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Veröffentlicht am 08.12.2020

Konnte mich leider nicht richtig überzeugen

Die Rache der Mondgöttin
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"Die Rache der Mondgöttin" von Autorin Stefanie Kullick

Konstantin will eigentlich mit seinen Freunden in seinen zwanzigsten Geburtstag hineinfeiern, doch als ihm um Mitternacht alle gratulieren wollen, ...

"Die Rache der Mondgöttin" von Autorin Stefanie Kullick

Konstantin will eigentlich mit seinen Freunden in seinen zwanzigsten Geburtstag hineinfeiern, doch als ihm um Mitternacht alle gratulieren wollen, schwebt plötzlich ein Licht auf ihn zu und berührt ihn an der Stirn. Von diesem Moment an ändert sich alles, er ist nicht mehr der Jurastudent Konstantin, sondern Skorpio, die Reinkarnation des Sternzeichens Skorpion und das helle Licht entpuppt sich als sein Schutzstern Antares.
Konstantin muss seine Familie, seine Freundin Julia, sowie sein ganzes bisherige Leben hinter sich lassen um der Mondgöttin Selene zu dienen, denn er hat ihr die Treue geschworen.
Skorpio und die anderen Sternzeichen werden alle 100 Jahre wiedergeboren und jedes Mal haben sie einen Versuch, um Endymion den Gefährten der Mondgöttin zu befreien. Dieser wurde vom Göttervater Zeus in den ewigen Schlaf geschickt.
Doch nicht alle Sternzeichen sind erwacht oder bereit, die Mondgöttin zu unterstützen. Skorpio (Konstantin), als rechte Hand von Selene, macht sich in Frankfurt auf die Suche nach den Abtrünnigen, denn nur gemeinsam kann es ihnen gelingen, ihre Aufgabe zu erfüllen.
Unterstützung bekommt er von Taurus (Arianna), dem Sternzeichen des Stiers. Und obwohl beide sich in allem bisherigen Leben verachtet haben, verstehen sie sich immer besser. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach den fehlenden Sternzeichen.
Doch die Zeit drängt, denn das Zeitfenster, in dem Endymion erweckt werden kann, ist klein.

Das Cover ist mir mit seinen wunderschönen Farben und den Sternzeichen sofort ins Auge gefallen. Alexander Kopainski hat sich damit wieder einmal selbst übertroffen.
Auch der Klappentext klang vielversprechend und machte neugierig auf die Geschichte.
Der Schreibstil ist wunderbar lebendig und flüssig und so fiel es mir nicht schwer, in die Geschichte einzutauchen.
Oft sind die Handlungsplätze von Fantasy-Storys in New York, London oder anderen Großstädten im Ausland. Es hat mich deshalb angenehm überrascht, dass sich das Setting diesmal in Frankfurt befindet.
Wir begleiten abwechselnd Konstantin und Arianna und bekommen so einen guten Einblick in ihre Gedanken und Emotionen.
Skorpio wirkt zu Beginn sehr sarkastisch und in sich gekehrt. Er ist der Mondgöttin gegenüber stets loyal und setzt sich selbst unter Druck. Doch in seinem Inneren gibt es einen weichen Kern, der nach und nach zum Vorschein kommt.
Als Arianna ihre Erinnerung zurück erhält, merken die Beiden schnell, dass ihr Verhältnis anders ist, wie in allen anderen Leben zuvor.
Auch wenn mir Konstantin und Arianna gut gefallen haben, empfand ich die meisten anderen Figuren jedoch als ziemlich blass. Sie folgen und gehorchen der Mondgöttin blind und stellen nicht einmal am Ende der Geschichte etwas in Frage. Der einzige Propagonist, der noch etwas aus der Masse heraussticht, ist Leo.
Ich denke, man hätte aus den Sternzeichen, mit den vielen unterschiedlichen Charakteren, noch etwas mehr herausholen können.
Auch die Mondgöttin Selene konnte von Anfang an nicht richtig bei mir punkten und war mir auch nicht sonderlich sympathisch. Sie verkriecht sich während der gesamten Zeit in ihrem Hotelzimmer, (was macht sie da eigentlich?) und ich hatte gleich zu Beginn das Gefühl, dass sie etwas verheimlicht.
Die Idee mit den Sternzeichen und den Begleitsternen, die nur in der Nacht erscheinen und über heilende Fähigkeiten verfügen, hat mir hingegen gut gefallen.
Auch die Liebesgeschichte passte für meinen Geschmack gut in die Handlung hinein und folgte nicht den gängigen Klischees.
Als Romantasy Fan, hat es mich auch nicht gestört, dass sie etwas im Vordergrund der Geschichte stand.
Die Spannung blieb, durch das schmale Zeitfenster, dass den Sternzeichen zur Verfügung stellt, auf einem konstanten Level.
Das Ende der Geschichte ist leider offen geblieben.

Fazit
"Die Rache der Mondgöttin" von Stefanie Kullick, ist ein schönes Buch für Jugendliche ab 16 Jahren, aus dem Bereich Fantasy und New Adult.
Doch leider konnten die Charaktere mich nicht richtig überzeugen und auch das Ende der Geschichte hat mich etwas enttäuscht. Es blieben, für ein Einzelband, einfach zu viele Fragen offen.
Von mir gibt es deshalb 3 Sterne ⭐⭐⭐

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Veröffentlicht am 28.11.2020

Ein toller Mix aus Fantasy und Romance

Ein Lied, mein Leben und was sonst noch schiefgehen kann
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"Ein Lied, mein Leben und was sonst noch schiefgehen kann“ von Tini Wider

Eine Mischung aus Rockstar-Romance und Fantasy

Die siebzehnjährge Lilly hat einige Schicksalsschläge zu verkraften. Erst stirbt ...

"Ein Lied, mein Leben und was sonst noch schiefgehen kann“ von Tini Wider

Eine Mischung aus Rockstar-Romance und Fantasy

Die siebzehnjährge Lilly hat einige Schicksalsschläge zu verkraften. Erst stirbt ihre geliebte Issymama, dann erkrankt ihr Lehrmeister schwer und Lilly kann ihre Ausbildung nicht beenden und zu guter Letzt wird ihr noch die Wohnung gekündigt. Gründe genug um zu verzweifeln, doch Lilly muss nach vorne schauen. Es fällt ihr nicht leicht, ihre kleine beschauliche Heimatstadt zu verlassen, doch ihr bleibt keine andere Wahl und sie ist froh, dass sie bei ihrer exzentrischen Großmutter Mathilda in Berlin Unterschlupf gefunden hat.
Ihr Trost in dieser schweren Zeit ist die Musik und ihre Gritarre. Wenn ihr alles zuviel wird, spielt sie Stundenlang und komponiert neue Lieder. Öffentliche Auftritte vermeidet Lilly, denn sie hat Angst vor Publikum aufzutreten. Nur einmal ist es ihr gelungen vor anderen zu spielen und das klappte auch nur, weil der Anhänger, den ihre Mutter ihr geschenkt hat, ihr genug Stärke gegeben hat.
Ob in ihm wohl wirklich magische Kräfte stecken?!
Dann lernt Lilly Jamie kennen, die scheinbar ein ähnliches Schicksal zu verarbeiten hat und freundet sich mit ihr an. Zufällig arbeitet diese auch noch im Plattenlabel von Lillys leiblichen Vaters, der von der Existenz seiner Tochter nichts ahnt. Und da ist auch noch der junge Tontechniker William, der ihr Herz höher schlagen lässt.
Wird sich für Lilly nun alles zum Guten wenden?
Nachdem ich vor einiger Zeit das Debüt „Zeitenchaos“ von Tini Wider gelesen habe, war ich schon sehr gespannt auf ihr neues Werk. Ihr Schreibstil ist wie gewohnt, wunderbar lebendig und flüssig und so bin ich schnell in die Geschichte eingetaucht.
Zu Beginn konnte ich mir nicht so richtig vorstellen, wohin die Reise bei diesem Buch gehen wird. Ist es Rockstar-Romance oder Fantasy?! Beim Lesen merkte ich dann, dass es eine Mischung aus beidem ist. Obwohl der Fantasy-Anteil für meinen Geschmack ruhig noch etwas größer hätte sein dürfen.
Lilly hat eine schwere Zeit hinter sich, denn ihre „Issymama“ ist gestorben und sie muss nun die „Niederzwehrener Zweisamkeit“, die sie mit ihrer Mutter genossen hat, gegen die Großstadt Berlin eintauschen.
Wir verfolgen die Geschichte aus der Sicht von Lilly. Mir hat sehr gut gefallen, dass die Autorin immer wieder kleine Rückblenden eingepflegt hat, damit die Hintergründe der Geschichte verständlich wurden.
Lilly war für mich teilweise etwas zu naiv aber das erklärt sich dadurch, dass sie mit ihren siebzehn Jahren auch schon einige schwere Schicksalsschläge verkraften musste.
Ihre exzentrische Großmutter Mathilda, die als Schauspielerin viel unterwegs ist, empfand ich zu Beginn als ziemlich kühl und distanziert. Doch das der Eindruck getäuscht hat, habe ich schnell gemerkt.
Von den Nebenfiguren hat mir besonders Mathildas Mann Arvo gut gefallen. Er hat ein sehr liebevolles Verhältnis zu Lilly.
William ist ein ruhiger, aber liebenswerter Propagonist. Man merkt jedoch schnell, dass er etwas vor Lilly verbirgt.
Von Jamie macht euch am Besten selbst ein Bild.
Tini hat sie, aber auch Wolf, Donna und alle anderen Charaktere mit sehr viel Liebe gestaltet und es fiel mir nicht schwer, mir von allen ein Bild zu machen.
Es dauerte etwas, bis die Geschichte richtig Fahrt aufnahm, doch von dem Moment an konnte ich das Buch nicht mehr zur Seite legen!
Die Spannung steigerte sich immer mehr und bei einigen überraschenden Wendungen ließ die Autorin mich mit offenem Mund zurück.
Ich bin ein sehr emotionaler Mensch und habe die ganze Zeit über mit Lilly gefühlt und gelitten und so manches Taschentuch verbraucht.
Allerdings hätte ich gerne etwas mehr über den Anhänger und seine magischen Kräfte erfahren.
Als Inspiration für den Plot diente der Autorin ein Märchen der Gebrüder Grimm. Ich bin gespannt, ob ihr erkennt, um welches der Märchen es sich dabei handelt.
Vielleicht gibt dieses Zitat aus dem Buch euch ja einen kleinen Hinweis?!

„Wenn das deine Mutter wüsste.
Das Herz würde ihr zerspringen.“

Fazit
Tini Wider hat mich auch mit ihrem zweiten Buch überzeugt. Es ist spannend, nervenaufreibend und doch gefühlvoll geschrieben und für alle Altersgruppen lesenswert.
Themen wie Trauer und Verlust spielen ebenso eine Rolle wie der Beginn einer zarten Liebesgeschichte.
Von mir gibt es dafür gute 4 Sterne ⭐⭐⭐⭐ und eine Leseempfehlung!
Vielen lieben Dank liebe Tini Wider für das Rezensionsexemplar.
Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.11.2020

Ein toller Mix aus Fantasy und Romance

Ein Lied, mein Leben und was sonst noch schiefgehen kann
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"Ein Lied, mein Leben und was sonst noch schiefgehen kann“ von Tini Wider

Eine Mischung aus Rockstar-Romance und Fantasy

Die siebzehnjährge Lilly hat einige Schicksalsschläge zu verkraften. Erst stirbt ...

"Ein Lied, mein Leben und was sonst noch schiefgehen kann“ von Tini Wider

Eine Mischung aus Rockstar-Romance und Fantasy

Die siebzehnjährge Lilly hat einige Schicksalsschläge zu verkraften. Erst stirbt ihre geliebte Issymama, dann erkrankt ihr Lehrmeister schwer und Lilly kann ihre Ausbildung nicht beenden und zu guter Letzt wird ihr noch die Wohnung gekündigt. Gründe genug um zu verzweifeln, doch Lilly muss nach vorne schauen. Es fällt ihr nicht leicht, ihre kleine beschauliche Heimatstadt zu verlassen, doch ihr bleibt keine andere Wahl und sie ist froh, dass sie bei ihrer exzentrischen Großmutter Mathilda in Berlin Unterschlupf gefunden hat.
Ihr Trost in dieser schweren Zeit ist die Musik und ihre Gritarre. Wenn ihr alles zuviel wird, spielt sie Stundenlang und komponiert neue Lieder. Öffentliche Auftritte vermeidet Lilly, denn sie hat Angst vor Publikum aufzutreten. Nur einmal ist es ihr gelungen vor anderen zu spielen und das klappte auch nur, weil der Anhänger, den ihre Mutter ihr geschenkt hat, ihr genug Stärke gegeben hat.
Ob in ihm wohl wirklich magische Kräfte stecken?!
Dann lernt Lilly Jamie kennen, die scheinbar ein ähnliches Schicksal zu verarbeiten hat und freundet sich mit ihr an. Zufällig arbeitet diese auch noch im Plattenlabel von Lillys leiblichen Vaters, der von der Existenz seiner Tochter nichts ahnt. Und da ist auch noch der junge Tontechniker William, der ihr Herz höher schlagen lässt.
Wird sich für Lilly nun alles zum Guten wenden?
Nachdem ich vor einiger Zeit das Debüt „Zeitenchaos“ von Tini Wider gelesen habe, war ich schon sehr gespannt auf ihr neues Werk. Ihr Schreibstil ist wie gewohnt, wunderbar lebendig und flüssig und so bin ich schnell in die Geschichte eingetaucht.
Zu Beginn konnte ich mir nicht so richtig vorstellen, wohin die Reise bei diesem Buch gehen wird. Ist es Rockstar-Romance oder Fantasy?! Beim Lesen merkte ich dann, dass es eine Mischung aus beidem ist. Obwohl der Fantasy-Anteil für meinen Geschmack ruhig noch etwas größer hätte sein dürfen.
Lilly hat eine schwere Zeit hinter sich, denn ihre „Issymama“ ist gestorben und sie muss nun die „Niederzwehrener Zweisamkeit“, die sie mit ihrer Mutter genossen hat, gegen die Großstadt Berlin eintauschen.
Wir verfolgen die Geschichte aus der Sicht von Lilly. Mir hat sehr gut gefallen, dass die Autorin immer wieder kleine Rückblenden eingepflegt hat, damit die Hintergründe der Geschichte verständlich wurden.
Lilly war für mich teilweise etwas zu naiv aber das erklärt sich dadurch, dass sie mit ihren siebzehn Jahren auch schon einige schwere Schicksalsschläge verkraften musste.
Ihre exzentrische Großmutter Mathilda, die als Schauspielerin viel unterwegs ist, empfand ich zu Beginn als ziemlich kühl und distanziert. Doch das der Eindruck getäuscht hat, habe ich schnell gemerkt.
Von den Nebenfiguren hat mir besonders Mathildas Mann Arvo gut gefallen. Er hat ein sehr liebevolles Verhältnis zu Lilly.
William ist ein ruhiger, aber liebenswerter Propagonist. Man merkt jedoch schnell, dass er etwas vor Lilly verbirgt.
Von Jamie macht euch am Besten selbst ein Bild.
Tini hat sie, aber auch Wolf, Donna und alle anderen Charaktere mit sehr viel Liebe gestaltet und es fiel mir nicht schwer, mir von allen ein Bild zu machen.
Es dauerte etwas, bis die Geschichte richtig Fahrt aufnahm, doch von dem Moment an konnte ich das Buch nicht mehr zur Seite legen!
Die Spannung steigerte sich immer mehr und bei einigen überraschenden Wendungen ließ die Autorin mich mit offenem Mund zurück.
Ich bin ein sehr emotionaler Mensch und habe die ganze Zeit über mit Lilly gefühlt und gelitten und so manches Taschentuch verbraucht.
Allerdings hätte ich gerne etwas mehr über den Anhänger und seine magischen Kräfte erfahren.
Als Inspiration für den Plot diente der Autorin ein Märchen der Gebrüder Grimm. Ich bin gespannt, ob ihr erkennt, um welches der Märchen es sich dabei handelt.
Vielleicht gibt dieses Zitat aus dem Buch euch ja einen kleinen Hinweis?!

„Wenn das deine Mutter wüsste.
Das Herz würde ihr zerspringen.“

Fazit
Tini Wider hat mich auch mit ihrem zweiten Buch überzeugt. Es ist spannend, nervenaufreibend und doch gefühlvoll geschrieben und für alle Altersgruppen lesenswert.
Themen wie Trauer und Verlust spielen ebenso eine Rolle wie der Beginn einer zarten Liebesgeschichte.
Von mir gibt es dafür gute 4 Sterne ⭐⭐⭐⭐ und eine Leseempfehlung!
Vielen lieben Dank liebe Tini Wider für das Rezensionsexemplar.
Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

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Veröffentlicht am 19.11.2020

Eine zauberhafte Story

Der Dieb ohne Herz
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Malina wächst bei ihrer Ziehmutter Irena auf, die in der kleinen Hafenstadt Rondama Masken herstellt.
Doch die Geschäfte laufen nur spärlich. Als Malina sich wünscht, eine Einladung der Königin nach ...



Malina wächst bei ihrer Ziehmutter Irena auf, die in der kleinen Hafenstadt Rondama Masken herstellt.
Doch die Geschäfte laufen nur spärlich. Als Malina sich wünscht, eine Einladung der Königin nach Malufra zu bekommen, um Aufträge für Irena zu sammeln, flattert diese auch schon auf ihren Küchentisch. Vielleicht findest Malina dort ja auch einen Hinweis auf ihre Herkunft und ihre Vergangenheit? Doch um nach Malufra zu gelangen, muss sie durch einen dunklen Wald, vorbei an dem Dieb ohne Herz.
Still und heimlich macht sie sich auf den Weg in die Stadt der Masken, nichts ahnend, welche Abenteuer unterwegs auf sie warten.

Für mich war es das erste Buch, dass ich von der Autorin gelesen habe. Das wunderschöne Cover mit dem Sternenhimmel hat mich direkt angesprochen und nachdem ich mir den Klappentext und die Leseprobe angesehen hatte, war klar, dass ich unbedingt in die Märchenwelt von Ney Sceatcher eintauchen wollte.
Die Idee zum Plot hat mir sofort gefallen. Es ist kein Abklatsch von bereits dagewesenen Geschichten und war für mich etwas völlig neues.
Ihr sehr schöner, leichter und flüssiger Schreibstil machte es mir dann auch leicht und ich war innerhalb von wenigen Seiten gefesselt von der Handlung. Es war schwierig, dass Buch zwischenzeitlich zur Seite zu legen.

Ich habe die Geschichte aus der Sicht von Malina verfolgt und so gelang es mir gut, Einblick in ihre Gefühle und Gedanken zu bekommen. Sie ist eine bezaubernde Propagonistin, hat ein großes Herz für alle, ist sympathisch, liebenswürdig und sehr hilfsbereit. Ich habe sie sehr schnell ins Herz geschlossen.
Auch alle anderen Propagonisten sind gut beschrieben.
Im Gegensatz zu Malina, fehlte es mir bei ihnen aber etwas an Tiefe und es fiel mir schwer, eine Verbindung zu ihnen aufzubauen.
Der Dieb ohne Herz, ist zum Beispiel eine sehr facettenreiche Figur, aber durch seine mysteriöse, meist distanzierte Art, wurde ich lange nicht schlau aus ihm und es fiel mir schwer bei ihm hinter die Kulissen zu schauen.
Nach und nach erfuhr ich, dass sich hinter jedem der Charaktere auch ein Märchen verbirgt.
Die Autorin hat das Geschehen mit ihrem bildhaften und sehr ausdrucksstarken Schreibstil sehr gut in Szene gesetzt und die Märchenelemente gekonnt darin eingepflochten.
Es fiel mir nicht schwer, mir das Fischerdorf Rondama, den verwunschennen Wald und die Maskenstadt Malfura vorzustellen.
Die Geschichte liest sich wie ein schönes Märchen und nimmt einen relativ ruhigen Verlauf. Groß Spannung kommt nicht auf. Es gibt jedoch keine langweiligen Längen und so habe ich die Handlung während der gesamten Zeit neugierig verfolgt.
Fazit
Die Autorin hat mich mit ihrer märchenhaften Geschichte verzaubert und sehr beeindruckt.
Sie besitzt ein gutes Gespür für die richtige Wortwahl und hat die märchenhafte Stimmung sehr gut eingefangen.
Aber.....nicht alle Märchen gehen so aus, wie man es sich wünscht....aber lasst euch überraschen und lest die Geschichte selbst.
Ein tolles Buch für alle Liebhaber von Märchenadaptionen. Von mir gibt es 4 ⭐⭐⭐⭐ von 5 Sternen und eine Leseempfehlung.
Ich bedanke mich beim Drachenmondverlag für die Bereitstellung des Rezessionsexemplars.

bookstagram

leseempfehlung

märchenadaption

NeySceatcher

derdiebohneherz

drachenmondverlag

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Veröffentlicht am 17.11.2020

Eine zauberhafte Romantasy-Story

Sternenfeuer. Kaiserin der Drachen
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»Für mich bedeutet, ein Stern zu sein, zu strahlen und die Herzen der Menschen mit Licht zu füllen.«

Das Leben von Xin ist seit ihrer Geburt vorbestimmt. Als mächtigste Sternentochter ihrer Generationen ...


»Für mich bedeutet, ein Stern zu sein, zu strahlen und die Herzen der Menschen mit Licht zu füllen.«

Das Leben von Xin ist seit ihrer Geburt vorbestimmt. Als mächtigste Sternentochter ihrer Generationen wird sie die Nachfolge der Kaiserin von Midland antreten, ihren Sohn Long zum Ehemann nehmen und den Menschen als Sonne dienen. Doch die Übergabe der Macht kann nur bei Neumond stattfinden und dieser lässt schon seit Jahren auf sich warten. Die jetzige Kaiserin wird von Tag zu Tag schwächer und es besteht die Gefahr, dass die Erde irgendwann in einer Dunkelheit versinkt, wenn Xin ihr die Bürde nicht bald abnehmen kann. Zu allem Unglück, ist dann auch noch der mit ihr verbundene Stern von einem Moment auf den anderen nicht mehr am Sternenhimmel zu sehen und spurlos verschwunden. Xins Schicksal liegt nun in der Hand es ominösen Orakels, denn nur mit Hilfe der Magie, die sie von ihren Stern erhält, ist sie in der Lage, den Menschen als Sonne zu dienen. Als sie sich, völlig verzweifeln, alleine auf den Weg dorthin macht, trifft sie bereits nach kurzer Zeit auf Taron, der ihr vom ersten Moment an merkwürdig vertraut ist. Und je länger Xin unterwegs ist, desto mehr merkt sie, das ihr Herz sich eigentlich nach etwas ganz anderem sehnt. Es in

Amy Erin Thyndal hat sich von den alten Mythen und Legenden Chinas zu dieser Geschichte inspirieren lassen und nachdem ich den Klappentext und die Leseprobe gelesen hatte, wurde ich neugierig auf die Story.
Für mich war es das erste Buch, dass ich von der Autorin gelesen habe und sie konnte mich mit ihrem leichten und sehr lebendigen Schreibstil schnell begeistern.

Zu Beginn des Buches wird die Aussprache der chinesische Namen erklärt. Das fand ich sehr gut, denn sonst hätte ich sie wahrscheinlich alle falsch ausgesprochen.
Wir verfolgen die Geschichte aus der Sicht von Xin und Hua. So können wir Xin und Taron auf ihre Reise begleiten und verfolgen parallel die Geschehnisse in der Nordstadt.

Die Autorin hat die Charaktere sehr authentisch und lebendig beschrieben und auch die Nebenfiguren fügen sich wunderbar in den Plot ein.
Xin ist eine sympathische Propagonistin. Sie hat als stärkste Sternentochter eine große Bürde zu tragen, akzeptiert ihr Schicksal jedoch ohne zu murren und stellt das Wohl der Menschen in Midland über ihr eigenes.
Erst als ihr Stern und damit auch ihre Magie plötzlich verschwunden sind, merkt Xin, das beides grundlegende Pfeiler ihres Seins sind und sie den Verlust wie ein Loch in ihrem Herzen spürt.
Auf ihrer Reise zum Orakel entwickelt sie sich langsam weiter und stellt sich nicht nur einmal die Frage, was wäre , wenn …
Hua und Tian sind ihre besten Freundinnen. Sie sind ebenfalls Sternentöchter und auch ihre Rollen sind vorherbestimmt. Hua soll sich als Hüterin der Ausbildung der Kinder widmen. Eine eigene Familie wird es für sie nicht geben.Tian hingegen wird sich ihren Mann nicht selbst aussuchen können, denn sie muss für den politischen Vorteil Midlands heiraten. Die Autorin hat die drei Freundinnen, aber auch Taron, Long und Tuca wunderbar lebendig und authentisch beschrieben.
Tian und Tuca sind im Laufe der Geschichte leider etwas zu kurz gekommen. Von ihnen hätte ich gerne mehr erfahren.
Taron begleitet Xin auf ihrer Reise und sorgt dafür, dass sie beginnt, mit ihrem Schicksal zu hadern. Er war bis zum Schluss ein geheimnissvoller Propagonist für mich, den ich nicht durchschauen konnte. Und das war auch gut so, denn so blieb die Spannung bis zum Schluss auf einem konstanten Level.
Der Fokus der Geschichte liegt zum großen Teil auf Xin und auf ihre Empfindungen, deshalb dauerte es etwas, bis die Storyline richtig Fahrt aufnahm. Doch dann wurde ich wie von einem Sog durch die Geschichte gezogen.
Am Ende klärte sich die Situation zwischen allen Beteiligten allerdings etwas zu schnell auf. Da fehlten mir ein paar Nachfragen und klärende Gespräche.

Fazit
Amy Erin Thyndal hat mit "Sternenfeuer - Kaiserin der Drachen" eine zauberhafte, romantische, aber auch tragische Geschichte voller Geheimnisse und Magie geschrieben, die nicht für alle Beteiligten mit einem Happy End endet.
Perfekt für alle Romantasy Fans!
Von mir gibt es 4 Sterne ⭐⭐⭐⭐ und eine Leseempfehlung!

Ich durfte das Buch innerhalb einer Leserunde auf Lovlybooks lesen. Vielen lieben Dank an die Autorin für das Rezensionsexemplar.

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amyerinthyndal

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