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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.09.2016

Männer auf den unterschiedlichsten Abwegen ist durchaus ein Buch mit enormen Tiefgang, auch wenn der erste Anschein ein anderer ist

Alles kann warten
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Der Autor bedient sich hier eines locker-lässigen Schreibstils, der hervorragend zur Handlung passt. Das ist einfach stimmig. Die Charaktere werden so dargestellt, dass die Geschehnisse und die damit verbundenen ...

Der Autor bedient sich hier eines locker-lässigen Schreibstils, der hervorragend zur Handlung passt. Das ist einfach stimmig. Die Charaktere werden so dargestellt, dass die Geschehnisse und die damit verbundenen Handlungsweisen einen Sinn ergeben.

Natürlich sind die Ereignisse überspitzt dargestellt, aber, genau das macht für mich die Vorstellung dieses Männer-Roadtrips aus. Hier wird reflektiert und sortiert und so sollte es in diesem Lebensabschnitt, in dem sich die Jungs mit ihren Anfang-40 Jahren sind, auch sein.

Das Buch handelt vom gut 40jährigen Paul, der sich mit seinen beiden Schulkumpanen in Richtung Heimat bewegt. Die unterschiedlichsten Zwischenfälle und Schwierigkeiten gibt es da zu überwinden. Genau das zeigt jedoch den Dreien, auf was es im Leben ankommt und auf was nicht. Ja, und hier möchte ich auch die Versicherungsangestellte Frau Bold nicht vergessen, denn diese stellt sich als gute Seele oder auch als Schutzengel dar, den jeder Mensch im Leben haben sollte.
Die eingeflochtenen Musik"sequenzen" und Filmklassiker machen das Buch plastisch und untermalen die Handlung hervorragend. Hier zeigt sich, dass Midlife-Crisis bedeutet, dass man(n) die Chance erhält, sein Leben zu überdenken und eventuell einen anderen Weg einschlagen zu können.

Mein Fazit: Männer auf den unterschiedlichsten Abwegen ist durchaus ein Buch mit enormen Tiefgang, auch wenn der erste Anschein ein anderer ist

Veröffentlicht am 15.09.2016

Ein Krimi, der Spannung, Witz und Charme verspricht und hält

Krumme Gurkerl
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Die Schreibweise passt einfach genau zu so einem Regional-Krimi. Dadurch sind die Charaktere und Vorgänge super passend in die Region verankert. Der Leser kann sich durch die locker-lässige Art auf ein ...

Die Schreibweise passt einfach genau zu so einem Regional-Krimi. Dadurch sind die Charaktere und Vorgänge super passend in die Region verankert. Der Leser kann sich durch die locker-lässige Art auf ein spannendes Lesevergnügen mit Witz und Charme freuen.

Ohne zuviel verraten zu wollen, möchte ich im Vorfeld erwähnen, dass der Witz und die Ironie bereits mit dem Cover und dem Titel beginnen. Was ich hiermit meine, wird beim Lesen offensichtlich. ; D

Das Buch handelt von einer ominösen Madonna; dem ungleichen Ermittlerduo Alexander Brandl und Max Spenninger, die sich trotz der Gegensätze jedoch optimal ergänzen und einigen Morden, die die beiden versuchen, aufzuklären.

Der Autorin ist es gelungen, Infos zu örtlichen Begebenheiten und deren Hintergründe zuhauf in den Krimi einzubinden. Das ist super interessant und somit lernt der Leser auch noch das Altmühltal wunderbar kennen.

Die Spannung kann von Anfang bis Ende gehalten werden und ich wurde immer wieder auf eine falsche Fährte gelockt. Echt super umgesetzt.

Mein Fazit: Ein Krimi, der Spannung, Witz und Charme verspricht und hält

Veröffentlicht am 15.09.2016

leider nicht überzeugend, die Ansätze von Tiefgang wurden immer wieder zunichte gemacht

Sommerreise
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Der Schreibstil ist ansatzweise ok, wobei mir gerade in Bezug auf die Handlung der Tiefgang gefehlt hat. Die Handlung ist doch recht verworren und konfus dargestellt und konnte mich nicht überzeugen.
Genauso ...

Der Schreibstil ist ansatzweise ok, wobei mir gerade in Bezug auf die Handlung der Tiefgang gefehlt hat. Die Handlung ist doch recht verworren und konfus dargestellt und konnte mich nicht überzeugen.
Genauso ist es mir mit den Charakteren ergangen. Hier wurden die Akteure zwar äusserst detailliert beschrieben, jedoch kam auch hier kein Mitfühlen meinerseits auf.
Ich empfinde die verschiedenen Handlungsstränge nicht optimal ineinander übergreifend sondern eher abgehakt.

Wie in vielen Liebesromanen, ist es auch hier gehalten, dass das Ende doch sehr vorhersehbar ist und der Weg dorthin mitunter schnulzig und mit dem typischen "Katz-und-Maus-Spiel" sehr in die Länge gezogen wurde.

Die immer wiederkehrenden Sexszenen sind oft sehr drastisch dargestellt und wirken abstoßend. Diese Szenen beherrschen leider zum großen Teil das Buch.

Mein Fazit: leider nicht überzeugend, die Ansätze von Tiefgang wurden immer wieder zunichte gemacht

Veröffentlicht am 15.09.2016

spannende "Geschichtslektüre", die seinesgleichen sucht

In Liebe, Layla
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Der Schreibstil ist aussergewöhnlich. Er macht neugierig auf´s Geschehen, nimmt den Leser mit auf Reisen in vergangene Zeiten.
Die Handlung wird in den unterschiedlichsten Vorgehensweisen dargestellt. ...

Der Schreibstil ist aussergewöhnlich. Er macht neugierig auf´s Geschehen, nimmt den Leser mit auf Reisen in vergangene Zeiten.
Die Handlung wird in den unterschiedlichsten Vorgehensweisen dargestellt. Zum einen ist es die Geschichte an sich, die aus verschiedenen Gesichtspunkten erläutert wird. Ausserdem findet sich dann noch die Briefform wieder, die auch noch sehr auflockernd und frech rüberkommt.
Hinzu kommen noch die Gefühle und Gedanken der Protagonisten, die dem Leser die Beweg- und Hintergründe der jeweiligen Verhaltensweisen klarmachen.

Das Buch beginnt im Jahr 1938, umfasst jedoch durch den oben genannten Erzählstil auch vorhergehende Jahre. Annie Barrows hat hier die Vorkriegszeit miteinfließen lassen. Dabei wird die Tragweite klar ersichtlich. Die Protagonistin Layla, eine verwöhnte Senatorentochter, will den von ihrem Vater vorgeschlagenen Ehekandidaten nicht heiraten und wird deshalb "aus dem Nest verstoßen", damit sie das wahre Leben kennenlernen soll. Nunmehr soll sie ihr Geld selbst verdienen.
Der Handlungsrahmen lässt jedoch noch vielerlei andere Geschichten zu, die alle für sich super interessant geschildert sind. Ausserdem wird der Spannungsbogen hoch gehalten, denn die Autorin deutet in jeder einzelnen "Geschichte" ominöse Vorkommnisse an.

Mein Fazit: spannende "Geschichtslektüre", die seinesgleichen sucht

Veröffentlicht am 15.09.2016

Interessante Details rund um die Eisherstellung und was das aus Familien so macht

Die Eismacher
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Der Autor lässt den Leser in vielerlei Welten eintauchen.
Diese Welten umfassen beispielsweise die Lyrik, Literatur, die Entstehung der Eisherstellung und deren Weiterentwicklung, Liebe und Vergänglichkeit.
All ...

Der Autor lässt den Leser in vielerlei Welten eintauchen.
Diese Welten umfassen beispielsweise die Lyrik, Literatur, die Entstehung der Eisherstellung und deren Weiterentwicklung, Liebe und Vergänglichkeit.
All diese Themen beschreibt Ernest van der Kwast in seinem ganz eigenen, angenehmen und fesselnden Schreibstil.
Der Leser kann sich fallenlassen und abdriften.

In wunderbaren Geschichten erzählt der Autor die einzelnen Hintergrundinfos der Entwicklungen über die Generationen hinweg. So kann der Leser durch die Zeiten reisen und ist immer mittendrin und dabei.

Mein Fazit: Interessante Details rund um die Eisherstellung und was das aus Familien so macht