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Hannah-Lena

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Veröffentlicht am 04.02.2020

Eine magische Reise in eine geheime Welt!

Die Tasyar-Chroniken
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Die Zwillinge Sanya und Greg und deren Freunde, Casey und Ray, gelangen scheinbar durch einen Zufall in das geheime Land Tasyar, in dem magische Wesen und Menschen friedlich miteinander leben.
Nach einem ...

Die Zwillinge Sanya und Greg und deren Freunde, Casey und Ray, gelangen scheinbar durch einen Zufall in das geheime Land Tasyar, in dem magische Wesen und Menschen friedlich miteinander leben.
Nach einem Moment der Überraschung fühlen sich die Freunde dort sofort wohl.
Besonders der Magier Derek geht Sanya nach der Heimkehr in ihren Heimatort nicht mehr aus dem Kopf.
Nach einem aufwühlenden Ereignis und einem Streit mit ihrem Bruder kehrt Sanya kurzerhand nach Tasyar zurück.
Als auch Greg, Casey und Ray ihr folgen, werden die Freunde in Tasyar in einen Strudel aus Ereignissen gezogen, die das Leben der Freunde für immer verändern wird.

Genauso wie die vier Freunde habe auch ich mich vom ersten Moment an in Tasyar wohl gefühlt.
Der angenehme und locker- leichte Schreibstil der Autorin hat das Land mit seiner außergewöhnlichen Artenvielfalt wunderbar vor meinem inneren Auge entstehen lassen.

Die Geschichte wird in der dritten Person aus der Sicht von der Hauptfigur Sanya erzählt.
Dies ermöglicht dem Leser zwar nur einen direkten Einblick in Sanyas Gedanken- und Gefühlswelt, aber Jana Ulmer gelingt es dennoch uns auch die anderen Figuren nahe zu bringen und deren Persönlichkeit zu transportieren.

Wechselnde Schauplätze mit unterschiedlichem Charakter halten die Geschichte in Bewegung, ruhige und aktionsreiche Phasen wechseln sich ab und ich war immer gespannt darauf zu erfahren, was als nächstes passieren wird.
Ich habe gerne mit Sanya gelacht und geweint, gebangt und gehofft und mit ihr die romantischen Gefühle der ersten Liebe erlebt.

Diese Geschichte kann eigenständig gelesen werden, da sie ein in sich abgeschlossenes Ende hat.
Es sind jedoch noch nicht alle Feinde besiegt und somit freue ich mich auf eine spannende Fortsetzung.

Für diesen ersten magischen und fantasievollen Besuch in Tasyar vergebe ich gerne 5 ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️.

Veröffentlicht am 01.02.2020

Eine interessante Buchidee

Secret Souls
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Jolines größter Traum ist einmal bei den Olympischen Spielen am 5000m Lauf teilzunehmen.
Ein Schritt in diese Richtung ist die Aufnahme in das beste Sportinternat des Landes, was jedoch in weite Ferne ...

Jolines größter Traum ist einmal bei den Olympischen Spielen am 5000m Lauf teilzunehmen.
Ein Schritt in diese Richtung ist die Aufnahme in das beste Sportinternat des Landes, was jedoch in weite Ferne rückt, als sie einen wichtigen Qualifikationslauf verliert.
Als der gut aussehende und wohlhabende Jason Taylor ihr seine Hilfe anbietet, zweifelt Joline, nimmt aber trotz aller Bedenken an.
Wird Joline ihr Ziel mit seiner Hilfe erreichen?
Die Situation spitzt sich zu, als immer wieder Menschen in Jolines Alter verschwinden und tot aufgefunden werden.

Das Cover des Buches ist wunderschön und sehr faszinierend.
Auch der Klappentext hat mich sofort angesprochen und neugierig gemacht.
Leider bin ich dennoch insgesamt mit der Geschichte nicht richtig warm geworden.

Die Hauptcharakter Joline war mir schon sehr sympathisch.
Sie hatte keine leichte Kindheit, hat sich aber dennoch zu einem grundsätzlich freundlichen und zielstrebigen, wenn auch etwas unsicheren Mädchen entwickelt.

Allerdings konnte ich einige ihrer Entscheidungen und Reaktionen nicht nachvollziehen.
Während sie die außergewöhnlichen Umstände ihrer Familiensituation recht fraglos hingenommen hat, reagierte sie in ihren romantischen Belangen extrem emotional und kopflos.
Ich habe mir entsprechend an einigen Stellen mehr Tiefe gewünscht und habe einfach nicht den richtigen Zugang zur Geschichte gefunden.

Die Lösung, die Kira Borchers für Joline und ihre Schwester gefunden hat, sagt mir wiederum zu und ich fand sie sehr passend und schlüssig.
Für diese interessante Buchidee vergebe ich insgesamt 3 Sterne.

Veröffentlicht am 27.01.2020

In guten und in schlechten Zeiten...

Leichenbraut
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"Leichenbraut" ist der zweite Teil um Inspector Lang und sein Team.
Das Buch ist jedoch in sich abgeschlossen und kann eigenständig gelesen werden.

Ein Erdrutsch auf einem Friedhof bringt einen grausigen ...

"Leichenbraut" ist der zweite Teil um Inspector Lang und sein Team.
Das Buch ist jedoch in sich abgeschlossen und kann eigenständig gelesen werden.

Ein Erdrutsch auf einem Friedhof bringt einen grausigen Fund ans Licht...in einem Sarg liegen zwei Leichen.
Inspector Stephen Lang und sein Team übernehmen die Ermittlungen und stellen schon sehr bald fest, dass die "zusätzliche" Tote im Brautkleid lebendig begraben wurde.
Es bleibt jedoch nicht bei einer "Leichenbraut" und ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, denn der Mörder hat sein nächstes Opfer bereits im Visier.

Mit Sage Dawkins habe ich für mich eine neue Autorin entdeckt, die sich nicht scheut das Kind beim Namen zu nennen.
Wechselnde Perspektiven ermöglichen dem Leser einen intensiven Einblick in die Arbeit des Ermittlungs teams, was jedoch nicht verhindert, daß uns die Autorin mit irreführenden Entwicklungen auf falsche Fährten führt und im dunklen tappen läßt.

Besonders grausam und schockierend sind jedoch die Abschnitte aus der Sicht des Täters und durch die Augen der Opfer.
Diese sorgen für eine besondere Dynamik und halten den Spannungsbogen durchweg hoch.

Für diesen spannenden und fesselnden Thriller vergebe ich gerne 4 Sterne.

Veröffentlicht am 23.01.2020

Eiskalte Geheimnisse

Eiskalte Hölle
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Norditalien: In der Nähe eines kleinen abgelegenen Bergdorfes wird im Wald die Leiche eines Mannes gefunden.
Die Inszenierung mit aufgestellten Tierfallen und einem grausam entstellten Gesicht deuten auf ...

Norditalien: In der Nähe eines kleinen abgelegenen Bergdorfes wird im Wald die Leiche eines Mannes gefunden.
Die Inszenierung mit aufgestellten Tierfallen und einem grausam entstellten Gesicht deuten auf einen Ritualmord hin.
Die Ermittlungen der Profilerin Teresa und ihres neuen Kollegen Massimo führen jedoch in die Vergangenheit und rühren an längst vergessenen Geheimnissen.

"Eiskalte Hölle" ist der erste Fall für Profilerin Teresa und hoffentlich nicht der letzte.
Ilaria Tuti schafft von der ersten Seite an eine düstere und beklemmende Atmosphäre, die den Leser in den Bann zieht und in dem verschneiten Wald und dem abgelegenen Bergdorf festhält.

Mit der Profilerin Teresa und ihrem neuen Kollegen Massimo hat die Autorin zwei scheinbar sehr gegensätzliche Charaktere geschaffen,die sich dennoch nach und nach gut aufeinander einspielen.

Geheimnisvolle Rückblicke in die Vergangenheit, Sabotage seitens der einheimischen Polizei und ein weiterer Mord halten den Spannungsbogen konstant hoch..
Ilaria Tuti führt ihre Leser auf falsche Fährten und läßt sie im Dunkeln tappen, bevor sich im finalen Showdown Vergangenheit und Gegenwart verbinden und sich die überraschende und schockierende Auflösung offenbart.

Ich vergebe für diesen gut durchdachten und spannend und fesselnd geschriebenen Thriller gerne 4 Sterne.

Veröffentlicht am 10.01.2020

Eine rasante und ideenreiche Fortsetzung!

Die Greifenreiterin 2
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Rayna konnte Hyron aus den Händen der Nanjok befreien.
Aber damit ist die Gefahr, die von Zemzee und seinen Kriegern ausgeht, noch lange nicht gebannt.
Um sich ihm zu widersetzten müssen Rayna, Hyron und ...

Rayna konnte Hyron aus den Händen der Nanjok befreien.
Aber damit ist die Gefahr, die von Zemzee und seinen Kriegern ausgeht, noch lange nicht gebannt.
Um sich ihm zu widersetzten müssen Rayna, Hyron und ihre Freunde schwere Aufgaben erfüllen und sehen sich plötzlich zahlreichen neuen Gefahren gegenüber.
Wird es den Freunden gelingen Zemzee aufzuhalten und ihr Land zu retten?

Ich habe schon mehrere Bücher der Autorin gelesen und war durchweg begeistert.
Die "Greifenreiter- Reihe" bildet hier keine Ausnahme.
Im Gegenteil, bei dieser Reihe möchte ich ganz besonders den flüssigen und einfach perfekten Schreibstil hervorheben.
Ich habe das Gefühl den Ereignissen in der Geschichte beizuwohnen, so deutlich entstehen die Szenen durch die Worte von Sabine Schulter vor meinem inneren Auge.
Ebenso ergeht es mir mit Rayna und Hyron.
Der Perspektivwechsel zwischen den beiden hat sie mir noch näher gebracht und ich erwarte fast sie beim nächsten Spaziergang im Wald zu treffen.

Wenn die Gesamtstimmung im ersten Teil eher ruhig war und die Spannung mehr durch die Sorge um die Gefangenen und deren Befreiung getragen wurde, so kommt man in diesem Folgeband kaum zum Durchatmen.
Eine rasante und spannende Szene folgt der nächsten und mündet zum Schluß in einem äußerst gemeinen und schockierenden Cliffhanger, der mich in gespannter und hoffnungsvoller Erwartung auf den nächsten Teil zurückläßt.

Für diesen rasanten und ideenreichen zweiten Teil vergebe ich gerne 5 Sterne.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere