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Veröffentlicht am 17.05.2022

Spannender Küstenkrimi mit Humor

Küstenhuhn
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Dies ist nun schon der dritte Krimi rund um Hohwacht und Oke Oltmanns. Der mitunter etwas polterige Oke steht fast genau daneben, als der Hühnerbaron Bartelsen ermordet wird. Aber trotzdem weit und breit ...

Dies ist nun schon der dritte Krimi rund um Hohwacht und Oke Oltmanns. Der mitunter etwas polterige Oke steht fast genau daneben, als der Hühnerbaron Bartelsen ermordet wird. Aber trotzdem weit und breit kein Täter in Sicht, obwohl es genug Verdächtige gäbe, war Bartelsen doch nicht grad sonderlich beliebt. Aber Oke muss sich nebenbei auch noch um eine doppelt vermietete Ferienwohnung kümmern, in der dem treuen Leser die schon bekannte Familie Bachmann aus Hamburg ihren Urlaub verbringen wollte. Und dann gibt Wencke der ausgedienten Legehenne Marlene auch noch ein neues Heim in ihrem Imbiss. Nicht immer zur Freude ihres Mannes Jan. Dafür ist Marlene nun immer mit dabei, sei es als Orakel oder sogar als Maskottchen auf dem SUP-Board...

Dieser Krimi ist wieder sehr schön und flüssig geschrieben, mit Dialekten und Humor, so dass ich im Urlaub gar nicht wieder aufhören konnte und das Buch an einem Tag durchgelesen habe. Vielen Dank an Patricia Brandt für diese amüsanten Stunden, in denen ich erst sehr spät auf den Täter kam.

Ich empfehle allen, diese Serie unbedingt zu lesen, am besten in der richtigen Reihenfolge, dann lernt man die Charaktere am besten kennen!

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Veröffentlicht am 03.05.2022

Dolce Vita und Mord in der Toskana

Flüssiges Gold
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Ich bin eigentlich mit wenig Erwartungen an das Hörbuch rangegangen und muss nun sagen, es hat mich wirklich sehr angenehm überrascht! Nicht nur war die Stimme von Frank Stöckle sehr angenehm und gut auf ...

Ich bin eigentlich mit wenig Erwartungen an das Hörbuch rangegangen und muss nun sagen, es hat mich wirklich sehr angenehm überrascht! Nicht nur war die Stimme von Frank Stöckle sehr angenehm und gut auf die Charaktere angepasst. Auch die Geschichte fand ich sehr gut aufgebaut. Ein kleines beschauliches Städtchen in der Toskana und plötzlich passiert ein Mordanschlag! Und dann kommt auch noch so eine arrogante Vice Questora aus Florenz und mischt sich ein... Aber so schlimm, wie es den Anschein hat, ist sie gar nicht und so ermitteln Luca und sie gemeinsam. Die Spannung baut sich immer mehr auf, Verdächtige gibt es auch (aber das Wort mit M nehmend wir hier nicht in den Mund). In den letzten Kapiteln kommt dann das spannende und rasante Finale, bei dem natürlich die Täter in die Falle gehen und das Städtchen wieder so beschaulich wie früher in der toskanischen Sonne liegt!

Mir hat das Hörbuch sehr gut gefallen. Kann es nur weiterempfehlen. Ab und zu lief mir glatt das Wasser im Munde zusammen, so herrlich hat Frank Stöckle die italienischen Speisen beschrieben. Und dazu stehts das gute toskanische Olivenöl! Aber vor allem bin ich gespannt auf den zweiten Teil, wie es im Privatleben von Luca weitergeht...

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Veröffentlicht am 01.05.2022

Fulminantes Finale der Trilogie, die wohl (zum Glück) keine bleibt!

Bretonisch mit Herz
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Vorweg gleich mein dringlichster Appell: Lest die drei Bücher rund um Tereza in der richtigen Reihenfolge. Sie bauen aufeinander auf und man versteht so einiges besser!

Nachdem Tereza sich inzwischen ...

Vorweg gleich mein dringlichster Appell: Lest die drei Bücher rund um Tereza in der richtigen Reihenfolge. Sie bauen aufeinander auf und man versteht so einiges besser!

Nachdem Tereza sich inzwischen heimisch in ihrer Villa Wunderblau fühlt, macht ihr ein Unbekannter über einen dubiosen Anwalt das Häuschen streitig. Gleichzeitig veranstaltet Tereza ein Shakespeare-Festival, um ihre Finanzen aufzubessern. Durch ein altes Journal, welches sie findet und viele Mythen, die sich um Shakespeare ranken, nimmt das Buch rasch an Fahrt auf. Das Journal erzählt eine Geschichte in der Geschichte, die immer mehr mit der Bretagne verbunden scheint. Aber auch der Kapuzenmann, der sich seit Band 1 durch Terezas Leben bewegt, taucht hier wieder auf und jagt ihr einen Schrecken nach dem anderen ein.

Auch wenn ich sonst eher ungern Romane in Ich-Form lese, hat mich vor allem dieser dritte Teil gepackt. Die Geschichte wurde flüssig und sehr spannend erzählt. Mittlerweile kannte ich Tereza ja schon besser und konnte manche ihrer Handlungen zumindest nachvollziehen. Sehr gut haben mir auch die Gespräche zwischen ihr und Gabriel Mahon gefallen, wo immer wieder zwischen Sie und Du gewechselt wurde. Eine gewisse knisternde Spannung habe ich beim Lesen schon gemerkt...

Ich habe mich wieder sehr gerne in die schöne Bretagne entführen lassen und zwischendurch immer mal wieder im Internet nachgeschaut, wo die einzelnen Orte liegen und wie es dort aussieht. Die Bilder hatte ich beim Lesen dann schön im Hinterkopf.

Die Mythen rund um Shakespeare fand ich ebenfalls ganz interessant, obwohl ich nicht sehr vertraut mit ihm bin und noch nie etwas von ihm gelesen oder gesehen habe. Aber allein die Vorstellung, dass er heimlich in der Bretagne gelebt haben soll und dort die erste Fassung des Sommernachtstraums geschrieben haben soll - warum nicht?

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Veröffentlicht am 20.04.2022

Spannende Ermittlungen mit sympathischen Protagonisten

Düsteres Watt
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Dies war für mich der erste Band rund um die Ermittlerin Liv Lammers. Ich konnte dem Geschehen aber trotzdem sehr gut folgen, vielleicht habe ich nur manchmal die eine oder andere Handlung nicht so gut ...

Dies war für mich der erste Band rund um die Ermittlerin Liv Lammers. Ich konnte dem Geschehen aber trotzdem sehr gut folgen, vielleicht habe ich nur manchmal die eine oder andere Handlung nicht so gut nachvollziehen können.

Auf Sylt wird in den Dünen die Leiche eines Adeligen gefunden, der kurioserweise ertrunken ist. Liv Lammers, die gerade Urlaub auf Sylt macht, ist natürlich sofort voll drin im Fall. Wie es bei den von und zus so ist, gestalten sich die Ermittlungen im familiären Bereich etwas schwieriger. Auch erhalten wir Einblick in die nicht ganz so heile Welt des Ermordeten. Von Überwachung, häuslicher Gewalt und selbstverletzendem Verhalten ist hier die Rede, was das Ermitteln auch nicht gerade einfacher macht. Aber auch im Kollegenkreis gibt es die eine oder andere Krise, die Liv einiges abverlangt.

Dieser Krimi ist sehr schön flüssig geschrieben, mit sympathischen Protagonisten und viel Spannung auf den 400 Seiten. Von mir eine unbedingte Leseempfehlung!

Ich werde demnächst auf jeden Fall noch die Vorgänger lesen, da mir das Team um Liv sehr gut gefallen hat.

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Veröffentlicht am 14.04.2022

Der Abschluss einer tollen Trilogie über starke Frauen!

Polizeiärztin Magda Fuchs – Das Leben, ein wilder Tanz
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Nachdem ich die ersten beiden Bände auch schon sehr gerne gelesen habe und mir die Protagonisten sehr ans Herz gewachsen sind, habe ich mich auf diesen letzten Teil sehr gefreut.

Berlin im Jahre 1924, ...

Nachdem ich die ersten beiden Bände auch schon sehr gerne gelesen habe und mir die Protagonisten sehr ans Herz gewachsen sind, habe ich mich auf diesen letzten Teil sehr gefreut.

Berlin im Jahre 1924, also in den goldenen Zwanzigern. Viele wollen die große Stadt erleben und manchen wird sie zum Verhängnis. So stirbt hier eine reiche Erbin unter mysteriösen Umständen, die Kuno versucht aufzuklären. Natürlich mit Magdas Hilfe. Die beiden arbeiten, seit sie verheiratet sind, irgendwie noch besser zusammen! Und sind immer noch auf der Suche nach Elkes kleinem Bruder Otto...

Aber auch Celia hat in diesem Teil einiges an familiären Tragödien zu stemmen, wird aber auch Mutter. Und auch die anderen schon bekannten Frauen, wie Doris, Erika und Ina kommen hier nicht zu kurz.

Schade, nun ist die Trilogie zu Ende. Das Autorenpaar hat es sehr gut verstanden, über die drei Teile die Figuren sehr schön herauszuarbeiten. Es war wunderbar zu lesen, wie sich die einzelnen Frauen von Teil zu Teil entwickelt haben, auch wenn nicht immer alles eitel Sonnenschein war. In der damaligen Zeit hatte Frau es noch nicht so einfach wie heutzutage und vor allem Celia musste sich ganz schön durchbeißen.

Ein besonderes Schmankerl war dann im letzten Drittel ein Wiedersehen mit den Thomasius-Frauen, die die eine oder andere Leserin vielleicht schon aus der früheren Ärztin-Trilogie kennt. Sogar noch mit Aussicht auf ein zukünftiges Buch über Antonia Thomasius. Bin gespannt!

Alles in allem kann ich die Polizeiärztin-Trilogie wärmstens empfehlen. Ein schöner Mix aus historischem Roman und Krimi.

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