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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.04.2021

Ein super witziges Buch mit Leseempfehlung von mir!

Undercover Robot - Mein erstes Jahr als Mensch
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Dieses Buch ist, wie in der Überschrift schon erwähnt, eine klare Empfehlung von mir! Einfach eine coole Idee und eine gute Umsetzung.

Es geht darum, dass das Robotermädchen Dotty eine Mission zu erfüllen ...

Dieses Buch ist, wie in der Überschrift schon erwähnt, eine klare Empfehlung von mir! Einfach eine coole Idee und eine gute Umsetzung.

Es geht darum, dass das Robotermädchen Dotty eine Mission zu erfüllen hat: Sie muss in die Schule gehen und sich für ein Menschenmädchen ausgeben. Dabei muss sie sich gegen ganz verschiedene Roboter aus aller Welt durchsetzen. Das Ziel ist es, unentdeckt zu bleiben und so viele "Freundschaftspunkte" wie möglich zu sammeln. Dotty findet schnell Freunde und mit jedem Tag sammelt sie mehr Erfahrungen und Eindrücke. Doch wird es reichen, um den großen Turing-Test zu bestehen?

Ich finde, eine brillante Buchidee. Die Geschichte liest sich schnell, denn der Inhalt ist einfach witzig und unterhaltsam. Es gibt viele lustige Anekdoten, denn Dotty weiß vieles ja nicht. Zum Beispiel kann Dotty nicht vestehen, warum Menschen sich zu Weihnachten etwas schenken. Da sie noch nie zuvor Weihnachten gefeiert hat, hat sie mit den Geschenken noch nicht so viel Erfahrung. So kauft sie "ihrer kleinen Schwester" (natürlich nicht wirklich ihre Schwester) ein riesiges, ausgestopftes Krokodil zu Weihnachten. Darüber kann man sich kaputtlachen und das ist es, was ich an diesem Buch so mochte. Es ist gut geschrieben, aber es ist aus dem Englischen übersetzt und deswegen gibt es viele Wörter, die sich einfach nicht übersetzen lassen und durch die der Text wieder ein bisschen schwieriger wird. Man konnte sich gut mit Dotty identifizieren. Zuerst war es etwas fremd, wie ein Roboter so denkt, aber mit der Zeit wurde es leichter, sich da reinzufinden. Man konnte die Reise genießen und mitfiebern, denn es war sehr spannend.

Ein Kinderbuch ab 9 Jahren (denke ich), dass ein lustiges Lesevergnügen ist. Perfekt für ein gemütliches Lesen, zusammen und abends auf der Couch!

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Veröffentlicht am 08.09.2021

Starker und zugleich rührender Auftakt der Trilogie

Die Frauen von New York - Glanz der Freiheit
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Lily Rose kommt aus der amerikanischen Oberschicht. Doch von einer standesgemäßen Heirat hält sie nichts. Stattdessen will sie ihren eigenen Weg gehen. Sie möchte kochen. Aber nicht irgendwo, sondern in ...

Lily Rose kommt aus der amerikanischen Oberschicht. Doch von einer standesgemäßen Heirat hält sie nichts. Stattdessen will sie ihren eigenen Weg gehen. Sie möchte kochen. Aber nicht irgendwo, sondern in einem der besten Restaurants von New York, und das als Chefköchin im Jahr 1942. Unter den damaligen Umständen nahezu unmöglich. Doch Lily kämpft für ihren Traum. Die tragischen Umstände des zweiten Weltkriegs beenden einerseits ihre junge Liebe, ermöglichen ihr andererseits neue Möglichkeiten, da viele Männer zur Armee eingezogen werden, deren Arbeitsplätze neu besetzt werden müssen. Das ist Lilys Chance und sie ist entschlossen, sie zu nutzen, auch unter schwersten Bedingungen.

Ella Carey nimmt den Leser mit auf Lilys spannende Reise. Sie ermöglicht es, tief einzutauchen in die Welt der jungen Frau und mit ihr mitzufühlen. Aus heutiger Sicht scheint vieles absurd. Aber in der Geschichte kann man es sehr gut nachfühlen. Es berührt auf eine bezaubernde Art und Weise. Es gelingt der Autoren einen Spannungsbogen über mehr als 400 Seiten aufrecht zu erhalten. Vor allem die liebevoll ausgeschmückte Figur der Großmutter ist hervorzuheben. Hier spürt der Leser und die Leserin das Herzblut der Autorin. Leider sind nicht alle Protagonisten gleich stark dargestellt. So bietet der junge Chefkoch Tom viel Potenzial durch die Brüchigkeit seines Charakters, was aber nicht zur Gänze genutzt wird. Auch ist die Geschichte manchmal arg vorhersehbar, was aber insgesamt das Lesevergnügen kaum trübt.

Der Aufbau Taschenbuch Verlag hat mit „Glanz der Freiheit“ einen fulminanten Auftakt seiner großen Serie über die Frauen von New York geschafft. Die nächsten Bände der Trilogie von Ella Carey erscheinen 2022. Man darf gespannt sein, ob die australische Autorin anknüpfen kann an das hohe Niveau des ersten Romans.

Ein unterhaltsames Lesevergnügen. Mit 4 Sternen zu empfehlen.

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Veröffentlicht am 24.07.2021

Ein lustiges Abenteuer mit Fredster

Freddy Sidebottoms absolut peinliche Welt
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Fred auch genannt der Fredster pasieren immer und überall Missgeschicke, die manchmal  peinlich oder lustig sind. Deshalb hat er auch den Spitznamen der Fredster. Aber dann schenkt ihm sein Opa einen Spielzeugwürfel ...

Fred auch genannt der Fredster pasieren immer und überall Missgeschicke, die manchmal  peinlich oder lustig sind. Deshalb hat er auch den Spitznamen der Fredster. Aber dann schenkt ihm sein Opa einen Spielzeugwürfel mit dem man die Zeit zurückdrehen kann. So löste er all seine Probleme, indem er die Zeit zurückdrehte und seinen Fehler korigierte. Doch dann fiel der Würfel in die Hände seiner Cousine Peyton und die wiederrum ließ es ins Klo fallen. Fred fischte es zwar wieder raus, aber der Spielzeugwürfel war kaputt. An dem Abend probierte er das Wasser aus dem Spielzeugwürfel rauszusaugen. Danach ging der Spielzeugwürfel, aber nur noch so, dass er nicht mehr in die Zeit zurücksprang, wo Fred hinwollte und so stürtzte er sich ins Abenteuer.
                                       Meinung:
Ich fand die Idee sehr schön, dass Fred mit einem Spielwürfel  die Zeit zurück drehen kann. Man wollte immer weiter lesen und deswegen hätte ich mich gefreut, wenn das Buch noch länger gewesen wäre. Die Bilder im Buch lockerten es immer wieder auf und machten es noch lustiger. Das Cover hat mir sehr gut gefallen, besonders weil es sehr viel Farbe hatte und lustig aussah.
                                             Fazit:
Das Buch empfehle ich für Jungs und Mädchen im Alter von 7 -10 Jahren. Ich gebe dem Buch 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 20.06.2021

Ein angehender Krimiautor, der plötzlich selbst in einer spannenden Geschichte steckt

Das Karlgeheimnis
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Emil hat Probleme. Sogar ziemlich viele. Kein Geld für die Klassenfahrt. Sein Notizbuch wird von der Lehrerin einkassiert. Seine Mutter ist überarbeitet.
Da ist es für ihn umso wichtiger einen Freund und ...

Emil hat Probleme. Sogar ziemlich viele. Kein Geld für die Klassenfahrt. Sein Notizbuch wird von der Lehrerin einkassiert. Seine Mutter ist überarbeitet.
Da ist es für ihn umso wichtiger einen Freund und einen Rückzugsort zu haben. Dieser Freund heißt Karl, und hat einen kleinen Kiosk. „Das Büdchen“. Genau da ist Emil oft und schreibt an seinem Krimi, und genau dort trifft er auch Finja. Sie ist voller Ideen, wie sich Emils Probleme lösen lassen. Und damit beginnt eine spannende Geschichte, in der ganz viel Unerwartetes passiert.

Die Autorin, Jutta Wilke, erschafft in ihrem Buch das ganze Gegenteil von einer heilen Welt, wie man sie aus anderen Kinderbüchern kennt. Bei ihr sind die Familienverhältnisse zerrüttet, das Geld knapp und die Stadt verdreckt. Ungewohnt viel Realität. Gleichzeitig wirkt das Buch dadurch echt und hat das Potenzial auch junge Leserinnen und Leser zu erreichen, die sonst eher selten lesen. Am Anfang jeden Kapitels gibt es einen Steckbrief, der die Protagonisten näher vorstellt. Das ist witzig. Die Kapitelüberschriften sind durch Unterpunkte erweitert und geben einen kleinen Vorgeschmack auf das, was folgen wird. Das erinnert an Erich Kästner und bereichert den Text noch genauso schön, wie bei dem großen Autor vor über 60 Jahren.
Auch die Bilder von Ulf K. sorgen für Auflockerung des Textes. Sie ähneln Karikaturen oder Comics in schwarz-weiß. Besonders gefiel mir, dass sich das Bild auf dem Buchumschlag als Schlüsselszene der Geschichte entpuppt.

Beim gemeinsamen Lesen mit meiner 10jährigen Tochter fiel mir auf, dass es teilweise schwer verständlich war für Kinder. Auch vermissten wir am Anfang etwas mehr Tempo. Umso gelungener war die Verknüpfung von Gefühlen und Körperempfindungen. Da hat Emil zum Beispiel keinen Hunger, weil der „Bauch voller Sorgen“ ist oder ein anderes Mal „explodieren die Gedanken in seinem Kopf“. Auch das Ungekünstelte war erfrischend. Alles darf sein bei Jutta Wilke. Die Mutter, die nach dem Tod des Vaters Geldsorgen plagen und die ihre Trauer im Keller einsperrt oder der demente Nachbar, der im Pyjama auf die Straße läuft: Jede und jeder findet hier seinen Platz und alle halten zusammen. Auch das ist eine zentrale Botschaft des Buches.

Insgesamt ein gelungenes Buch. Spannend, witzig und mit überraschenden Wendungen. 4,5 Sterne!

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Veröffentlicht am 09.06.2021

Spannende und einfache Lektüre

Fatale Kettenreaktion
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In dem Buch geht es darum, dass der bekannte Songwriter Joe Baker mit seinem Jetski von einer Yacht gerammt wurde, dessen Besitzer Fahrerflucht begangen hat. Nun liegt er mit vielen körperlichen Verletzungen ...

In dem Buch geht es darum, dass der bekannte Songwriter Joe Baker mit seinem Jetski von einer Yacht gerammt wurde, dessen Besitzer Fahrerflucht begangen hat. Nun liegt er mit vielen körperlichen Verletzungen und einer schweren Amnesie im Krankenhaus. Er erkennt weder seine Frau Allison, noch seine Kinder. Dafür weiß er aber, wer Leona ist, eine Sängerin, mit der er früher auf Tournee gegangen ist. Allison fragt sich, warum. Und noch eine Frage ist ungeklärt: Wer ist der Täter, der Fahrerflucht beging? Die Polizei ermittelt und findet dabei noch viel mehr heraus…

Ein spannendes Buch, in dem es um Musik, Liebe, Drogen und die Krankheit Amnesie geht.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen, es war eine nette Lektüre um sich abzulenken. Es ist kein literarisches Kunstwerk, aber der Inhalt ist interessant. Durch den Perspektivwechsel bekommt der Leser alles mit, und das gibt dem Ganzen nochmal einen kleinen Kick. Es ist traurig, wenn es um den Verletzten geht. Dann wird es spannend, wenn es um den Täter geht. Und zwischendurch bekommt man auch wieder ein kleines Update, was die Polizei weiß. Das Buch gibt dem Leser auch ein paar Lehren mit auf den Weg. Zum Beispiel, begehe keine Fahrerflucht, helfe Leuten mit schweren Krankheiten, usw. Vielleicht war das keine Absicht von dem Autor, doch ich konnte das schon ein bisschen aus dem Inhalt ziehen. Der Schreibstil ist eher nicht so mein’s, aber das ist schwierig zu erklären. Denn darauf kommt es auch nicht an. Es fällt vielleicht gar nicht auf, weil man so vertieft in das Buch ist. Das Ende der Geschichte kam relativ schnell, aber es wurde auf den ersten Blick alles geklärt. Doch wenn man im Nachhinein nochmal darüber nachdenkt, kommen einem doch ein paar Fragen in den Sinn.

Ich würde das Buch durchaus empfehlen, für Leute, die nicht so viel Wert auf die literarische Kunst legen, sondern ein einfaches Buch mal zwischendurch lesen wollen.

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