Profilbild von Funken

Funken

Lesejury Profi
offline

Funken ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Funken über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.08.2021

Tränenpfad - 3/5 Sternen

Everflame
0

Da ich mich beim ersten Band ausführlich um den Schreibstil der Autoren gekümmert habe, lass ich es hier aus und komme direkt zum Inhaltlichen.


Der Roman ist, genau wie der Vorgänger, sehr verständlich ...

Da ich mich beim ersten Band ausführlich um den Schreibstil der Autoren gekümmert habe, lass ich es hier aus und komme direkt zum Inhaltlichen.


Der Roman ist, genau wie der Vorgänger, sehr verständlich und Mitfühlend geschrieben.

Allerdings stolpert man ab und an über mehrere Seiten und es bedarf eine kleine Eingewöhnungszeit da hier die Sichtweisen verschiedener Menschen (und Welten) aufeinandertreffen.

Aufgrund dieser Tatsache hatte ich persönlich anfangs noch große Schwierigkeiten alles nachempfinden zu können. Ab der Mitte des Buches war der Dam dann aber gebrochen, zum Schluss flossen sogar Tränchen.

Apropos Schluss, dieser regt eindeutig zum Weiterlesen an und lässt viele kleine Fragen offen.
ich werde keinen weiteren Tag davonkommen lassen, um den dritten und letzten Teil anzufangen.


Alles in einem, hat mir der erste Band zwar besser gefallen aber der zweite ist auch nicht weg zu denken! Daher 3/4 Sternen

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.08.2021

Wie Stimmen im Wind - 3/5 Sternen

Wie Stimmen im Wind
0

Spoiler aufgrund der Trigger Warnung auf die ich als erstes Eingehe.

Meiner Meinung hätte in diesem Buch unbedingt eine Trigger Warnung reingehört.

Okay wenn man mit dem Thema Missbrauch noch nie in ...

Spoiler aufgrund der Trigger Warnung auf die ich als erstes Eingehe.

Meiner Meinung hätte in diesem Buch unbedingt eine Trigger Warnung reingehört.

Okay wenn man mit dem Thema Missbrauch noch nie in Berührung kam ist es eventuell "nicht so schlimm", aber wenn es eben anders ist, dann kann es eben sehr schlimm sein, ohne Warnung solch detaillierte Erinnerungen zu lesen und eventuell dadurch auch eigene wieder zu erleben.

Dies hat mich wirklich ein wenig schockiert, da ich zwar eine Vermutung während des Lesens hatte, aber aufgrund dessen das keine Trigger Warnung gab, nicht davon ausgegangen bin, dass es wirklich so ist oder wenn das es nicht so detailliert beschrieben wird.

Ich bin ein wenig enttäuscht, dass die Warnung eben nicht gab was, ehrlicherweise, auch meine Meinung zu dem gesamten Buch beeinflusst hat.

Passt auf euch auf beim lesen und hört auf, wenn ihr euch nicht wohlfühlt <3



Nun aber zur eigentlichen Rezi:

Schreibstil
Der Schreibstil der Autorin war flüssig und einwandfrei zu lesen. Ich musste nur ein Begriff nachschlagen, da ich aber auch nicht mit dem Farm-Setting, das sich hier bot, vertraut war.


Meine Meinung
Doch leider war die ganze Story nicht sehr packend. Ob das nun an dem Schreibstil oder dem für mich uninteressanten Setting lag weiß ich nicht genau. Wie gesagt wurde das Buch gut geschrieben, aber es war einfach nicht meins. Deshalb brauchte ich einiges mehr an Zeit, was unter anderem an meinen persönlichen Trigger lag.
Erst die letzten 15 % des Buches konnten mich nochmal richtig fesseln. Das konnte alles davor leider nicht wirklich, denn oft fehlten mir die Gefühle, sie waren zu überspielt oder die emotionalen Phasen wurden viel zu schnell beendet.


Protagonisten
Die Protagonisten einzeln betrachtet, fand ich sehr gut ausgearbeitet. Vor allem, dass man nicht alles auf einmal über alle erfuhr, sondern Stück für Stück mitgenommen wurde. Man erfuhr trotz der drei unterschiedlichen Sichten nie sehr viel mehr, als ein anderer Charakter bereits wusste, was als Leser mit rätseln und nur langsam hinter die Mauern schauen ließ.

Wie erwähnt wurde hier aus drei, statt wie üblich nur einer oder zwei, Sichten geschrieben. Aber grade diese dritte Sicht ließ alles viel lebendiger wirken, und dass obwohl Prota Nr. 3 nur sehr selten da war.

Allgemein wurden Nebencharaktere super belichtet, sie gingen nicht unter, sondern erweckten das ganze geschehen eher nur noch mehr zum Leben.


Kritik
Nur das Ende ging mir, trotz aller Emotionen, viel zu schnell. Es wurde irgendwie alles auf ein paar Seiten ”gelöst”. Geschichten, die sie über Jahre mit sich trugen, wirkten als wären sie einfach verpufft. Ich hätte mir da ein wenig mehr Ausschmückungen gewünscht. Dennoch war ich relativ zufrieden mit dem Buch und kann es guten Herzens beenden.


Zusammenfassung + Bewertung
Alles in allem empfehle ich das Buch für zwischendurch aber nicht, wenn man auf der Suche nach dem nächsten großen Highlight ist. Daher 3/5 ⭐

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.08.2021

Marry the Millionaire - 3 Sterne

Marry the Millionaire
0

Von vorne rein möchte ich anmerken, dass ich diesen Band unabhängig (wie es auch beworben) von den anderen gelesen habe und diese daher nicht kenne.
Deswegen wird meine Rezi wohl anders ausfallen, denn ...

Von vorne rein möchte ich anmerken, dass ich diesen Band unabhängig (wie es auch beworben) von den anderen gelesen habe und diese daher nicht kenne.
Deswegen wird meine Rezi wohl anders ausfallen, denn ich werde es genauso bewerten: als Einzelband, ohne Vorgeschichte.


Schreibweise
Die Schreibweise der Autorin war ganz okay. Ich hatte nicht dauerhaft Probleme, dennoch bin ich recht oft über Sätze gestolpert, was einen flüssigen Lesefluss erschwerte. An manchen Stellen wirkte das Buch auf mich sogar wie ein Erstlingswerk, da mir immer mal wieder kleine Tipp,- sowie Schreibfehler ins Augen gestochen sind.
Auch wirklich packend war es nicht. Hätte ich es nicht als Buddyread gelesen, weiß ich nicht, ob ich es beendet hätte.


Protagonisten
Meines Erachtens wurden hier nicht alle Protagonisten gleich beleuchtet. Über Ace erfuhr ich viel mehr als über Lavender. Vor allem mehr darüber wie es in ihm aussieht, was er fühlt und denkt.
Auch die Bindungen waren mir zu mau. Wobei es Ausnahmen gab, denn die Verbundenheit zwischen Vater und Tochter war mehr als nur schön zu lesen und nachzuempfinden. Im Gegenzug war die Bindung zwischen ihm und Lav mir einfach viel zu schwach dargestellt, geschweige denn von den Beziehungen zu Freunden, die kaum vorhanden waren. Im Vergleich spürte ich mehr Emotionen gegenüber Charakteren, die kaum vorhanden waren und eigentlich nur im Hintergrund standen.


Meine Meinung
Nun aber zu Dingen die ich gut fand.
Einerseits waren da natürlich die verschiedenen Sichten aus denen geschrieben wurde, so bekam ich als Leser viel mehr mit und konnte mich leichter in die Geschichte finden.
Andrerseits hatte ich trotz dessen, dass dies der vierte Band ist, nicht das Gefühl, das mir große Vorgeschichten fehlten, wodurch es zum unabhängigen Lesen geeignet ist.

Zum Schluss möchte ich nochmals anmerken das dies alles nur meine Meinung ist und diese wohl auch nochmal anders ausfallen würde, wenn ich die Reihe von Beginn an gelesen hätte.


Zusammenfassung + Bewertung
Trotz allem empfehle ich dieses Buch als leichte Lektüre oder Lücken Füller bis zum nächsten großen Buch. Daher 3/5 ⭐

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.05.2022

Ein sehr gewöhnungsbedürftiges Buch

An der Grasnarbe
0

Der Schreibstil der Autorin ist sehr außergewöhnlich. Er wirkte wie aus einer anderen Zeitepoche, wodurch des Öfteren der flüssige und verständliche Lesefluss unterbrochen wurde.
Daher empfehle ich jeden ...

Der Schreibstil der Autorin ist sehr außergewöhnlich. Er wirkte wie aus einer anderen Zeitepoche, wodurch des Öfteren der flüssige und verständliche Lesefluss unterbrochen wurde.
Daher empfehle ich jeden Interessenten des Buches zuerst in die Leseprobe zu schauen und den besonderen Schreibstil auf sich wirken zu lassen.

Das Buch kann trotz der oftmals problematischen Sätze schnell gelesen werden. Die Details der beschriebenen Orte, aber auch die Gefühle der Protagonisten gestalten den Roman sehr lebendig.
Allerdings (Achtung ab hier werden SPOILER zum Ende auftreten) fehlen mir viele Aspekte aus dem Klappentext. Grundlegend fasst der Klappentext zwar zusammen, was im Buch geschieht, doch die Klimakrise geht für mich sehr unter. So wird es zwar ab und an erwähnt, durch z.B. böse Blicke von Jade oder es wird veranschaulicht, indem erzählt wird, wie die Hitze den Feldern zu schaffen macht und es später zu einem Starkregenereignis kommt, aber richtig eindeutig wird es für mich als Leser nicht.
Genauso schade fand ich es, dass Noa zum Ende hin noch immer ihre Ängste hat und, aus meiner Sicht, auch nicht auf dem Weg der Besserung ist. Sie flieht lediglich weiter davor.

Ebenso stören mich die vielen offenen Fragen und ungeklärten Beziehungen. Viele der Neben-Protagonisten wirken auf mich irrelevant, sie brachten die Geschichte nicht wirklich weiter voran.
Ganz im Allgemeinen fehlt mir auch das Verständnis, was dieser Roman nun vermitteln wollte, denn eine richtige Message an uns Leser konnte ich nicht rausfiltern.

Ich muss hier allerdings anmerken, dass ich mit 20 Jahren eventuell die falsche Zielgruppe darstelle oder vieles einfach nicht verstanden habe, doch für mich gibt es an dem Roman leider mehr zu bemängeln wie zu loben, daher auch nur 2⭐

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.08.2021

Letztendlich geht es nur um dich - 2/5⭐

Letztendlich geht es nur um dich
0

Gemeinsam mit Rhiannon lernt man A kennen. A steckt jeden Tag im Körper eines anderen Menschen. Kann Rhiannon sich trotzdem in A verlieben, so wie A sich in sie verliebt?
Genau diese „typischen“ romantischen ...

Gemeinsam mit Rhiannon lernt man A kennen. A steckt jeden Tag im Körper eines anderen Menschen. Kann Rhiannon sich trotzdem in A verlieben, so wie A sich in sie verliebt?
Genau diese „typischen“ romantischen Gefühle eines Teenagers beschreibt der Autor geübt. Auch wenn typisch nicht das perfekte Wort ist, denn wie man schnell herausfindet, oder schon aus dem ersten Band weiß, ist A alles andere als normal, wodurch auch die Gefühls Welt von Rhiannon sehr chaotisch ist.

Den 1. Band, „Letztendlich sind wir dem Universum egal“ fand ich wegen seiner neuartigen Idee und der gefühlvollen Schreibweise einfach großartig. Er war aus der Sicht von A geschrieben, der/die jeden Tag in einem anderen Körper steckt, was ich persönlich sehr interessant fand.

Band 2 ist nun nicht grade die Fortsetzung, mit der das Buch beworben wird, sondern einfach dieselbe Geschichte aus Rhiannons Sicht. Die Handlung ist fast komplett aus dem 1. Band bekannt. Lediglich die Gedanken und Gefühle der sechzehnjährigen Rhiannon kommen hier neu dazu. Leider fand ich diese nur bedingt prickelnd.

Meiner bescheiden Meinung nach kann man den 2. Lesen, auch wenn man den 1. Band kennt, er bringt aber nicht viel Neues. Man kann den 2. allerdings auch ohne Vorkenntnisse lesen und den 1. Hinterher, ebenfalls kann man den 2. lesen aber den 1. nicht. Ob das nun ein Vor- oder Nachteil ist kann jeder für sich selbst beurteilen.

Einzeln betrachtet, ein fantastisches Buch. Als zweiter Teil allerdings nicht sehr überzeugend. Daher 2/5⭐

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere