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Veröffentlicht am 15.09.2016

Glück ist wenn man trozdem liebt

Glück ist, wenn man trotzdem liebt
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Glück ist wenn man trotzdem liebt, von Petra Hülsmann,
erschienen bei Bastei Lübbe.

Cover:
Die Farben gefallen mir gut, aber die Blockstreifen machen es zu streng (finde ich).

Inhalt:
Handlungsort: ...

Glück ist wenn man trotzdem liebt, von Petra Hülsmann,
erschienen bei Bastei Lübbe.

Cover:
Die Farben gefallen mir gut, aber die Blockstreifen machen es zu streng (finde ich).

Inhalt:
Handlungsort: das wunderschöne Hamburg.
Isabelle (Isa) eine 27jährige liebenswerte Chaotin, ist völlig aufgelöst, weil das asiatische Lokal gegenüber, in dem sie seit 11 Jahren(!) Mittags immer ihre Nudelsuppe gegessen hat, geschlossen hat. So eine Unterbrechung ihres durchgeplanten Alltags ist für sie eine mittelgroße Katastrophe.
Das neue Restaurant ist ihr einfach suspekt.
Doch nach einigem Zögern, und mit dem Hintergedanken den Laden als Kunde für die Tischdeko zu gewinnen, da der Blumenladen in dem sie arbeitet, nicht gerade gut läuft, wagt sie sich in die Höhle des Löwen.
Nebenher ist sie auch noch auf der Suche nach „Mr. Wright“, bei dem es vor allem „BÄMM“ machen muss bevor er überhaupt in die engere Auswahl kommt.
So sind neben irren Krisen, Irrungen und Wirrungen des Alltags, den Emotionen der Liebe und Freundschaft, Tür und Tor geöffnet.
Wir Isa ihren Weg und ihren Platz finden?

Meine Meinung:
Nach „Hummeln im Herzen“ und „ Wenn Schmetterlinge Loopings fliegen“, das dritte Buch der Autorin das ich lese (alle unabhängig voneinander), und wieder hat sie einen Volltreffer gelandet.
Isa ist sowas von durchgeknallt, verplant, kompliziert, und dann doch sowas von liebenswert, hilfsbereit und zum knuddeln, dass ich ihr einfach alles abnehme oder verstehe und verzeihen kann.
Mit ihr durchleben wir eine wahrlich unglaubliche Zeit. Sie setzt sich voll und ganz für alles ein von dem sie überzeugt ist, ist aber auch lernfähig und kann klammheimlich von einem Moment auf den anderen ihre Meinung überdenken und umschwenken.
Alle Personen sind liebevoll und super charakterisiert und tragen mit ihren eigenen Besonderheiten zur Vielfältigkeit der Geschichte bei, so dass jeder irgendwie ganz wichtig wird und wir aber nie den Überblick verlieren.

Der Schreibstil ist wieder mal genial. Super witzig, leicht und locker, teilweise sehr überspitzt. So viel Situationskomik und einfach unglaublich herrliche Dialoge (wo bekommt man nach 2 supertollen Büchern immer noch so viele gute neue Ideen her?), dass ich immer ein Schmunzeln auf den Lippen habe und auch spontane Lachattacken keine Seltenheit sind.

Ganz besonders erwähnen möchte ich das Rezept, das am Ende des Buches angehängt ist. Schokoladenmalheur, davon ist auch im Buch sehr oft die Rede, es ist einfach sündhaft lecker………..

PS: nicht vergessen möchte ich eine „Nebenfigur“ die in allen drei Büchern bisher vorkam. Knut, der Taxifahrer mit Rockerstatus, der aber das große Herz eines Knuddelbären hat. Wer wissen will, was er und der Titel miteinander zu tun haben, sollte sich das Buch schnellstmöglich kaufen und kann sich dann auf wunderschöne, amüsante, emotionale und auch romantische Lesestunden freuen.

Autorin:
Petra Hülsmann, Jahrgang 1976, wuchs in einer niedersächsischen Kleinstadt auf. Nach einem erfolgreich abgebrochenen Studium der Germanistik und Kulturwissenschaft, zog es sie nach Hamburg, wo sie immer noch lebt. Dazwischen reiste sie 6 Monate mit ihrem Mann und Rucksack durch Südostasien. Ihre beiden Vorgängerbücher schafften den Sprung in die Bestsellerlisten

Mein Fazit:
Ein Buch zum sich Fallen-lassen und für einfach perfekte Lesemomente.
Eine Liebe- und Lebensgeschichte die mich zum Nachdenken und zum Lachen bringt.
Von mir eine klare Lese- und Kaufempfehlung und klare 5 Sterne.

  • Cover
  • Charaktere
  • Handlung
  • Gefühl
  • Schreibstil
Veröffentlicht am 15.09.2016

Wiedersehen in Barfleur

Wiedersehen in Barfleur
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Wiedersehen in Barfleur, von Claire Bonamy

Cover:
Ein sehr schönes Bild das anspricht und neugierig macht.

Inhalt:
Charlotte, eine Kunsthistorikerin in Köln, fällt aus allen Wolken, als sich ihre Cousine ...

Wiedersehen in Barfleur, von Claire Bonamy

Cover:
Ein sehr schönes Bild das anspricht und neugierig macht.

Inhalt:
Charlotte, eine Kunsthistorikerin in Köln, fällt aus allen Wolken, als sich ihre Cousine Sophie, seit 15 Jahren zum ersten Mal wieder bei ihr meldet. So lange ist es her, dass sie das letzte Mal in ihrem geliebten Ferienort, einem kleinen französischen Fischerdorf war. Denn damals ist dort ihr Vater aufs Meer gefahren und nie mehr zurückgekehrt.
Nun sagt Sophie sie hat ihren Vater gesehen, und als Beweis schickt sie auch ein Bild das sie mit dem Handy gemacht hat.
Charlotte fährt sofort nach Frankreich um vor Ort auf die Spurensuche zu gehen.
Was sie erfährt geht noch weiter in die Vergangenheit als sie graben wollte.
Sie erfährt von der Französin Mathilde die mit ihrem Großvater während der Besatzungszeit eine verbotene Liebesbeziehung geführt hat.

Meine Meinung:
Der Einstig hat mich kurz irritiert, denn nach dem Klappentext hab ich andere Personen erwartet.
Dann bin ich aber schnell in die Geschichte eingetaucht und es wird eine Spannung aufgebaut bei der man unbedingt wissen will, wie geht/ging es weiter, was erfährt Charlotte nun als nächstes.
Der Schreibstil ist sehr flüssig und angenehm zu lesen, die Charaktere sind sehr gut beschrieben und mir auch schnell ans Herz gewachsen.
Die zwei Erzählstränge in der Vergangenheit und Gegenwart sind auf der einen Seite klar voneinander getrennt, und es ist immer sofort klar wo ich mich befinde, auf der anderen Seite werden sie sehr gekonnt mit der Gegenwart verbunden. Immer wieder gibt es neue Erkenntnisse.
Da ich sehr gerne historische Romane lese, hab ich von diesem Dilemma der Liebe in der Besatzungszeit schon einige Romane gelesen. Es ist immer wieder erschütternd wie junge Menschen dann für ihre Liebe verurteilt wurden und leiden mussten, oder wie Menschen getrennt wurde, oder nichts voneinander wussten oder sich nicht mehr fanden.
Im letzten Viertel fällt dann die Spannung (meiner Meinung nach) ab.
Es kommt nichts Neues mehr, keine Überraschung oder neue Erkenntnis, das was wir ahnen oder schon wissen, wird quasi bestätigt.

Autorinnen:
Claire Bonamy ist ein Pseudonym, hinter dem sich zwei Autorinnen verbergen. Die Kunsthistorikerin (und nebenher Personenfinderin) Eva Philippon lebt in Frankreich.
Andrea Russo hat den‚ Beruf als Lehrerin aufgegeben und ist nun freie Autorin und lebt in Deutschland.

Mein Fazit:
Nach dem Klappentext ein kurz verwirrender Einstieg. (Für mich).
Dann wird es sehr spannend und emotional. Im letzen Viertel wird dann das bestätigt was wir schon wissen und ahnen.
Eine sehr zu Herzen gehende Geschichte, meiner Meinung nach mit mehr Potential. Von mir 3,5 Sterne, die ich dann im Vergleich zu meinen anderen 4 Sternebüchern ganz knapp auf 3 abrunde.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Eiskalter Plan

Eiskalter Plan
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Eiskalter Plan, Im Netz der Rache, von Astrid Korten

Cover:
Gruselig, macht neugierig.

Inhalt:
In einem Chatroom treffen vier Frauen aufeinander, alle sind mit ihrem Leben unzufrieden. Alma eine Verlagsleiterin, ...

Eiskalter Plan, Im Netz der Rache, von Astrid Korten

Cover:
Gruselig, macht neugierig.

Inhalt:
In einem Chatroom treffen vier Frauen aufeinander, alle sind mit ihrem Leben unzufrieden. Alma eine Verlagsleiterin, Sophie eine Assistenzärztin, Greta arbeitet bei der Polizei, Marie ein Anwältin.
Dann treffen sie sich persönlich und die gemeinsame Wut wird immer größer, auf ihre eigenen Männer und auf Männer allgemein, die laut Statistik immer die Täter sind.
Sie entwickeln Rache- und Mordgedanken.
Plötzlich gibt es einen Toten! War es ein Versehen? War es Mord?
Es bleibt nicht der einzige Tote.
Doch was steckt hinter dem Ganzen?

Meine Meinung:
Eine unglaubliche Geschichte, absolut keine leichte Kost. Das Buch hat mich fasziniert und verwirrt.
Die Frauen und ihre Gedanken, vor allem Alma, aus deren Sicht in „Ich-Perspektive“ erzählt wird, sind so zerrissen und vielschichtig, dass ich nicht immer verstand, was wollen sie denn jetzt.
Es wird schonungslos berichtet, klar, es ist fiktiv und alles ist erlaubt.
Es werden heikle Themen herausgepickt (Pädophile, häusliche Gewalt gegen Frauen, Ehrenmord), bei denen ich mich auch oft über die Rechtsprechung ärgere und die mein Blut zum Kochen bringen, aber Selbstjustiz, wie sie hier dann anklingt kann keine Lösung sein. Doch dies ist, wenn man das Buch zu Ende gelesen hat gar nicht das Thema.
Sondern Rache, Wut, Manipulation!

Während ich lese, kommen mir manche Handlungen doch recht naiv und unreal vor (im Ganzen gesehen ist das dann aber nebensächlich). Denn nichts ist so wie es auszusehen scheint und der Wind weht von einer ganz anderen Seite. Am Ende muss ich sagen: Hut ab.
Mit der Schreibweise hab ich mich manchmal auch etwas schwer getan.
Metaphern und hintergründig.
Sätze wie: Vier achtbare Frauen saßen anständig zusammen, als spezifische chemische Formel bildeten sie eine gefährliche Mischung.

Das Nachwort zeigt dann, welche Recherche hinter dem Buch steckt.
Autorin:
Astrid Korton, geb. 1962 im niederländischen Heerlen, lebt heute mit ihrer Familie in Essen. Ihre große Leidenschaft das Schreiben, hat sie 2004 zu ihrem Beruf gemacht.

Mein Fazit:
Ein unglaubliches Buch, das für mich schwer zu beurteilen ist, weil es beim Lesen so ganz andere Gefühle erweckt und erst aufs Ende zu zeigt, auf was und vor allem in welch ganz andere Richtung es hinausläuft.
Von mir 4 Sterne.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Grado im Regen

Grado im Regen
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Grado im Regen
Ein Adria Krimi, von Andrea Nagele

Cover:
Das Cover passt genau zum Inhalt. Genau so trüb und regnerisch ist es in der Geschichte immer.

Inhalt:
Im regnerischen Grado (im Juni), bekommen ...

Grado im Regen
Ein Adria Krimi, von Andrea Nagele

Cover:
Das Cover passt genau zum Inhalt. Genau so trüb und regnerisch ist es in der Geschichte immer.

Inhalt:
Im regnerischen Grado (im Juni), bekommen wir Einblicke in das Leben von verschiedenen Menschen.
Franziska, von ihrem Mann getrennt und es wird gerade an eine rätselhaften Krankheit bei ihr untersucht.
Angelina Maria, eine ältere, geistig etwas verwirrte Frau, sieht eine junge Frau im Meer ertrinken. Als sie dies der Polizei meldet, glaubt ihr niemand.
Laura, eine Schülerin, die ihre Umwelt sehr genau wahrnimmt.
Maddalena Degrassi, eine Kommissarin, die gerade massive Probleme in ihrem Privatleben hat und auch beruflich sehr unter Druck gesetzt wird.

Was verbindet diese vier Frauen?

Meine Meinung:
Ich finde es war kein ganz so leichter Einstieg. Es war ein herantasten an die Personen (ihre Charakterisierung, alle sehr individuell und einzigartig) und an die Handlung. Bis ungefähr zu Mitte des Buches wusste ich nicht worauf das Ganze hinauswill (auch weil es manchmal so ein bisschen ins märchenhafte abdriftet, wenn z.B. von Nixen und Meerjungfrauen die Rede ist), irgendwie war alles möglich, es war sehr weit gefächert, es wird weit ausgeholt und es gibt sehr vielen Handlungssträngen, was es mir bis zur Mitte ein bisschen erschwert hat an der Handlung dran zu bleiben.

Mir waren zwar immer klar dass die Personen zusammenhängen und dass sie einen roten Faden bilden, doch erst ab der Mitte ahnen wir als Leser mehr als die Protagonisten im Buch, denn wir haben (ab diesem Zeitpunkt) den besseren Überblick und können eher ahnen wie die Verbindung zusammenhängen.

Wenn man das Buch fertig gelesen hat, ist glasklar wie geschickt und faszinierend die einzelnen Handlungstränge durch kleine, teilweise auch unbedeutende Ereignisse gestoppt oder gewendet wurden, obwohl sie genau zum Ziel geführt hätten wäre man nur einen Schritt weitergegangen.
Ein unwahrscheinlicher Zickzackkurs, der eine ganz eigene Spannung erzeugt, der dann letztendlich doch zur Aufklärung führt.

Im Buch sind eigentlich sehr viele Geschichten, verarbeitet. Eine Liebesgeschichte, ein Krimi und ein Familiendrama und am Schluss hängt alles irgendwie zusammen – schon faszinierend.

Am Ende schließt sich auch der Kreis zum Prolog, den ich irgendwie fast vergessen hätte.

In der ersten Hälfte hätte ich dem Buch vermutlich 3 Sterne gegeben, in der zweiten Hälfte dann 5 Sterne, ganz am Schluss mit seiner überraschenden Wende bekommt es auf jedenfall noch ein dickes Plus mit dazu.

Autorin:
Andrea Nagele lebt mit ihrem Mann in Klagenfurt am Wörthersee und in Grado. Neben dem Schreiben betreibt sie heute eine psychotherapeutische Praxis.

Mein Fazit:
Ein etwas anderer Krimi, bei dem wir als Leser immer ein bisschen mehr wissen als die Protagonisten, aber uns doch der entscheidende Punkt fehlt um zu begreifen was da vor sich geht.
Am Schluss gibt es noch einen „Knalleffekt“, der mich echt erstaunt hat.
Von mir sehr gute 4 Sterne.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Mein Vater, der Desserteur

Mein Vater, der Deserteur
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Mein Vater, der Deserteur, von René Freund

Cover:
Das Buch: einfaches graues HC –gefällt mir.
Der Schutzumschlag, in seinen grau/(dunkel-)rot Farben gefällt mir auch sehr gut. Das Foto zeigt ein Paar, ...

Mein Vater, der Deserteur, von René Freund

Cover:
Das Buch: einfaches graues HC –gefällt mir.
Der Schutzumschlag, in seinen grau/(dunkel-)rot Farben gefällt mir auch sehr gut. Das Foto zeigt ein Paar, er in Uniform der NS Zeit.

Inhalt:
René Freund setzt sich mit dem Kriegstagebuch seines Vaters auseinander.
Unglaublich was er zu den einzelnen Einträgen recherchiert und ergänzt.

Es gibt Gegenüberstellungen von der Vergangenheit zur Gegenwart.

Die Tagebuchauszüge, die am Anfang fast ironisch/witzig, teilweise wie ein Sightseeing-Bericht zu lesen sind und dazu die Anmerkungen mit dem Abstand und dem geschichtlichen Wissen von fast 70 Jahren (des Sohnes) später.

Gerhard Freund ist achtzehn, als er zur Wehrmacht eingezogen wird, im August 1944 ist er dann in Paris und erlebt wie sinnlos alles ist und setzt sich ab, dabei kommt er in manch weitere gefährliche Situation.

Meine Meinung:
Dies ist nicht nur ein Buch über das Kriegstagebuch eines Soldaten. Es ist vielmehr eine Familiengeschichte, die aus verschiedenen Puzzelteilen zusammengewürfelt wird. Viele ältere Dokumente, Briefe und Bilder werden mit einbezogen und die unglaubliche Recherche des Autors bringt dies mit weiteren Berichten von Familienmitgliedern zu einer Geschichte zusammen.
Es werden sehr viel Fakten (mir persönlich fast zu viel) über Politik, Gesellschaft und den persönlichen Beziehungen der Familie mit eingebaut.

Das Gegenüberstellen von „heutiger Normalität“, „Kriegstourismus“ und den Schrecken und der unglaublichen Opferzahl macht sehr betroffen.

Schreibweise: sehr informativ und emotional, viele Details, viele Vergleiche.
Dieses Buch kann ich irgendwie mit nichts vergleichen was ich bisher gelesen habe. Es ist u.a. ein Bericht zu einer Familiengeschichte ausgebaut.
Unglaublich was alles im Fundus (Schuhkartons) des Autors zu finden ist und was er noch alles dazu recherchiert hat .Der Handlungsbogen ist eher Trauer, ein Innehalten. Nicht so sehr eine „spannende Erwartung“ wie es weitergeht.

Bei manchen Dingen, vor allem bei den politischen Zusammenhängen oder auch den personellen + familiären (der besser gesellschaftlichen) Zusammenhängen, fehlt mir teilweise der Über- oder der Durchblick.
Dazu kenne ich mich zu wenig aus (ein Beispiel: Dollfuß-Anhänger?)
PS: Die Familie ist/war schon etwas privilegiert?

Autor:
René Freund, geboren 1967, lebt als Autor und Übersetzter in Grünau im Almtal. Er studierte Philosophie Theaterwissenschaft und Völkerkunde.

Mein Fazit:
Ein Buch das betroffen macht. Das mir wieder vor Augen führt, das auch mein Vater so eine Hölle durchgemacht hat und nicht darüber geredet hat (und ich leider auch nicht mehr nachgefragt habe). Diese Generation stirbt weg, und die meisten konnten nicht darüber reden.
Es ist schwer hier Sterne zu verteilen, so gebe ich 3,5 die ich dann auf 4 aufrunde.