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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.02.2019

Super Einstieg für Anfänger

Gestalte dein Journal mit der Bullet-Methode
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Seit einiger Zeit nun schon verfolge ich das Thema Bullet Journaling, habe einiges im Internet darüber gelesen und Youtube Videos gesehen.
Dieses Buch ist das erste, das ich zu dem Thema gekauft habe, ...

Seit einiger Zeit nun schon verfolge ich das Thema Bullet Journaling, habe einiges im Internet darüber gelesen und Youtube Videos gesehen.
Dieses Buch ist das erste, das ich zu dem Thema gekauft habe, von Jasmin Arensmeier, der Youtuberin, die ich am Interessiertesten auf Youtube verfolge.
In diesem Buch erläutert sie aufschlussreich die Methode des Bullet Journalings, einfach erklärt für Einsteiger.
Im Prinzip ist ein Bullet Journal nichts anderes als ein universaler Lebensplaner, und das bringt Jasmin sehr gut zur Geltung.
Ebenfalls gibt sie mit vielen Bildern und persönlichen Tipps Einblick in ihr eigenes Journal und somit auch Starthilfe für Newcomer in dem Bereich.

Durch ihre persönliche Erfahrung wirkt das ganze Buch noch authentischer und ist für mich als Einsteiger nahezu perfekt.
Es gab ein paar Stellen, an denen ich mehrmals lesen musste, um zu verstehen, zum Beispiel als es um das Rappig Logging ging. Ansonsten sehr verständlich geschrieben.

Das Cover ist sehr schön und gibt schon eine ungefähre Vorstellung davon, was einen in dem Buch erwartet.

Insgesamt gebe ich dem Buch 4 1/2 Sterne.

Veröffentlicht am 06.02.2019

Save me - Ein Buch, in das man sich verlieben kann

Save Me
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In Save me geht es um die junge, in der Schule sehr engagierte Ruby, die so gut es geht versucht, unter dem Radar zu bleiben und deshalb im Veranstaltungskomitee des Maxton-Hall Colleges arbeitet.
Doch ...

In Save me geht es um die junge, in der Schule sehr engagierte Ruby, die so gut es geht versucht, unter dem Radar zu bleiben und deshalb im Veranstaltungskomitee des Maxton-Hall Colleges arbeitet.
Doch eines Tages sieht sie etwas, das sie nicht hätte sehen sollen und wird daraufhin von James Beaufort, dem begehrtesten jungen Mann am College ins Auge gefasst. Zunächst können sie sich nicht leiden, vor allem weil James dann auch noch zur Strafe dafür, dass er Mist gebaut hat, ins Veranstaltungskomitee soll, was Ruby ja mal so gar nicht passt.
Doch langsam lernen sie sich näher kennen und merken, dass sie sich doch nicht so scheiße finden, nein ganz im Gegenteil. Sie könnten sich sogar ineinander verlieben.

Zunächst einmal... Ich fand die Geschichte sehr schön. Für mich hatte sie nicht so viel von dem Mainstream, den man heutzutage liest. Lange Zeit habe ich mich geweigert, sie zu lesen, weil es sich für mich nach der klassischen Geschichte über eine graue Maus und den Bad Boy der Schule angehört hat. Irgendwann bekam ich das Buch dann doch geschenkt, hauptsächlich, weil ich das Cover so schön fand. Nun, dann habe ich es eben gelesen, wie man das so macht mit einem Buch, das man geschenkt bekommt. Wenn es mir nicht gefallen hätte, hätte ich es einfach zurück ins Regal gestellt. Doch ich musste feststellen, dass es ganz und gar nicht so war, wie ich erwartet hatte. Natürlich hat man auch hier die klassischen Komponenten:
James als jungen, aus reichem Hause stammenden Nachkomme einer großen Firma und Ruby, das aus nicht besonderen Verhältnissen stammende, unsichtbare Mädchen. Das Klischee hatte sich für mich erst einmal erfüllt, ich fand das Setting aber ganz nett und las einfach weiter.
Im Laufe der Geschichte änderte sich meine Meinung. Natürlich bauen beide mal Mist und das hin und her ging mir auch hier auf die Nerven, doch man gewinnt Ruby und James irgendwann dann doch lieb, vor allem, wenn man merkt, dass James eigentlich gar nicht so ein Arsch ist, wie er am Anfang versucht dargestellt zu werden. Ebenso Ruby, die ganz und gar nicht die graue Maus ist, für die man sie halten könnte, denn auf den Mund gefallen ist sie sicher nicht und an ihren Träumen hält sie fest, komme was wolle.
Ich konnte mich jedoch nicht immer mit Ruby identifizieren, an einigen Stellen hätte ich sie gerne mal gefragt, wieso sie das eine oder andere tut, aber aus Spoiler-Gründen möchte ich das hier nicht weiter ausführen. Wer in dem Genre unterwegs ist und schon einiges gelesen hat, wird wissen, was ich meine :)
Das Setting ist ein klassisches Schulsetting, wie das eben so ist in den meisten Jugendromanen ;) Man hat die Hauptfiguren, die beide ein Hobby haben, in Rubys Fall das Veranstaltungskomitee und in James Fall die Lacrosse-Mannschaft der Schule. Mich persönlich störte das Setting nicht so sehr, wer jedoch weg davon will ist hier an der falschen Stelle.
Beide haben Freunde, beide haben ihre Ticks, alle sind irgendwann sehr liebenswert, auch wenn man ihnen gerne mal in den Hintern treten würde xD
Der Schreibstil ist flüssig, liest sich einfach und leicht. Hat mir sehr gefallen.

Nun, was mich gestört hat, war der Wechsel zwischen den Charakteren, im weiteren Verlauf der Geschichte, auch in den anderen Bänden. Am Anfang konnte ich mich damit gar nicht identifizieren, was aber auch daran liegt, dass ich generell nicht gerne aus tausend Perspektiven lese. Man kann so leicht etwas verwechseln. Irgendwann gewöhnte ich mich daran, ab da ging es eigentlich und ich las recht gerne aus der Sicht der anderen. Jedoch fand ich, dass Rubys und James Geschichte in der Mitte des dritten Teils mehr oder weniger zum Ende kam und es dann mehr um die anderen ging, was ich sehr schade fand. Zwar hatte ich nicht das Gefühl, die beiden aus den Augen zu verlieren, aber ihre Geschichte, wie sie zusammen kommen, war soweit abgeschlossen, das man durchaus schon etwas früher einen Cut hätte machen können, wären da nicht noch andere Umstände, die ich auch aus Spoiler-Gründen nicht erwähnen möchte.
Ebenfalls hat mich gestört, dass gerade die Jungs von James und James selbst immer wieder zu hartem Alkohol gegriffen haben, wenn es Probleme gab. Jugendliche sollten nicht zu harten Sachen greifen, egal, in was für einer Lage sie sind und das vermittelt auch ein falsches Bild an Leser, die mit dem Thema nicht richtig umgehen können, weil sie es nicht gelernt haben. Probleme immer in Alkohol zu ertränken, und dann auch noch die wirklich harten Sachen, zaubert sie nicht weg, hinterlässt lediglich einen Kater und ich finde, man sollte das gerade in Jugendbüchern nicht vermitteln.

Nun, mal abgesehen von diesen zwei Störfaktoren, war ich insgesamt sehr zufrieden mit dem Buch. Man gewinnt die Figuren lieb, wenn man sich auf sie einlässt und die Geschichte ist nicht ganz so Mainstream, wie man zu Anfang denken könnte. Natürlich kann man nicht ohne gewisse Dinge auskommen, gerade in Liebesromanen, aber ich fand, dass sich das Buch durchaus von den anderen Büchern auf dem Markt abhebt.
Ich gebe dem Buch 4,5 von 5 Sternen :)

Veröffentlicht am 06.01.2021

Überraschend und spannend!

DrachenEis
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Wer auf Drachen und Fae steht, ist hier definitiv an der richtigen Stelle. Denn Anita vereint beides wunderbar in diesem spannenden Fantasyabenteuer.
Anita entführt uns schon von der ersten Seite an in ...

Wer auf Drachen und Fae steht, ist hier definitiv an der richtigen Stelle. Denn Anita vereint beides wunderbar in diesem spannenden Fantasyabenteuer.
Anita entführt uns schon von der ersten Seite an in eine völlig andere Welt, die jedoch fast genauso kompromislos ist wie die unsere.
Was das Buch für mich so besonders gemacht hat, war vor allem die Drachenthematik. Man liest so selten etwas über Drachen, das mir das besonders gut gefallen hat.
Die Charaktere waren allesamt stark und hatten dennoch Schwächen, sodass sie sympathisch blieben. Vor allem Emily hat es mir angetan, sie mochte ich am meisten.
Mit dem Schreibstil konnte ich mich nicht so ganz anfreunden, aber an dieser Stelle möchte ich sagen, dass das meine ganz persönliche Meinung ist und das die Geschichte nicht schlechter macht. Die Idee, die hinter diesem Buch steckt, ist wirklich gut.
Stellenweise muss ich leider sagen, dass sich das Buch etwas gezogen hat, aber diese Stellen waren dann doch recht schnell gelesen und vor allem das Finale fand ich schauerhaft gut. Ich hatte nicht nur einmal Gänsehaut.
Auf jeden Fall freue ich mich schon auf den zweiten Band, ich möchte unbedingt wissen, wie es weiter geht!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.06.2020

Alice-Liebe

Die Chroniken von Alice - Finsternis im Wunderland
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Wer sich hier auf eine originalnahe Geschichte zu Alice im Wunderland gefreut hat, wird leider enttäuscht. Das Buch enthält Teile aus Alice im Wunderland, hauptsächlich die Figuren und deren Konzepte.

Doch ...

Wer sich hier auf eine originalnahe Geschichte zu Alice im Wunderland gefreut hat, wird leider enttäuscht. Das Buch enthält Teile aus Alice im Wunderland, hauptsächlich die Figuren und deren Konzepte.

Doch die Umgebung ist eine völlig andere. Ganz klar geht es um Alice und Hatcher, die nicht nur ein blutiges Abenteuer durchstehen müssen sondern sich ganz nebenbei lieben. Wie zart und unaufdringlich diese Liebesgeschichte in das Buch eingewebt ist, gefällt mir besonders gut.

Sie sind auf der Suche nach dem Jabberwock, der die Welt zu vernichten droht. Auch Magie spielt eine Rolle, doch dazu kann man nach dem ersten Band nicht so viel sagen, die offenen Fragen werden hoffentlich im zweiten Teil geklärt.

Im Allgemeinen bin ich sehr begeistert von dem Buch und werde den zweiten Teil auf jeden Fall lesen!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.04.2020

Geschichte mit Herz

Wie der Klang deines Herzens
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Dieses Buch hat mich von Anfang an gefesselt. Die Tänzerin Leah verfolgt ihren Traum und will an der Juilliard studieren, genauso wie der Cellist John. Sie lernen sich kennen und werden beste Freunde, ...

Dieses Buch hat mich von Anfang an gefesselt. Die Tänzerin Leah verfolgt ihren Traum und will an der Juilliard studieren, genauso wie der Cellist John. Sie lernen sich kennen und werden beste Freunde, doch für John ist klar, dass er mehr von Leah will, die jedoch einen Freund hat.

Das Buch hat mich stellenweise so gerührt und auch wütend gemacht, dass ich in beiden Fällen fast heulen musste.

Manchmal wollte ich die Protagonisten aufgrund ihrer Entscheidungen und Denkweise gegen die Wand klatschen, manchmal einfach nur knuddeln, weil sie mir so leid taten.

Das Cover ist wirklich wunderschön, die Farben scheinen perfekt zum Buch zu passen, meiner Meinung nach zumindest. Dass die Autorin den Schritt gegangen ist und es als Selfpublisherin rausgebracht hat, war eine mutige Entscheidung, die sich in jedem Fall gelohnt hat.

Der Schreibstil ist manchmal etwas holprig, aber im angesicht der wundervollen Geschichte kann man leicht darüber hinweglesen.

Die Autorin hat es jedoch geschafft, mich von Anfang zu packen, sodass ich das Buch in weniger als drei Tagen durchgelesen habe.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere