Der Traum von der eigenen Weberei im England von 1954
Hedley Mill - Wohin der Weg dich führtIch fand dieses Buch großartig geschrieben und war vom Auftakt von dieser Trilogie von Sophie Oliver hin und weg.
Die Geschichte handelt von Julia die im England von 1954 selbsständig eine Weberrei gründet. ...
Ich fand dieses Buch großartig geschrieben und war vom Auftakt von dieser Trilogie von Sophie Oliver hin und weg.
Die Geschichte handelt von Julia die im England von 1954 selbsständig eine Weberrei gründet. In Nordumberland, wo eigentlich nur die Fischei existiert hat sie beschlossen einen alten Betrieb wiederaufzubauen und nach ihrem Modestudium und einer Schneiderlehre nun einen eigenen Betrieb zu gründen.
Mir hat alles an dieser Geschichte gefallen. Julia ist eine willenstarke, motivierte, lustige und starke junge Frau, die sich mit ihren 25 Jahren durchsetzen kann, ein gutes Selbstbewusstsein hat, einen tollen Modestil noch dazu und ihr eigenen Unternehmen gründet.
Besonders gut haben mir die Beschreibungen der einzelenen Schritte des Webens gefallen, die Farbmuster, Garnzusammenstellung, das bedienen der Webstühle, das Waschen und Trocknen - egal welcher Schritt, ich habe total gerne davon gelesen...
Mitgefühlt habe ich auch mit der Geschichte, als es brannte dachte ich kurz, es sei alles vorbei und es war eine entzetzliche Szene und die Vorstellung, das Julia alles verloren hat... schrecklich. Auch bei der Liebesgeschichte mit Fred konnte ich gut mitgehen und ich habe sie durchaus nachvollziehen können und habe mich selbst ein Stück weit in das Dorf, die Leute und Julia und Fred verliebt.
Wie toll sind bitte auch die anderen Frauen? Alice, Millie, Jane und Diana, eine beeindruckender als die andere und das in dieser Zeit. Ein wunderschönes Plädoyer ist die für Frauen jedes Alter und in jeder Zeit. Sehr traurig ist natürlich der Cliffhänger von Tante Janes Unfall und wie schlimm ihr Zustand ist. Ich freue mich schon darauf, sofort mit Teil zwei fortsetzen zu können.
Ein Highlight waren auch die Zitate zu Beginn jedes Kapitels von einem Dichter/ einen Schrifsteller, die über die beschrieben Gegend sinnieren. Sogar Emely Bronte konnte ich darunter finden"... wie schon das gesammte Buch verstärken auch diese Zitate die Nordentlische Stimmung das das Wohlfühlmoment des Buches ungemein.