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GabrieleMarina

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.10.2021

Gelungener Auftakt der Fantasy Trilogie

Vergissmeinnicht - Was man bei Licht nicht sehen kann
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Matilda und Quinn sind seit ewigen Zeiten Nachbarn und könnten unterschiedlicher nicht sein. Sie liebt Fantasy-Geschichten, ihre katholische Familie spannt sie voll ein und er ist cool sportlich ...

Matilda und Quinn sind seit ewigen Zeiten Nachbarn und könnten unterschiedlicher nicht sein. Sie liebt Fantasy-Geschichten, ihre katholische Familie spannt sie voll ein und er ist cool sportlich und beliebt. Eines Nachts erleidet Quinn einen Unfall und dessen Auswirkungen sind fatal für den Jungen. Plötzlich sieht er Dinge, die nicht real sein können. Wie der Zufall es will, kommt seine verhasste Nachbarin ihm zur Hilfe. Gemeinsam werden die beiden in ein magisches Abenteuer verwickelt, das sie zusammen schweißt und auch ihre Gefühle für einander verändert.

Dieser erste Teil der neuen Fantasy Trilogie von Kerstin Gier hat mich bereits mit dem Cover fasziniert. Quinn und Matilda sind so lebendig beschrieben, dass es einfach ist, sich mit ihnen und ihrer Situation zu identifizieren. Die Autorin wechselt die Erzählperspektive, so dass man als Leser einen guten Eindruck beider Personen erhält. De Umstände in denen sich die Protagonisten bewegen, sind gut vorstellbar. Magische Wesen, Unsterbliche mit besonderen Fähigkeiten und natürlich der Versuch, Quinn auf die jeweilige Seite zu ziehen und sich einen Vorteil aus seiner Unerfahrenheit zu ziehen, dürfen nicht fehlen. Quinn wird von Matilda aktiv unterstützt, er lernt schnell, seine neuen Fähigkeiten zu akzeptieren und anzuwenden. Die beiden geraten in gefährliche Situationen und erleben die magische Saumwelt. Geheimnisvolle Portale, ein magischer Wasserspeier, und die Beherrschung der Natur sind beeindruckend dargestellt. Natürlich fehlt auch eine kleine Liebesgeschichte zwischen Quinn und Matilda nicht. Als Auftakt einer Trilogie hat dieser Roman alles, um die Neugier für die Fortsetzung zu wecken. Ich freue mich darauf und gebe diesem Buch gern 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 06.10.2021

Gute Fantasy

Ministry of Souls – Die Schattenarmee
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Soulman Jack und die arabische Prinzessin Naima verfolgen einen Schattenspieler, der Jack mit einem Fluch belegt hat.

Diese Fortsetzung der Geschichte der Ministry of Souls spielt in London Mitte des ...

Soulman Jack und die arabische Prinzessin Naima verfolgen einen Schattenspieler, der Jack mit einem Fluch belegt hat.

Diese Fortsetzung der Geschichte der Ministry of Souls spielt in London Mitte des 19. Jahrhunderts. Soulman Jack kümmert sich um die Seelen Verstorbener wie bereits im ersten Buch dieser Serie und Abenteuerliches wartet auf ihn und die arabische Prinzessin Naima. Die Zwsichenwelt ist dem Leser bereits bekannt, dennoch gibt es Neues zu entdecken und eine abenteuerliche und gefährliche Reise in den Orient zu begleiten. Die Charaktere dieses Fantasyromans sind jugendlich beschrieben, die Zielgruppe wird in jedem Fall erreicht. Wenn man sich auf die Geschichte einlässt, verfolgt man mit Spannung die Entwicklung und taucht ein in eine Welt voller interessanter Begebenheiten. Ich konnte mich sehr gut mit den Protagonisten identifizieren, Die Geheimnisse der Zwischenwelt, die Gefahren für Lebende und der Weg der Verstorbenen hat mich fasziniert. Die Vorstellung, dass man nach dem Tod nicht allein sein wird, gefällt mir sehr. In diesem Band der Serie bleibt der Autor nicht allein im historischen London, sondern entführt in die Heimat das arabischen Prinzessin Naima - eine orientalische Erfahrung. Die sprechende Katze Oz gehört ebenso wieder dazu wie auch die mystischen Gegner - hier Iftrit. Jack und Naima sind eher ein Team - das hat mir gefallen. Urban Fantasy trifft hier auf Märchen und abenteuerliche Kämpfe.

Mir gefällt der Schreibstil des Autors gut, das Buch war durchaus spannend, wenn auch einige Längen zu überwinden waren. Der Rückblick auf Band 1 zu Beginn ist sicher hilfreich. Das Cover ist auffällig und verspricht eine gute Fantasy Geschichte, die mir gut gefallen hat. Ich gebe diesem Buch 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 06.10.2021

Spannender Forensik Thriller

Tote schweigen nie
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Cassie Raven ist Assistentin der Rechtsmedizin und glaubt daran, dass die Toten zu ihr sprechen, wenn sie nur genau genug zuhört. Als sie eines Tages einen Leichensack öffnet, blickt ihr ihre ...

Cassie Raven ist Assistentin der Rechtsmedizin und glaubt daran, dass die Toten zu ihr sprechen, wenn sie nur genau genug zuhört. Als sie eines Tages einen Leichensack öffnet, blickt ihr ihre ehemalige Lehrerin und Mentorin Mrs. Evans entgegen. Cassie bemüht, sich herauszufinden, ob die Dame tatsächlich auf natürliche Weise starb und gerät in eine gefährliche Ermittlung, die sie mit der spröden DS Phyllida Flyte zusammenbringt.

Dieser Thriller von A.K. Turner ist der Auftat zu einer Serie mit der Protagonistin Cassie Raven. Ihr Stil - Gothik - Look, Tattoos und Piercings ist eher ungewöhnlich für ihren Beruf. Cassie liebt es, sich mit den Toten zu beschäftigen und die Gründe ihres Ablebens zu erforschen. In dieser Tätigkeit hat sie mit den Angehörigen und auch der Polizei zu tun. In dem Fall, der Cassie in diesem Buch beschäftigt, wird es sehr bald spannend. Die Umstände des Todes von Mrs. Evans rufen auch die Polizei auf den Plan und die zugeknöpfte Ermittlerin Flyte kommt zunächst mit Cassie so gar nicht zurecht. Dennoch suchen die beiden unterschiedlichen Frauen nach den Motiven und Beweisen für die Tötung von Cassies Mentorin. Die Gerichtsassistentin gerät in Gefahr und findet am Ende sowohl die Lösung für den Fall als auch eine Zugang zu Phyllida Flyte.

Dieser Thriller vermittelt dem Leser einen Einblick in die Forensik und man merkt, wie gut die Autorin recherchiert hat. Die detaillierte Beschreibung der Autopsien und der Atmosphäre im Saal der Gerichtsmedizin hat mich beeindruckt. Die Geschichte wird in Kapiteln erzählt, die gut zu unterscheiden sind - einerseits entwickelt sich die Geschichte, andererseits erfährt der Leser einiges über Mrs. Flyte. Die Personen werden lebendig, der Schreibstil ist angenehm. Der Spannungsbogen nimmt während der Story mal ab und mal zu, was den Lesefluss nicht behindert. Klappentext und Cover versprechen eine interessante Geschichte - ich wurde nicht enttäuscht und gebe diesem Buch 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 05.10.2021

Amüsante Geschichte über einen Neuanfang

Tagebuch einer überaus glücklichen Geschiedenen
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Diane ist geschieden von ihrem Mann, der sie für eine Jüngere verlassen hat. Nun lebt sie mit ihrer Freundin Claudine und deren Tochter und Mutter in einem Haus. Diane nimmt ihr Leben selbst in die Hand ...

Diane ist geschieden von ihrem Mann, der sie für eine Jüngere verlassen hat. Nun lebt sie mit ihrer Freundin Claudine und deren Tochter und Mutter in einem Haus. Diane nimmt ihr Leben selbst in die Hand und wagt den Neuanfang.

Marie-Renée Lavoie erzählt in diesem Buch eine Geschichte voller Witz, Humor und echten Bereicherungen für das Leben einer Frau, die mit knapp 50 Jahren die Scherben ihrer Beziehung hinter sich gelassen hat. Diane nimmt mutig neue Herausforderungen an und begegnet dem Alltag mit Elan. Die Beschreibungen, wie Diane mit dem auch in ihrem Leben vorhandenen Frust umgeht, fand ich herzerfrischend. Als Französin frönt sie dem guten Leben, liebt gehaltvolles Essen, guten Wein und gute Gespräche. Die Kapitel sind interessant aufgebaut und der Schreibstil locker und leicht zu lesen. Ich konnte mich sehr gut in die Protagonistin hineinversetzen und habe die Lektüre genossen. Die Autorin beschreibt viele alltägliche Begebenheiten so lebendig, dass ich glaubte selbst dabei zu sein. All die ungewöhnlichen Ansätze, denen Diane folgt haben mir sehr gefallen. Ich gebe diesem Buch 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 03.10.2021

Faszinierend, berührend, historisch

Das Haus der Düfte
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Als Anouk mit ihrer Mutter nach dem Krieg nach Paris kommt, schnuppert sie einen ganz besonderen Duft, der ihr nie wieder aus dem Kopf geht. Sei ihren Kindertagen träumt Anouk davon, Parfümeurin ...

Als Anouk mit ihrer Mutter nach dem Krieg nach Paris kommt, schnuppert sie einen ganz besonderen Duft, der ihr nie wieder aus dem Kopf geht. Sei ihren Kindertagen träumt Anouk davon, Parfümeurin zu werden. Durch einen Zufall begegnet sie dem Mitglied eines bekannten Parfümhauses, der ihr Talent entdeckt und ihr die Chance eröffnet, ihren Traum wahr werden zu lassen.

Dieser historische Roman von Pauline Lambert hat mir schon durch das besonders schöne Cover und den Titel sofort gefallen.. Die Geschichte der jungen Anouk entwickelt sich im Laufe der Jahre und es gibt interessante Einblicke in die Geschichte der Parfümherstellung und der Entwicklung verschiedener Düfte. In Rückblicken in der Zeit lässt die Autorin das Parfümhaus Girad entstehen, es war faszinierend mitzuerleben, wie Florence und Horace Girad sich ein Imperium aufbauen und welche schwierigen, familiären Entscheidungen zu fällen, sie bereit waren.

Die Protagonistin Anouk Romilly wird in diesem Roman sehr lebendig und liebenswert. Ich habe mit ihr gebangt, gehofft, geliebt, und gelitten. Der Weg, den Anouk geht ist faszinierend und ihre Art, Geheimnisse aufzudecken und auch zu bewahren, hat mir sehr gefallen. Pauline Lambert hat einen sehr ansprechenden Schreibstil, die Orte, an denen der Roman spielt, sind liebevoll und voller Begeisterung für die Region und dien Zeitgeist beschrieben. Die Autorin hat sehr intensiv recherchiert, was gut erkennbar ist. Mich hat diese Geschichte an vielen Stellen sehr berührt, ich würde gern mehr von dieser Autorin lesen. Gern gebe ich diesem Roman 5 Sterne mit einer Empfehlung an Leser historischer Romane, die wirklich anrühren und die Zeit sehr gut einfangen.

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