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Heidi_S_004

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Veröffentlicht am 01.09.2020

Super Fortsetzung der Reihe

Seelensünde
1

Da Alastor Krayl ein Reaper ist, glaubt er nicht an Liebe. Doch das ändert sich, als er bei einem Club auf sie trifft. Eine noch nie gekannte Sehnsucht brennt in ihm, er folgt ihr wie ein Schatten, nur ...

Da Alastor Krayl ein Reaper ist, glaubt er nicht an Liebe. Doch das ändert sich, als er bei einem Club auf sie trifft. Eine noch nie gekannte Sehnsucht brennt in ihm, er folgt ihr wie ein Schatten, nur um herauszufinden, was sie über den Mord an seinem Bruder weiß. Das glaubt er zumindest, aber wenn Naphré ihn mit ihren Augen anschaut, würde er alles für sie tun. Er ahnt aber nicht, dass sein Vater schon andere Pläne für Naphré geschmiedet hat.

Das Buch fängt an, indem Alastor Krayl seine Worte über seinen Vater äußert. Er hält den Weg, den sein Vater geht, nicht für den Einzigen. Im ersten Kapitel geht es um Gahijis Tod, welcher im ersten Band gestorben ist und die Krayl-Brüder rätseln, wer ihn wohl getötet hat? Denn die Brüder waren es nicht. Das erste Aufeinandertreffen zwischen Naphré Kurata und Alastor Krayl lässt nicht lange auf sich warten. In den Momenten, wo Alastor Krayl bei Naphré auftaucht, merkt man, dass er eigentlich nicht weiß, warum er sie verfolgt. Im Laufe dieses Buches erfährt man mehr über Naphré Kuratas Herkunft und ihre Wurzeln.

Das Cover passt definitiv zu dem Buch, da Alastor darauf abgebildet ist. Der dunkle Wald hinter ihm und der Nachthimmel hat so einen Lilastich, worauf es dann auch auf Alastors Charakter zutrifft.

Der Schreibstil ist anders als im ersten Band, da es ja logischerweise im zweiten Band um eine andere Person geht, die anders denkt, die sich anders verhält und ich finde, das hat die Autorin ziemlich gut gemacht.

Was ich gut fand an der Geschichte des zweiten Bandes, ist, das bei fast bei jedem Kapitel am Anfang ein japanisches Sprichwort erwähnt wurde und wie auch beim ersten Ban der Otherkin-Reihe, der Geschichte mehr Originalität verleiht.

Der Charakter Alastor ist so viel anders als Dagan seins, da Alastor "Manieren" hat, weil er bei einer englischen Familie aufgewachsen ist. Er ist eher so der Typ Gentleman und er ist immer elegant gekleidet, da er immer ein Hemd und ein Sakko trägt. Und man merkt, dass er ab dem Zeitpunkt, wo er Naphré Kurata sah, sich selbst nicht mehr unter Kontrolle hatte. Er weiß immer nicht, warum er jetzt da steht und sie beobachtet und damit seine Zeit verschwendet, um herauszufinden wer Lokans Mörder ist.

Was ich persönlich ein wenig schade fand, ist, dass die Geschichte zwischen den beiden kürzer war als die von Roxy und Dagan. Ich hätte gern mehr über Alastors "ehemalige Adoptivfamilie" erfahren oder über Naphrés Vergangenheit, da wo sie noch bei den Isistöchtern war. Ich finde auch, dass sie hätte die Liebesgeschichte zwischen Alastor und Naphré länger ziehen können, aber es war auch so in der Kürze eine sehr gute Liebesgeschichte.

Ich finde den zweiten Band der Otherkin-Reihe sehr gut gelungen, auch wenn er schon ziemlich kurz war, aber der Schreibstil der Autorin hat mich überzeugt und ich würde dieses Buch wirklich weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 01.09.2020

Ein cooler Auftakt der Otherkin-Reihe

Herzenssünde
1

Dagan Krayl sammelt schwarze Seelen für seinen Vater, der Gott des Chaos und des Verderbens. Eines Tages wird sein Bruder Lokan Krayl ermordet und er macht sich auf, um seinen Leichnam zu finden und ihn ...

Dagan Krayl sammelt schwarze Seelen für seinen Vater, der Gott des Chaos und des Verderbens. Eines Tages wird sein Bruder Lokan Krayl ermordet und er macht sich auf, um seinen Leichnam zu finden und ihn anschließend ins Leben zurückzuholen. Auf der Suche nach dem Leichnam trifft Dagan auf Roxy Tam, diese Person, die er schon vor elf Jahren in Chicago begegnet ist und nun weiß er nicht, ob er Liebe für sie empfindet.

Das Buch Herzenssünde von Eve Silver geschrieben bekam ich letztes Jahr zu Weihnachten und als ich es gelesen habe, hatte es sich echt lange angefühlt. Aber ich muss eins gestehen, das Buch ist nicht so wie es scheint, da ich immer mit nicht so hohen Ansprüchen an Bücher anfange zu lesen.

Am Anfang des Buches wird die Begegnung zwischen Roxy Tam und Dagan Krayl beschrieben, die vor elf Jahren stattfand, bevor sein Bruder ermordet wurde.

Der Einstieg in das Buch war einfach für mich, denn es beginnt mit den Worten von Dagan Krayl. Darin beschreibt er mit seinen Worten, was er von dem Gott über Chaos und Verderben, also Sutekh, hält. Danach kommt die Begegnung zwischen ihm und Roxy Tam und man merkt das Dagan schon irgendetwas für Roxy empfindet. Noch in diesem Kapitel lernt man Sutekh kennen.

Das Cover passt richtig gut zum Buch, da Dagan Krayl so beschrieben ist, wie man es auf dem Buchcover sehen kann. Das Meer ist rötlich und Wolken eher bräunlich. Das Boot im Vordergrund passt zu einer Stelle im Buch und deswegen meiner Meinung nach, wurde das Cover richtig passend zum Buch gestaltet.

Der Schreibstil des Buches ist für mich, als ich das Buch gelesen, lang gezogen worden und anders, da ich am Anfang dachte, dass dieses Buch ein Einzelband wäre. Deswegen habe ich gehofft am Ende des Buches zu wissen, wer der Mörder ist. Für mich war es so, dass es das erste Mal war, so einen Schreibstil gelesen zu haben.

Was mir besonders an diesem Buch gefallen hat, ist, dass wenn ein neues Kapitel fast immer ein Ausschnitt des ägyptischen Totenbuches erwähnt wird und ich finde, dass verleiht dem Buch noch einen Extrakick Originalität.

Die Protagonisten in diesem Buch sind Roxy Tam und Dagan Krayl haben mir sehr gut gefallen, weil ich finde, dass man sie einfach mögen muss und der Charakter von Roxy gefällt mir sehr, weil sie ihren eigenen Kopf hat. Und Dagan weiß einfach nicht, ob er sie liebt oder nicht. Die anderen Charaktere wie Gahiji, Alastor, also Dagans Bruder und andere haben mir auch sehr gefallen auch wenn sie nicht so oft im Buch aufgetaucht sind.

Meine Kritikpunkt ist, dass man vielleicht hätte erwähnen können, dass eine Reihe ist und kein Einzelband, also die Erwähnung auf der Rückseite des Buches wäre nicht schlecht gewesen.

Insgesamt hat mir das Buch Herzenssünde sehr gut gefallen, da für mich einfach alles vorhanden war, was für mich vorhanden sein muss, wie zum Beispiel: die Emotionen, Action, fesselnder Schreibstil, coole Charaktere. Ich finde, Herzensünde ist absolut lesenswert, auch wenn man auf den ersten Blick nicht viel erwartet. Wie gesagt, absolut empfehlenswert.

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Veröffentlicht am 23.08.2021

Enttäuschendes Finale!

Kingdoms of Smoke – Brennendes Land
0

Zu Beginn wird aus Cathrines Bruder erzählt, wie froh er darüber ist, dass Boris gestorben ist und dass seine Schwester ihm den Sinn seines Lebens verliehen hat.

Das Cover ist wirklich sehr schön gestaltet ...

Zu Beginn wird aus Cathrines Bruder erzählt, wie froh er darüber ist, dass Boris gestorben ist und dass seine Schwester ihm den Sinn seines Lebens verliehen hat.

Das Cover ist wirklich sehr schön gestaltet worden und ich muss sagen, dass ist das schönste Cover der ganzen Reihe! Denn Farben harmonieren super miteinander und ich bewundere jedes Mal die Krone mit den blauen Edelsteinen.

Der Schreibstil war nie schlechter als im dritten Band, denn in diesem Buch haben mir die Emotionen gefehlt, besonders bei Ambrose, Cathrine und Tzsayn. Die Spannung war schon noch da, aber nicht mehr so stark wie in den letzten zwei Büchern und das finde ich wirklich schade. Man hätte wirklich noch was rausholen können, weil es ja das Finale ist! Trotzdem möchte ich auch noch etwas Positives anmerken, denn die Brutalität kam in diesem Buch sehr zur Geltung.

Die Charaktere sind gut weiterentwickelt worden bis auf ein paar Ausnahmen, was mich persönlich sehr enttäuscht hat. Ich will hier keine Namen nennen, wenn jemand das Buch noch lesen will. Es ist außerdem noch ein sehr wichtiger Charakter, Harold, in diesem Buch hinzugekommen, der für mich manchmal sehr gut beschrieben wurde und mir mit dessen Art und Weise, wie er sich verhalten hat, sehr gefallen, weil es mit seinen Motiven übereinstimmt, warum er das tut.

Der Inhalt war eigentlich ganz interessant, aber es erschien mir wie erzwungen solch ein Ende bzw. einen Preis des Dämonenrauchs zu erzählen und es war mir ein bisschen zu einfallslos. Ich habe mir gedacht, da es ja so etwas ist wie ein Kriegsepos, kann man sich ja was trauen. Aber was mir wieder sehr gefallen hat, war die Dämonenwelt bzw. dass man mehr über sie erfahren konnte.

Kritik:
Die Emotionen waren mir hier einfach zu wenig und die Entscheidungen der Charaktere waren manchmal nicht nachvollziehbar und meiner Meinung nach zu voreilig! Manche Charakterentwicklungen haben mich enttäuscht, denn sie waren schlechter geschrieben als in den letzten zwei Bänden. Mein anderes Problem war der erzwungener bzw. einfallsloser Preis des Dämonenrauchs. Deswegen war das Buch für mich auch nicht konsequent genug!

Ich habe ein Jahr auf dieses Buch gewartet und habe mich so dermaßen darauf gefreut. Doch stattdessen bekomme ich kein würdiges Finale, sondern einfach eine Story, die einfach nur so geschrieben wurde. Ich will das Buch nicht schlecht machen, aber manche Sachen waren enttäuschend für mich. Insgesamt kann ich sagen, es keine schlechte Geschichte, aber es schwächelt in manchen Punkten, wie zum Beispiel beim Schreibstil oder dass man sich bei diesem Buch nichts getraut hat. Was mich positiv gestimmt hat, war das Cover, denn es ist das schönste von den drei Bändern! Letztendlich kann man sagen, es ist, für mich, kein gelungenes Finale! Aber ich habe es trotzdem gelesen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es endet. Ich kann nur eine Empfehlung für diejenigen aussprechen, die das Buch unbedingt lesen wollen, weil sie wissen wollen, wie es endet. Aus den Gründen bewerte ich dieses Buch mit 4 von 5 Sternen, denn 3 Sterne wären zu wenig.

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Veröffentlicht am 19.07.2021

Hier geht es wortwörtlich um Passion bzw. Verlangen!

After passion
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Am Anfang erzählt Tessa Young, wie ihr Leben am Anfang war und wie sich alles durch Hardin verändert hat.

Das Cover gefällt mir sehr, da es einem so irgendwie die Sommervibes gibt und ich finde das Cover ...

Am Anfang erzählt Tessa Young, wie ihr Leben am Anfang war und wie sich alles durch Hardin verändert hat.

Das Cover gefällt mir sehr, da es einem so irgendwie die Sommervibes gibt und ich finde das Cover auch viel ansprechender als das Cover der englischen Version. Ich muss schon sagen, sie haben da eine recht gute Szene eingefangen und es verspricht schon einiges, was im Buch so passieren wird.

Der Schreibstil von Anna Todd gefällt mir eigentlich ganz gut, aber die Übersetzung hat mir nicht so gefallen, denn am Anfang kam es mir so unecht vor. Im Laufe des Buches hat mich das dann nicht mehr gestört bzw. es ist mir schließlich nicht mehr aufgefallen. Der Grund, warum es mir so unecht vorkam, war, dass ich bereits die englische Version gelesen hatte. Die Kapitel werden all aus der Sicht von Tessa Young erzählt, außer das letzte und zusätzliche Kapitel. Denn dieses Kapitel wird aus Hardins Sicht erzählt.

Die Charaktere, egal ob Haupt- oder Nebencharaktere, sie wurden alle nicht außen vorgelassen, bei allen wurde etwas erzählt oder so gesehen beleuchtet. Bei Tessa Young erfahren wir einiges über ihre Vergangenheit, sowie auch bei Hardin Scott. Durch die Vergangenheit von Tessas Familie, ist ihre Mutter so wie sie ist, oder eher warum sie will, dass sie ein gutes Leben hat und erfolgreich sein soll. Aber auch durch die Vergangenheit von Hardin erfährt man, warum er so abweisend ist. Ich finde es einfach toll, wenn jeder eine Hintergrundgeschichte hat, denn es macht die Charaktere tiefgründiger und man lernt sie besser kennen. Für mich war fast jeder von den Charakter im Buch ein sehr wichtiger Teil des Buches. Was ich auch noch erwähnen muss, ist, dass das letzte (zusätzliche) Kapitel nicht von Tessa, sondern von Hardin erzählt wird.

Der Inhalt war an sich sehr gut erzählt, aber das Auf- und Ab zwischen Tessa und Hardin hat mich manchmal gestört. Was ich aber nicht erwartet habe, dass es in diesem Buch sehr intim zugeht. Das hatte mich trotzdem nicht aufgehalten, das Buch weiterzulesen. Das Ende von diesem Buch ist einfach so ein krasser Cliffhanger.

Kritik:
Der eine Kritikpunkt ist die On-Off Beziehung zwischen Hardin und Tessa, weil es meiner Meinung nach zu oft war. Aber gehört nun mal zur Story dazu. Der andere ist, wie ich es schon erwähnt habe, dass die Story am Anfang etwas unecht rüberkam, weil das nicht wortwörtlich Anna Todds Worte waren, sondern es war halt dann die Übersetzung.

Letztendlich lässt sich sagen, dass es sich relativ einfach lesen lässt, aber wer mit dem On-Off zwischen Hardin und Tessa nicht klarkommt, dem würde ich es nicht empfehlen. Aber die Geschichte ist für mich absolut lesenswert und somit auch einzigartig! Was mir besonders gut gefallen hat, dass es aus der Sicht von Tessa war, denn so konnte man durch ihre Augen die Geschichte erleben und mit ihr durch die Höhen und Tiefen gehen. Alle Personen im Buch wurden meiner Meinung nach alle so gut herausgearbeitet wurden und wichtig waren für den Verlauf der Geschichte. Man erfährt über jede Person etwas! Das On-Off war mir aber auch irgendwann zu viel.

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Veröffentlicht am 30.04.2021

Sehr gute Geschichte!

Touch of Ink, Band 1: Die Sage der Wandler (Fesselnde Gestaltwandler-Romantasy)
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Seit Quinn denken kann, trägt sie ein Tattoo im Nacken. Ein wunderschönes, verschlungenes Muster - doch weder sie noch ihre Adoptiveltern wissen, woher sie es hat. Bis Quinn an der Vancouver Island University ...

Seit Quinn denken kann, trägt sie ein Tattoo im Nacken. Ein wunderschönes, verschlungenes Muster - doch weder sie noch ihre Adoptiveltern wissen, woher sie es hat. Bis Quinn an der Vancouver Island University auf Nathan trifft. Nathan, der ihr einen heiß ersehnten Job vor der Nase wegschnappt. Dessen funkelnde und fast raubtierhafte Geschmeidigkeit Quinn unweigerlich faszinieren. Instinktiv spürt sie, dass hinter der Fassade des Vorzeigestudenten etwas Unzähmbares lauert. Doch sie ahnt nicht, dass Nathans Geheimnis etwas mit den Visionen zu tun hat, die sie seit Monaten verfolgen.

Am Anfang des Buches geht Quinn spazieren und wird von etwas Unbekanntem bedroht und sie weiß nicht von wem oder was. An ihrem ersten Tag an der Vancouver Island University trifft sie auf Nathan, der ihr den Job wegnimmt.

Das Cover sieht sehr verspielt und mysteriös aus, da viel Rosa verwendet wurde und es an den Seiten Glitzer bzw. Glitter hat. Dadurch kommt die Rosablätterranke gut zur Geltung. Dies ist ein Cover, das einen sofort fasziniert, sowie auch begeistert. Aber das Cover sagt nicht viel aus, was ich persönlich gut, weil dies für mehr Überraschung sorgt, wenn man das Buch liest.

Der Schreibstil gefällt mir sehr gut, denn die Autorin erzählt viel über Quinn und lässt die Anfälle, die sie hat, sowie auch das Tattoo geheimnisvoll und mysteriös wirken. Es gibt auch Erklärungen zu bestimmen Begriffen im Buch, um diese besser zu verstehen. Die Kapitel sind manchmal kurz, aber meistens sind sie lang und werden, wie gesagt aus der Sicht von Quinn, aber auch aus der Sicht von Nathan erzählt. Durch beide Sichtweisen erfährt jeweils mehr über den Charakter und wie die Person denkt. Die Geschichte erzählt nicht ausschließlich nur was es mit dem Tattoo von Quinn auf ihrem Nacken zu hat, sondern auch natürlich welches Geheimnis Nathan vor Quinn verbirgt und wie viel dieses Geheimnis mit Quinn zu tun hat. Mir hat die Art und Weise wie Stefanie Lasthaus diese Geschichte erzählt hat sehr gefallen, weil die Begriffserklärungen dabei waren und dass die Geschichte dieses Buches aus der Sicht von Nathan und Quinn erzählt wird.

Die Charaktere dieses Buches waren alle auf ihre Art und Weise einzigartig, denn man erfährt mehr über Quinns Vergangenheit und Quinn selbst, die adoptiert wurde. Quinn ist eine Person, die neugierig ist und sehr kreativ ist. Sie geht gerne in der Natur spazieren, um sich zu beruhigen. Sie fragt sich selbst, woher die Anfälle kommen und wer ein junges Kind tätowieren lässt. Der Charakter von ihr gefällt, weil sie sich gerne durchsetzt und weil sie einen einzigartigen Humor hat, meiner Meinung nach.
Nathan ist so ein Typ, der sehr nett und liebenswert ist und trotzdem den Job vor Quinns Augen weggenommen hat. Sein Charakter Quinn immer beschützen zu wollen, war mir in manchen Momenten etwas zu viel, aber es ist sein Charakter und daran kann man nichts ändern. In dem Moment habe ich echt mit Quinn mitgefühlt.
Auch andere Charaktere verbergen Geheimnisse in diesem Buch...

Der Inhalt wurde sehr gut erzählt, denn durch viele Details konnte man in diese Welt eintauchen. Es gab auch Erklärungen zu den verschiedenen Begriffen und das hat für mich bewiesen, dass Stefanie Lasthaus sich viele Gedanken gemacht hat über dieses Buch. Sie weiß, was sie erzählen will und durch die "Begriffserklärungen" konnte man sich in diesem Buch besser zurechtfinden.

Kritik: Bei diesem Buch habe ich an der Geschichte, meiner Meinung nach, nichts zu kritisieren. Außer das der Hype um das Buch bei mir abgeschwächt ist.

Was mir aber aufgefallen ist, dass ich gemerkt habe, dass der Hype um das Buch nicht wirklich berechtigt ist, weil an sich ist es eine sehr gut geschriebene, durchdachte Geschichte. Am Anfang habe ich dieses Buch geliebt, aber nach einer Weile merkte ich, dass der Hype bei mir abgeschwächt ist, sodass es weniger zu meinen besten Lieblingsbücher gehört. Denn wenn ich einer meiner Lieblingsbücher in meinen Händen halte, muss ich das Gefühl haben, dies gehört definitiv zu meinen Lieblingsbüchern, dass habe ich bei diesem Buch nach einer Weile nicht gefühlt. An sich ist es wert das Buch zu lesen, weil die Story sehr gut, spannend und detailliert erzählt wird. Ich finde, aber dass man dann auch nicht zu viel erwarten sollte.

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