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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.05.2026

Spannend

Im Morgengrauen (Art Mayer-Serie 4)
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„Im Morgengrauen“ ist der 4. Band der Art-Mayer-Reihe und sehr spannend erzählt.
Die Erzählweise ist mal etwas Anderes. Die Handlungsstränge wechseln sich ab und erzählen immer nur genau so viel, wie ...

„Im Morgengrauen“ ist der 4. Band der Art-Mayer-Reihe und sehr spannend erzählt.
Die Erzählweise ist mal etwas Anderes. Die Handlungsstränge wechseln sich ab und erzählen immer nur genau so viel, wie der Leser im Moment braucht, um der Handlung gut folgen zu können und den Ermittlern einen kleinen Schritt voraus zu sein. So spielt ein Strang in der Gegenwart und einer ein paar Tage zuvor, der die Hintergründe aufdeckt.
Besonders der Schauplatz – das U-Bahn-Netz in Berlin – sorgt für eine düstere Atmosphäre, die dafür sorgt, dass die Spannung fast greifbar ist. Die kurzen Kapitel und einige überraschende Wendungen sorgen dafür dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann. Manches Kapitel endet mit einem Cliffhanger, was zusätzliche Dramatik sorgt.
Art Mayer ist ein Charakter, den man mögen muss. Auch wenn mich die Story mit Juli langsam nervt. Man merkt: man sollte die Vorgängerbände gelesen haben, sonst fehlen wichtige und wesentliche Bauteile der Geschichte.
Fazit: Ich denke, dass mit „Im Morgengrauen“ die Reihe um Art Mayer endet, weil sie auserzählt ist. Auf der einen Seite finde ich es schade, denn seine Art ist mir ans Herz gewachsen. Auf der anderen Seite freue ich mich, dass endlich alle losen Stränge verknüpft und alle Geheimnisse aufgeklärt sind.

Veröffentlicht am 17.05.2026

Im Zug des Lebens

Die Mitternachtsreise
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Ich muss mir erstmal die Tränen aus den Augen wischen, damit ich diese Rezension tippen kann. Ein so wundervolles, wertvolles Buch, habe ich noch selten lesen dürfen. Jeder Satz, jede Zeile, jede Seite ...

Ich muss mir erstmal die Tränen aus den Augen wischen, damit ich diese Rezension tippen kann. Ein so wundervolles, wertvolles Buch, habe ich noch selten lesen dürfen. Jeder Satz, jede Zeile, jede Seite atmet das pure Leben und wäre ich ein Mensch, der wundervolle Sätze in Büchern unterstreicht, dann wäre fast das ganze Buch angeleuchtet.
Wilbur Budds Leben ist zu Ende. Doch nach dem Tod muss er in den Zug seines Lebens steigen und darf Blicke auf seine Vergangenheit werfen. An bedeutsamen Stellen hält der Zug an – und Wilbur erkennt bald, dass der Sinn des Lebens nicht nur aus Arbeit besteht.
Ein sehr bewegendes Buch, das sicher noch lange nachhallt. Und was ich auch sehr schön fand, war das Wiedersehen mit Nora Seed aus dem Buch „Die Mitternachtsbibliothek“. Haigs Sätze berühren, reißen mit, regen zum Nachdenken an und sind vor allem eines: wunderschön.
Die Kapitel sind kurz, manchmal nur eine halbe Seite lang, aber alle haben es in sich. Kein Buch, das man einfach zur Seite legt oder das man gleich wieder vergisst.
Fazit: ein wunderschönes Buch, das noch lange nachhallt.

Veröffentlicht am 14.05.2026

Ein neues Highlight am Scand-Crime-Himmel

Schlafende Vulkane
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Ich muss sagen, ich habe schon lange kein Buch mehr gelesen, das mich so gefesselt hat. Bereits die Bergmann-Reihe von Michael Hjorth habe ich verschlungen.
Helga und Bjarki sind ein starkes Team. Den ...

Ich muss sagen, ich habe schon lange kein Buch mehr gelesen, das mich so gefesselt hat. Bereits die Bergmann-Reihe von Michael Hjorth habe ich verschlungen.
Helga und Bjarki sind ein starkes Team. Den beiden Autoren ist es sehr gut gelungen, dass man gleich eine Bindung zu den Protagonisten aufbaut. Kursiv geschriebene Kapitel lassen Einblicke in die „Arbeit“ des Täters zu und sorgen für den gewissen Gänsehauteffekt. Denn hier darf man nicht zart besaitet sein.
Zu dem Nervenkitzel sorgt zudem noch die neblige Stimmung im Hochland von Island.
Bereits die ersten Seiten ziehen voll in den Bann des Buches und der endet erst mit dem Ende. Was nicht ganz stimmt: denn das Buch wirkt nach und auch der letzte Satz macht süchtig auf den nächsten Band.
Die Schreibweise der Autoren ist anschaulich, mitreißend und sehr flüssig. Man fliegt förmlich durch die Seiten.
Fazit: ein weiteres Highlight im Bereich des Scandi-Crimes

Veröffentlicht am 12.05.2026

Pageturner

Die Tiefe: Verloren
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Bereits der 9. Fall für Engelhardt und Krieger

Und einer der persönlichsten. Denn Mascha und Tom geraten selbst in Gefahr beim Aufklären der 8 Todesfälle.

Das Buch startet wo der Vorgängerband „Verblendet“ ...

Bereits der 9. Fall für Engelhardt und Krieger

Und einer der persönlichsten. Denn Mascha und Tom geraten selbst in Gefahr beim Aufklären der 8 Todesfälle.

Das Buch startet wo der Vorgängerband „Verblendet“ geendet hat. Die Toten häufen sich und Mascha und Tom finden keinen Ansatz. Das macht das Buch von der ersten Seite an spannend. Ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.

Sanders Schreibweise ist klar und ausdrücklich, niemals langweilig und sehr strukturiert. Auch das private Umfeld der Protagonisten sowie der Opfer, wird kurz und prägnant aufgegriffen und macht die Handlung lebendig.

„Verloren“ ist Teil der „Die Tiefe“-Trilogie und man sollte die ersten beiden Bände gelesen haben, sonst tut man sich beim

Fazit: Ich freue mich schon auf den nächsten Band, der im Epilog bereits angekündigt wurde.

Veröffentlicht am 11.05.2026

sehr empfehlenswert

Nebelbeute
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Milas Mission: Romy und Mathilda aufspüren, wie sie es versprochen hat. Hierfür fährt sie in ein einsames Bergdorf und will Toblach zur Strecke bringen. Was sie nicht ahnt: Toblach weiß bereits, dass sie ...

Milas Mission: Romy und Mathilda aufspüren, wie sie es versprochen hat. Hierfür fährt sie in ein einsames Bergdorf und will Toblach zur Strecke bringen. Was sie nicht ahnt: Toblach weiß bereits, dass sie da ist. Und dann wird auch noch eine brutal zugerichtete Leiche im Wald gefunden.
Das Buch ist in drei Abschnitte aufgeteilt und alle 3 haben mich geflasht. Bereits der Prolog beginnt spannend und als die Ermittlungen begannen, begann ich automatisch, den Täter zu suchen. Doch Cors wäre nicht Cors, wenn alles so einfach wäre. Alle meine Verdächtigen haben sich nichtig erwiesen.
Cors schreibt mitreißend und anschaulich. Manchmal sehr anschaulich. Aber immer menschlich. Man bangt mit, man hofft mit, man rätselt mit. Aber die tiefen Abgründe gelingt es nicht zu überwinden, das schafft er nur alleine. Und dann ist da ja auch noch der etwas düstere Schauplatz hoch in den verschneiten Bergen, was zusätzlich für atemberaubende Momente sorgt.
Die Erzählweise ist packend und unaufdringlich, mit vielen Wendungen, die den Leser immer wieder in die Irre führen.
Fazit: Nebelbeute ist ein sehr gelungener Thriller, den ich allen Krimi- und Thrillerleser*innen als Lesetipp empfehle.