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Veröffentlicht am 31.03.2017

Fans des Drachenreiters müssen das Buch einfach lesen

Drachenreiter 2. Die Feder eines Greifs
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Inhalt:
Zwei Jahre nach ihrem Sieg über Nesselbrand erwartet Ben, Barnabas und Fliegenbein ein neues Abenteuer: Der Nachwuchs des letzten Pegasus ist bedroht! Nur die Sonnenfeder eines Greifs kann ihre ...

Inhalt:
Zwei Jahre nach ihrem Sieg über Nesselbrand erwartet Ben, Barnabas und Fliegenbein ein neues Abenteuer: Der Nachwuchs des letzten Pegasus ist bedroht! Nur die Sonnenfeder eines Greifs kann ihre Art noch retten. Gemeinsam mit einer fliegenden Ratte, einem Fjordtroll und einer nervösen Papageiin reisen die Gefährten nach Indonesien. Auf der Suche nach dem gefährlichsten aller Fabelwesen merken sie schnell: sie brauchen die Hilfe eines Drachens und seines Kobolds.

Meinung:
Ben lebt mit seiner neuen Familie, den Wiesengrunds, in Norwegen. Dort haben sie ein Zuhause für alle möglichen Fabelwesen erschaffen. Gerade ist der Drache Lung zu Besuch, der seinem alten Drachenfreund Schieferbart die letzte Ehre erweisen möchte. Die Wiedersehensfreude zwischen Ben und Lung wird jedoch getrübt, als die Wiesengrunds die Nachricht erhalten, dass der Nachwuchs des letzten Pegasus Pärchens bedroht ist. Um zu schlüpfen, benötigen die Fohlen die Sonnenfeder eines Greifs. Greife sind jedoch äußerst aggressive und bösartige Wesen und zudem die Erzfeinde der Drachen. Daher machen sich Barnabas und Ben ohne Lung auf den Weg nach Indonesien, um an die Feder zu kommen.

Als Kind habe ich den ersten Band der Drachenreiter geliebt. Ich hätte nie damit gerechnet, dass es eine Fortsetzung zu diesem tollen Buch geben würde. Daher war ich auch ein wenig zwiegespalten, ob das Buch mit seinem Vorgänger mithalten kann.
Meine Bedenken waren jedoch total unbegründet. Schon nach den ersten Seiten hat mich Cornelia Funke mit ihrem liebevollen und fantasiereichen Schreibstil gepackt.
Ich war selbst erstaunt darüber, wie viel mir noch aus Band 1 präsent gewesen ist. Daher hatte ich keine Probleme die vielen Charaktere zuordnen zu können. Zudem gibt es am Ende ein Glossar, welches jedes Lebewesen auflistet, was in diesem Buch vorkommt, sei es nun Mensch, Tier oder Fabelwesen.

Die alten Charaktere haben sich sofort wieder in mein Herz gestohlen. Sei es der weise und gutmütige Drache Lung, die wagemutige Ratte Lola Grauschwanz, der sehr sensible und etwas einsame Homunkulus Fliegenbein, die etwas launische Kobolddame Schwefelfell oder mein geliebter Drachenreiter Ben.
Aber auch die neuen Charaktere wie der mutige Greif Shrii, der Pegasus Ànemos, der gutmütige Tagtroll Hotbrodd oder der ungestüme Jungdrache Tattoo sind grandios gelungen. Ich könnte sie alle noch stundenlang weiter aufzählen (denn Lebewesen gibt es in diesem Buch ganz schön viele), aber das würde euch nur ermüden. Ich denke ihr merkt auch so, dass ich sie einfach ALLE mochte. Sogar den Bösewicht fand ich gut dargestellt.

Während der verschiedenen Dialoge stahl sich mir immer wieder ein Lächeln auf die Lippen. Denn gerade die unterhaltsamen Dialoge zwischen Lola und Hothbrodd oder Lolas ständige "Versprecher" bzgl. des kleinen Homunkulus sind amüsant.

Dennoch gibt es zwei Punkte die mich ein wenig gestört haben.
Zum einen gab es kurz vor der Mitte des Buches einen etwas langatmigen Part, hier hätte für mich die Geschichte ein wenig gekürzt werden können.
Zum anderen hat mich gestört, wie viele fantastische Lebewesen Cornelia Funke in das Buch hat einfließen lassen. Viele dieser Fabelwesen wurden einmal kurz erwähnt und danach nie wieder. Hier wäre weniger mehr gewesen.

Fazit:
Fans des Drachenreiters müssen einfach zu diesem Buch greifen! Der wunderschöne Schreibstil und die liebenswerten Charaktere bereiteten mir zauberhafte Lesestunden.
Ich muss gestehen, dass ich jetzt sogar noch auf einen dritten Band hoffe.
Ganz knappe 5 von 5 Hörnchen.

Veröffentlicht am 31.03.2017

Die ersten 300 Seiten waren mir zu zäh

Die Vertriebenen: Flucht aus Camp Eden -
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Inhalt:
Owen Parker lebt in einer Welt, die durch die Klimaerwärmung nahezu unbewohnbar geworden ist: Um den tödlichen Strahlen der Sonne zu entfliehen, haben die Menschen ihre Städte unter riesige Kuppeln ...

Inhalt:
Owen Parker lebt in einer Welt, die durch die Klimaerwärmung nahezu unbewohnbar geworden ist: Um den tödlichen Strahlen der Sonne zu entfliehen, haben die Menschen ihre Städte unter riesige Kuppeln verlegt. Bei einem Tauchunfall im Feriencamp entdeckt Owen außergewöhnliche Fähigkeiten an sich. Fähigkeiten, die der Menschheit das Überleben ermöglichen könnten. Gemeinsam mit seiner attraktiven Tauchlehrerin Lilly sucht er einen Weg, die Gabe zu begreifen und zu kontrollieren. Doch damit schrecken die beiden dunkle Kräfte auf, die diese Suche um jeden Preis verhindern wollen.

Meinung:
Owen hat riesiges Glück als er bei einer Auslosung einen der begehrten Plätze in einem Feriencamp erhält. Während einer Schwimmübung dort geht Owen unter und müsste eigentlich Tod sein. Jedoch entdeckt er besondere Fähigkeiten an sich selbst und überlebt. Nicht zuletzt auch Dank der Beatmungsversuche der attraktiven Betreuerin Lilly. Diese teilt ihm mit, dass er einer der wenigen Campbewohner ist, dem hier im Camp Kiemen gewachsen sind. Wie kann dies sein und warum interessiert sich der Campleiter auf einmal so sehr für ihn?

Aufgrund einer Klimakatastrophe und den dadurch entstandenen starken UV-Strahlungen ist ein Leben an der Oberfläche der Erde fast nicht mehr möglich. Große Teile der Welt bestehen nur noch aus Wüstengebieten. Jedoch gibt es noch ein paar wenige Kuppeln unter denen das Leben möglich ist.
Die Beschreibungen des Autors zu der Klimakatastrophe und den daraus resultierenden Folgen fand ich gut und ausführlich beschrieben. Oftmals wird dieser Punkt in anderen Büchern etwas schwammig gehalten, aber in diesem Fall konnte ich mir den Hintergrund sehr gut vorstellen.

Zu Beginn des Buches habe ich mich sehr über einen männlichen Protagonisten gefreut. Owen ist ein Außenseiter im Camp, aber dennoch ein Sympathieträger für den Leser. Trotzdem er mir sympathisch war, konnte ich keine große Bindung zu ihm aufbauen. Seine Taten und Abenteuer ließen mich leider ziemlich kalt. Genauso erging es mir auch mit den anderen Charakteren. Daher konnte mich die eingebaute Liebesgeschichte auch nicht wirklich berühren oder packen.

Auf den ersten gut 300 Seiten erfahren wir sehr viel über das Campleben. Nur leider passiert sehr wenig relevantes für die Handlung in dieser Zeit. Daher musste ich mich durch diesen Teil des Buches quälen. Es gibt einfach zu viele Beschreibungen und die Geschichte geht nur schleppend voran. Erst auf den letzten 100 Seiten nimmt die Geschichte ordentlich an Fahrt auf. Die Geschehnisse überschlagen sich sogar und konnten mich teilweise überraschen.

Der Mythos rund um Atlantis nimmt leider auch erst sehr spät Form an. Auch hier hätte ich mir gewünscht, dass wir eher etwas zu diesem Thema erfahren. Die Idee dahinter kann sich nämlich allemal sehen lassen.
Eine willkommene Abwechslung sind die eingestreuten Befehle der Techniker in Owens Köper, die gut zu unterhalten wissen.

Fazit:
Die ersten 300 Seiten drehen sich hauptsächlich um das Campleben und es kommt wenig Spannung auf. Am Ende jedoch überschlagen sich die Ereignisse, hier hätte ich mir eine bessere Aufteilung gewünscht. Die Idee rund um das Thema Atlantis ist wirklich interessant und konnte mich überzeugen.
Am Ende reicht es zu sehr guten 3 von 5 Hörnchen.

Veröffentlicht am 31.03.2017

Neuer interessanter Charakter tritt im Buch auf

Die Vertriebenen: Die Prophezeiung von Desenna
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Inhalt:
Es ist Owen und Lilly gelungen, aus Camp Eden zu fliehen. Doch nun beginnt der gefährlichere Teil ihrer Mission: Sie müssen sich durch die lebensfeindliche Welt schlagen, in der überall Verrat ...

Inhalt:
Es ist Owen und Lilly gelungen, aus Camp Eden zu fliehen. Doch nun beginnt der gefährlichere Teil ihrer Mission: Sie müssen sich durch die lebensfeindliche Welt schlagen, in der überall Verrat lauert. Schließlich sind sie gezwungen, in der schwarzen Stadt Desenna haltzumachen. Können sie den Menschen hier trauen? Als sie endlich wichtige Hinweise auf das Ziel ihrer Reise finden, droht ein finsteres Geheimnis alles zu zerstören …

Meinung:
Owen, Lilly und Leech ist die Flucht aus Camp Eden gelungen. Doch schnell wird klar, dass Paul längst die Verfolgung aufgenommen hat. Die drei leben in ständiger Angst entdeckt zu werden. Damit nicht genug sind sie den gefährlichen Strahlen der Sonne schutzlos ausgeliefert und so langsam schleichen sich Hunger und Durst zu den bereits bestehenden Problemen. Ihre Reise führt sie quer durch die USA zur Stadt Desenna, wo sie sich Antworten auf ihre Fragen erhoffen.

Im zweiten Abenteuer von Owen und Lilly reisen die Freunde durch die unbewohnbare Ödnis der Vereinigten Staaten. Auf ihrer Reise müssen die Freunde einige Gefahren bestehen. Im Vergleich zu Band 1 ist deutlich festzustellen, dass mehr passiert. Daher verfolgte ich die Geschichte gebannter als noch in Band 1. Wir erfahren wieder neue, interessante und wichtige Details zu den Geheimnissen rund um Atlantis. Allerdings werden auch wieder einige Fragen aufgeworfen.
Was mir ausgesprochen gut gefallen hat ist, dass der Autor in diesem Buch die ein oder andere Überraschung für den Leser bereit hält. Zwar konnte man ein paar Dinge erahnen, dennoch wurde ich stellenweise total überrascht.

In diesem Buch nimmt die Brutalität und Grausamkeit doch gehörig zu. Für den ein oder anderen Leser könnte dies möglicherweise zu viel des Guten sein. Es sei auch gesagt, dass unsere Gruppe dieses Mal mit dem ein oder anderen Verlust klar kommen muss.

Neben Owen und Lilly nimmt vor allen Dingen Leech eine größere Rolle in diesem Buch ein. Stück für Stück stahl er sich in mein Herz.
Aber auch ein neuer Charakter wird in die Geschichte eingeführt. Sieben ist vorlaut, selbstbewusst, bestimmend und hat ein Auge auf Owen geworfen. Dies führt natürlich zu Spannungen zwischen Owen und Lilly. Ich mochte Sieben sehr gerne, da sie einen großen Unterhaltungswert mit in die Geschichte brachte.

Fazit:
Die Nebencharaktere wie Leech treten mehr in den Vordergrund und mit Sieben kommt ein neuer, sehr unterhaltsamer Charakter hinzu. Dieser zweite Band hat mir daher besser gefallen als der Erste. Dennoch fehlt mir irgendwie der letzte Funke der mich total begeistert.
Von mir gibt es daher 4 von 5 Hörnchen.

Veröffentlicht am 31.03.2017

Detektive, Fabelwesen und Parallelwelten machen Lust auf mehr

Die unsichtbare Bibliothek
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Inhalt:
Die unsichtbare Bibliothek – ein Ort jenseits von Raum und Zeit und ein Tor zu den unterschiedlichsten Welten. Hier werden einzigartige Bücher gesammelt und erforscht, nachdem Bibliothekare im ...

Inhalt:
Die unsichtbare Bibliothek – ein Ort jenseits von Raum und Zeit und ein Tor zu den unterschiedlichsten Welten. Hier werden einzigartige Bücher gesammelt und erforscht, nachdem Bibliothekare im Außendienst sie beschafft haben. Irene Winters ist eine von ihnen. Ihr aktueller Auftrag führt sie in ein viktorianisches London, wo eine seltene Version der Grimm’schen Märchen aufgetaucht ist. Doch was als einfacher Einsatz beginnt, wird nur allzu schnell ein tödliches Abenteuer, denn Irene ist nicht die Einzige, die hinter dem Buch her ist. Und die anderen Interessenten gehen über Leichen, um zu bekommen, was sie wollen ...

Meinung:
Irene Winters ist eine Bibliothekarin im Außendienst der Organisation der geheimen Bibliothek. Ihre Eltern sind ebenfalls Bibliothekare und sie ist sowohl in der realen Welt als auch in mehreren Parallelwelten aufgewachsen und so mit der Bibliothek groß geworden.
Das Buch startet mitten in einem ihrer Aufträge, bei dem Irene ein für die Bibliothek wertvolles Buch aus einer Parallelwelt stehlen soll. Somit steigt der Leser direkt in einem spannenden Auftrag mit mehreren Gefahren ein. Denn in dieser Parallelwelt gibt es Höllenhunde und fliegende Wasserspeier, die Irenes Flucht mit dem gestohlenen Buch erschweren und verhindern wollen. Irene wird gleich am Anfang ausführlich beschrieben und ich konnte mich schnell in sie hineinversetzen.

Anschließend kehrt Irene in die reale Welt zur Bibliothek zurück und erfährt dort, dass sie sofort einen neuen Auftrag zu erledigen hat. Sie soll das Grimm`sche Märchenbuch aus einer mit Chaos verseuchten Parallelwelt holen. Chaos hebt die Naturgesetze in einer Welt nahezu ganz auf und erlaubt es mythologischen Kreaturen und Fabelwesen dort zu leben. Als Hilfe bekommt sie Kai, einen Lehrling, an ihre Seite. Kai ist noch nie in einer der Parallelwelten gewesen und es ist sein erster Auftrag im Namen der Bibliothek. Irene erklärt ihm aufgrund dessen viele Dinge über die Bibliothek und deren Hintergründe und Absichten. Auf diese Weise erfährt der Leser mehr über die Bibliothek, was mir gut gefallen hat.
Kai umgibt, durch seine vielen Andeutungen über seine Herkunft und Irenes Vermutungen darüber, etwas Mysteriöses und ich habe mich darauf gefreut im Laufe der Handlung mehr über ihn zu erfahren.

Im viktorianischen London, lernen sie Vale kennen. Vale vermutet, dass Irene und Kai das gleiche Ziel wie er selbst verfolgen und würde gern mit ihnen zusammen arbeiten.
Um das geforderte Buch aus der Welt mitnehmen zu können, besuchen Irene und Kai dort verschiedene Orte und Veranstaltungen, wobei sie Elfen, Vampiren und weiteren Fabelwesen begegnen. Auf einer Veranstaltung taucht plötzlich Bradamant, ebenfalls eine Bibliothekarin, auf. Gemeinsam versuchen sie nach einem Angriff durch Cyborg-Alligatoren, das Buch zu finden und zur Bibliothek zu bringen. Dabei treffen sie aber auf Alberich, einen ehemaligen Bibliothekar, der sich von dieser abgewandt hat und nun ein gefährlicher Gegner, ebenfalls auf der Suche nach dem Grimm`schen Märchenbuch, ist.

Es gibt viele Angriffe und Gefahren in diesem Buch, die jedoch leider teilweise zu kurz kommen und nur oberflächlich erzählt werden. Dadurch fiel es mir schwer, mich komplett in die Charaktere hineinzuversetzen. Zudem wird viel von magischen Gemeinschaften und Fabelwesen gesprochen, aber nicht näher darauf eingegangen, was ich ein wenig schade finde. Der Handlung an sich schadet es meiner Meinung nach aber nicht.

Fazit:
Insgesamt finde ich die Idee des Buches und die Handlung an sich sehr gut. Die Ideen sind aber teilweise einfach nur in den Raum geworfen und werden nicht weiter behandelt, was mich ein wenig enttäuscht hat. Dennoch spricht dieses Buch genau die Aspekte an, die ich gerne lese. Detektive, Fabelwesen und Parallelwelten machen Lust auch den (in sich abgeschlossenen) Folgeband zu lesen.
Daher gebe ich sehr gute 3 von 5 Pinguinen! :)

Veröffentlicht am 31.03.2017

Ich bin traurig das die Reihe nun zu Ende ist

Blut und Feuer
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Inhalt:
Seit Ruby übersinnliche Fähigkeiten besitzt, geht sie durch die Hölle. Denn die Regierung hat es auf Menschen wie sie abgesehen und greift Ruby und ihre Gruppe immer wieder an. Aber sie geben nicht ...

Inhalt:
Seit Ruby übersinnliche Fähigkeiten besitzt, geht sie durch die Hölle. Denn die Regierung hat es auf Menschen wie sie abgesehen und greift Ruby und ihre Gruppe immer wieder an. Aber sie geben nicht auf und haben sogar einen Gefangenen genommen. Der allerdings wird immer mehr zu einer großen Gefahr für sie alle. Es handelt sich um Clancy Gray, den Sohn des Präsidenten – und auch er verfügt über ähnliche Fähigkeiten wie Ruby. Allein sie kann seine manipulativen Kräfte im Zaum halten. Nur ein unachtsamer Moment und Clancy könnte die ganze Mission und ihrer aller Leben in Gefahr bringen ...

Meinung:
Ruby, Liam, Chubs und Co. machen sich zu Beginn dieses Buches auf den Weg zu einem sicheren Zufluchtsort, der sogenannten Ranch. Dort angekommen übernimmt Liams älterer Bruder Cole die Führung. Zudem sind Cole und Ruby die einzigen die sich um den Präsidentensohn Clancy kümmern können, da Clancy für alle anderen eine Gefahr darstellt. Die allgemeine Situation und die verschiedenen Beweggründe der Jugendlichen führen zu Spannungen innerhalb der Gruppe. Und auch Clancy kann man selbst in Gefangenschaft nicht über den Weg trauen.

Da ich mir vor dem durchlesen dieses Buches ein paar andere Rezensionen durchgelesen hatte, war mir klar, dass es keine Rückblenden auf die vergangenen Bände geben wird. Von daher hatte ich kurz noch einmal in Band 2 hineingelesen, was sich als sehr hilfreich erwiesen hat, da ich so keine Einstiegsschwierigkeiten hatte. Allen anderen, die wie ich nicht das beste Gedächtnis haben, kann ich dies ebenfalls nur empfehlen.

Dieser letzte Band spielt hauptsächlich auf der Ranch. Daher nehmen Pläne schmieden und Vorbereitungen treffen einen großen Platz in der Geschichte ein. Dies könnte für den ein oder anderen Leser etwas langweilig sein. Mich hat es zum Glück nie gestört.

Im Verlaufe des Buches machte mich der Gedanke bald Abschied von Ruby und Co. nehmen zu müssen immer trauriger. Denn auch in diesem Band lachte, weinte und trauerte ich wieder mit Liam, Chubs, Vida und Ruby. Besonders eine Szene gegen Ende des Buches hat mich sehr traurig gemacht.
Auch die Beziehung zwischen Ruby und Liam ist in diesem Finale wieder geprägt von Höhen und Tiefen. Dadurch wirkt die Beziehung in meinen Augen jedoch sehr authentisch.
Zudem durchläuft Ruby wieder eine erstaunliche Entwicklung. Es ist einfach spannend zu verfolgen wie sie von Band zu Band stärker und selbstbewusster wird.

Das Ende ist sehr zufriedenstellend, dennoch bleibt ein Hauch von Wehmut bei mir zurück.

Fazit:
Schade das diese wunderbare Trilogie nun ein Ende gefunden hat. Auch dieser dritte Teil konnte mich wieder begeistern, auch wenn es in diesem Band nicht so viel Action gibt wie in den vorherigen Büchern. Mit einem weinenden Auge verabschiede ich mich von den liebgewonnen Charakteren und vergebe knappe 5 von 5 Hörnchen.