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GabrieleMarina

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.12.2020

Eine Reise zu den wichtigen Stationen eines Lebens

Fast am Ziel
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Der Titel des Buches ist sehr gut gewählt, lädt er doch ein näher hinzuschauen. Hanno Rinke hat in seinem Buch die Stationen seines Lebens betrachtet indem er sich noch einmal an die Orte begeben hat, ...

Der Titel des Buches ist sehr gut gewählt, lädt er doch ein näher hinzuschauen. Hanno Rinke hat in seinem Buch die Stationen seines Lebens betrachtet indem er sich noch einmal an die Orte begeben hat, die ihm wichtig sind. Es entstand ein Reisebericht in Tagebuchform ausgekleidet mit vielen Bildern, die sein bewegtes Leben aufzeigen und mich zum verweilen angeregt haben. Die einzelnen Stationen bezeichnet der Autor als Umwege - eine interessante Idee.

Jeder Umweg besitzt eine eigene Überschrift - der Leser kann chronologisch oder nach Interesse den Aufzeichnungen folgen. Am Anfang des Buches gibt es eine Vorstellung der wichtigen Personen in Hanno Rinkes Leben, das gefällt mir ebenso gut wie das Ende des Buches mit einer Zusammenfassung.

Ich habe dieses Buch sehr gerne gelesen und werde es sicher noch oft zur Hand nehmen um daraus zu lernen und von der Lebenserfahrung des Autors zu profitieren.

Gerne empfehle ich das Buch allen Lesern, die vielseitig interessiert sind.

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Veröffentlicht am 19.04.2022

gelungenes Märchen

Aladins siebter Wunsch
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Aladin ist ein Taugenichts und lebt in den Tag. Auf einem seiner Streifzüge findet er eine alte Lampe und staunt nicht schlecht,, als aus ihr eine Dschinni entsteigt und ihm sieben Wünsche erfüllen will.

Jacqueline ...

Aladin ist ein Taugenichts und lebt in den Tag. Auf einem seiner Streifzüge findet er eine alte Lampe und staunt nicht schlecht,, als aus ihr eine Dschinni entsteigt und ihm sieben Wünsche erfüllen will.

Jacqueline Weichmann-Fuchs entführt die Leserinnen mit ihrer Geschichte in die Welt von Tausend und einer Nacht. Aladin ist bestens bekannt, doch die Autorin schafft es, ihn in eine moderne und zum Schmunzeln anregende Geschichte zu verwickeln. Thema dieses Buches ist die Freiheit und auch ein wenig die Liebe. Die Dschinni ist Aladin zunächst nicht sonderlich gewogen und erfüllt seine Wünsche auf eine Weise, die ihn eher in Bedrängnis führen. Doch Aladin ist nicht dumm und lernt durch die Situationen, in die er gerät, dass er mit Verstand und Kreativität die Dinge lösen kann. Er verändert sich während der Geschichte zu einem verantwortungsvollen Mann. Die Autorin lässt auch Figuren aus anderen Märchen aktiv in die Geschichte eingreifen, was für eine nette Spannung und gute Unterhaltung sorgt. Der Schreibstil ist angenehm und gut zu lesen. Ein echtes Märchen, dass zum Schluss für viele gut ausgeht.

Ich gebe diesem Buch 4 Sterne und empfehle es Leser
innen, die gern moderne Märchen lesen.

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Veröffentlicht am 30.03.2022

unterhaltsame Liebesgeschichte

Sehnsucht nach Rose Cottage (Herzklopfen in Schottland)
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Ellie denkt oft an ihre Kindheit in Schottland zurück. Sie lebt in Deutschland und ist seit Jahren nicht mehr in Schottland gewesen. Als sie ein Brief eines Nachbarn von ihrer Tante Rose erhält ...

Ellie denkt oft an ihre Kindheit in Schottland zurück. Sie lebt in Deutschland und ist seit Jahren nicht mehr in Schottland gewesen. Als sie ein Brief eines Nachbarn von ihrer Tante Rose erhält und um die Schwierigkeiten erfährt, die sie hat, macht Ellie sich auf den Weg in das kleine Fischerdorf in Schottland um das kleine Bed and Breakfast Cottage ihrer Tante zu retten.

In diesem berührenden Liebesroman findet sich der Leser am Meer wieder. Das Cottage liegt auf eine Klippe und hatte früher viele Besucher.

Hanna Holmgren lässt in ihrem Roman die Umgebung lebendig werden. Mit Rückblicken in die Kindheit der Protagonistin erfahren die Leser*innen viel über das Leben von Ellie und kann die Gefühle, die sie für Graham hegt gut nachvollziehen.

Als sie nach vielen Jahren weder zu ihrer Tante kommt, hat sich so vieles verändert. Ellie geht mit Löwenmut daran, das Cottage zu retten.

Mir hat der lebendige Schreibstil sehr gefallen, Die Gefühle entstehen mit den Erlebnissen der Protagonistin, der ich gern in diese Welt gefolgt bin. Schottlands Klippen und das Meer konnte ich mir sehr gut vorstellen. Die Charaktere sind eindrucksvoll wie das Land in dem sie leben.

Ich gebe diesem Buch 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 10.03.2022

vom verlieren und finden

Das Fundbüro der verlorenen Träume
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Dot Watson lebt in London und geht ganz in ihrer Aufgabe als Mitarbeiterin in einem Fundbüro auf. Täglich versieht sie die abgegebenen Fundsachen mit Anhängern und bereitet sie für die Ablage vor. Ab und ...

Dot Watson lebt in London und geht ganz in ihrer Aufgabe als Mitarbeiterin in einem Fundbüro auf. Täglich versieht sie die abgegebenen Fundsachen mit Anhängern und bereitet sie für die Ablage vor. Ab und zu bekommt sie die Gelegenheit Kunden zu bedienen. Bei einem dieser Anlässe wendet sich der ältere John Appleby an sie. Fortan ist Dot von dem Wunsch beseelt, dem sympathischen Herrn seine Fundsache wiederzubeschaffen.

Dot hat selbst Verluste erlitten, die ihr Leben beeinflussen.

Dieser Roman von Helen Frances Paris führt in die tägliche Routine eines Fundbüros in London und zeigt die Verbundenheit der Protagonistin mit ihrem Job auf. Verlorene Dinge und Menschen, die aus dem eigenen Leben verschwinden, sind Thema dieses Buches. Dot Watson entwickelt sich wie alle Menschen durch die Ereignisse ihres Lebens. Das hat die Autorin sehr gut beschrieben. Die Geschichte plätschert anfangs eher dahin, bis sich dann im weiteren Verlauf die Ereignisse fast überschlagen. Doch der Charakter Dot Watsons sorgt immer wieder dafür, die Wogen zu glätten. Am Ende des Buches ist die Protagonistin und auch die Leser*innen mit der Geschichte ausgesöhnt.

Der Schreibstil der Autorin ist dem Thema angepasst - eine leichte Detektivgeschichte mit vielen Umständen, die zu bewältigen sind und eben im Stile der Londoner.

Ich habe mit Dot gefiebert, als sie den älteren netten Herrn suchte, verlor und wiederfand. Auch die Themen Verlust, Liebe, Demenz, Einsamkeit und Freundschaft hat die Autorin gut zu Papier gebracht.

Ich gebe diesem Buch 4 gute Sterne.

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Veröffentlicht am 06.03.2022

fantastische Dystopie

Meridion
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Meridion besteht aus den Zonen Eis, Meer, Dschungel und Wüste. Gedacht als System, in dem die Menschen im Einklang mit der Natur leben, hat auch 500 Jahre nach der Gründung dieses Systems nicht wirklich ...

Meridion besteht aus den Zonen Eis, Meer, Dschungel und Wüste. Gedacht als System, in dem die Menschen im Einklang mit der Natur leben, hat auch 500 Jahre nach der Gründung dieses Systems nicht wirklich eine Verbesserung stattgefunden. Als die Wächter bewohnte Dörfer angreifen, machen sich Tyran, Elysa und Dexton auf den Weg. Auch Louisa und Sorelia sind auf der Reise, die für alle sehr gefährlich wird. Mauern, die sich öffnen und schließen, Monster und auch gefährliche Wächter stellen die Reisenden vor große Herausforderungen.

Jasmin Halounek hat mit diesem Buch eine fantastische Dystopie erschaffen, welche die Leserinnen bereits mit dem Prolog gefangen nimmt. Die Vorstellung, ein System zu erschaffen, in dem die Menschen im Einklang mit der Natur leben, hat mich sofort fasziniert. Wie gewaltig die Natur aber sein kann, lässt die Autorin die Leserinnen lebendig erfahren.

Das Cover dieses Buches lässt eine interessante Geschichte erwarten - etwas düster und dennoch von Hoffnung geprägt. Die Autorin hat einen gut lesbaren Schreibstil, der Spannungsbogen ist gut. Als Leser*in hat man die Wahl zwischen dem immer wieder erforderlichen Luftholen und dem Wunsch, wissen zu wollen, wie es weitergeht. Die Charaktere sind lebendig und ihre Kämpfe haben mich in gespannte Erwartung versetzt.

Ich gebe diesem Buch 4 Sterne.

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