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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.09.2016

für dieses Buch würde ich gut und gerne mindestens 10 Punkte vergeben, denn es ist ein wahres Meisterwerk

Die Reise der Amy Snow
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Der Autorin, die dieses Buch bei einem Schreibwettbewerb eingereicht und gewonnen hat, ist hiermit ein phänomenales Werk gelungen.

Obwohl sich die Handlung Mitte des 19 Jahrhunderts abspielt, habe ich ...

Der Autorin, die dieses Buch bei einem Schreibwettbewerb eingereicht und gewonnen hat, ist hiermit ein phänomenales Werk gelungen.

Obwohl sich die Handlung Mitte des 19 Jahrhunderts abspielt, habe ich es nicht unter die historischen Romane gereiht, da es zwar vielerlei wichtige und äusserst interessante und aufschlussreiche Details zu der damaligen Zeit aufweist, jedoch genauso viele Wesenszüge und Charaktere darstellt, die genauso im Hier und Jetzt spielen können. Die Gedankengänge und gerade die Entwicklung des Charakters der Amy Snow war damals wie auch heute ein wichtiges und nie "aus der Mode kommendes" Thema und zeigt auf, wie wertvoll es ist, sich selbst treu zu bleiben.

Das Buch handelt von Amy Snow, die von Aurelia Vennaway als Säugling in einer Schneewehe gefunden und gerettet wurde. Das Leben der beiden könnte nicht unterschiedlicher sein und dennoch sind sie eng miteinander in wahrer Freundschaft verbunden. Nachdem Aurelia stirbt, ändert sich das Leben von Amy von heute auf morgen. Aber, Aurelia hat für diesen Fall vorgesorgt und zeigt einmal mehr, wie tief die Freundschaft ist.

Mein Fazit: für dieses Buch würde ich gut und gerne mindestens 10 Punkte vergeben, denn es ist ein wahres Meisterwerk

Veröffentlicht am 15.09.2016

ein teils unterhaltsamer Kriminalroman, der jedoch etwas seicht dahinplätschert

Eine Leiche für Helene
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Der Schreibstil war für mich anfangs hervorragend, denn er hat mich durch die Handlung und die Erzählungen ins Geschehen gezogen.
Dies hat sich jedoch im Laufe des Buches verloren, da etwas zu viele Details ...

Der Schreibstil war für mich anfangs hervorragend, denn er hat mich durch die Handlung und die Erzählungen ins Geschehen gezogen.
Dies hat sich jedoch im Laufe des Buches verloren, da etwas zu viele Details zu kurz angerissen und mit wenig Tiefe erläutert wurden.
Zu Beginn wurden die Geschehnisse noch mit etwas Tiefe und witzig, zum Teil mit etwas bissigem Humor dargestellt. Durch die vielen Vorgänge konnte die Spannung und das Interesse am Geschehen für mich nicht so ganz aufrechterhalten werden.

Das Buch handelt von Helene, die über einen mysteriösen Mordfall stolpert, den sie auf eigene Faust ermittelt. Dabei helfen ihr ihre Freundin Karin und nach und nach ihre Familie. Hinzu kommen noch Probleme auf ihrer eigenen "Baustelle", sprich in Form von einer Umbaumaßnahme und in Form von privaten Diskrepanzen.

Mein Fazit: ein teils unterhaltsamer Kriminalroman, der jedoch etwas seicht dahinplätschert

Veröffentlicht am 15.09.2016

Männer auf den unterschiedlichsten Abwegen ist durchaus ein Buch mit enormen Tiefgang, auch wenn der erste Anschein ein anderer ist

Alles kann warten
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Der Autor bedient sich hier eines locker-lässigen Schreibstils, der hervorragend zur Handlung passt. Das ist einfach stimmig. Die Charaktere werden so dargestellt, dass die Geschehnisse und die damit verbundenen ...

Der Autor bedient sich hier eines locker-lässigen Schreibstils, der hervorragend zur Handlung passt. Das ist einfach stimmig. Die Charaktere werden so dargestellt, dass die Geschehnisse und die damit verbundenen Handlungsweisen einen Sinn ergeben.

Natürlich sind die Ereignisse überspitzt dargestellt, aber, genau das macht für mich die Vorstellung dieses Männer-Roadtrips aus. Hier wird reflektiert und sortiert und so sollte es in diesem Lebensabschnitt, in dem sich die Jungs mit ihren Anfang-40 Jahren sind, auch sein.

Das Buch handelt vom gut 40jährigen Paul, der sich mit seinen beiden Schulkumpanen in Richtung Heimat bewegt. Die unterschiedlichsten Zwischenfälle und Schwierigkeiten gibt es da zu überwinden. Genau das zeigt jedoch den Dreien, auf was es im Leben ankommt und auf was nicht. Ja, und hier möchte ich auch die Versicherungsangestellte Frau Bold nicht vergessen, denn diese stellt sich als gute Seele oder auch als Schutzengel dar, den jeder Mensch im Leben haben sollte.
Die eingeflochtenen Musik"sequenzen" und Filmklassiker machen das Buch plastisch und untermalen die Handlung hervorragend. Hier zeigt sich, dass Midlife-Crisis bedeutet, dass man(n) die Chance erhält, sein Leben zu überdenken und eventuell einen anderen Weg einschlagen zu können.

Mein Fazit: Männer auf den unterschiedlichsten Abwegen ist durchaus ein Buch mit enormen Tiefgang, auch wenn der erste Anschein ein anderer ist

Veröffentlicht am 15.09.2016

Ein Krimi, der Spannung, Witz und Charme verspricht und hält

Krumme Gurkerl
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Die Schreibweise passt einfach genau zu so einem Regional-Krimi. Dadurch sind die Charaktere und Vorgänge super passend in die Region verankert. Der Leser kann sich durch die locker-lässige Art auf ein ...

Die Schreibweise passt einfach genau zu so einem Regional-Krimi. Dadurch sind die Charaktere und Vorgänge super passend in die Region verankert. Der Leser kann sich durch die locker-lässige Art auf ein spannendes Lesevergnügen mit Witz und Charme freuen.

Ohne zuviel verraten zu wollen, möchte ich im Vorfeld erwähnen, dass der Witz und die Ironie bereits mit dem Cover und dem Titel beginnen. Was ich hiermit meine, wird beim Lesen offensichtlich. ; D

Das Buch handelt von einer ominösen Madonna; dem ungleichen Ermittlerduo Alexander Brandl und Max Spenninger, die sich trotz der Gegensätze jedoch optimal ergänzen und einigen Morden, die die beiden versuchen, aufzuklären.

Der Autorin ist es gelungen, Infos zu örtlichen Begebenheiten und deren Hintergründe zuhauf in den Krimi einzubinden. Das ist super interessant und somit lernt der Leser auch noch das Altmühltal wunderbar kennen.

Die Spannung kann von Anfang bis Ende gehalten werden und ich wurde immer wieder auf eine falsche Fährte gelockt. Echt super umgesetzt.

Mein Fazit: Ein Krimi, der Spannung, Witz und Charme verspricht und hält

Veröffentlicht am 15.09.2016

leider nicht überzeugend, die Ansätze von Tiefgang wurden immer wieder zunichte gemacht

Sommerreise
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Der Schreibstil ist ansatzweise ok, wobei mir gerade in Bezug auf die Handlung der Tiefgang gefehlt hat. Die Handlung ist doch recht verworren und konfus dargestellt und konnte mich nicht überzeugen.
Genauso ...

Der Schreibstil ist ansatzweise ok, wobei mir gerade in Bezug auf die Handlung der Tiefgang gefehlt hat. Die Handlung ist doch recht verworren und konfus dargestellt und konnte mich nicht überzeugen.
Genauso ist es mir mit den Charakteren ergangen. Hier wurden die Akteure zwar äusserst detailliert beschrieben, jedoch kam auch hier kein Mitfühlen meinerseits auf.
Ich empfinde die verschiedenen Handlungsstränge nicht optimal ineinander übergreifend sondern eher abgehakt.

Wie in vielen Liebesromanen, ist es auch hier gehalten, dass das Ende doch sehr vorhersehbar ist und der Weg dorthin mitunter schnulzig und mit dem typischen "Katz-und-Maus-Spiel" sehr in die Länge gezogen wurde.

Die immer wiederkehrenden Sexszenen sind oft sehr drastisch dargestellt und wirken abstoßend. Diese Szenen beherrschen leider zum großen Teil das Buch.

Mein Fazit: leider nicht überzeugend, die Ansätze von Tiefgang wurden immer wieder zunichte gemacht