Profilbild von Gudrun67

Gudrun67

Lesejury Star
offline

Gudrun67 ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Gudrun67 über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.03.2019

düstere Stimmung, die sich durch´s komplette Buch zieht und den Leser unzufrieden und mit schlechter Laune zurücklässt – äußerst enttäuschend

Bestimmt schön im Sommer
3

Das Cover hat etwas eigenartiges, nicht greifbares an sich.
Ich kann hier nicht genau beschreiben, wieso, aber es macht durch den Hintergrund mit den stilisierten Elementen im Vordergrund Andeutungen, ...

Das Cover hat etwas eigenartiges, nicht greifbares an sich.
Ich kann hier nicht genau beschreiben, wieso, aber es macht durch den Hintergrund mit den stilisierten Elementen im Vordergrund Andeutungen, die man ergründen will.
Insofern passt es ganz gut zum Inhalt.
Auch beim Schreibstil verhält es sich so.
Dieser ist nicht flüssig zu lesen und strahlt eine unangenehme düstere Stimmung aus. Dennoch war ich durch die Andeutungen und oftmals verworrenen und undurchsichtigen Hinweise immer wieder neugierig, was denn die Auflösung der Elemente, bzw. der Sinn, dahinter sein wird.

In etwa der Mitte des Buches war kurzzeitig eine Spannung vorhanden, die aber leider sehr schnell wieder in die bloßen Andeutungen und teilweise auch zermürbenden Hinweise gewechselt hat. Bis zum Ende hin habe ich gehofft, dass der Inhalt noch greifbar werden würde. Aber leider wurde diese Hoffnung nicht erfüllt und ich bin zum Großteil enttäuscht.
Klar, wird man durch die über´s komplette Buch verstreuten Hinweise zum Nachdenken, was denn geschehen sein wird, angeregt, aber es bleibt letztendlich alles so verworren und finster, dass ich im Endeffekt denke, dass ich mir die Zeit zum Lesen dieses Buches, hätte sparen können.

In der Beschreibung auf der Rückseite des Buches steht: (Zitat) „Ein so berührender wie humorvoller Roman...“
Ich kann dieser Aussage überhaupt nicht zustimmen, denn die Andeutungen waren nicht berührend, sondern eher abstoßend und düster und der teilweise eingestreute Sarkasmus ist nicht meine Art von Humor.
Die Charaktere konnte ich mir zwar einigermaßen bildlich vorstellen, jedoch keinerlei Zugang zu den Mitwirkenden erhalten.

Mein Fazit: düstere Stimmung, die sich durch´s komplette Buch zieht und den Leser unzufrieden und mit schlechter Laune zurücklässt – äußerst enttäuschend

Veröffentlicht am 30.04.2019

Spannung pur, die den Leser leider am Ende völlig in der Luft hängen lässt

Dunmor Castle - Das Licht im Dunkeln
1

Hier muss ich gleich zu Beginn sagen, dass es mir super schwer fällt, hier eine Rezension zu schreiben, denn ich bin mit einer vollkommen falschen Erwartung an dieses Buch herangegangen. Das liegt daran, ...

Hier muss ich gleich zu Beginn sagen, dass es mir super schwer fällt, hier eine Rezension zu schreiben, denn ich bin mit einer vollkommen falschen Erwartung an dieses Buch herangegangen. Das liegt daran, dass ich bisher zwar auch schon öfter mehrteilige Bücher/Trilogien etc. gelesen habe, die in sich abgeschlossen waren und auch separat voneinander, also ohne Vorkenntnisse, gelesen werden konnten. Davon bin ich auch bei diesem Buch ausgegangen und wurde daher vollkommen überrumpelt und enttäuscht, weil man hier als Leser zwar Spannung bis zum "Ende" erhält, jedoch komplett mit allen offenen Fragen allein gelassen wird. Da kann ich vorweg nur zu der Aussage kommen, dass ich lieber als Leser ein dicken Wälzer vor mir habe und dann selbst entscheide, wann und wie ich ein Buch lese oder beende, als, wie hier, sozusagen entmündigt und mit allen offenen Fragen vor den Kopf gestoßen werde. Hierfür ziehe ich jedoch keinen Stern ab, weil dies vielleicht ein Irrtum meinerseits ist.

Jetzt aber von vorne.
Das Cover ist farblich wunderschön gearbeitet und bietet in sich einen interessanten Kontrast, denn einerseits sind hier zarte Farben und die zartgliedrige Frau mit dem Blumenstrauß im Gegensatz zur rauen See und den "Wild"blumen, die dieses Wechselspiel gut hervorheben.
Die mysteriöse Atmosphäre, die das Cover andeutet, macht neugierig auf den Inhalt. Jetzt, nach dem Lesen des Buches, kann ich sagen, dass der erste Eindruck zum Cover nicht täuscht, denn die Neugier wird durch das ganze Buch hindurch immer wieder durch gekonnt gesetzte Andeutungen und Hinweise, angestachelt und somit der Spannungsbogen konsequent gehalten. Die mysteriöse Stimmung trägt hierzu auch einen Großteil bei.

Der Schreibstil ist super eingängig und ich war von der ersten bis zur letzten Seite gefangen von den Ereignissen.

Die geschilderten Charaktere werden vortrefflich in Szene gesetzt und lassen die Vorkommnisse lebendig werden.

Mein Fazit: Spannung pur, die den Leser leider am Ende völlig in der Luft hängen lässt

Veröffentlicht am 27.10.2018

ein interessantes und atmosphärisches Gesamtbild, das zum Teil Realität, zum Teil Fiktion darstellt

Hemingway und ich
1

Das Cover macht so richtig Lust auf den Inhalt. Die Farben, die Kleidung, die Frisuren zeigen sofort, in welcher Zeitenspanne es sich abspielt. Außerdem finde ich die Darstellung des Paares super gelungen, ...

Das Cover macht so richtig Lust auf den Inhalt. Die Farben, die Kleidung, die Frisuren zeigen sofort, in welcher Zeitenspanne es sich abspielt. Außerdem finde ich die Darstellung des Paares super gelungen, denn es zeigt deren gemeinsamen Blick...ich schließe daraus deren gemeinsamen Lebensweg.



Der Schreibstil von Paula McLain ist sehr einnehmend und sie schafft Atmosphäre. Sie lässt einen die Vorkommnisse miterleben und macht die intensiven Begebenheiten authentisch nachvollziehbar. Es ist hervorragend gelungen, die realen Fakten mit der Fiktion zu verweben. Dabei finde ich es klasse, dass am Ende noch die Realitäten vorgestellt werden.



Die Charaktere werden vortrefflich dargestellt und so konnte ich die Protagonisten aus einer anderen, bisher von mir unbekannten, Sichtweise erleben und kennenlernen. Dazu ist es eben auch wichtig, wie ich vorab auch schon erwähnt habe, dass zum Ende des Buches die realen Fakten bezeichnet wurden, damit man sich auch kein falsches Bild davon macht.



Die Darstellungen der unterschiedlichsten Kriegsschauplätze und die Hintergründe waren ebenfalls sehr eindringlich und intensiv geschildert.

Genauso verhält es sich mit den Erläuterungen zu den Verhaltensweisen und Beweggründen der Mitwirkenden.



Mein Fazit: ein interessantes und atmosphärisches Gesamtbild, das zum Teil Realität, zum Teil Fiktion darstellt

Veröffentlicht am 22.04.2018

meine Erwartung bezüglich der Beschreibung und der Leseprobe wurden weitestgehend enttäuscht

Frühling im Kirschblütencafé
1

Das verspielte Cover mit seinen zarten Farben lässt bereits auf einen eher seichten Frauenroman schließen. Die Beschreibung zum Buch und die Leseprobe haben mir jedoch etwas mehr Tiefgang vermittelt, weshalb ...

Das verspielte Cover mit seinen zarten Farben lässt bereits auf einen eher seichten Frauenroman schließen. Die Beschreibung zum Buch und die Leseprobe haben mir jedoch etwas mehr Tiefgang vermittelt, weshalb ich dann, trotz des Covers, neugierig geworden bin, ob es denn eine gut ausgewogene Mischung sein könnte.



Leider hat sich mein erster Eindruck zum Cover auch im Buch wiedergefunden. Der erste Roman der Autorin hat da noch eine Menge Luft nach oben.



Der Schreibstil ist eingängig und lässt sich flüssig lesen.



Die Idee finde ich gelungen und hätte enormes Potential. Aber lassen die Ausarbeitung und die Detailtiefe zu wünschen übrig.

Was mich gestört hat, sind die zwar detailreichen Erläuterungen rund ums Geschehen, jedoch vermisse ich hier die Tiefe. Mir fehlt hier die Liebe zum Detail, denn die Themen werden zwar "angerissen" jedoch nicht so ausgearbeitet, dass man als Leser mitgerissen wird. So kann man sich zwar die Gegebenheiten vorstellen und teilweise nachvollziehen, jedoch nicht miterleben. Man bleibt außen vor.



Ebenso verhält es sich mit den Charakteren. Die Mitwirkenden sind nicht greifbar. So nimmt man hier als Leser ebenfalls nur die Zuschauerrolle ein.



Schade, denn wie schon erwähnt, hätten die Ideen und die teilweise dargestellten Situationen durchaus ein tiefgängiges und miterlebbares Buch hergegeben.



Mein Fazit: meine Erwartung bezüglich der Beschreibung und der Leseprobe wurden weitestgehend enttäuscht

Veröffentlicht am 09.04.2018

oftmals sehr drastische Darstellungen, die ab und an Verschnaufpausen aufzwingen....nichts für Zartbesaitete

Die letzte Reise der Meerjungfrau
1

Das Cover wirkt auf mich eher eigenartig und nachdem ich nun das Buch gelesen habe, finde ich es sehr stimmig zum Inhalt. Besser hätte man das Cover hierfür nicht auswählen können. Die Farben wirken alles ...

Das Cover wirkt auf mich eher eigenartig und nachdem ich nun das Buch gelesen habe, finde ich es sehr stimmig zum Inhalt. Besser hätte man das Cover hierfür nicht auswählen können. Die Farben wirken alles in allem düster, obwohl es zwar mit den hell gehaltenen Muscheln auf den ersten Blick nicht so den Anschein haben mag. Diese düstere Grundstimmung passt ebenso hervorragend zum Inhalt.



Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Erzählungen ja oftmals eher zäh und langatmig daherkommen. Genauso verhält es sich auch mit dieser. Das Debüt der Autorin gliedert sich gelungen in diese Sparte ein.

Ich musste mich sehr lange in die Geschichte einlesen und konnte auch zum Schluss hin nicht "richtig warm werden" mit dem Ganzen. Das Lesen hat sich für mich jedoch dahingehend gelohnt, weil in dem Buch die gesellschaftspolitischen Themen äusserst gelungen und detailreich offenbart werden und sich dem Leser die Sicht auf die Dinge gut erklären.



Die Charaktere werden eher trist und auch düster rübergebracht und gliedern sich gut in die Szenerien und Handlungsstränge mit ein. Das meinte ich eben auch zu Beginn meiner Rezension mit der düsteren Grundstimmung.



Es werden interessante Themen angesprochen und auch durch detailreiche Darstellungen genauestens unter die Lupe genommen und so dem Leser genauestens geschildert. Das führt aber auch oft dazu, dass man dabei den roten Faden verliert und zudem die Spannung, die ohnehin nur mäßig verläuft, zunichte gemacht wird.



Ich kann mir gut vorstellen, dass es zu damaligen Zeiten so oder so ähnlich abgelaufen sein könnte. Das Buch zeigt detailliert auf, wie der harte Überlebenskampf in London vonstatten gegangen sein könnte.



Mein Fazit: oftmals sehr drastische Darstellungen, die ab und an Verschnaufpausen aufzwingen....nichts für Zartbesaitete