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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.09.2016

Vergangenheitsbewältigung mit hohem Unterhaltungsfaktor

Schwestern bleiben wir immer
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Die Autorin hat einen Schreibstil, der zu Herzen geht. Die Themen, die im Buch aufgegriffen werden, wurden mit einer Intensität dargestellt, dass die Vermutung aufkommt, dass hier Vergangenheitsbewältigung ...

Die Autorin hat einen Schreibstil, der zu Herzen geht. Die Themen, die im Buch aufgegriffen werden, wurden mit einer Intensität dargestellt, dass die Vermutung aufkommt, dass hier Vergangenheitsbewältigung gemacht wurde. Der Tiefgang und die Lösungswege, die immer wieder auftauchen, kommen real und authentisch rüber.

Sie stellt die Charaktere gekonnt dar und lässt den Leser am Geschehen voll und ganz teilhaben.

Was ich hier auch noch hervorheben möchte, ist die Darstellung der Geschichte immer aus den unterschiedlichen Blickwinkeln der Protagonistinnen. So ist das Verständnis für die jeweilige Person noch intensiver und man kann es noch intensiver nachvollziehen. Ausserdem ist man hier als Beobachter doch voll integriert und kann sich ein vollständiges Bild davon machen.



Das Buch handelt von den Schwestern Alexa und Katja deren Leben und Auffassung davon nicht unterschiedlicher sein könnte. Nach und nach kristallisiert sich heraus, dass deren Leben von schwerer Kindheit geprägt wurden und sie gehen der Sache auf den Grund. Dies ist kein leichter Schritt, wird jedoch so einige Unklarheiten aus den Weg räumen.



Mein Fazit: Vergangenheitsbewältigung mit hohem Unterhaltungsfaktor

Veröffentlicht am 15.09.2016

Gut durchdachte und hervorragend umgesetzte Geschichtslektüre

Bühlerhöhe
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Flüssiger Schreibstil, der die historischen Fakten hervorragend in Szene setzt und dem Leser interessante und unterhaltsame Geschichtslektüre beschert.

Die Beschreibung der Umgebung lässt den Leser an ...

Flüssiger Schreibstil, der die historischen Fakten hervorragend in Szene setzt und dem Leser interessante und unterhaltsame Geschichtslektüre beschert.

Die Beschreibung der Umgebung lässt den Leser an den Orten verweilen.

Die Umstände und Beweggründe sind interessant und schlüssig dargestellt. Auch für Leser, die von der damaligen Zeit und den Begebenheiten kaum Ahnung haben, gut nachvollziehbar erläutert.

Die Charaktere werden so authentisch und lebendig beschrieben, dass man sich problemlos in sie hineinversetzen kann.



Das Buch handelt von der Rosa Silbermann, die von Deutschland nach Palästina emigriert ist und für den israelischen Geheimdienst tätig ist. Die zweite Protagonistin ist Sophie Reisacher, die es immer noch nicht verwunden hat, dass sie ihre Heimat Straßburg verlassen musste. Beide Frauen treffen in der Bühlerhöhle mit Bundeskanzler Konrad Adenauer aufeinander und jeder für sich hat seinen Job zu erledigen.



Die Vergangenheiten der Frauen mit den Entbehrungen und deren Beweggründe, wie sie die Zukunft gestalten, sind realistisch und detailreich dargestellt.



Mein Fazit: Gut durchdachte und hervorragend umgesetzte Geschichtslektüre

Veröffentlicht am 15.09.2016

Lokalkolorit hervorragend; jedoch bleibt die Spannung auf der Strecke

Pearl Nolan und der tote Fischer
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Lokalkolorit ist hier zuhauf vorhanden. Dies lässt mich vermuten, dass die Autorin eng mit Land und Leuten verwurzelt ist und den Leser daran teilhaben lassen möchte. Finde das auch durchaus interessant, ...

Lokalkolorit ist hier zuhauf vorhanden. Dies lässt mich vermuten, dass die Autorin eng mit Land und Leuten verwurzelt ist und den Leser daran teilhaben lassen möchte. Finde das auch durchaus interessant, jedoch lenkt die Häufigkeit sehr vom eigentlichen Geschehen ab. Mitunter habe ich mir gedacht, dass es teilweise als Reiseführer gelten kann.

Der Schreibstil wirkt auf mich durch die häufige Einbringung der vielen Details, die dann doch sehr ausgeschmückt sind, etwas holprig und ist oft schwer zu lesen. Es lenkt einfach zu sehr ab.



Die Charaktere sind zwar ok geschildert, jedoch haben sie mich nicht mitgerissen.



Leider muss ich dies auch für die Handlung schreiben, denn mir fehlte es an Spannung und dem gewissen Etwas.



Das Buch handelt von Pearl Nolan, die als Köchin ein Fischrestaurant im englischen Küstenort Whitstable betreibt. Hierbei hilft ihr die Mutter. Die lockere Art der Mutter ist oftmals ein "Diskussionsfaktor". Ausserdem kommt das Erwachsenwerden ihres Sohnes Charlie hinzu. Das stellt Pearl immer wieder aufs Neue auf eine Belastungsprobe. Des Weiteren möchte sie sich ihren Traum mit einem Detektivbüro erfüllen und da stößt sie doch schon auf zwei Tote. Zu guter Letzt ist da auch noch ein Kommissar, der ihre Welt noch mehr ins Wanken bringt. Wird sie das denn alles auf die Reihe bringen?



Mein Fazit: Lokalkolorit hervorragend; jedoch bleibt die Spannung auf der Strecke

Veröffentlicht am 15.09.2016

Hervorragender Krimi mit hohem Unterhaltungswert

Lügenmauer. Irland-Krimi
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Von Anfang an nimmt die Autorin den Leser mit ins Geschehen und baut die Spannung gekonnt kontinuierlich auf. Man möchte das Buch garnicht beiseite legen.

Verschiedene Handlungsstränge, die alle für ...

Von Anfang an nimmt die Autorin den Leser mit ins Geschehen und baut die Spannung gekonnt kontinuierlich auf. Man möchte das Buch garnicht beiseite legen.

Verschiedene Handlungsstränge, die alle für sich schon interessant sind und Spannung aufbauen, fließen hervorragend ineinander über und machen aus vielen einen kompletten.

Irische Traditionen und Eigenarten sind super ins Geschehen verwoben. Ebenso werden das dortige Klassensystem und die damit verbundenen Anfeindungen, die zwischen England und Irland herrschen, gut in Szene gesetzt. Hier spielen auch die Religionszugehörigkeit und der Kampf, gerade zwischen Katholiken und Protestanten, eine große Rolle.

Lokalkolorit kommt hier nicht zu kurz.



Nicht "nur" der Fall, der, wie schon erwähnt, einige Handlungsstränge vereint, sondern auch das Berufs- und Privatleben der Polizistin Emma sind interessant, gefühlvoll und authentisch geschildert.

Die Protagonistin wird dem Leser vertraut.



Ich möchte diesen Krimi mit einem Puzzle vergleichen, denn Zeile für Zeile wird aus den spannenden Einzelteilen ein Ganzes. Dem Leser werden der Fall und die Beweggründe immer klarer und deutlicher.



Das Buch handelt von Emma Vaughan, die an der Nordwestküste Irlands bei der Mordkommission arbeitet. Dort ist sie als Protestantin und Geschiedene eine wahre Aussenseiterin. Im Berufs-, wie auch im Privatleben muss sie "ihren Mann" stehen und hat mit vielerlei Anfeindungen zu kämpfen. Der Tote, der ein protestantisches Kirchenoberhaupt ist, gibt viele Rätsel auf, die es zu enthüllen heisst.



Mein Fazit: Hervorragender Krimi mit hohem Unterhaltungswert

Veröffentlicht am 15.09.2016

echt klasse, da müssen weitere Bände unbedingt her

Bitte nicht öffnen 1: Bissig!
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Dieses Kinderbuch, das für die Altersstufe 8 - 11 Jahre empfohlen wird, passt zwar nicht in meine Altersgruppe, aber, nachdem mir das Cover und die Inhaltsangabe so zugesagt haben, wollte ich es unbedingt ...

Dieses Kinderbuch, das für die Altersstufe 8 - 11 Jahre empfohlen wird, passt zwar nicht in meine Altersgruppe, aber, nachdem mir das Cover und die Inhaltsangabe so zugesagt haben, wollte ich es unbedingt lesen.

Und, ich kann nur sagen, auch für junggebliebene Erwachsene ist es ein Lesevergnügen.

Das Cover, das wie ein Päckchen aussieht und in der Ausstanzung auf den Inhalt (des Päckchens) schließen lässt, ist mit viel Liebe zum Detail gearbeitet. Dies kann ich auch vom Inhalt des Buches durchaus sagen.

Der Schreibstil ist flüssig und nimmt den Leser mit ins Geschehen. Die liebevoll gestalteten Bilder unterstreichen das Ganze und machen das Buch komplett.

Die Charaktere sind gut rübergebracht und der Leser ist mittendrin.



Habe das Buch meiner 10jährigen Nichte und deren Zwillingsbruder gegeben, damit ich weiß, wie es denn auf Kids im empfohlenen Alter wirkt.

Deren einstimmiger Kommentar: Ui, das ist echt total lustig und spannend. Und die Namen die die Leute haben....kicherkicher.....

Das Gemalte ist auch total schön......gibt´s da noch mehr Bände davon?



Da muss ich doch nichts mehr dazu sagen, oder?!





Das Buch handelt von Nemo, der ein ominöses Päckchen mit der Aufschrift des Titels geliefert bekommt. Natürlich macht ihn gerade das sehr neugierig. Als er seine Neugier nicht länger bezwingen kann, geschehen seltsame, unerklärliche Dinge. Gut, dass er Freunde um sich hat, die ihm helfen.



Mein Fazit: echt klasse, da müssen weitere Bände unbedingt her