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Veröffentlicht am 30.09.2020

Zauberhaftes erstes Abenteuer von Vampir ähhh Feenmädchen Bazilla

Bazilla - Fee wider Willen
1

Inhalt:
Geburtstag erlebt Bazilla eine riesige Überraschung: Statt der heiß ersehnten Vampirzähne wachsen ihr plötzlich durchsichtige Flügel! Und so kommt heraus, dass sie eigentlich eine Fee ist. Schleimiger ...

Inhalt:
Geburtstag erlebt Bazilla eine riesige Überraschung: Statt der heiß ersehnten Vampirzähne wachsen ihr plötzlich durchsichtige Flügel! Und so kommt heraus, dass sie eigentlich eine Fee ist. Schleimiger Krötzenrotz aber auch! Als wäre das nicht schon schrecklich genug, muss sie nun auch noch aufs Feen-Internat gehen. Die freche Bazilla unter rosa gekleideten Feenkindern – ob das gutgeht?

Meinung:
Bazilla lebt gemeinsam mit ihrer Vampirfamilie auf Burg Morchelfels und wünscht sich nichts sehnlicher als endlich auch ein waschechter Vampir zu werden. Daher hibbelt Bazilla ihrem zehnten Geburtstag ungeduldig entgegen. Denn an diesem Tag soll sich Bazilla in einen echten Vampir verwandeln. Doch oh Schreck, am Tag ihres Geburtstages wachsen Bazilla Feenflügel und es stellt sich heraus, dass sie in Wirklichkeit gar kein Vampirmädchen ist, sondern eine Fee. Als sie dann auch noch auf ein Feen-Internat gesteckt wird, ist Bazilla total verzweifelt. Hier kann sie doch einfach keine Freunde finden, oder vielleicht doch?

Da ich die Bücher aus der Feder von Heike Eva Schmidt wahnsinnig gerne lese, habe ich mich sehr auf den Beginn ihrer neuen Kinderbuchreihe rund um das Feenmädchen Bazilla gefreut.

Der Einstieg in die Geschichte ist mir dabei sehr leicht gefallen, denn ich mochte das Setting rund um Burg Morchelfels wahnsinnig gerne. Dies liegt zum einen daran, dass die Autorin ein schaurig schönes Setting von einem alten Gemäuer zum Leben erweckt hat. Aber auch die Bewohner der Burg sind sehr besonders.
Neben Bazilla, ihren Eltern und ihrem älteren Bruder Bronchus leben auch der niedliche Flederhamster Elvis, Wasserspeier, Geisterritter und ein Gespensterpony auf der Burg.

Daher war ich ein wenig traurig darüber, als der Leser gemeinsam mit Bazilla Burg Morchelfels verlässt, um auf das Feen-Internat zu wechseln.
An diesem hat mir von Anfang an gut gefallen, dass es sich hierbei nicht um eine Burg oder gar Schloss handelt, viel mehr befindet sich der Eingang zum Internat in einem verwilderten Park.

Im Internat angekommen fällt es Bazilla furchtbar schwer sich auf all die vielen Regeln und Feebote (so nennen die Feen ihre Verbote) einzulassen. Immer wieder eckt sie bei Mitschülern an und fühlt sich einfach nicht wohl in ihrer Haut. Doch zum Glück ist wenigstens Flederhamster Elvis da, um Bazilla zu trösten.

Empfohlen wird die Geschichte für Kinder ab 8 Jahren und diese Empfehlung finde ich absolut gerechtfertigt. Die Wörter sind recht groß geschrieben und der Spannungslevel ist eher seicht, also dem Lesealter angepasst.

Aufgrund des Feenthemas dürfte diese Geschichte vor allen Dingen Mädchen ansprechen, auch wenn Bazilla alles andere als eine typische Fee ist.
Denn Bazilla ist oft kratzbürstig, wild und steckt voller Ideen. Außerdem mag sie die Farbe Rosa gar nicht leiden.

Illustriert wurde diese niedliche Geschichte von Angela Gstalter. Ich habe dabei sofort mein Herz an Elvis den kleinen Flederhamster verloren. Er ist einfach zu goldig. Über das ganze Buch verstreut finden sich kleinere aber auch größere Illustrationen wieder.

Am Ende des Buches wartet zudem noch ein Feeflixter Rätselspaß, ein Labyrinth sowie ein Rezept für selbstgemachtes Knuspermüsli auf die Leser.

Fazit:
Der Auftaktband rund um Vampir ähhh Feenmädchen Bazilla konnte mich gut unterhalten. Ich mochte die von Heike Eva Schmidt erdachte Welt, vor allen Dingen Burg Morchelfels mit all seinen Charakteren, unglaublich gerne.
Bazilla ist keine typische Fee und muss ihren Platz im Internat erst finden. Dabei schließt sie jedoch auch Freundschaften und besteht ihr erstes Abenteuer.
Von mir gibt es 4,5 von 5 Hörnchen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.07.2020

Kunterbunte, kurzweilige und erfrischende Geschichte

Die Waldmeisterinnen - Einmal Glück für alle
1

Meinung:
Eine neue Aufgabe wartet auf die Schwestern Holly und Lia, denn merkwürdige Dinge gehen im Wald vor sich. Gerade bei den magischen Wesen sind drastische Veränderungen passiert. So haben die Kicherlinge ...

Meinung:
Eine neue Aufgabe wartet auf die Schwestern Holly und Lia, denn merkwürdige Dinge gehen im Wald vor sich. Gerade bei den magischen Wesen sind drastische Veränderungen passiert. So haben die Kicherlinge ihr Lachen verlernt und der See, in dem die magischen Wesen leben, wächst zu. Ohne die magischen Wesen kann jedoch kein Glücksglimmmer hergestellt werden, was ganz fatal für die Stimmung im Wald wäre. Daher schmieden Holly und Lia einen Plan, um alles wieder zum Guten zu wenden.

Da ich vom ersten Band der Waldmeisterinnen sehr angetan war, freute ich mich riesig auf diesen zweiten Teil.
Holly und Lia haben ihre Sorgenloswerdstelle gerade erst eröffnet und schon rennen ihnen die Bewohner des Waldes die Bude ein. Denn merkwürdige Dinge geschehen im Wildwood Forest. Klar das Holly und Lia alles daran setzen das Problem zu lösen und so entsteht auch in diesem zweiten Band wieder eine spannende Geschichte für Kinder ab 6 Jahren.

Mit dieser Geschichte vermittelt Autorin Andrea Schütze tolle Werte an die jungen Leser. So wird den Kindern vermittelt, dass wenn sich nur ein Rädchen im täglichen Lebenskreislauf verändert, dies verheerende Auswirkungen auf viele große und kleine Dinge des Lebens haben kann. Ich fand diese Anspielung, gerade in Bezug darauf, wie wir doch teilweise mit unserer Natur umgehen, eine schöne Botschaft. Natürlich werden die jungen Leser diesen Wink mit dem Zaunpfahl nicht verstehen. Aber bei den vorlesenden Eltern bzw. mir als erwachsene Leserin kam der Wink auf jeden Fall an.

Der Zusammenhalt bei den Lebewesen im Wald hat mir wieder große Freude bereitet. Jeder hilft dem anderen wo er kann. Allen voran natürlich die beiden Schwestern Holly und Lia. Holly ist dabei der technische Kopf der Beiden. Ständig fallen ihr neue Erfindungen ein, die sie am liebsten sofort umsetzen möchte. Lia backt und kocht sehr gerne und hat immer ein offenes Ohr für die Bedürfnisse anderer. Die beiden harmonieren sehr schön miteinander.

Die Geschichte wird für Kinder ab 6 Jahren empfohlen. Zum Selberlesen bietet sich das Buch jedoch nicht so wirklich an, da Leseanfänger mit den langen Sätzen und Kapiteln wahrscheinlich ihre Probleme haben werden. Zum Vorlesen durch die Eltern ist das angegebene Alter jedoch perfekt. Und so kommen nicht nur die jungen Leser in den Genuss dieser zuckersüßen Geschichte.

Illustratorin Petra Eimer hat wieder alles gegeben und zahllose farbige Bilder, oft auch ganzseitig, zur Geschichte beigesteuert. Ich mag ihren detaillierten Zeichenstil, der mir schon in Band 1 ins Auge gefallen ist, immer noch unglaublich gerne. Vor allen Dingen das kunterbunte Baumhaus von Holly und Lia ist ein echter Hingucker! Aber auch die süße Zeichnung des Wildwood Forest kann sich sehen lassen.

Fazit:
Das farbenfrohe Cover des zweiten Waldmeisterinnen Bandes zieht die Leser sofort in ihren Bann. Aber auch die Geschichte ist eine kunterbunte, kurzweilige und erfrischende Mischung. Ich für meinen Teil hatte wieder großen Spaß mit den Waldmeisterinnen Holly und Lia sowie den Bewohnern des Wildwood Forest.
Daher gibt es 5 von 5 Hörnchen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.07.2019

Nicht das erwartete epische Finale, dennoch genial

Throne of Glass 7 - Herrscherin über Asche und Zorn
1

Inhalt:
Aelin alias Celaena wird von der Dunklen Königin gefangen gehalten. Eingesperrt in einem Käfig an einem geheimen Ort scheint eine Flucht unmöglich zu sein. Während Prinz Rowan die halbe Welt nach ...

Inhalt:
Aelin alias Celaena wird von der Dunklen Königin gefangen gehalten. Eingesperrt in einem Käfig an einem geheimen Ort scheint eine Flucht unmöglich zu sein. Während Prinz Rowan die halbe Welt nach seiner verlorenen Liebe absucht, versuchen Aedion und Gestaltenwandlerin Lysandra, ihre Heimat – nun ohne die Macht und den Schutz ihrer Königin – mit allen Mitteln zu verteidigen. Alte Bündnisse werden gebrochen, neue geschmiedet und gestärkt. Alles läuft auf die letzte große Schlacht hinaus, die Aelin Feuerherz und ihre Gefährten für sich entscheiden müssen, um Erilea vor der Herrschaft der Dämonen zu bewahren.

Meinung:
Aelin wird von Königin Maeve gefangen gehalten und ihre Freunde setzen alles daran sie aus den Fängen der bösen Königin zu befreien. Doch wird Aelin überhaupt noch die Alte sein, nach allem was sie ertragen musste? Auf der anderen Seite versucht Aedion mit dem verbliebenen Heer das Königreich zu beschützen und Moraths Armee in Schach zu halten. So rückt die alles entscheidende Schlacht immer näher.

Viele Sarah J. Maas Fans können sicherlich nachempfinden, wie arg ich mich auf diesen finalen Band der Throne of Glass Reihe gefreut habe. Als Fan der ersten Stunde habe ich die Reihe nun über Jahre mitverfolgt. Sarah J. Maas Bücher stehen für mich immer für sehr gute Unterhaltung, spannende Abenteuer und überraschende Wendungen. Dementsprechend hoch waren meine Erwartungen an dieses Finale einer meiner absoluten Lieblingsreihen.

Der Einstieg in die Geschichte fiel mir erstaunlich leicht. Obwohl die Ereignisse nun mittlerweile zwei Bände zurückliegen (da Band 6 ausschließlich aus der Sicht von Chaol und Nesryn handelt) und meine Erinnerungen über die Jahre normalerweise stark nachlassen, hatte ich ihr wie gesagt nur wenig Erinnerungsprobleme. Ich finde, das spricht sehr für den einprägsamen Erzählstil und die unheimlich tollen Charaktere der Geschichte.

Natürlich hatte ich die Befürchtung, dass bei über 1.100 Seiten auch ein paar Längen auftreten würden. Dies war zwar bei noch fast keinem Sarah J. Maas Buch der Fall, aber über 1.100 Seiten ist dann doch noch mal eine andere Hausnummer. Und so ist es in diesem Band tatsächlich so, dass ich mich teilweise ein wenig gelangweilt fühlte. Für mich hätte die Handlung stellenweise ruhig ein wenig zügiger vonstattengehen können. Ich denke, diese Einschätzung beruht unter anderem auch darauf, dass dieser Band sehr von Schlachten, Politik und strategischem Denken geprägt ist.

Wie kaum jemand anders versteht es Sarah J. Maas das Beste aus ihren Charakteren herauszuholen. Und so gibt es auch in diesem Band wieder einige hervorragende Charakterentwicklungen. Ich selbst bin ja ein riesiger Fan von Dorian und Manon. Schon allein für sich sind beide großartig, zusammen sind sie aber das perfekte Team. Aber auch die anderen Charaktere sind sehr faszinierend und haben mittlerweile einen festen Platz in meinem Herzen.

Diese Reihe steht zudem für mich für große Enthüllungen und dicke Überraschungen. In diesem Band enttäuschte mich Sarah J. Maas ein wenig, da es keinen Paukenschlag mehr gab.
Dennoch zeichnet sich auch diese Geschichte wieder durch einen grandiosen Weltenaufbau, geniale Charaktere und emotionale Momente aus.

Besonders hervorheben möchte ich noch einmal, wie sehr sich die Reihe von Band 1 bis zu Band 7 weiterentwickelt, aber auch geändert hat. Nach Band 1 und 2 hätte ich niemals mit dieser Entwicklung gerechnet und bin immer noch sehr begeistert darüber.
Gut gefallen hat mir in diesem Band auch die kleine Anspielung auf „Das Reich der sieben Höfe“.

Am Ende bin ich zwar glücklich über das Ende. Dennoch bin ich auch furchtbar traurig darüber von den geliebten Charakteren Abschied zu nehmen. Eine tolle Ära geht zu Ende und ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass es, ähnlich wie beim Reich der sieben Höfe, irgendwann noch weitere Abenteuer oder Spin-Offs geben wird.

Fazit:
Für mich war es nicht das erwartete epische Finale, dennoch bin ich auch nicht enttäuscht worden. Die Autorin hat mir ein schönes Ende ohne große Wow-Effekte geboten. Und mein Herz weint sehr darüber nun wirklich Abschied von Aelin, Chaol, Dorian und Co. nehmen zu müssen. Eine bewegende Ära geht nun leider zu Ende.
Sehr gute 4 von 5 Hörnchen.

Veröffentlicht am 24.08.2017

Ein schwerer Einstieg in das Buch und zu viele verwirrende Namen

Die Legende von Shikanoko – Herrscher der acht Inseln
1

Inhalt:
Shikanoko ist eigentlich nur der Sohn eines einfachen Vasallen. Doch als er von einem Magier eine übernatürliche Maske vermacht bekommt, wird aus ihm das Kind des Hirsches, und er verfügt fortan ...

Inhalt:
Shikanoko ist eigentlich nur der Sohn eines einfachen Vasallen. Doch als er von einem Magier eine übernatürliche Maske vermacht bekommt, wird aus ihm das Kind des Hirsches, und er verfügt fortan über magische Fähigkeiten und besonderes Kampfgeschick. Als der alte Kaiser stirbt, gerät Shikanoko in die Fänge des Fürstabts, der alles daransetzt, die höchste Macht im Land – den Lotusthron – an sich zu reißen. Shikanoko muss fliehen und entkommt dabei mehr als einmal nur knapp dem Tod. Doch er muss unbedingt Aki finden, die Herbstprinzessin, die er liebt, und die ein großes Geheimnis verbirgt. Denn in ihrer Obhut befindet sich niemand anderes als der rechtmäßige Nachfolger für den legendären Lotusthron.

Meinung:
Shikanokos Leben ändert sich nach dem Tod seines Vaters komplett. Sein Onkel wünscht ihm den Tod und bei seiner Flucht trifft er auf einen Magier, der ihm eine magische Hirschmaske vermacht. Denn Shikanoko ist das Kind des Hirsches und verfügt fortan über magische Kräfte. Doch Shikanoko muss erst nach und nach lernen wie er mit der neugewonnen Kraft umzugehen hat. Währendessen wird das Land von Krieg und Verrat überzogen.

Der Einstieg in dieses Buch ist mir wahnsinnig schwer gefallen. Ich hatte große Probleme mit den vielen japanischen Namen, Orten und Gegenständen. Zwar gibt es am Anfang des Buches ein Glossar, welches sehr viele Personen aufzählt und erklärt um wen es sich dabei handelt, dennoch war mir dies nur teilweise eine Hilfe. Denn dieses Glossar verrät auch Punkte die erst im späteren Verlauf der Geschichte passieren, was einen teilweise doch sehr spoilert. Dies fand ich nicht gut gelöst, da ich dadurch nur noch selten zum Glossar geblättert habe.

Wie bereits erwähnt, waren für mich die vielen japanischen Namen ein Problem. Aber auch die eigentliche Geschichte kommt erst nur langsam in Fahrt. Man lernt im Laufe der Geschichte wahnsinnig viele Personen kennen und weiß nicht, ob man diese sich nun einprägen soll oder ob sie doch nur Randfiguren bleiben. Dennoch kann ich nicht abstreiten, dass gerade gegen Ende des Buches die Geschichte sehr packend wird.

Shikanoko ist ein Charakter der nicht fehlerlos ist. Er tut Dinge die er im späteren Verlauf bereut. Ich fand es genial, dass er kein "Superheld" ist, sondern sich auch von menschlichen Gefühlen verleiten lässt. Zudem durchläuft er eine interessante Entwicklung.
Eine weitere wichtige Persönlichkeit ist die Herbstprinzessin Aki, die schon früh Verantwortung für den "verborgenen Kaiser" Yoshi übernehmen muss, welcher noch ein kleiner Junge ist. Mich hat ihr Schicksal sehr berührt.
Fürst Kiyoyori ist ebenfalls ein Charakter der einige Fehler aufzuweisen hat und dennoch versucht seinem Herzen zu folgen. Trotzdem wird er an der ein oder anderen Stelle geblendet und lässt sich verleiten.
Allgemein hat mir gut gefallen, dass fast alle Charaktere des Buches ordentlich Ecken und Kanten haben und auch einmal falsche Entscheidungen treffen oder nur auf ihr eigenes Wohl aus sind.

Die Geschichte wird aus der Sicht von verschiedenen Personen erzählt. So ist der Leser immer dabei, wenn etwas spannendes passiert oder die nächste Intrige gesponnen wird. Dadurch viel es mir jedoch auch schwer den Überblick über all die verschiedenen Persönlichkeiten zu behalten.
Das Ende macht dann aber definitiv neugierig darauf was noch alles in Band 2 passieren wird.

Fazit:
Die vielen verschiedenen japanischen Namen und ein Glossar welches man nur bedingt benutzen konnte, trübten meinen Lesespaß ungemein. Ich brauchte sehr lange um in der Geschichte anzukommen. Dann jedoch wurde ich mit einer interessanten Welt, facettenreichen Charakteren und einem gut durchdachten Plot belohnt.
3 von 5 Hörnchen.

Veröffentlicht am 12.08.2017

Ich liebe, liebe, liebe dieses Buch :-)

Das Reich der Sieben Höfe – Flammen und Finsternis
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Inhalt:
Feyre hat überlebt. Sie hat Amarantha, die grausame Fae-Königin, besiegt und ist mit Tamlin an den Frühlingshof zurückgekehrt. Doch das scheinbar glückliche Ende täuscht. Tamlin verändert sich ...

Inhalt:
Feyre hat überlebt. Sie hat Amarantha, die grausame Fae-Königin, besiegt und ist mit Tamlin an den Frühlingshof zurückgekehrt. Doch das scheinbar glückliche Ende täuscht. Tamlin verändert sich immer mehr und nimmt ihr allen Freiraum. Feyre hat Albträume, denn sie kann die schrecklichen Dinge nicht vergessen, die sie tun musste, um Tamlin zu retten. Und sie ist einen riskanten Handel mit Rhys eingegangen und muss nun jeden Monat eine Woche an seinem gefürchteten Hof der Nacht verbringen. Dort wird sie immer tiefer in ein Netz aus Intrigen, Machtspielen und ungezügelter Leidenschaft gezogen.

Meinung:
Feyre und Tamlin sind nach dem Kampf gegen Amarantha an den Frühlingshof zurückgekehrt. Doch die grausamen Erlebnisse unter dem Berg haben ihre Spuren bei Feyre hinterlassen. Innerlich zerissen versucht sie das Geschehene zu verarbeiten. Aber nicht nur Feyre hat sich verändert, auch Tamlin ist nicht mehr der Alte. Und dann taucht Rhysand auf und macht seine Vereinbarung mit Feyre geltend.

Schon nach den ersten Seiten fühlte es sich an, wie nach Hause zu kommen. Dabei ist der Einstieg in das Buch eher traurig, denn Feyre ist hart gebeutelt von den Erlebnissen unter dem Berg. Dennoch war es schon nach kurzer Zeit der Fall, dass ich einfach nur las und las und las und nicht wollte, dass das Buch jemals endet. Ich weiß, dank der Throne of Glass Reihe, dass Sarah J. Maas weiß wie sie den Leser auf jeder Menge Seiten bei Laune halten kann. Trotzdem war ich positiv überrascht, dass sie es auf über 700 Seiten schafft, dass nur zu Beginn der Geschichte ganz minimale Längen auftreten. Ansonsten ist die Story sehr abwechslungsreich und intensiv. Wir lernen furchtbar viele Orte in Prythian kennen und erleben enorme Charakterentwicklungen.

Apropos Charaktere, von denen wurde ich absolut überrascht. Selten habe ich es erlebt, dass diese so intensiv und überzeugend ausgearbeitet wurden. Zu jeder Zeit waren Feyres Verhaltensweisen für mich verständlich und nachvollziehbar. Zudem fand ich es genial, dass sie gerade zu Beginn des Buches sehr mit ihrer inneren Zerrissenheit zu kämpfen hat. Ich fand es toll, dass die Geschehnisse aus Band 1 nicht spurlos an ihr vorbeigegangen sind.
Ein weiterer Lichtblick ist Rhysand. Fand ich ihn in Band 1 schon sehr faszinierend und mysteriös, so fing ich an ihn in Band 2 abgöttisch zu lieben. Er nimmt einen großen Raum in diesem Buch ein, Tamlin Fans könnten möglicherweise davon ein wenig enttäuscht sein. Ich fand es toll und gerade das wir mehr über seine Vergangenheit und seine Beweggründe erfahren, konnte mich restlos überzeugen.
Auch die restlichen Charaktere, gerade Rhysands Freunde, konnten mich sehr überzeugen. Ich mochte sie alle wahnsinnig gerne, da sie Ecken und Kanten haben und mehr hinter ihren Geschichten steckt, als es auf den ersten Blick den Anschein hat.

Auf was ich auf jeden Fall hinweisen möchte ist, dass es in diesem Jugendbuch nicht immer friedlich und sittsam zugeht. Manch ein Jugendlicher könnte mit einigen Szenen überfordert sein.

Nun heißt es warten, warten auf Band 3 und mir bleibt nur noch zu sagen: Lest diese unfassbar geniale Reihe. Sie zählt jetzt schon zu meinen absoluten Lieblingsreihen!

Fazit:
Hach, ich bin verliebt. Verliebt in Feyre, Rhysand und all die anderen bezaubernden Charaktere. Sarah J. Maas weiß einfach wie man oberhammermegageile Bücher schreibt! Sie ist eine Meisterin ihres Fachs und schafft es, mich 700 Seiten am Buch kleben zu lassen.
5 von 5 Hörnchen und bisher mein Lieblingsbuch des laufenden Jahres!!!