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Veröffentlicht am 18.08.2021

Plötzlich Fee - 4,3/5 ⭐

Plötzlich Fee - Sommernacht
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Zitat
Der Winterprinz und Oberons Hofnarr sind sich in einer Sache einig. Das Ende der Welt ist nahe.

Schreibstil
Mal wieder konnte mich eine Autorin mit ihrem Schreibstil überzeugen. Es fiel mir furchtbar ...

Zitat
Der Winterprinz und Oberons Hofnarr sind sich in einer Sache einig. Das Ende der Welt ist nahe.

Schreibstil
Mal wieder konnte mich eine Autorin mit ihrem Schreibstil überzeugen. Es fiel mir furchtbar leicht in die Geschichte hineinzukommen und alles nachzuempfinden, ich hatte keinerlei Lese-Stolperer.

Meine Meinung
Alls ich die Plötzlich Fee reihe damals geschenkt bekam, dachte ich diese sei eine Reihe für jüngere (ab 12 Jahre). Doch sehr schnell stellte ich fest das dem nicht so ist. Das Buch war jetzt nicht mega Düster aber eindeutig nichts für jüngere. Oftmals war ich sehr überrascht wie brutal das Feenreich hier doch beschrieben wird und gar nicht wie ein friedlicher magischer Ort.

Doch genau dies faszinierte mich direkt. Meine Erwartungen wurden dadurch mehr als übertroffen.

Die Spannung war stehts da, die Aufteilung der Kapitel machte mir das lesevergnügen so angenehm wie möglich und ich schloss das Nimmernie schnell ins Herz.

Protagonisten
Mein einziger Kritik Punkt ist nur das Verhalten der drei Hauptprotagonisten. Diese handelten schnell ohne nachzufragen, aber nicht im positiven sinne. Man erzählte ihnen etwas sei eine Mordmission und sie zuckten mit den Schultern und liefen los.

Dies schieb ich einfach darauf dass die Protagonisten 16 Jahre alt sind oder eben wie solche sich benehmen sollten und im laufe des Buches auch an genau solchen dingen lernen.

Meghan wirkte daher manchmal sehr kindlich aber im nächsten Moment wirkte sie auch sehr erwachsen. Bei mir war man sich nie Sicher ob sie nun 16 oder doch 116 ist.

Ash und Puck haben mir das selbe Gefühl gegeben. Obwohl sie als sehr alt und dadurch weise beschrieben werden wirkten sie oft sehr kindlich. Bei Puck mag das eine Charaktereigenschaft sein doch bei Ash gewiss nicht.

Dennoch verliebet ich mich in alle drei, denn alle hatten etwas magisches an sich was sie direkt mitten in mein herz beförderte. (Hier bedank ich mich nochmal herzlich bei Joy die mir die Reihe ans Herz gelegt hat)

Zusammenfassung + Bewertung
Ich empfehle das Buch auf jeden Fall weiter allerdings erst ab einem alter von 16 Jahren.
Doch Achtung: Großer Suchtfaktor!

Für mich sind es ganz klare 4,3/5 ⭐

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.08.2021

Learn to Love me - 4,6/5 ⭐

LEARN TO LOVE ME
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Zitat
»Sich auf den Teufel einzulassen ist immer ein Fehler, Allie. Das sollte ein Engel nicht tun.«

Schreibstil
Der Schreibstil der Autorin war.. Ja fast schon perfekt. Er fiel mir nicht negativ auf ...

Zitat
»Sich auf den Teufel einzulassen ist immer ein Fehler, Allie. Das sollte ein Engel nicht tun.«

Schreibstil
Der Schreibstil der Autorin war.. Ja fast schon perfekt. Er fiel mir nicht negativ auf aber dafür sind vor allem die Emotionen die hier rübergebracht werden sehr nennenswert. Das Buch war ansonsten einfach und klar zu lesen, was das Lesevergnügen natürlich erst so flüssig laufen ließ. (Nur der Name Allie stellte sich oft als Problem dar, da mein Hirn mir ein Streich spielte und gerne mal das Wort Alien daraus zauberte)

Meine Meinung
Learn to Love me war ein Buch, bei dem ich sehr Froh bin es gelesen zu haben. Es hatte viele kleine Besonderheiten, von der schönen Massage bis hin zu den poetischen Kapitelüberschriften. Doch (abgesehen von der eigentlichen Geschichte) hatte es schon was leicht Therapierendes. Ohne es bewusst wahr zu nehmen, lernte ich innerhalb des einen Tages, in dem ich das Buch verschlungen habe viel über mich, meine Einstellung zur (Selbst-)Liebe, über Vorurteile und auch darüber wann es besser ist eine Person gehen zu lassen und wann man jemand in seinem Leben halten sollte.

Es war also nicht nur eine Geschichte, die ich dort las und dabei komplett abschaltete, es war mehr und das im positiven und ohne ein aufdrängendes Gefühl.

Protagonisten
Vor allem aber die Protagonisten haben mich hier in Ihren Bann gezogen. Jeder hatte seine kleine spannende Geschichte. Es war schön die Entwicklung jedes einzelnen mitzuerleben. Ebenfalls sehr ausgeprägt war das Familiengefühl sowie das spezielle Freundschaftsband, das ich selbst nur allzu gut kenne.
Grade der kleine Noah und Julian interessierten mich sehr. Aber scheinbar ist, das so ein Ding von mir, ich interessiere mich immer sehr für Nebenprotagonisten, grade, wenn sie so Lebensecht beschrieben werden und nicht neben den Hauptprotagonisten untergehen sie aber auch nicht in den Hintergrund drängen.

Zusammenfassung + Bewertung
Das Buch bekommt von mir eine klare Leseempfehlung, für jeden der keine Action in einem Buch braucht und es auch mal etwas ruhiger und voller Emotionen mag. Daher gebe ich 4,6/5 ⭐
Es war aber seeehr nah an einem Jahreshighlight

  • Einzelne Kategorien
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  • Erzählstil
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  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.08.2021

IMPERIAL - 4,6/5 ⭐

IMPERIAL - Wildest Dreams 1
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Zitat
Ich schaute ihm fest in die Augen. Sie waren tiefbraun und unergründlich. So braun wie Zartbitterschokolade. Ich liebte Zartbitterschokolade!

Schreibstil
Trotz meiner anfänglichen Bedenken konnte ...

Zitat
Ich schaute ihm fest in die Augen. Sie waren tiefbraun und unergründlich. So braun wie Zartbitterschokolade. Ich liebte Zartbitterschokolade!

Schreibstil
Trotz meiner anfänglichen Bedenken konnte mich die Geschichte von Alexander und Lauren direkt packen. Der Schreibstil der Autorin war leicht zu lesen und hatte an den richtigen stellen mehr oder eben weniger Spannung.

Meine Meinung
Imperial war mein erstes Royales Buch. Ich war mir nie sicher, ob ich mich in diesen Geschichten rein empfinden kann. Natürlich liebe ich, dem Klischee entsprechend, Disney filme. Aber im echten Leben interessierte mich der königliche Hof nie besonders, denn wie Alex so schon sagte “Alle stellen sich das Leben in einem Schloss immer wie im Märchen vor. Dass man eine riesige Pflicht aufgebürdet bekommt, erwähnt niemand in den ganzen Disney-Filmen. Die hören nämlich auf, wenn es erst ernst wird.”

Doch zu meinem eigenen überraschen fühlte ich mich in diesem Seting, den Intrigen, den Märchen und Lügen mehr als wohl.

Protagonisten
Vor allem aber faszinierten mich die unterschiedlichen Protagonisten, sowohl die Haupt- wie auch die Nebencharaktere hielten mich immer bei Laune.

Nicht nur die Hauptprotagonisten durchlebten eine tolle Entwicklung, nein auch die eher im Hintergrund stehend Leute entwickelten sich. Einige zum Guten und andere.. naja.. Den würde ich gerne wie Rapunzel eine mit der Bratpfanne über den Schädel ziehen.

Tatsächlich ging es mir in diesem Buch so, dass ich mich viel mehrt für die Nebencharaktere interessierte und diese auch oftmals besser nachempfinden konnte. Doch um Missverständnisse zu vermeiden: Auch die Hauptcharaktere (Alexander und Lauren) ließen mich nicht kalt. Ich habe mit ihnen geweint, gelacht und die Nase gerümpft, wenn etwas sehr merkwürdig war. Dennoch wünsche ich mir mehr über den einen oder andern zu erfahren. Vor allem über die königlichen Freunde.


Besondere fand ich auch, dass hier das Thema Lgbtq aufgegriffen wurde aber zeitgleich nicht im Vordergrund gedrängt wurde (es gibt einen Schwulen in der Geschichte, wer es ist verrate ich natürlich nicht). So war es einfach etwas Normales als er über seinen Ex sprach oder auf “Du bist so schwul” mit “Das ist keine Beleidigung, sondern ein Fakt.” antwortete.


Ich habe nur zwei kleine Anmerkungen:

1. Man hätte vermutlich etwas mehr Spannung einbringen könne, grade in der Mitte fehlte mir ein wenig, dafür war Anfang und Ende aber super.

2. Wäre eine kleine Trigger Warnung nett. Es wird hier zwar nicht detailliert beschreiben was passiert/passiert ist aber einfach dadurch dass, das Thema thematisiert wird finde ich es für empfehlenswert.


Kurze Zusammenfassung + Bewertung
Kurzgefasst, es ist ein sehr empfehlenswertes Buch aber kein Highlight. Aber es lohnt sich auf Band 2 zu warten! Daher 4,6/5 ⭐

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.08.2021

Dead hearts can´t love - 4,5/5⭐

Dead Hearts Can‘t Love
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Zitat
»Hallo, schöne Frau«, platzte es aus mir heraus. [...] »Hallo, gruseliger Beobachter.«

Schreibstil
Der Schreibstil der Autorin war für mich sehr angenehm. Ich konnte mich direkt in die Geschichte ...

Zitat
»Hallo, schöne Frau«, platzte es aus mir heraus. [...] »Hallo, gruseliger Beobachter.«

Schreibstil
Der Schreibstil der Autorin war für mich sehr angenehm. Ich konnte mich direkt in die Geschichte einfinden, hatte keine Probleme oder bin über Sätze/Wörter hinweg gestolpert.
Besonders gefiel mir aber der Humor, der in dem ganzen Buch vertreten war, aber auch die detaillierten Orte oder Gefühle stachen sehr hervor.
Das Buch hatte insgesamt eine gute Mischung aus “dahinplätschern” und mehreren kleinen Spannungsbögen. Denn hier gab es, im Gegensatz zu den meisten Büchern, nicht ein großes Geheimnis, sondern viele kleine (und natürlich ein großes).

Meine Meinung
Dead hearts can´t love ist anders als die Vampirgeschichten, die ich bisher gelesen habe, hier gibt es kein Knobloch, Eisenkraut, Pflog durch das Herz oder sonstige Klischees an die man so denkt.
Als Beweis ein kleiner Textauszug: Wir waren Jäger, furchteinflößend und seelenlos. Doch ganz bestimmt keine wandelnde Discokugel. [...] Was war schon interessant daran, wie eine Glitzerkugel durch die Weltgeschichte zu laufen?

Doch abgesehen von den nicht vorhandenen Klischees wurden hier auch viele andere wichtige Themen aufgegriffen. So wurden Protagonisten gewählt, die etwas mehr auf den Rippen hatten oder einfach nicht grade die heißesten Schnitten waren und allein dadurch wurde über Bodyshaming und Bodypositivity geredet.
Genauso ein Thema waren die heuten Sexualitäten, einer der Charaktere war z.B. Schwul, aber er war nicht “aufdringlich Schwul” es wurde einfach in einem normalen Gespräch preisgegeben und ich finde genau das war richtig. Denn genauso sollte es sein, ganz normal, ohne zu viel Aufmerksamkeit.

Protagonisten
Nun aber zu den Protagonisten und da weiß ich gar nicht, wo ich anfangen soll.

Zuerst mal eine Info, die mich ebenfalls positiv gestimmt hat, in dem Buch wird Hauptsächlich, aber nicht ausschließlich, aus männlicher Sicht geschrieben. Aus Ryder's Sicht, wenn man ihn benennen möchte.

Ryder ist ein so ehrlicher Protagonist, aber überhaupt nicht wie man sich Vampire vorstellt. Er hat kein Sixpack, geht nicht selbstbewusst durch die Welt und klärt sich eine Frau nach der anderen. Ryder r ist voller Selbstzweifel, mürrisch und “leicht” suizidal veranlagt. (Dies macht sich aber hauptsächlich in den Gedanken bemerkbar).
Dennoch hatte ich von Beginn an das Gefühl man wüsste alles über ihn, da er so offen über seine Gefühle denkt. Ryder ist aus meiner Perspektive der Protagonist mit der größten Weiterentwicklung im ganzen Buch. Dies bekommt man auch über die Kapitel Überschriften sehr deutlich mit, aber was genau ich damit meine müsst ihr wohl selbst herausfinden.

Dann gibt es da noch das große Geheimnisvolle S bzw. Sophia. Sie ist ein so natürlicher Charakter, ein Mensch wie du und ich, für mich war es leicht sie nachzuempfinden, ihre Gedankengänge zu verstehen und auch ihre Gefühlsausbrüche. Doch vor allem bewundere ich ihren Mut das zu sagen, was sie denkt, zumindest meistens, das ist wohl einer der wenigen Dinge, die ich nicht mit ihr gemein habe.

Die für mich berührenste Bindung war aber gar nicht die der 2 Hauptcharaktere, sondern die Freundschaftliche bzw. Väterliche Beziehung zwischen John und Ryder. Oftmals hatte ich wegen den beiden Tränen in den Augen.

Doch auch Nebencharakter, wie Asrath, Deamo, Quinton, Sissi und Adam haben es mir hier sehr angetan, ich persönlich hätte mir allerdings ein paar mehr Szenen und Hintergrund Information gewünscht doch wer weiß was uns in Band zwei alles erwarten wird? Ich bin schon sehr gespannt!

Kurze Zusammenfassung + Bewertung
Zusammengefasst empfehle ich das Buch an jeden Fantasy Fan der mal mehr als Klischee lesen möchte. Ich gebe dem ganzen 4,5/5 ⭐

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Veröffentlicht am 15.05.2022

Ein starkes Buch mit wichtiger Thematik

Wie willst du leben?
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Zitat
"Dieses Unkraut namens Hoffnung regt sich in mir [...]"

Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar angenehm. Es gibt zwar einen stetigen Wechsel zwischen der Perspektiven, mal wird aus der Ich- ...

Zitat
"Dieses Unkraut namens Hoffnung regt sich in mir [...]"

Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar angenehm. Es gibt zwar einen stetigen Wechsel zwischen der Perspektiven, mal wird aus der Ich- mal aus der (personal)Erzähler-Perspektive geschrieben, aber dies stört den Lesefluss zu keinem Zeitpunkt.
Die Gefühle der Protagonisten wusste die Autorin perfekt rüber zu bringen, ebenso die allgegenwärtigen Probleme.

Das Buch konnte mich direkt in seinen Bann ziehen.
Ich persönlich habe zwar mit einem der Hauptcharaktere gehadert, dennoch flog ich regelrecht durch die Seiten. Es gab viele Fragezeichen, realistisch dargestellte Probleme (keine spürbare Überdramatisierung) und wunderbare zwischenmenschliche Bindungen.

Egal aus wessen Sicht gelesen wird, man fühlte stets mit dem Protagonisten mit, verstand deren Probleme und Sorgen, aber vor allem auch ihr handeln. Egal wie dumm es in dem Moment auch wirkte.
Doch vor allem die Entwicklungen, die die Charaktere im Buch durchmachen, verdienen, große Anerkennung. Es geschah sehr unterschwellig und zeitgleich war es total auffällig, wie der Charakter sich von Kapitel zu Kapitel weiter wandelte.

Besondere Pluspunkte gibt es aber auch für die Gestaltung des Buches (damit meine ich nicht das Cover, obwohl dieses aus meiner Sicht auch wunderhübsch ist).
Die Kapitelzierden sind nicht nur schön anzusehen, sondern geben auch einen weiteren Einblick in den jeweiligen Protagonisten. Zudem kann man, bei genauem Hinsehen und nachdenken, auch schon ein paar vorherige Schlüsse ziehen oder aber noch mehr Fragen vor die Füße geworfen bekommen.
Zusätzlich bekommt das Buch mehr Persönlichkeit, mit eingebauten Playlists passen zu den Charakteren (also mal etwas ganz Neues) und passende Definitionen zur Entwicklung des Buches!

Zusammenfassend würde ich sagen es ist ein Buch, dass man in jeder Situation lesen kann, wenn man was Spannendes oder aber auch was Ruhiges sucht. Etwas Lehrreiches oder etwas für zwischendurch. Daher gibt es 4⭐

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