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Veröffentlicht am 13.05.2020

Romantischer geht's nicht!!

Kiss Me Once
1

Achtung: Diese Rezension kann Spoiler enthalten.

Ich fuhr mir mit der Zunge über die Lippen und sah, wie Ryan der Bewegung sehnsüchtig folgte. Er schloss gequält die Augen. Ich sollte mich zusammenreißen. ...

Achtung: Diese Rezension kann Spoiler enthalten.

Ich fuhr mir mit der Zunge über die Lippen und sah, wie Ryan der Bewegung sehnsüchtig folgte. Er schloss gequält die Augen. Ich sollte mich zusammenreißen. Sollte das hier rechtzeitig abbrechen, doch es gelang mir nicht. Dafür war Ryan viel zu nah. Sein Körper viel zu warm und seine Augen viel zu grün.
Seine Finger umschlossen mein Handgelenk, während er scharf die Luft einsog. "Ich darf dich nicht küssen, Ivy. Wenn das herauskommt..."
"Und wenn es nicht herauskommt?" hörte ich mich selbst fragen. "Die Wahrscheinlichkeit ist erschreckend hoch, dass ich die Finger nicht mehr von dir lassen kann, wenn ich einmal damit anfange", gestand er und lehnte seine Stirn an meine. "Und spätestens, wenn mein Vater hier aufkreuzt, wird es brenzlig."
"Ryan?"
"Ja?"
"Küss mich bitte. Nur noch einmal."

Wer hat sich nicht schonmal eine romantische Geschichte vorgestellt, bei der sich ein reiches Mädchen in ihren Bodyguard verliebt? Ich habe mir das jedenfalls schon oft vorgestellt, und dieses Buch ist einfach exakt meine Vorstellung. Ich liebe beide Hauptfiguren, weil sie beide so warm und humorvoll sind und einfach starke Charaktere haben. Ryan verkörpert für mich einfach genau diesen Bodyguard, den man sich gerne vorstellt; harte Schale, weicher Kern. Und Ivy ist einfach überhaupt nicht so, wie man sich ein reiches Mädchen normalerweise vorstellt. Sie ist bodenständig, nett und kann aber auch wie man so schön sagt ihre Krallen ausfahren.
Ich habe "Kiss me once" innerhalb wenigen Stunden durchgelesen, da ich den Schreibstil von Stella Tack einfach nur liebe. Es gab keine einzige Stelle, bei der ich mich gelangweilt habe, weil die Autorin einfach exakt die richtige Länge gefunden hat.
Außerdem hatte ich mehrere kleine Lachflashs während dem Lesen, weil die kleinen Geplänkel zwischen Ivy und Ryan einfach zu goldig und lustig sind.
Ich habe jedes Wort dieses Buches tief in mir gefühlt. Und Leute, es gibt nur wenige Geschichten , die einen gleichzeitig so berühren, so einen Tiefgang haben und trotzdem humorvoll und fröhlich sind.

Dieses Buch empfehle ich jedem. Wirklich jedem. Ich habe bereits beim Schreiben dieser Rezension wieder Lust bekommen, "Kiss me once" nochmal zu lesen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.05.2020

Wundervoll. Einfach wundervoll.

The Light in Us
1

Achtung: Diese Rezension kann Spoiler enthalten.

Charlotte Conroy stand am Anfang einer großen Karriere als Geigerin, als ihr Leben zerbrach und die Musik in ihr verstummte. Mittlerweile hat sie die Hoffnung ...

Achtung: Diese Rezension kann Spoiler enthalten.

Charlotte Conroy stand am Anfang einer großen Karriere als Geigerin, als ihr Leben zerbrach und die Musik in ihr verstummte. Mittlerweile hat sie die Hoffnung schon fast aufgegeben, diesen Funken jemals wiederzuerwecken. Aus Geldnot nimmt sie den Job als Assistentin für einen jungen Mann an, der sein Augenlicht bei einem schrecklichen Unfall verloren hat. Noah Lake war stets von Glück geküsst - Extremsportler, Journalist und Fotograf, immer auf der Jagd nach dem nächsten Adrenalinrausch, dem nächsten Kick, den spektakulärsten Bildern. All das hat ihm ein einziger, riskanter Sprung von den Klippen Acapulcos in nur einem Moment geraubt.
Traumatisiert von seinen Verletzungen, konfrontiert mit all seinen zerstörten Träumen und Hoffnungen, stößt er die Menschen um sich herum von sich. Doch Charlotte sieht hinter seine Fassade aus Zorn und Schmerz. Sie ist entschlossen, Noah zu zeigen, dass sein Leben nicht vorbei ist, dass es noch Freude geben kann und in ihm so viel mehr steckt als das, was sein altes Ich ausmachte. Mit jedem gescheitertem Versuch, Charlotte wie alle anderen zu vergraulen, schleicht sich die Musikerin weiter in Noahs Herz und reißt die Mauern ein, die er um sich errichtet hat. Doch ihre Liebe hat nur eine Chance, wenn auch Charlotte sich ihren Dämonen stellt, und dafür kämpft, die Flamme in sich wieder zu entfachen.

Wow. Einfach nur wow. Ich habe "The Light in us" erst als Hörbuch gehört (zwei mal) und mir dann auch noch als Buch gekauft. Und was soll ich sagen... Es war einfach nur wahnsinnig toll! Es war das erste Buch, das ich von Emma Scott gelesen habe, aber sie konnte mich sofort überzeugen. Sie nimmt uns in eine ganz andere Welt mit, in die Welt eines Blinden. Und ich hab e so sehr mit Noah mitgefühlt, als mir erst bewusst wurde, wie es sein muss, die Welt plötzlich nicht mehr zu sehen und völlig verloren in einem dunklen Nichts zu sein. Aber es war so schön, wie Charlotte Noah im Laufe der Geschichte geholfen hat, wieder an sich selbst zu glauben und einen Neuanfang zu wagen. Auch Charlotte hat mit mehreren Dingen aus ihrer Vergangenheit zu kämpfen. Aber zusammen helfen sie sich gegenseitig, das Licht in sich wiederzufinden.

Wirklich eine wundervolle, tiefgründige Geschichte, die einem sehr nahe geht, wenn man sie nur lässt. :)

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.02.2021

Seehr gemischte Gefühle...

All Saints High - Der Verlorene
0

All Saints High 3 hat bei mir sehr gemischte Gefühle hervorgerufen. Einerseits konnte ich mit den Charakteren mitfühlen und die Story hat mich gefesselt aber andererseits war mir vieles einfach to much. ...

All Saints High 3 hat bei mir sehr gemischte Gefühle hervorgerufen. Einerseits konnte ich mit den Charakteren mitfühlen und die Story hat mich gefesselt aber andererseits war mir vieles einfach to much. Über L J Shen gehen die Meinungen ja teilweise etwas auseinander was die oftmals eher „schmutzigen“ Handlungen und Protagonisten in ihren Büchern angeht, aber eins lässt sich nicht bestreiten: Ihr Schreibstil ist g ö t t l i c h !! Nie zuvor habe ich Bücher gelesen bei denen die unterschiedlichsten Gefühle so gut und echt rübergebracht wurden; außerdem lässt er sich wunderbar flüssig lesen. Was mir auch besonders positiv aufgefallen ist ist, dass sie sehr wortgewandt ist und immer wieder „neue“ Worte benutzt was alles gleich viel interessanter macht. An sich bin ich auch gut in die Geschichte reingekommen und freute mich darauf, endlich mehr über Vicious (Vicious Love) Sohn Vaughn zu erfahren. Lenora war mir anfangs sehr sympathisch und ich mochte die Art, wie sie sich Vaughn zur Wehr gesetzt hat und wie selbstbewusst sie durch das Leben geht. Leider war ihre Charakterentwicklung im Laufe des Buches für mich eher schlecht und auf den letzten Seiten konnte ich sie gar nicht mehr ausstehen was vorallem an bestimmten Handlungen lag die ich hier nicht nenne, da sie spoilern würden. Vaughn mochte ich von Anfang an nicht. Tatsächlich muss ich sagen, dass seine Entwicklung im Laufe der Geschichte in die bessere Richtung gegangen ist, allerdings nur minimal. Er war für mich einfach zu viel von allem; zu böse, zu gebrochen, zu unecht. Normalerweise schätze ich es an L J Shens Büchern sehr, dass sie immer über gebrochene, verletzte Charaktere schreibt die mit der Zeit immer mehr ins Leben zurückfinden. Vaughn und Lenora waren für mich aber wie schon gesagt einfach viel zu gebrochen, sodass es einfach nur unrealistisch war. Auch ihre Liebesbeziehung konnte ich nicht besonders gut nachempfinden, es wirkte sehr gestellt und außerdem war mir diese Wandlung von unfassbarem Hass zu riesigem Begehren und Liebe irgendwie unheimlich. Das Buch hat meiner Meinung nach zu Recht eine Triggerwarnung die man nicht unterschätzen darf, es werden definitiv krasse Themen angesprochen.

Schlussendlch kann ich sagen dass es nicht mein liebstes Buch der Autorin ist aber es wird nicht mein letztes gewesen sein weil ich auch schon wirklich gute Bücher von ihr gelesen habe, zum Beispiel Vicious Love und All Saints High 1 und 2. Außerdem möchte ich noch sagen, dass viele das Buch toll fanden und diese Rezension nur meiner persönlichen Meinung entspricht. Ich würde empfehlen, sich einfach ein eigenes Bild zu machen ;)

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Veröffentlicht am 12.12.2020

Wunderschön und romantisch

Someone to Stay
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Mit Someone to stay hat Laura Kneidl den perfekten Abschluss für die Someone-Trilogie geschaffen. Mein persönlicher Favorit der Reihe!

Der Einstieg in die Geschichte fiel mir sehr leicht, da ich Lauras ...

Mit Someone to stay hat Laura Kneidl den perfekten Abschluss für die Someone-Trilogie geschaffen. Mein persönlicher Favorit der Reihe!

Der Einstieg in die Geschichte fiel mir sehr leicht, da ich Lauras Schreibstil total angenehm finde und mir auch die Atmosphäre im Buch gefallen hat. Aliza und Lucien lernten sich bereits am Ende von Someone Else kennen, weshalb man die Trilogie am besten in der richtigen Reihenfolge lesen sollte aber das ist nicht zwingend nötig. Ich fand es total schön, dass man am Anfang einen Einblick in Alizas Arbeitsleben bekommt allerdings ist das während des gesamten Buches eines der Hauptthemen, was auf Dauer ein wenig langweilig war. Das ist aber nur eine kleine Kritik am Rande und ändert nichts an meiner gesamten und sehr positiven Meinung zu dem Buch. Aliza und Lucien kommen sich mit der Zeit immer näher und es war schön, dass sie sich erst richtig kennengelernt haben bevor sie eine Beziehung eingingen; ich finde es immer etwas störend wenn die Protagonisten schon fast direkt nach der ersten Begegnung zusammenkommen aber das war bei diesen beiden zum Glück nicht der Fall. Was mir auch sehr positiv aufgefallen ist, ist dass beide eine ganz eigene Leidenschaft haben – Aliza das Kochen und Lucien das Make-up. Das macht sie als Charaktere einfach viel greifbarer und sympathischer. Wirklich ernste Themen wurden zwar eher nicht eingebracht, bis auf Luciens kleine Schwester aber das hatte sich eigentlich ganz schnell wieder geklärt. Aber das finde ich absolut okay, dafür erwartet einen eine leichte, romantische und sehr gefühlvolle Geschichte. Ich habe sie innerhalb wenigen Stunden durchgelesen, so flüssig ließ sie sich lesen. Ich würde mich übrigens auch sehr über eine weitere Fortsetzung zu einem bestimmten Paar aus der Reihe freuen (jeder der sie gelesen hat sollte wissen von wem ich rede) weil ich finde, dass diese zwei ein eigenes Buch verdient hätten. :) Schlussendlich kann ich euch das Buch wirklich absolut ans Herz legen, genau wie die ganze Someone-Reihe.

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Veröffentlicht am 30.11.2020

Perfekter Abschluss!

Beta Hearts
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Ein Supersoldat, dessen Leben am seidenen Faden hängt.

Ein Träumer, der das Träumen aufgegeben hat.

Ein Untergrundkämpfer, der das Versteckspiel beendet hat.

Eine Jägerin, die von Visionen heimgesucht ...

Ein Supersoldat, dessen Leben am seidenen Faden hängt.

Ein Träumer, der das Träumen aufgegeben hat.

Ein Untergrundkämpfer, der das Versteckspiel beendet hat.

Eine Jägerin, die von Visionen heimgesucht wird.

Wenn man mich auch nur ein bisschen kennt weiß man, dass ich die Neon Birds Trilogie von Marie Grasshoff abgöttisch liebe! Ich liebe die Charaktere, die Grausamkeit, die Gefahr, die Welt und einfach alles, was in den Büchern steckt. Auch wenn Beta Hearts meiner Meinung nach der schwächste Teil ist verdient er 5 Sterne.

Kommen wir erstmal zum Cover. Es passt wunderbar zu den ersten beiden und hat wieder diese besondere Ausstrahlung, die einen sofort neugierig macht, was wohl dahintersteckt. Ich habe schon ewig auf den dritten Band der Trilogie hingefiebert da der 2. einen extrem fiesen Cliffhanger hatte. Und als das Buch dann ankam, fing ich sofort an zu lesen und hatte es innerhalb einer schlaflosen Nacht durch, was schonmal zeigt dass es alles andere als langweilig ist. Die Autorin nimmt uns ein weiteres Mal in ihre Welt mit und erzählt von den aufregenden Dingen, die Okijen, Andra, Luke und Flover erleben. Alle nicht zusammenpassenden Puzzleteile aus den vorherigen Bänden werden nun im Finale zusammengesetzt und auf einmal ergibt alles einen Sinn. Der Schreibstil ist wieder absolut herausragend und reißt einen mit. Das Buch ist aus der Erzählperspektive geschrieben, was normalerweise nicht so mein Fall ist aber hier hat es einfach total gepasst, weshalb ich keine Probleme beim Lesen hatte. Im Gegensatz zu den ersten beiden Bänden muss ich aber sagen, dass Beta Hearts zwischendurch ein paar langweilige Stellen hatte… Diese kamen zwar selten vor aber waren dennoch vorhanden. Dafür waren die Kampfszenen aber umso besser! Die Autorin weiß einfach, wie man brutale Kämpfe so schreibt, dass sie Sinn ergeben und trotz der ganzen Grausamkeit auch noch andere Gefühle wie beispielsweise der Schmerz rübergebracht werden. Teilweise habe ich solche Szenen direkt nochmal gelesen weil es irgendwie echt Spaß gemacht hat. Auch das Ende hat mir gut gefallen und war glücklicherweise so wie ich es mir erhofft hatte. An dieser Stelle muss ich außerdem einfach mal kurz von Okijen schwärmen, ich meine, wie toll ist er einfach?! Auch wenn ich es schade fand, dass er in Beta Hearts irgendwie deutlich weniger vorkam aber die anderen Charaktere waren eben mit dem Held sein dran. Okijen wird auf jeden Fall immer einen großen Platz in meinem Herzen haben, genau wie die anderen Charaktere aus der Neon Birds- Trilogie. An dieser Stelle eine kurze Info an die Autorin: Ich und bestimmt auch einige andere würden sich seehr freuen wenn noch so eine Art Spin-Off kommt, in dem es um Andra und Okijen geht und wie ihre gemeinsame Zukuft aussieht. Das selbe könnte man natürlich auch mit Luke und Flover machen. :)
Jetzt habe ich ziemlich lang um den heißen Brei herumgeredet denn am Ende kann man eigentlich nur sagen: Lest diese Trilogie, ihr werdet sie lieben!

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  • Handlung
  • Charaktere