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Veröffentlicht am 15.09.2016

Spannender Krimi ,der dich lesesüchtig macht!

Sizilianische Rache
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Ann Baiano nimmt uns mit auf eine spannende Ermittlung nach Sizilien, wo ein Mord und eine verschwundene antike Statue für Aufsehen sorgt. Was hat die sizilianische Adelsfamilie Albamonte hiermit zu tun?

„Sizilianische ...

Ann Baiano nimmt uns mit auf eine spannende Ermittlung nach Sizilien, wo ein Mord und eine verschwundene antike Statue für Aufsehen sorgt. Was hat die sizilianische Adelsfamilie Albamonte hiermit zu tun?

„Sizilianische Rache“ ist ein sehr spannender und fesselnder Krimi, der dich nicht mehr loslässt.
Ann Baiano hat einen bildhaften und leicht lesbaren Schreibstil, bei dem man die Verbundenheit mit Sizilien und deren Menschen, vor allem ihr Temperament, fühlt. Durch die zwei abwechselnden Erzählstränge in der Vergangenheit und Gegenwart fiebert man immer auf den jeweiligen Fortlauf der Geschichte hin und schlüpft selber mit in die Rolle des Ermittlers rein. Wunderbar versteht die Autorin auch, uns Leser den Wandel und Niedergang einer florierenden Wirtschaft mit Thunfisch, Salz und Weinen durch die Einflechtung in das Geschehen näher zu bringen.

Alles fängt damit an, dass Luca einen Notruf von seinem Sohn Diego erhält, der verdächtigt wird einen Mord begangen zu haben. Eine actionreiche und verzweifelte Suche nach dem richtigen Mörder beginnt. Mit Hilfe von Ada und Silvio, der im Laufe der Geschichte mysteriös ums Leben kommt, versucht er verzweifelt seinen Sohn zu entlasten. Hängt der Diebstahl der antiken Statue von Mozia vielleicht auch noch mit dem Mord zusammen?

Was für einen Zusammenhang hat die Geschichte der alten sizilianischen Adelsfamilie Albamonte, dessen Sohn Giacomo das Mordopfer war, mit dem ganzen Geschehen auf der Insel zu tun? Hängt vielleicht ein Fluch über der Familie?

„ Sizilianische Rache“ ist eine unbedingte Leseempfehlung. Ann Baiano hat mich mit Ihrem Buch voll begeistert und sehr gut unterhalten. Ich würde mich freuen, wenn es bald weitere spannende Kriminalfälle von Sizilien zu lesen gäbe.

Verdient bekommt der Krimi von mir 5 Sterne.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Liebe und Schmerz kann Barrieren überwinden

Zurück ins Leben geliebt
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Was ist nur mit Miles passiert, dass er nicht mehr lieben kann oder will?
Ist es Schicksal, dass er durch seinen besten Freund deren Schwester Tate kennenlernt?
Kann eine neue Liebe beginnen?

„Zurück ...

Was ist nur mit Miles passiert, dass er nicht mehr lieben kann oder will?
Ist es Schicksal, dass er durch seinen besten Freund deren Schwester Tate kennenlernt?
Kann eine neue Liebe beginnen?

„Zurück ins Leben geliebt“ ist ein unterhaltsamer, gefühlsbetonter und teils bedrückender Roman, der von zwei großen zeitlich unterschiedlichen Liebesgeschichten erzählt. Der Schreibstil ist leicht zu lesen und abwechslungsreich durch die immer wieder wechselnden Erzählstränge von Tate und Miles. Ich musste mich zuerst einmal an die zentrierten Textstellen gewöhnen, die Miles Gefühle und Gedanken darstellen. Ich hätte es als angenehmer zum Lesen gefunden, dies in einem anderen Schriftbild und normalem Blocksatz darzustellen.

Alles fängt damit an, dass Tate zu ihrem Bruder Corbin in ein großes, supermodernes Appartementhaus zieht, weil sie einen Studienplatz und Arbeit in San Franzisco bekommen hat.
Dort lernt sie Miles, den besten Freund ihres Bruders kennen und es fängt zwischen beiden an zu knistern. Doch Miles hat ein schlimmes Geheimnis zu verbergen, das gefühlmäßig als Hindernis zwischen ihnen steht. Es wartet auf den Leser ein auf und ab in dieser Beziehung.

Der zweite zeitlich zurückliegende Erzählstrang schildert uns von der ersten großen Liebe zwischen Rachel und Miles, bei der irgendetwas Dramatisches passiert sein muss. Die Autorin hat sich zur Steigerung der Spannung die Aufklärung bis fast zum Schluss aufbewahrt. Hier war ich schon ganz erschüttert und konnte alles mitfühlen.

Hat die Liebe zwischen Tate und Miles trotzdem eine Chance? Auf das Ende dieser Geschichte hat man hin gefiebert und mitgelitten.

„Zurück ins Leben geliebt“ war mein erstes Buch von Collen Hoover, dass ich im Rahmen einer Leserunde lesen durfte. Es hat mich gut unterhalten.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Spannend, fantasievoll, witzig und sehr unterhaltsam, eine unbedingte Leseempfehlung!

Im Feuer
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Was haben ein Mord in Texas, ein entwendeter Koffer am Frankfurter Flughafen in der
VIP-Lounge und die Diebstähle alter unbezahlbarer Kunstwerke miteinander zu tun?

„Im Feuer“ ist der erste gemeinsame ...

Was haben ein Mord in Texas, ein entwendeter Koffer am Frankfurter Flughafen in der
VIP-Lounge und die Diebstähle alter unbezahlbarer Kunstwerke miteinander zu tun?

„Im Feuer“ ist der erste gemeinsame Krimi/Thriller des Autorenduos Eva Lirot/Hughes Schlueter.
In einem spannenden, actiongeladenen und mit einem Augenzwinkern versehenen Schreibstil gelingt es den beiden, den Leser mit dem Buch zu fesseln. Man wird in verschiedenen abwechslungsreichen Erzählsträngen nach Texas, Frankfurt, Paris und Macao entführt und fiebert immer auf den Fortlauf der jeweiligen Geschichte hin. Mit der eigenen Fantasie dazu hatte man die ganze Zeit Kopfkino pur.

Der erste Erzählstrang beginnt mit einem Mord in Texas und Tagebucheinträgen einer männlichen Person, deren Identität erst ganz zum Schluß aufgeklärt wird. Bedrückend erfahren wir Details aus seiner Familiengeschichte und der tragische Liebe zu Alicia.

In der VIP-Lounge des Frankfurter Flughafens treffen „durch Zufall“ Roger, Kim, God Zylla mit seinen Bodyguards und ein bärtiger alter Mann bei einem Kofferaustausch aufeinander. Eine actionreiche Verfolgungsjagd mit so manchen unvorhersehbaren Ereignissen beginnt.

Wie hängen die unzähligen Diebstähle von Kunstwerken in ganz Europa mit dem chinesischen Milliardär Liang She Tao und Rogers Mutter, der Kunstexpertin, zusammen.

Das Autorenduo schafft es die Spannung bei allen drei Erzählsträngen immer hoch zu halten und webt sie bis zum Ende hin fantasievoll zusammen.

Fazit:
Ich habe für mich in einem tollen, fesselnden und sehr unterhaltsamen Buch ein neues Autorenduo entdeckt, von dem ich gerne noch mehr Bücher lesen möchte.

Verdient bekommt „Im Feuer“ von mir 5 Sterne.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Skrupellose Welt der Reichen und Mächtigen

Schattenkiller
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Das Schicksal schlägt zu, als der Journalist Wolf Schneider auf dem Friedenskongress in Stuttgart den Physiker Leonard Weinberger kennenlernt. Nie hätte er damit gerechnet, dass kurze Zeit später nichts ...

Das Schicksal schlägt zu, als der Journalist Wolf Schneider auf dem Friedenskongress in Stuttgart den Physiker Leonard Weinberger kennenlernt. Nie hätte er damit gerechnet, dass kurze Zeit später nichts mehr in seinem Leben so ist wie früher und es nur noch bestimmt wird von dem Wunsch nach Rache , Geld und Flucht vor zwei Auftragskillern.
Schattenkiller ist das erste Buch einer Krimi/Thriller Trilogie von Michael Gerwien. Erzählt wird über die skrupellose Welt der Reichen und Mächtigen in einem spannenden Schreibstil und kurzen Kapiteln. Am Anfang muss man sich erst einmal daran gewöhnen, aber im weiteren Verlauf des Buches erhöht es die Dramatik und Spannung.

Auslöser für eine Verfolgungsjagd und viele Morde ist das Ziel nach Profit und der Macht, an die Pläne zum Bau einer neuartigen Laserkanone zu kommen, die der Physiker Leonard Weinberger entwickelt hat. In weiser Voraussicht hat er diese im Falle seines Todes dem Journalisten Wolf Schneider ohne dessen Wissen zukommen lassen. Arthur Smith setzt alle Hebel und Geld in Bewegung um an diese Papiere zu gelangen und engagiert dafür einen Auftragskiller, der Wolfs Leben aus den Angeln hebt. Bei seiner Flucht verliert er seine Frau Rebekka und seinen besten Freund. Verfolgt von der Polizei und mittlerweile zwei Auftragskillern entwickelt er sich langsam ebenso zu einem brutalen und skrupellosen Menschen. Immer wieder werden vom Autor neue Personen ins Geschehen mit eingeflochten und erhöhen dadurch die Aufmerksamkeit des Lesers und Spannung des Buches. Mit vielen offenen Erzählsträngen wird die Erwartung auf die Fortsetzung des Krimis gesteigert.

Der erste Teil der Trilogie von Michael Gerwien hat mir gut gefallen, sodass ich schon neugierig auf die weiteren Folgen bin.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Einfach nur gefühlvoll und wunderschön! Ein Buch das Herzen öffnet.

So wie die Hoffnung lebt
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„So wie die Hoffnung lebt“ ist ein wunderschönes, gefühlvolles und besonderes Buch.

Die Autorin hatte mich schon mit den ersten drei Sätzen von Katie:

„Herzen brechen lautlos. Meines brach in einer ...

„So wie die Hoffnung lebt“ ist ein wunderschönes, gefühlvolles und besonderes Buch.

Die Autorin hatte mich schon mit den ersten drei Sätzen von Katie:

„Herzen brechen lautlos. Meines brach in einer warmen Spätsommernacht vor fast dreiundzwanzig Jahren. Das war im August 1992 und nur zehn Tage nach meinem achten Geburtstag.“

Erzählt wird die unheimlich bewegende Geschichte von Jonah und Katie, die sich nach ihren tragischen Familienereignissen in einem Kinderheim kennenlernen. Beide haben tiefe Wunden im Herzen und mit der Zeit entwickelt sich ein zartes Band von Vertrauen und Liebe zwischen ihnen. Keiner von beiden rechnet damit, dass das Schicksal ihre Wege noch einmal trennt und ihre tiefe Liebe zueinander dies überdauern kann.

Susanne Ernst hat einen wunderschönen, feinfühligen und bildhaften Schreibstil. Nur wer selber ein großes Herz hat, kann solch ein Buch schreiben.
Die Autorin erzählt die Geschichte in der Ichform von Jonah und Katie in abwechselnden Erzählsträngen. Hierdurch entsteht so eine gefühlvolle und persönliche Atmosphäre, dass man als Leser immer hin- und hergerissen zwischen den Ängsten und Empfindungen der beiden ist. Alle weiteren Personen im Buch werden ebenso glaubhaft und authentisch dargestellt, dass man viele liebt und andere unsympathisch findet.

Gestartet wird mit einer Familienidylle in Katies Familie, die in einem Horrorszenario endet und
Jonahs Entlassung aus dem Krankenhaus nach einer zweimonatigen Behandlung. Warum er dort gelandet ist, wird erst später verraten. Beide kommen in ein besonderes Kinderheim mit liebevollen und einfühlsamen Heimleitern und lernen dort langsam wieder das Vertrauen in die Menschheit kennen und spüren einen Hauch von Hoffnung. Sie finden neue Freunde und werden zu einer großen Familie. Manche Freundschaft hält lebenslang. So ein Aufwachsen wünscht man als Leser jedem verlassenen Kind.
Alles verändert sich, als Shannon, ein neues Mädchen ins Heim kommt. Sie lügt, manipuliert und bringt Zwietracht zwischen den Betreuern und Kindern. Durch sie darf das Heim schließlich nur noch mit männlichen Bewohnern fortgeführt werden und die Mädchen werden auf andere verteilt.

Im zweiten Teil erleben wir die Odyssee von Katie und Jonah, die geprägt ist von Sehnsucht, Verzweiflung und dem Willen und der Hoffnung jeweils den anderen wiederzufinden. Durch Zufälle und mit Hilfe von liebenswerten Menschen können sie sich aus einer ausweglosen Begebenheit retten und fliehen.

Was für ein schönes Buch! Hier kann man nur eine unbedingte Leseempfehlung aussprechen.
Mit Susanne Ernst habe ich eine neue Autorin für mich entdeckt. Es war mein erstes und auf jeden Fall nicht mein letztes Buch von ihr. Sie hat mich begeistert und bewegt.

Schade, dass ich nicht noch mehr wie 5 Sterne vergeben kann.