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Veröffentlicht am 04.11.2019

Leider konnte mich das Buch nicht überzeugen!

Kiss me in Paris
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Allgemeine Infos:
Autorin: Catherine Rider
Seitenanzahl: 256
Verlag: cbt
Preis: 12,99 Euro
ISBN: 978-3570164785

Inhalt:
Paris am 21. Dezember: Eigentlich hatte die New Yorkerin Serena ihren Kurzurlaub ...

Allgemeine Infos:
Autorin: Catherine Rider
Seitenanzahl: 256
Verlag: cbt
Preis: 12,99 Euro
ISBN: 978-3570164785

Inhalt:
Paris am 21. Dezember: Eigentlich hatte die New Yorkerin Serena ihren Kurzurlaub in Paris perfekt geplant: zusammen mit ihrer Schwester und ihrer Mutter auf den Spuren der Hochzeitsreise ihrer Eltern! Was sie aber nicht planen konnte, dass ihre Mutter kurzfristig keine Zeit hat und auch ihre Schwester sagt einfach ab! Spontan muss sie bei einem Freund ihrer Schwester wohnen: Jean-Luc muss sich eigentlich gerade auf sein wichtiges Fotoprojekt konzentrieren, aber ihm fehlen die Ideen. Kurzfristig entscheidet er sich, Serena durch Paris zu begleiten…

Meinung:
Vielen Dank an das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar!
Nachdem ich letztes Jahr zur Weihnachtszeit ‚Kiss me in New York‘ von Catherine Rider gelesen habe, habe ich mich total gefreut, als ich entdeckt habe, dass es noch ‚Kiss me in Paris‘ geben wird! ‚Kiss me in Paris‘ gehört zwar eigentlich zu ‚Kiss me in New York‘, man kann die Bücher allerdings auch unabhängig voneinander lesen.
‚Kiss me in New York‘ habe ich zwar nach Weihnachten gelesen, aber die Weihnachtsstimmung, die im Buch vermittelt wurde, fand ich wunderschön! Umso mehr habe ich mich gefreut, als ich ‚Kiss me in Paris‘ als Rezensionsexemplar lesen durfte! Leider wurde ich bei ‚Kiss me in Paris‘ ziemlich enttäuscht!
Ich konnte mich von Anfang an nicht wirklich mit der Protagonistin Serena identifizieren. Da sie nur einen Tag in Paris ist und dort unbedingt die Orte, die ihre Eltern auf ihrer Hochzeitsreise gesehen haben, fotografieren will, wird ihr Aufenthalt in Paris total stressig und eigentlich nur noch zu einem ‚Abarbeiten‘ der einzelnen Orte. Dadurch fand ich das Buch auch irgendwie stressend, weil Serena andauernd auf ihre Planung (ihre ‚Agenda‘) guckt und wirklich nur die einzelnen Sehenswürdigkeiten erledigt.
Serena war mir leider viel zu steif (auch bis kurz vor dem Ende des Buches!).
Das Buch ist wie eine Art Tagebuch geschrieben mit den Uhrzeiten des Tages als Kapitelüberschriften. Die Kapitel sind abwechselnd aus Serenas bzw. Jean-Lucs Sicht geschrieben. Jean-Lucs Sicht hat mir wesentlich besser gefallen als Serenas. Allerdings war er wie der ‚typische Franzose‘ und auch etwas langweilig!
Serena und Jean-Luc sind eigentlich das komplette Gegenteil voneinander, da Serena immer alles plant, logisch denkt und sehr organisiert ist. Jean-Luc dagegen ist eher künstlerisch begeistert (Serena mathematisch) und fotografiert Paris, während Serena nur von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten rennt. Durch die unterschiedlichen Interessen entstehen viele kleine Konflikte, die zwar zu einigen lustigen Stellen führen, aber nach dem gefühlt 10. Streit über das gleiche Thema nur noch nerven.
Der Schreibstil ist sehr leicht und jugendlich, sodass man flüssig lesen konnte.
Ich hatte mich auf detaillierte, winterliche Beschreibungen von Paris gefreut (so wie in ‚Kiss me in New York‘), wurde aber auch bei diesem Aspekt enttäuscht, da Serena sich viel zu kurz an den Orten aufhält und durch den Stress, den sie sich selbst macht, Paris gar nicht richtig wahrnimmt.
Bei mir kam keine richtige Weihnachtsstimmung auf, weil es auch im Buch keine Weihnachtsstimmung gab! Es wurde nur ab und zu erwähnt, dass gerade ein Weihnachtslied in einem Geschäft läuft, aber das war mir einfach zu wenig!
Auch die Romantik kam viel zu kurz (eigentlich erst im letzten Fünftel des Buches!). Dafür, dass auf dem Buch ‚A Winter Romance‘ steht, hat mir auf jeden Fall etwas gefehlt!
Nachdem sich die Handlung am Anfang ziemlich gezogen hat, lief am Ende alles viel zu schnell und direkt auf ein perfektes Happy-End zu!
Das Cover konnte mich aber begeistern, weil das Design mit den vielen Bildern total schön und winterlich ist!
Fazit: Das Buch war sehr vorhersehbar und nicht wirklich weihnachtlich/winterlich, wodurch ich auch nicht richtig in Weihnachtsstimmung kommen konnte! Die Protagonistin Serena war mir zu organisiert und zu steif und es gab keine wirkliche Entwicklung (auch, wenn das Buch nur an einem Tag stattfindet). Außerdem kam mir die Romantik zu kurz!

Lieblingszitat:
„Liebe war für mich immer so was wie ein Puzzlespiel, bei dem es darum ging, zwei Teile zu finden, die sich ähnlich genug sind, damit sie sich exakt zusammenfügen lassen.“ (S.184)

Bewertung: 2,5/5 Sternen

Veröffentlicht am 12.09.2019

Nach dem tollen ersten Teil war ich von Flying High enttäuscht!

Flying High
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Achtung! Flying High ist der 2. Teil der Hailee & Chase Reihe! Die Rezension kann Spoiler zum ersten Teil enthalten!

Allgemeine Infos:
Autorin: Bianca Iosivoni
Seitenanzahl: 432
Verlag: LYX Verlag
Preis: ...

Achtung! Flying High ist der 2. Teil der Hailee & Chase Reihe! Die Rezension kann Spoiler zum ersten Teil enthalten!

Allgemeine Infos:
Autorin: Bianca Iosivoni
Seitenanzahl: 432
Verlag: LYX Verlag
Preis: 12,90 Euro
ISBN: 978-3736309890

Inhalt:
Nach einem wunderschönen Sommer in Fairwood hat sich Hailee entschlossen, das kleine Dorf für immer zu hinter sich zu lassen. Aber kann sie Chase und ihre neuen Freunde wirklich verlassen? Oder schafft Chase es, sie zum Bleiben zu überreden?
Fest steht, dass Hailees dunkles Geheimnis ihr eigenes und Chase‘ Leben völlig verändern wird…

Erster Satz:
„Ich habe einen neuen schönsten Ort gefunden.“

Meinung:
Dieses COVER! Schon in meiner Rezension zum ersten Teil der Dilogie konnte ich mich nicht zurückhalten, ein bisschen über dieses wunderschöne Cover zu schreiben! Der Farbverlauf in Blau und Gold passt perfekt zu den Lilatönen des ersten Teils und ist ein Hingucker in jedem Bücherregal.
Als allererstes ist mir natürlich die Playlist am Anfang des Buches aufgefallen: Die Playlists in Bianca Iosivonis Büchern sind immer so gut und treffen total meinen Musikgeschmack. An dem Tag, als ich Flying High angefangen habe, habe ich morgens ein wunderschönes neues Lied gehört, das ich wenige Stunden später in der Playlist von Flying High entdeckt habe, worüber ich mich wahnsinnig gefreut habe!
Die Handlung von Flying High setzt sofort nach dem spannenden Ende des ersten Teils ein. Das hat mir sehr gut gefallen vor allem, weil der erste und der zweite Teil unmittelbar hintereinander veröffentlicht wurden. Auch der zweite Teil der Reihe ist wechselnd aus der Perspektive von Hailee und Chase geschrieben.
Aber ich muss zugeben, dass ich sehr lange gebraucht habe, um das Buch zu beenden, weil es mich leider enttäuscht hat. Der erste Teil Falling Fast hat mir sehr gut gefallen! Es gab viele sommerliche Aktivitäten, tolle Freundschaften und die Stimmung war einfach perfekt. In Flying High passiert dagegen – nichts!
Hailee ist den größten Teil des Buches über bei ihren Eltern in ihrer Heimatstadt. Dadurch, dass das Buch einen völlig anderen Handlungsort hat und auch Charlotte und Hailees andere Freunde aus Fairwood sehr selten vorkommen, bildet die Stimmung einen starken Kontrast zum ersten Teil, was natürlich auch an Hailees Entscheidung am Ende von Falling Fast liegt. Ihre Eltern haben das Vertrauen zu Hailee verloren und versuchen deswegen, sie rund um die Uhr zu kontrollieren.
Hailee dagegen versucht, den Verlust ihrer Schwester zu verarbeiten und denkt über den vergangenen Sommer in Fairwood nach.
Ich weiß nicht, wie oft in dem Buch ein Satz mit „Als ich nach Fairwood gekommen bin“ oder ähnlich anfängt. Gefühlt auf jeder zehnten Seite wiederholt Hailee, dass sie ja gar die Absicht hatte, länger in Fairwood zu bleiben und wie sie vorher mit ihrem Auto einen Roadtrip gemacht hat. Diese vielen Wiederholungen haben mich nach einigen Seiten ziemlich genervt.
Generell gab es im Schreibstil ziemlich viele Wiederholungen: In den Kapiteln aus Chase‘ Sicht reiht sich ein Fluch an den anderen. Was ich anfangs noch ganz alltäglich fand, hat mich irgendwann auch gestört, denn als ich einmal anfing darauf zu achten, fielen mir die Wiederholungen teilweise mehrmals pro Seite auf.

Den größten Teil des Buches sind Hailee und Chase voneinander getrennt, wodurch die Entwicklung ihrer Beziehung erst gegen Ende wieder in den Vordergrund rückt. Während Falling Fast spannend und vor allem das Ende für mich sehr überraschend war, gibt es in Flying High hauptsächlich vorhersehbare Momente. Dadurch war ich unmotiviert weiterzulesen und das Buch zog sich unheimlich.
Positiv fand ich allerdings, dass Hailee selbst einsieht, dass sie Hilfe braucht und nicht jegliche Unterstützung von ihren Eltern oder ihren Freunden ablehnt.

Fazit: Leider muss ich schreiben, dass ich nach Falling Fast mehr von Flying High erwartet hatte und wirklich enttäuscht war. Es gibt kaum eine aktive Handlung und die Beziehung zwischen Chase und Hailee blieb stark im Hintergrund. Bianca Iosivonis Schreibstil, der mir sonst sehr gut gefällt, wurde durch viele Wiederholungen langweilig. Außerdem ist das Buch im Gegensatz zum ersten Teil der Reihe sehr vorhersehbar. Die Aussage der Dilogie bleibt trotzdem wichtig und ich finde es toll, dass die Autorin über dieses Thema eine Reihe geschrieben hat. Allerdings fand ich persönlich die Umsetzung im zweiten Teil nicht gelungen.

Bewertung: 2/5 Sternen