beruflich in den Vorruhestand gegangen ist. Die Kinder sind mittlerweile groß, ,stehen auf eigenen Beinen und ...

In dem Buch geht es um Penelope die sich kürzlich erst von ihrem Mann getrennt hat und auch beruflich in den Vorruhestand gegangen ist. Die Kinder sind mittlerweile groß, ,stehen auf eigenen Beinen und benutzen Sie mehr oder weniger zum Babysitten. Da sie sich zum nur Oma sein noch zu jung fühlt, beschließt sie in der Provence, in Saint- Merlot, ein heruntergekommenes Haus mit großem Grundstück und Swimmingpool zu kaufen und zu restaurieren. Gerade angekommen findet sie in ihrem Pool eine Leiche. Es ist ein stadtbekannter Trinker den keiner wirklich leiden konnte. Da sie bei einem Pathologen gearbeitet hat, fängt sie gleich an selber zu ermitteln. Ihre Freundin Frankie aus Deutschland macht sich gleich auf den Weg zu ihr und unterstützt sie tatkräftig bei der Suche nach Antworten. Beiden kommt es so vor als wenn etwas vertuscht werden soll, das Verhalten der Polizei und auch des Bürgermeisters kommt ihnen komisch vor, ebenso steht die Maklerin die Penelope das Anwesen verkauft hat immer wieder ungefragt vor der Tür und verhält sich auch sonst sehr sonderlich.

Ich fand die Schreibweise des Buches absolut fesselnd und spannend. Die Charaktere waren bildlich sehr gut beschrieben und auch die Beschreibung der Provence war äußerst nett und ansehnlich beschrieben. Außerordentlich gefallen haben mir auch die Beschreibungen des Essens und des Weins. Das Buch ist eine tolle Urlaubslektüre und man bekommt Lust sich sofort auf den Weg nach Frankreich zu machen. Das einzige was mich minimal gestört hat waren die vielen französischen Worte, die zwar teilweise gleich übersetzt wurden, aber doch manchmal für ein klein wenig Verwirrung bei mir besorgt haben. Dies ist aber meckern auf hohem Niveau, da mich das Buch ansonsten zu 100% überzeugt hat und ich es jedem Krimi und Frankreich Fan sofort empfehlen würde.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.12.2019

Buch mit unerwartetem Ende

Wer ist Michael Swann?
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In dem Buch geht es um Michael Swann, der verdächtigt wird einen Bombenanschlag in einen Bahnhof verübt zu haben.Bei diesem Anschlag gab es hunderte Tote und Verletzte. Seine Frau ist überzeugt von seiner ...

In dem Buch geht es um Michael Swann, der verdächtigt wird einen Bombenanschlag in einen Bahnhof verübt zu haben.Bei diesem Anschlag gab es hunderte Tote und Verletzte. Seine Frau ist überzeugt von seiner Unschuld.Als die Polizei vor Ihrer Tür steht begibt Sie sich auf die Suche nach Michael, da er aber nicht ans Handy geht und sie nicht weiß ob er ihre SMS liest, erweist sich die Suche als sehr verzwickt.

Das Buch wird abwechselnd aus Michaels Sicht und der seiner Frau erzählt.

Da die einzelnen Abschnitte teils sehr kurz sind, kommt man zügig voran. Was auch teilweise wegen der Spannung sehr gut war.
Ich fand das Buch wahnsinnig spannend geschrieben und das Ende war so unvorhersehbar das ich es mit offenem Mund weggelegt habe.
Die vielen Emotionen kamen sehr gut rüber und alles war so gut beschrieben das man die einzelnen Szenen bildlich vor Augen hatte.
Ich empfehle das Buch jedem der auf Spannung steht und mal wieder einen richtig gut gemachten Thriller lesen möchte

Veröffentlicht am 24.11.2018

Eine Mutter klagt an

Marion, für immer 13
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Zum Buch:

Das Buch handelt von Marion, welche sich, aufgrund von Mobbings in der Schule, mit nur 13 Jahren das Leben nimmt. Geschrieben wird es von ihrer Mutter,welche Lehrer und Schüler, aber hauptsächlich ...

Zum Buch:

Das Buch handelt von Marion, welche sich, aufgrund von Mobbings in der Schule, mit nur 13 Jahren das Leben nimmt. Geschrieben wird es von ihrer Mutter,welche Lehrer und Schüler, aber hauptsächlich auch den Direktor der Schule dafür verantwortlich macht.Gleichzeitig möchte sie auf das Thema aufmerksam machen und versuchen Mobbing in der Öffentlichkeit zu sensibilisieren.

Meine Meinung:

Die ganze Geschichte ist unendlich traurig und ich konnte das Buch immer nur in kurzen Etappen lesen, da es mich innerlich sehr aufgewühlt hat und ich einfach zu sehr mit der Mutter mitgefühlt habe. In jedem einzelnen Satz merkt man die unendliche Traurigkeit der Mutter. Gleichzeitig macht das Buch unwahrscheinlich wütend, da Ihr von keiner Seite Hilfe oder Anteilnahme entgegengebracht wird. Ganz im Gegenteil, sie und ihre Familie werden noch verantwortlich gemacht. Daher war das Buch für mich wahrlich schwere Kost und hat mich noch lange nach der letzten Seite mitgenommen. Da dieses Thema eigentlich keinerlei Kritik zulässt, fällt es mir sehr schwer diese zu äußern. Aber trotzdem muss ich es im Zuge der Rezession tun.Darum muss ich leider sagen, dass die vielen Wiederholungen störend waren und vieles doppelt und dreifach erzählt wurde, außerdem hätte ich mir mehr Informationen über das Leben nach dem Tod von Marion, in der Familie gewünscht. Dieses wurde erst ziemlich zum Ende thematisiert. Im Großen und Ganzen hat mich das Buch sehr gefesselt und ich bin der Meinung das es in den Schulunterricht gehört oder zumindest viele Jugendliche es lesen sollten, damit so ein Fall wie er Marion und wahrscheinlich vielen anderen auch widerfahren ist,thematisiert werden kann und Jugendliche merken was sie mit Mobbing anrichten können.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Thema
  • Klappentext