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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.09.2016

Romantik gepaart mit Tiefsinn, der zu Herzen geht

Ein Zimmer über dem Meer
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Die Feder der Autorin Corina Bomann alias Dana Paul trägt einen unverwechselbaren Schreibstil. Er ist einfühlsam und nimmt den Leser mit ins Geschehen. In diesem Fall nimmt sie ihn mit nach Cornwall und ...

Die Feder der Autorin Corina Bomann alias Dana Paul trägt einen unverwechselbaren Schreibstil. Er ist einfühlsam und nimmt den Leser mit ins Geschehen. In diesem Fall nimmt sie ihn mit nach Cornwall und lässt den Leser die Romantik aber auch die Wildheit der Umgebung kennenlernen. Wie auf der Buchrückseite angegeben, ist es der Herzensroman der Autorin. Dass hier viel Herzblut drinsteckt, fühlt man in jeder Zeile.



Wer, wie ich, die Landschaft dort nicht kennt, ist durch das Lokalkolorit hingerissen. Nicht nur die Gegend, auch die Menschen, die dort leben, besitzen eine gewisse Schroffheit, haben aber eben auch das Herz am rechten Fleck.

Das Buch zeigt auf, dass jeder Mensch im Leben "so sein Päckchen zu tragen hat". Aber, auch wenn sich diese Dinge manchmal häufen, gibt das Schicksal immer so viel Beistand und Liebe, dass die schlechten Tage überwunden werden können. Hier wird deutlich, wie wichtig Freundschaft, Liebe, Zusammengehörigkeit für jeden einzelnen sind, denn auch, wenn sich das Schicksal von seiner stürmischen Seite zeigt, kann man mit Hilfe und Beistand diesen Sturm als Rückenwind nutzen, um voranzukommen.

Das hört sich jetzt sicherlich sehr prosaisch an, aber, wer den Roman dann gelesen hat, wird mir in der Form sicherlich zustimmen.



Die Autorin hat hier eine Herangehensweise, die die Geschichte in der heutigen Zeit und als Tagebuch aus dem Jahr 1813, gewählt, die aufzeigt, dass diese Themen schon immer bestanden haben und bestehen bleiben. Obwohl sich die Dinge ändern, bleiben die Gefühle doch ähnlich oder sogar gleich.



Das Buch handelt von Kim, die durch den Tod ihres Partners den Lebensmut verloren hat. In Cornwall trifft sie auf Janet, die ihr diesen wieder zurückgeben will. Hierfür wählt sie ein Tagebuch von Leandra, die im Jahr 1813 ebenfalls ein schweres Schicksal tragen musste. Auch Dan, der Enkel von Janet spielt dabei eine große Rolle, denn im Leben von Janet und Dan ist auch nicht immer alles rosig.



Mein Fazit: Romantik gepaart mit Tiefsinn, der zu Herzen geht

Veröffentlicht am 15.09.2016

Geschichtsunterricht mit hohem Unterhaltungsfaktor

Die Salbenmacherin und der Bettelknabe
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Hier möchte ich gleich zu Beginn anmerken, dass dies der 2. Band nach "Die Salbenmacherin" (sh. meine Rezension hierzu: http://testerblog.jimdo.com/b%C3%BCcher/historische-romane-2/die-salbenmacherin-von-silvia-stolzenburg/)ist. ...

Hier möchte ich gleich zu Beginn anmerken, dass dies der 2. Band nach "Die Salbenmacherin" (sh. meine Rezension hierzu: http://testerblog.jimdo.com/b%C3%BCcher/historische-romane-2/die-salbenmacherin-von-silvia-stolzenburg/)ist. Dieser kann jedoch meiner Meinung nach auch ohne Vorkenntnisse des 1. Bandes, hervorragend gelesen werden. Aber, Achtung, man wird sicherlich den 1. Band auch lesen wollen. ; D

Ausserdem ist das Cover wieder mal vortrefflich gewählt......macht sich wirklich wunderschön im Bücherregal.



Die Autorin zeigt mit ihrem flüssigen und eingängigen Schreibstil auch hier wieder, wie Bücherschreiben funktioniert, damit der Leser am Ball bleibt. Die Spannung wird von Anfang bis Ende hoch gehalten und man will unbedingt wissen, wie das denn weitergeht.

Die Charaktere, ob es die "Guten" oder die "Bösen" sind, werden alle hervorragend dargestellt, sodass sich der Leser in jeden hineinversetzen kann. Am Liebsten würde man den Bösen "den Kragen umdrehen", so involviert wird man hier.



Die Geschichte zeigt deutlich, wie tief der Mensch sinken kann. Sei´ es aus Geldgier, Machtgehabe, Hass, Rache oder oder oder...

Aber auch, wieviel Liebe, Freundschaft und Zusammenhalt dem entgegenzusetzen weiß.



Die Begebenheiten zu den jeweiligen Orten und deren Beschaffenheit sowie auch die Sprache, die die Autorin den Mitwirkenden in den Mund legt, versetzen den Leser an die Orte und die damalige Zeit. Die Bilder und Szenen werden authentisch geschildert.

Man ist gleich mittendrin, da man durch diese Beschreibungen ein realistisches und lebhaftes Bild vor Augen hat.



Das Buch handelt von der Salbenmacherin Olivera, die Anfang des 15. Jahrhunderts in Nürnberg ansässig ist. Sie muss sich erst einleben, da sie mit ihren Lieben dort noch nicht so lange lebt. Gleich zu Beginn wird sie mit unwägbaren Leiden der dortigen Anwohner konfrontiert und ist oft hin- und hergerissen, ob denn das alles so rechtens ist. Ausserdem dreht sich das Buch um Jona, einen 11-jährigen armen Jungen, der von einem Übel ins nächste strauchelt. Wie werden sich diese beiden begegnen und welche Schwierigkeiten werden diesen noch alles in die Wege gelegt?? Undurchsichtige Vorkommnisse häufen sich und ziehen die Stricke immer enger.



Mein Fazit: Geschichtsunterricht mit hohem Unterhaltungsfaktor

Veröffentlicht am 15.09.2016

Das Buch konnte aufgrund des Schreibstils leider nicht überzeugen

Die Geheimnisse der Küche des Mittleren Westens
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Der Schreibstil lässt die oftmals düstere Stimmung und die Szenerie gut nachvollziehen. Er erinnert jedoch eher an eine Erzählung oder Aneinanderreihung von Ereignissen und ist mühsam zu lesen. Kein leichter ...

Der Schreibstil lässt die oftmals düstere Stimmung und die Szenerie gut nachvollziehen. Er erinnert jedoch eher an eine Erzählung oder Aneinanderreihung von Ereignissen und ist mühsam zu lesen. Kein leichter Stoff, der teilweise zum Nachdenken anregt.



Wie der Titel ja schon vermuten lässt, wird hier viel über Kochkunst, perfekte Zutaten und weitere Rafinessen geschrieben. Hierzu gehören auch Rezepte.



Die Geschichte erzählt von mehreren Außenseitern, die jeder für sich ihren Weg meistern müssen.

Die Charaktere werden meist sehr düster dargestellt. Viele negative Gefühle und Wesenszüge werden bis ins Kleinste durchleuchtet und herausgefiltert. Fäkalsprache kommt hier leider auch immer wieder mal vor.



Die Mitwirkenden und deren jeweilige Zusammengehörigkeit werden detailreich erläutert, so dass sich dem Leser die daraus resultierenden Verhaltensweisen erschließen.



Das Buch konnte mich leider nicht überzeugen. Anfangs dachte ich noch, dass das Dahinplätschern der Handlung nach einer gewissen Einlesezeit ein Ende hat und sich die Geschichte mehr und mehr erschließt und interessanter wird. Aber, leider hat sich die Aneinanderreihung der Geschehnisse von Anfang bis Ende durchgezogen.



Mein Fazit: Das Buch konnte aufgrund des Schreibstils leider nicht überzeugen

Veröffentlicht am 15.09.2016

gut umgesetztes Buch, nichts für schwache Nerven

Die Dunkelkammer des Damokles
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Die Schreibweise des Autors hebt die tragische und düstere Stimmung hervor. Dies ist brisanter und schwerer Stoff, der zum Nach- und Umdenken führt.

Die Charaktere werden so dargestellt, dass der Leser ...

Die Schreibweise des Autors hebt die tragische und düstere Stimmung hervor. Dies ist brisanter und schwerer Stoff, der zum Nach- und Umdenken führt.

Die Charaktere werden so dargestellt, dass der Leser die Handlungen begreifen kann.

Oftmals wird man dazu verleitet, einzuschreiten, da die Szenarien so authentisch und lebhaft geschildert sind.



Das Buch beginnt mit Henri Osewoudts Kindheit und Jugend, die mehr als schwierig und dramatisch sind. Dies führt dazu, dass er sich sein Erwachsenenleben ohne eigenen Willen und ohne große Vorkommnisse einrichtet. Hier kommt dann der Offizier Dorbeck ins Spiel, der in Henri "ein gefundenes Fressen" für seine Machenschaften findet.

Da nehmen dann die schrecklichen Ereignisse ihren Lauf.



Mein Fazit: gut umgesetztes Buch, nichts für schwache Nerven

Veröffentlicht am 15.09.2016

Ein sehr ansehnliches, bodenständiges, einfühlsames Sportbuch....da ist doch für jeden was dabei - auch für Spor

Ich mach dich fit!
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Bin jetzt nicht so der sportliche Typ, weiß aber, dass ich für mein gutes Körpergefühl einfach etwas Sport treiben soll, deshalb finde ich dieses Buch für mich aus einigen Gründen hervorragend geeignet.

Zuerst ...

Bin jetzt nicht so der sportliche Typ, weiß aber, dass ich für mein gutes Körpergefühl einfach etwas Sport treiben soll, deshalb finde ich dieses Buch für mich aus einigen Gründen hervorragend geeignet.

Zuerst einmal hat mich die Autorin angesprochen, weil ich Dr. Christine Theiss als super Vorbild für mich nehme, nicht generell im sportlichen Bereich, sondern im mentalen.

Ausserdem haben mich die Aussagen:

"ohne Geräte nur mit deinem Körper" und

"nur 15 Minuten täglich"

neugierig gemacht. (Wie gesagt: bin nicht so der Sportler ; und Fitnessstudios schrecken mich daher sowieso ab).

Das Buch beinhaltet eine sehr übersichtlich und bildhaft dargestelltes Inhaltsverzeichnis....macht Lust auf mehr....

Danach folgt der Werdegang etc. von Dr. Christine Theiss, was für mich allein schon ein großer Pluspunkt für das Buch ist.

Folgende Abschnitte befassen sich mit den Erläuterungen über Muskeln, Körperaufbau etc. etc.....alles sehr interessant und schlüssig aufgegliedert und sogar ein Selbsttest ist dabei, womit ich sehr gut feststellen kann wo ich stehe und was gut für mich ist.

Dann gehts ans "Eingemachte": Sport nicht nur lesen, sondern auch ausüben....super illustriert und Schritt für Schritt erklärt....da kann man nichts falsch machen....

Super ist auch der nächste Abschnitt, in dem etwas über die gesunde Ernährung, die Power gibt gesprochen wird und ebenfalls, wie man "am Ball bleibt".

Der Abschluss bildet noch ein tolles Bild von Dr. Christine Theiss mit ihren Hunden, Tabellen zur Kontrolle der eigenen Trainingserfolge und das finde ich das Nonplusultra: Das Trainingsprogramm im Kurzüberblick....

Mein Fazit: Ein sehr ansehnliches, bodenständiges, einfühlsames Sportbuch....da ist doch für jeden was dabei - auch für Sportmuffel