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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.10.2020

Ein Actionblockbuster im Buchformat!

Der Große Zoo von China
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Inhalt:
Die Reptilien-Expertin CJ Cameron wird nach China eingeladen. Sie soll den größten Zoo, der jemals gebaut wurde, begutachten. Und sie darf sie mit eigenen Augen sehen: gewaltige, Feuer speiende ...

Inhalt:
Die Reptilien-Expertin CJ Cameron wird nach China eingeladen. Sie soll den größten Zoo, der jemals gebaut wurde, begutachten. Und sie darf sie mit eigenen Augen sehen: gewaltige, Feuer speiende Drachen. Es gibt diese Fabelwesen wirklich.
Die Gastgeber versichern, dass sie vollkommen sicher ist und nichts schiefgehen kann ...

Meinung:
CJ Cameron wird als Reptilien-Expertin nach China in einen Zoo eingeladen. Dieser Zoo stellt alles in den Schatten, was man bisher gesehen hat, denn in diesem leben echte und wahrhaftige Drachen, die über 40 Jahre von den Chinesen geheimgehalten wurden und nun der ganzen Welt präsentiert werden sollen.
Doch bei der Besichtigung des Zoos geht plötzlich so einiges schief und es wird schnell klar, dass die Drachen deutlich intelligenter sind, als die Menschen dies geahnt haben.

Als ich zum ersten Mal von dieser Geschichte gehört habe, fühlte ich mich sofort an Jurassic Park und seine Dinosaurier erinnert. Meine Lust war daher sofort geweckt ein ähnlich gelagertes Buch, in dem Drachen die Hauptrolle spielen, zu lesen.

Auf den ersten gut 120 Seiten entführt uns Autor Matthew Reilly in seinen großen Zoo von China. Der Leser lernt die verschiedenen Drachenarten mit ihren Eigenarten und Besonderheiten kennen. Gemeinsam mit Protagonistin CJ Cameron begeben wir uns auf eine Erkundungstour durch den riesigen Zoo und lernen etwas über die Geschichte der Drachen.
Zudem nimmt sich der Autor Zeit und bringt uns die verschiedenen Charaktere der Geschichte näher, die zum einen aus den chinesischen Verantwortlichen des Zoos und zum anderen aus amerikanischen Journalisten, Fotografen und dem US-Botschafter bestehen.

Nach dieser Einführung geht Reilly voll aufs Ganze und entzündet ein Feuerwerk an actiongeladenen Szenen, dramatischen Kämpfen und tödlichen Drachen. Mein Herzschlag hat sich beim Lesen des Buches stark erhöht und das, obwohl man natürlich ahnt und weiß wie die Geschichte verlaufen wird.

Doch dann kommt alles doch ein bisschen anders als ich dies erwartet hätte. Denn Matthew Reilly setzt auf eine gut durchdachte, grausame und brutale Handlung. Immer wieder gibt es neue Erkenntnisse. Und wenn man denkt, schlimmer kann es nicht mehr kommen, bestätigt der Autor, dass dies doch möglich ist. So raste ich atemlos gemeinsam mit CJ und ihrem Bruder Hamish durch die Geschichte.

Natürlich muss dem Leser bewusst sein, dass bei dieser Geschichte gerade bei den Actionszenen ordentlich aufs Gaspedal getreten wird und Protagonistin CJ quasi James Bond, Indiana Jones und Wonderwoman in einem ist. Ich fand dies jedoch in keiner Weise schlimm, da es einfach perfekt zur Geschichte passt. Wer natürlich gerne realistische Geschichten mag, der ist beim großen Zoo von China an der falschen Adresse, das dürfte einem aber spätestens beim Lesen des Klappentextes bewusst sein.

Auch muss die Brutalität an dieser Stelle erwähnt werden. Denn hier fliegen schon mal Körperteile durch die Gegend und Blut spritzt an jeder Ecke, denn die Drachen sind auf Rache aus und eben keine friedlichen Lämmchen. Wer also eher zart besaitet ist, sollte nicht unbedingt zu diesem Buch greifen.

Am Ende wartet auf den Leser noch ein interessantes Interview mit dem Autor. In diesem erläutert er seine Gedanken zum Zoo und berichtet, dass ihm die Idee zum großen Zoo von China bereits vor über 10 Jahren gekommen ist. In meinen Augen ein sehr informatives Interview.

Fazit:
Atemlos und voller Adrenalin hat mich Autor Matthew Reilly durch seine Geschichte gejagt. Der Vergleich zu Jurassic Park liegt nahe, dennoch schafft es der Autor mit seinen Ideen und Vorstellungen eine ganz eigene Welt zu erschaffen. Jede Menge Action, Brutalität und ein atemberaubender Überlebenskampf erwarten den Leser in diesem Spektakel.
Von mir gibt es 5 von 5 Hörnchen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.10.2020

Tolle Inszenierung im Tagebuchformat

Meine krasse Monsterklasse - Kettenrasseln mit Kellerasseln
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Inhalt:
Neue Stadt, neue Schule, neue Klasse? Findet die 10-jährige Hannah alles extrem doof. Doch dann entdeckt sie in der Schulbibliothek ein staubiges Tagebuch und einen seltsamen Totenkopfstift namens ...

Inhalt:
Neue Stadt, neue Schule, neue Klasse? Findet die 10-jährige Hannah alles extrem doof. Doch dann entdeckt sie in der Schulbibliothek ein staubiges Tagebuch und einen seltsamen Totenkopfstift namens Rollf. Und Rollf kann sprechen, äh, schreiben! Das ist erst der Anfang: Rollf lädt Hannah in eine streng geheime Monster-Parallelweltklasse ein. Hier pauken das Monster Monique, das schüchterne Skelett Frieda, der Hexer Martin und sogar ein kleines Einhorn das 1 x 1 der Zauberkunst. Und Hannah ist jetzt eine von ihnen! Als ihre neuen Freunde sie zur Halloween-Party an ihrer Doof-Normal-Schule begleiten, ist das Monsterchaos vorprogrammiert ...

Meinung:
Hannah ist vor kurzem mit ihrer Familie umgezogen und fühlt sich in der neuen Klasse alles andere als wohl. Dann wird sie jedoch eingeladen, der Monsterklasse beizutreten. Und schwups landet Hannah aufgrund eines geheimen Durchgangs, der sich in der Schulbibliothek befindet, in der Monsterklasse. Dort sind ihre Mitschüler das Skelett Frieda, Monster Monique, Drache Drago oder Hexer Martin furchtbar nett zu ihr. Da macht die Schule doch gleich viel mehr Spaß.

Geschichten über Monster, Vampire oder Hexen lese ich immer wahnsinnig gerne. Daher fand ich die Idee einer ganzen Klasse voller Monster natürlich super.

Der Einstieg in die Geschichte fiel mir jedoch ein wenig schwer, was nicht unbedingt an der Geschichte an sich gelegen hat. Denn in letzter Zeit habe ich einige Kinderbücher gelesen in denen die Protagonisten gerade umgezogen sind und die Mitschüler anfangen das Kind zu mobben bzw. nicht nett zu behandeln. Daher fand ich es ein wenig ermüdend, dass in diesem Buch das Schema ebenfalls aufgegriffen wurde.

Sobald Hannah jedoch ihre neuen Mitschüler der Monsterklasse kennenlernt, konnte mich die Handlung mehr überzeugen. Schon alleine die Vorstellung der verschiedenen Monster hat mir unglaublich viel Spaß bereitet.
Dabei sind dem Leser die Monsterschüler bereits seit dem Aufklappen des Buches bekannt. Denn auf zwei Seiten wurden die Schüler der Klasse mit einem kleinen Bild und ihrem Namen vorgestellt.
Freut euch daher auf Monster Monique, Skelett Frieda, Ritter Rosinante, Djimmi der Flaschengeist, Annika das Einhorn, Martin den Hexer, Kasimir die Mumie und noch ein paar andere ultracoole Monster.

Das Besondere an diesem Buch ist für mich die grandiose Aufmachung. Denn die Geschichte ist wie ein Tagebuch gestaltet. Mit vielen kleinen Zeichnungen, Tintenklecksen oder Smileys wird diese Geschichte zu einem tollen Leseabenteuer.
Auch werden Wörter teilweise dick und fett hervorgehoben oder einfach durchgestrichen.
Schon alleine aufgrund des Designs und den vielen unterhaltsamen Bildern, die von Illustrator Anton Riedel beigesteuert wurden, lohnt es sich zu dieser Geschichte zu greifen.

Die Geschichte an sich kommt eher ruhig daher und es wird viel Wert auf das Gemeinschaftsgefühl und das Kennenlernen der neuen Mitschüler gelegt. Natürlich passieren auch ab und an kleine magische Missgeschicke, doch Lehrerin Frau Miracula steht ihren kleinen Schützlingen immer zu Seite.

Wer an dieser Stelle gesondert erwähnt werden muss, ist Totenkopfstift Rollf. Dieser kleine freche Kerl übernimmt ab und an gerne einmal die Macht über sich selbst und schreibt dann munter in Hannahs Tagebuch drauflos. Seine Textpassagen sind gut durch die rote Schriftfarbe ersichtlich.

Am Ende wartet auf die Leser schon ein kleiner Vorgeschmack auf den zweiten Band der Reihe. Denn Hannah erzählt dem Leser in groben Zügen, was in Band 2 alles auf einen zukommt.
Dieser erscheint übrigens bereits im Frühjahr 2021.

Fazit:
Dieses niedliche Büchlein bietet für kleine Monsterfans eine unterhaltsame und lustige Geschichte. Mithilfe von Tagebucheinträgen ist man live mit dabei wie Hannah ihr neues Leben in der Monsterklasse meistert.
Vor allen Dingen die bereits erwähnte Tagebuchaufmachung und die vielen kleinen Skizzen haben mich sehr begeistert.
Für diesen Auftaktband gibt es von mir gute 4 von 5 Hörnchen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.10.2020

Mindestens mal ein Monatshighlight für mich

Strangeworlds - Öffne den Koffer und spring hinein!
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Inhalt:
Die 12-jährige Flick traut ihren Augen kaum, als sie das Reisebüro Strangeworlds betritt. Denn der kleine Laden und der Besitzer Jonathan stecken voller Geheimnisse: Nicht nur, dass sich hier unzählige ...

Inhalt:
Die 12-jährige Flick traut ihren Augen kaum, als sie das Reisebüro Strangeworlds betritt. Denn der kleine Laden und der Besitzer Jonathan stecken voller Geheimnisse: Nicht nur, dass sich hier unzählige Koffer stapeln – diese Koffer sind magisch. Durch sie kann man in die fantastischsten Welten reisen! Flick kann ihr Glück kaum fassen. Doch Jonathan und die Strangeworlds-Gesellschaft sind in großer Sorge, denn das Gleichgewicht der magischen Welten ist in Gefahr. Und Flick ist die Einzige, die sie retten kann …

Meinung:
Flick und ihre Familie sind vor kurzem umgezogen. Bei einem ihrer Streifzüge durch die Stadt entdeckt Flick daher das Reisebüro Strangeworlds. Schnell merkt Flick, dass der junge Besitzer Jonathan und das Reisebüro an sich voller Geheimnisse stecken. Denn mit den dort gelagerten Koffern verreist man nicht etwa nach Amerika oder Afrika. Vielmehr entdeckt man mit diesen unzählige magische Welten.

Als ich zum ersten Mal den Klappentext zu Strangeworlds gelesen habe, war ich sofort begeistert von der Idee anhand von Koffern in zig verschiedene Welten reisen zu können. Daher war ich unglaublich gespannt, ob die Geschichte mit diesem interessanten Background mich würde überzeugen können.

Der Einstieg in die Geschichte fiel mir unglaublich leicht. Der Leser lernt die 12-jährige Flick kennen, die Zuhause doch arg eingespannt ist. Ihre Eltern sind beide berufstätig und die Familie ist vor kurzem umgezogen. Oft bleiben wichtige Aufgaben im Haushalt an Flick hängen. Auch die Betreuung ihres kleinen Bruders Freddy, der noch ein Baby ist, zählt teilweise zu Flicks Aufgaben.
Daher fühlt sich Flick im Reisebüro von Jonathan sofort pudelwohl. Denn hier kann sie einfach ein ganz normaler Teenager ohne Verpflichtungen sein.

Und so taucht Flick, angeleitet von Jonathan, immer mehr in die magischen Welten ein. Denn dank der im Reisebüro gelagerten Koffer ist ein Besuch dieser Welten möglich. Flick ist unglaublich fasziniert von den verschiedenen Orten, die sie gemeinsam mit Jonathan bereist. Doch die beiden merken schnell, dass etwas das Gleichgewicht in den magischen Welten stört und eine Gefahr im Hintergrund lauert.

Sowohl Flick als auch Jonathan waren zwei Charaktere, die mir sofort sehr sympathisch waren. Aufgrund Flicks vieler Verpflichtungen tat sie mir stellenweise schon ein wenig leid. Denn wo andere Kinder Zeit zum Spielen haben, wird Flick Zuhause stark eingebunden. Daher fand ich es absolut nachvollziehbar, dass sie nur allzu gerne in diese magische aber auch gefährliche Welt der Strangeworlds eintaucht.

Jonathan ist eher der ruhigere und etwas wortkarge Typ. Nach und nach lernen Flick und der Leser ihn und seine Vergangenheit besser kennen und auch hier versteht man, warum er zu genau diesem jungen Mann herangewachsen ist.

Ich muss gestehen, dass ich mich ab der ersten Seite total wohl mit der Geschichte von Autorin L. D. Lapinski gefühlt habe. Dies liegt nicht nur am flüssigen Schreibstil, sondern auch an den bildgewaltigen Erzählungen.

L. D. Lapinski lässt die Leser in verschiedene magische Welten eintauchen und sorgt dafür, dass man am liebsten selbst in die Koffer steigen möchte, um gemeinsam mit Flick und Jonathan ein Abenteuer zu erleben.

Dabei ist die Geschichte nicht nur magisch geschrieben, sondern es schwebt auch eine finstere Bedrohung über den Strangworlds. Zudem macht die Suche nach Jonathans Vater die Geschichte zu einem wahren Pageturner.

Das Buch endet ohne großen Cliffhanger. Ich denke, es spricht jedoch sehr für die Geschichte, wenn ich sage, dass ich dem zweiten Band total entgegenfiebere und es kaum erwarten kann, diesen in den Händen zu halten.

Ein Wort möchte ich noch über das Cover verlieren, welches mir mit Abstand besser gefällt als das Cover der Originalausgabe. Ich liebe die Kofferoptik des Buches. Genauso toll sind jedoch auch die verschiedenen Sticker auf der Vorder- und Rückseite. Denn auf diesen sind die unterschiedlichen Welten abgebildet, in die Flick und Jonathan in diesem Abenteuer reisen.

Fazit:
Leute lest Strangeworlds! Mich hat dieses Buch total aus den Socken gehauen und in unzählige magische Welten entführt, in denen ich gerne für immer geblieben wäre. Für mich ist diese Geschichte mindestens mal ein Monatshighlight!
Mit vielen grandiosen Ideen, einem spannenden Plot und liebenswerten Charakteren sorgt Autorin L. D. Lapinski für ein großes Lesevergnügen.
Nichts anderes als 5 von 5 Hörnchen verdient dieses Buch!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.10.2020

Wie immer wundervolle Umsetzung der Marvel 5 Minuten Geschichten

Meine liebsten Marvel-Geschichten
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Inhalt:
Neue Geschichten für kleine Superhelden-Marvel-Fans
Die größten Superhelden aus dem Marvel-Universum kommen zusammen, um gemeinsam viele spannende Abenteuer zu erleben und gegen die größten Schurken ...

Inhalt:
Neue Geschichten für kleine Superhelden-Marvel-Fans
Die größten Superhelden aus dem Marvel-Universum kommen zusammen, um gemeinsam viele spannende Abenteuer zu erleben und gegen die größten Schurken der Welt zu kämpfen. Mit dabei sind Iron Man, Captian America, die Guardians of the Galaxy, Spider-Man und viele mehr.

Meinung:
Nachdem mein Sohn und ich vor einiger Zeit das Marvel 5-Minuten-Geschichten Buch gelesen und geliebt haben, stand für uns fest, dass wir auch zu den neuesten Kurzgeschichten aus dem Hause Marvel greifen müssen.

Dieses Mal umfasst das Buch neun Geschichten aus dem Marvel Superhelden Universum.

Als Leser taucht man ein in die Geschichten von Spider-Man, Black Widow, Hawkeye, Black Panther, Hulk, den Guardians of the Galaxy und noch einigen anderen.

Da wir bereits die 5-Minuten-Geschichten kannten, erkannte mein Sohn seine liebsten Superhelden sofort wieder. Die Namen waren ihm immer noch präsent und zielstrebig blätterte er zu der Geschichte von Hulk vor, seinem absoluten Lieblingssuperhelden.

Wie schon sein Vorgänger kam auch dieses Buch super gut bei ihm an. Der Mix aus packenden Heldengeschichten und farbigen Bildern sorgte dafür, dass es nicht nur bei einer Geschichte blieb, sondern wir fast das ganze Buch in einem Rutsch gelesen haben.

Daher kann ich dieses Buch definitiv auch jüngeren Lesern, als die angesprochene Leserschaft von 6 Jahren, empfehlen. Mein Sohn ist mit seinen vier Jahren ganz begeistert von den Superheldengeschichten.

Da die Handlung in keinster Weise zu brutal ist oder die Bilder zu düster wirken, kann ich die Geschichte, wie gesagt, auch rundheraus jüngeren Lesern empfehlen.

Die vielen farbigen Illustrationen sorgen für beste Unterhaltung. Denn in diesen werden natürlich gerade die Kampfszenen besonders zur Geltung gebracht, was für leuchtende Augen bei meinem Sohn gesorgt hat.

Fazit:
Kleine und große Superheldenfans aufgepasst! Es gibt Nachschub im Kurzgeschichten Universum des Hauses Marvel.
Mein Sohn und ich waren wieder sehr begeistert von den neuen Abenteuern von Spider-Man, Hulk, Black Widow und Co. und hoffen auf weitere Ausgaben dieses Formates.
Natürlich 5 von 5 Junior-Superhelden-Hörnchen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.10.2020

Mit viel Augenzwinkern, aber auch einer gehörigen Portion Spannung erzählt

Die schaurigen Fälle des Derek Schlotter – FRANKENfrosch lebt!
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Inhalt:
Aus dem Keller der Heiner-Lauterkrach-Schule dringen merkwürdige Geräusche. Als neu ernannte Pausenaufsicht muss Derek der Sache natürlich gleich auf den Grund gehen und läuft dabei Hausmeister ...

Inhalt:
Aus dem Keller der Heiner-Lauterkrach-Schule dringen merkwürdige Geräusche. Als neu ernannte Pausenaufsicht muss Derek der Sache natürlich gleich auf den Grund gehen und läuft dabei Hausmeister Frankenkiesel in die Arme. Was für finstere Pläne verfolgt der Hausmeister dort in seinem geheimen Labor? Und woher kommt das unheimliche Röcheln? Gemeinsam mit seinem Freund Mesut und Hund Rufus geht Derek der Sache auf den Grund – ein neuer schauriger Fall für Derek Schlotter!

Meinung:
Derek ahnt einen neuen Fall für seinen besten Freund Mesut, Hund Rufus und ihn selbst. Denn per Zufall ist er im Keller der Schule auf den komischen Hausmeister Frankenkiesel gestoßen, der eindeutig etwas vor ihm geheim hält. Dereks Spürsinn ist geweckt und so versuchen die Freunde herauszufinden, was im Keller der Schule vor sich geht.

Bisher habe ich noch kein Buch aus der Derek Schlotter Reihe gelesen. Da mir die Supermops-Reihe von Autor Nicolas Gorny so großen Spaß bereitet hat, wollte ich nun unbedingt auch Derek Schlotter kennenlernen.

Vorweg sei gesagt, dass sich diese Reihe sehr gut für Quereinsteiger anbietet. Denn jedes Buch endet in sich abgeschlossen. Da der Autor jedoch zu Anfang dieses Buches die wichtigsten Charaktere vorstellt, hatte ich nicht das Gefühl bisher etwas verpasst zu haben.

Derek ist ein Protagonist der sich nicht so leicht durch Gesetze und Verbote einschüchtern lässt. Viel mehr versucht er das „Allgemeinwohl der Menschheit“ im Auge zu behalten und wenn dieses nun mal einen Einbruch in der Schule erfordert, dann ist das eben so, findet Derek.
Sein Freund Mesut hingegen ist da schon deutlich vorsichtiger und findet es ganz fürchterlich, wenn Derek mal wieder der Meinung ist ein Gesetz umgehen zu müssen.
So brechen die beiden Freunde in diesem Band des Nachts in ihre Schule ein. Was Derek super cool und Mesut einfach nur super fürchterlich findet.

Aufgrund dieses ungleichen Paares kommt es immer wieder zu der ein oder anderen witzigen Situation. Aber auch spannungstechnisch hat die Geschichte einiges zu bieten. Denn der Leser rätselt gemeinsam mit Derek und Mesut mit, was der komische Hausmeister Herr Frankenkiesel denn nun eigentlich im Keller der Schule verbirgt.

Das Ende war für mich als Leser nicht ganz zufriedenstellend, da in meinen Augen das „Problem“ auf einfache Art und Weise aus der Welt geschafft wurde. Zudem hinterließ diese Auflösung bei mir ein paar Fragezeichen, was die Zukunft angeht.

Auch in diesem Buch, welches sich an Erstleser ab 7 Jahren richtet, gibt es wieder viele Illustrationen zu finden. Diese wurde von Benedikt Beck gezeichnet. Ich fand die Darstellung der Menschen ein wenig gewöhnungsbedürftig und wurde daher bis zum Ende der Geschichte nicht so wirklich warm mit den Bildern.

Fazit:
Derek Schlotter stößt in seinem mittlerweile dritten Fall auf ungewöhnliche Ereignisse im Schulkeller. Was geht dort vor sich? Diese Frage wird mit viel Augenzwinkern und dennoch genug Spannung aufgelöst.
Von mir gibt es 4 von 5 Hörnchen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere