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Veröffentlicht am 31.07.2017

Anna und Sebastiano sind zurück

Auf ewig dein
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Sebastiano und Anna aus der Zeitenzauber-Trilogie sind zurück

Wie habe ich mich gefreut, als ich hörte, dass es Neues von Sebastiano und Anna gibt. Ich habe die beiden sehr gern durch ihre Zeitreiseabenteuer ...

Sebastiano und Anna aus der Zeitenzauber-Trilogie sind zurück

Wie habe ich mich gefreut, als ich hörte, dass es Neues von Sebastiano und Anna gibt. Ich habe die beiden sehr gern durch ihre Zeitreiseabenteuer begleitet und auch im neuen Band „Auf ewig Dein“ fühlte ich mich gleich gut aufgehoben. Die beiden haben eine Zeitreiseschule gegründet und auch schon neue Schüler rekrutiert. Und die sind es, die das ganze Buch beleben. Fatima und Ole – ich fand die beiden zum Kringeln. Ole wollte ständig kämpfen und Fatima musste sich immer den Avancen von König Heinrich XIII erwehren! Einfach herrlich.

Eva Völler geht mit dem Buch allerdings auch ein wenig eigene Wege, ein wenig weiter als die bisherigen Abenteuer. Und genau hier fühlte ich mich dann etwas verloren. Waren in der Zeitenzauber-Trilogie noch die Abenteuer in vergangene Zeiten genug, bringt sie jetzt Dämonen ins Spiel und ein Tor zur Unterwelt, was mir persönlich nicht so gut gefallen hat.

Sehr gut hingegen fand ich wieder die Schilderungen aus der alten Zeit. Dieses Mal reisten die Freunde zu Heinrich XIII, dem blutrünstigen König. Die Geschichten um die Bankette und Ränke damals waren authentisch und schön ausführlich beschrieben. Leider gab es davon fast zu wenig, auch wenn die Protagonisten dieses Mal öfter in dieselbe Zeit reisten.
Ein kleines Highlight war für mich die Handlung um das kleine Mädchen. Sehr geheimnisvoll, auch wenn man sich als Leser seinen Teil dazu gedacht hat. Ich hoffe, dass sich dieser Strang in den nächsten Bänden zufriedenstellend auflösen wird. Ein weiterer Höhepunkt war für mich der Spiegel, der Geschehnisse vorwegnahm – die dann aber nicht unbedingt genauso eintreffen mussten.

Die Geschichte ist in sich abgeschlossen, dennoch wird es Fortsetzungen geben. Denn einige Fäden wurden in Time School begonnen, die aber erst in den nächsten Bänden aufgeklärt werden. Man darf gespannt sein, wie sich die neuen Schüler entwickeln.

  • Einzelne Kategorien
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  • Handlung
Veröffentlicht am 23.04.2026

humorvoller Krimi

Teuflische Provence
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Grausame Morde unter Mönchen. Und Albin Leclerc wieder mittendrin. Es geht halt nicht ohne den Polizisten im Ruhestand. Zwar geht er seinen ehemaligen Kollegen sehr auf den Keks, hat aber sagenhafte Ermittlungserfolge. ...

Grausame Morde unter Mönchen. Und Albin Leclerc wieder mittendrin. Es geht halt nicht ohne den Polizisten im Ruhestand. Zwar geht er seinen ehemaligen Kollegen sehr auf den Keks, hat aber sagenhafte Ermittlungserfolge. Und das muss schließlich auch der Staatsanwalt anerkennen.

In gewohnt humoriger Art entführt uns Pierre Lagrange in die Provence. Zwischen blühende Lavendelfelder, die man fast zu riechen glaubt. Ein wenig gestört haben mich die langen Erklärungen zu gewissen Vorgängen, das lenkt einfach vom Lesefluss ab.

Lagrange fängt das Flair der Provence mit ihren Düften, Farben und kulturellen Eigenheiten wieder sehr lebendig ein. Die sommerliche Hitze, die Lavendelfelder und die alten Klostermauern bilden einen starken Kontrast zur düsteren Handlung. Diese Mischung aus Urlaubsgefühl und Spannung ist eines der Markenzeichen der Reihe.
Am besten gefallen mir immer die Zwiesprachen zwischen Mops und Herrchen – herrlich. Gegen Ende überschlagen sich die Ereignisse, was für ein packendes Finale sorgt, aber gelegentlich etwas überhastet wirkt.

Der Band ist wieder in sich abgeschlossen und so können auch Neueinsteiger viel Spaß an der Handlung finden.

Der letzte Teil um Albin? Aber Lagrange verspricht uns eine neue Reihe – mit Madame Mort. Und so gehen uns Albin und Tyson sicher nicht ganz verloren. Denn irgendwer muss ja die Schokocroissants liefern.

Fazit: teilweise etwas langatmig, aber durchaus lesenswert und wieder voller Humor, der neue Albin Leclerc.

Veröffentlicht am 28.01.2026

konnte mich nicht sehr fesseln

Der Pakt der Verräter
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Der 13. Band aus der Falkenbach-Reihe spielt mitten im 2. Weltkrieg. Die Familien Lehmann und Falkenbach planen, Hitler zu stürzen. Dabei müssen sie sehr perfide und vorsichtig vorgehen. Als sie die Nachricht ...

Der 13. Band aus der Falkenbach-Reihe spielt mitten im 2. Weltkrieg. Die Familien Lehmann und Falkenbach planen, Hitler zu stürzen. Dabei müssen sie sehr perfide und vorsichtig vorgehen. Als sie die Nachricht des Todes eines Familienmitglieds ereilt, sind sie am Boden zerstört. Doch die beiden Familien kämpfen weiter.

Leider ein etwas schwächerer Teil der Reihe. Mochte ich bisher immer die persönlichen Intrigen und Familienbande sehr gerne, kam ich in diesem Band nicht so auf meine Kosten. Der Großteil der Handlung dreht sich um den Krieg und wie die Familien planen, Widerstand zu leisten. Doch leider geht nichts in die Tiefe. Alles wird nur angedeutet. Es sei ein „Katz- und Maus-Spiel“. Ja, aber dann möchte ich doch auch gerne wissen, WIE die Charaktere das machen und was sie sich ausgedacht haben, welche Fallen sie aufbauen. Das ging leider sehr unter.

Mir haben auch einige wichtige Personen aus den Vorgängerbänden gefehlt. Die Handlung deckt nur ein paar Wochen ab und ich hatte gehofft, dass am Ende des Buches auch der Krieg zu Ende ist. Sonst werde ich wohl den nächsten Band eher überspringen und darauf hoffen, dass nach Kriegsende wieder mehr Persönliches in die Handlung mit hineinspielt.

Fazit: Ich mag die Saga sehr gerne, aber dieser Teil konnte mich leider nicht begeistern.

Veröffentlicht am 20.12.2025

Sophie oder Josephine?

Sophie L.
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Sophie oder Josephine?
In den Wirren der Nachkriegstage kommt es zu einem verhängnisvollen Todesfall in einem Hotel in Paris.
Viele Jahre später taucht eine verwirrte Frau in dem Hotel auf und behauptet, ...

Sophie oder Josephine?
In den Wirren der Nachkriegstage kommt es zu einem verhängnisvollen Todesfall in einem Hotel in Paris.
Viele Jahre später taucht eine verwirrte Frau in dem Hotel auf und behauptet, sie sei nicht Josephine, sondern Sophie und sie habe Josephine getötet. Was stimmt noch? Die Enkelin der Frau begibt sich nach Paris und versucht, das Geheimnis zu lösen.
Anna O fand ich ganz stark und ich hatte gehofft, dass der Autor an seinen Erfolg anknüpft. Leider ist ihm das – für mich – nicht so ganz gelungen. Über weite Strecken fand ich die Handlung etwas langatmig. Und der Aufbau war auch nicht meins. Der Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit war noch ok, aber dann wird in der Gegenwart noch ein Jahr zurückgeschaut und zusätzlich erscheint noch ein Auftragsmörder in neuen Kapiteln, das war mir dann zu viel hin und her. Olivias Geheimnis wurde groß aufgebauscht und dann lapidar kurz aufgeklärt. Auch die Story mit dem Museum klang irgendwie hölzern und konstruiert.
Das Ende war dann aber gut, hier habe ich mich gut aufgehoben gefühlt. Die Aufklärung war etwas überraschend, was ich immer sehr gerne mag.
Fazit: Sophie L ist ein Buch, das man lesen kann, aber nicht muss.

Veröffentlicht am 08.12.2025

für mich ein eher schwächeres Buch der Autorin

Die weiße Nacht
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Normalerweise mag ich Bücher von Anne Stern sehr gerne. Dieses hat mich leider nicht so begeistern können. Die Charaktere blieben oberflächlich und ich konnte keine Bindung aufbauen und auch die Dialoge ...

Normalerweise mag ich Bücher von Anne Stern sehr gerne. Dieses hat mich leider nicht so begeistern können. Die Charaktere blieben oberflächlich und ich konnte keine Bindung aufbauen und auch die Dialoge waren eher hölzern und eine Aneinanderreihung der Story, die irgendwie nicht richtig zusammengepasst hat, hat mich auch gestört. Dazu noch – wer ist Gregor? Die Kapitel waren fast noch die interessantesten, aber haben halt nicht zum Buch gepasst. Vermutlich wird hier eine Fortsetzung aufgebaut.

Die Story tröpfelt so vor sich hin und als der Mord geklärt ist, dauert das Buch immer noch an. Man sollte es vielleicht nicht als Krimi ansehen, sondern als Kriegsgeschichte. Denn die Szenen, in denen die Leute hungern und für Essen Schlange stehen, haben mir sehr gut gefallen.

Fazit: die anderen Bücher von Stern sind eindeutig besser.