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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.03.2017

Stetig ansteigender Spannungsbogen

Tenebris – Die Allianz der Schattenjäger
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Inhalt:
Flucht ist zwecklos. Den Schattendämonen entrinnt keiner. Sie kommen aus dem Reich Tenebris, einem düsteren Paralleluniversum, und bringen Chaos und Zerstörung. Seit Jahrhunderten steht nur eins ...

Inhalt:
Flucht ist zwecklos. Den Schattendämonen entrinnt keiner. Sie kommen aus dem Reich Tenebris, einem düsteren Paralleluniversum, und bringen Chaos und Zerstörung. Seit Jahrhunderten steht nur eins zwischen diesen finsteren Mächten und der Menschheit: die Allianz der Schattenjäger!
Von alldem wusste der 13-jährige Denizen bisher nichts. Sein Leben in einem Waisenhaus in Irland war alles andere als ein großes Abenteuer. Doch plötzlich steckt er mittendrin im Kampf der Schattenjäger. Er soll sich ihrem Geheimbund in Dublin anschließen und ihre geheime Magie erlernen. Denn eine neue Bedrohung ist aus Tenebris gekommen – und bringt die ganze Welt in Gefahr!

Meinung:
Der 13-jährige Denizen lebt solange er denken kann in einem Waisenhaus an der Küste Irlands. Eines Tages jedoch erfährt Denizen, dass er eine Tante hat und diese ihn nun sehen möchte. Warum hat sich seine Tante nicht bereits früher bei ihm gemeldet? Und warum holt nicht seine Tante Denizen ab sondern ein Kollege von ihr? Auf der Fahrt zu ihrem Haus passiert dann jedoch etwas was Denizens Leben komplett auf den Kopf stellt.

Schon nach den ersten Seiten des Buches wusste ich, dass der Autor und ich den gleichen Humor haben. Dave Rudden schaffte es mich schon nach kurzer Zeit mit seinem herrlichen Sarkasmus zum schmunzeln und lachen zu bringen.
Auch der Erzählstil des Autors ist angenehm, flüssig und sehr bildgewaltig. Ich spürte förmlich den Wind der um das Waisenhaus pfiff und den Regen der gegen das Gebäude prasselte.

Ich lese eher selten Bücher wo der Protagonist ein Junge ist. Denizen machte es mir jedoch einfach ihn zu mögen. Schon alleine seine vielen verschiedenen Varianten eines Stirnrunzeln sind sehr unterhaltsam.
Mindestens genauso interessant ist seine Tante Vivian Hardwick, die kalt und unnahbar wirkt.
Aber auch die restlichen Mitglieder der Schattenjäger wie die knallharte D`Aubigny, die talentierte Abigail, der unterhaltsame Grey, die zurückhaltende Darcie und der Schmied Jack sind interessante Charaktere.

Für mich als Vielleser kamen die meisten Geschehnisse leider nicht ganz überraschend. Ich bin jedoch der Meinung, dass die eigentliche Zielgruppe doch das ein oder andere Mal überrascht sein wird.
Etwas schade fand ich, dass manche Stellen ein wenig zu einfach und passend für die Geschichte gelöst wurden.
Erfrischend hingegen ist, dass es in diesem Buch einmal keine Liebesgeschichte gibt. Das hat die Story auch gar nicht nötig.
Ein weiterer Pluspunkt ist das in sich abgeschlossene Ende. Man kann also wunderbar diese Trilogie nach dem ersten Band beenden.
Dies wäre allerdings wirklich schade, da ich mir sicher bin, dass Band 2 mindestens genauso gut sein wird.

Fazit:
Sarkasmus der zu unterhalten weiß, ein düsteres Waisenhaus als Kulisse und ein stetig ansteigender Spannungsbogen ließen mich tolle Stunden mit Denizen und seinen Freunden verbringen. Zudem ist das Buch in sich abgeschlossen, so dass man nicht zwingend weiterlesen muss.
Von mir gibt es sehr gute 4 Hörnchen.

Veröffentlicht am 29.03.2017

Packend von der ersten Seite an

The Returned – Die Vergangenheit kehrt zurück
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Inhalt:
In einer idyllischen Kleinstadt in den französischen Alpen kehren plötzlich längst verstorbene Bewohner zurück. Allerdings nicht als blutrünstige Zombies, sondern als scheinbar ganz normale Menschen ...

Inhalt:
In einer idyllischen Kleinstadt in den französischen Alpen kehren plötzlich längst verstorbene Bewohner zurück. Allerdings nicht als blutrünstige Zombies, sondern als scheinbar ganz normale Menschen – unverändert, seit sie gestorben sind. All diese Wiederkehrer wissen zunächst nicht, dass sie gestorben sind und wollen nun ihr altes Leben wieder aufnehmen. Das es so jedoch nicht mehr gibt ...

Meinung:
In einer kleinen französischen Stadt geschehen plötzlich merkwürdige Dinge. Das Wasser eines Staudamms versiegt urplötzlich und Tote erwachen wieder zum Leben. Die Toten kommen jedoch nicht als Zombies zurück sondern als ganz normale Menschen. Sie wissen nicht, dass sie gestorben sind und möchten ihr altes Leben dort fortsetzen wo sie es beendet haben. Das dieses Leben jedoch schon Jahre zurückliegt, ist schwer für die Toten zu akzeptieren.

Der Klappentext weist bereits daraufhin, dass dieses Buch auf einer Filmserie basiert. Dies merkt man ihm auch an, denn die Geschichte wird aus der Sicht von sehr vielen Personen erzählt. Jedes Kapitel handelt von einem anderen Charakter. Nun könnte man denken, dass dies zu Verwirrungen führen könnte. Ich für meinen Teil kann sagen, dass diese Ängste total unbegründet sind. Jeder Charakter hat eine spannende und prägnante Geschichte zu erzählen, wodurch man die einzelnen Personen gut voneinander trennen kann. Ein Nachteil bei so vielen Personen ist aber definitiv, dass man zu niemandem eine größere Bindung aufbaut.

Ich hatte schon einige sehr unterschiedliche Meinungen zu "The Returned" gehört und war daher neugierig darauf wie es mir gefallen würde. Nach dem lesen kann ich sagen, dass ich absolut begeistert von dem Buch bin! Die vielen unterschiedlichen Erzählstränge sind alle sehr spannend und geheimnisvoll. Im Verlaufe der Handlung gibt es daher die ein oder andere überraschende Aufdeckung. Ich war quasi an das Buch gefesselt und habe es innerhalb kürzester Zeit durchgelesen. Neben dem spannenden Verlauf, ist das Buch nämlich auch mysteriös und leicht gruselig. Gerade der kleine Junge namens Victor lies mich das ein oder andere Mal erschaudern. Der Kleine hat mir teilweise mit seiner subtilen Art wirklich Angst gemacht.

Ein kleiner Wermutstropfen war für mich dann allerdings das Ende. Irgendwie hatte ich aufgrund des Geschichtsverlaufs mit einem etwas anderen Ende gerechnet. Dennoch lässt es mich neugierig auf Band 2 hinfiebern. Zudem habe ich jetzt richtig Lust darauf bekommen mir die Serie anzuschauen.

Fazit:
Endlich mal wieder ein Buch was mich an seine Seiten gefesselt hat. Aufgrund der vielen Erzählstränge gibt es jede Menge Spannung, Geheimnisse und auch ein wenig Grusel. Ich kann Band 2 gar nicht erwarten.
5 von 5 Hörnchen.

Veröffentlicht am 29.03.2017

Der Hype ist für mich unverständlich

These Broken Stars. Lilac und Tarver (Band 1)
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Inhalt:
Es ist nur eine flüchtige Begegnung, doch dieser Moment auf dem größten und luxuriösesten Raumschiff, das die Menschheit je gesehen hat, wird ihr Leben für immer verändern. Lilac ist das reichste ...

Inhalt:
Es ist nur eine flüchtige Begegnung, doch dieser Moment auf dem größten und luxuriösesten Raumschiff, das die Menschheit je gesehen hat, wird ihr Leben für immer verändern. Lilac ist das reichste Mädchen des Universums, Tarver ein gefeierter Kriegsheld aus einfachen Verhältnissen. Nichts könnte die Kluft zwischen ihnen überbrücken – außer dem Schiffbruch der angeblich so sicheren Icarus. Als das Unfassbare geschieht, müssen Lilac und Tarver auf einem fremden Planeten ums Überleben ringen. Zu zweit gegen die Unendlichkeit des Alls...

Meinung:
Lilac und Tarvers Leben könnten grundverschiedener nicht sein. Sie ist die Tochter des reichsten Mannes des Universums. Niemand darf sich ihr nähern, da er sonst den Zorn von Lilacs Vater zu spüren bekommt. Tarver hingegen ist ein Kriegsheld aus einfachen Verhältnissen. Auf dem Raumschiff Icarus kreuzen sich die Wege der Beiden. Lilac fühlt sich zu Tarver hingezogen, denn dieser scheint überhaupt nicht zu wissen wer da vor ihm steht und behandelt Lilac daher wie ein ganz gewöhnliches Mädchen. Als jedoch das Raumschiff untergeht, schaffen es Lilac und Tarver in derselben Kapsel zu entkommen. Gestrandet auf einem fremden Planeten kämpfen die beiden darum einen Weg zurück nach Hause zu finden.

Der Klappentext des Buches klang sehr vielversprechend und auch die unterschiedlichen Rezensionen zu diesem Buch machten mich neugierig, so dass ich schnell selbst zu "These Broken Stars" greifen musste.
Ich wurde jedoch leider enttäuscht und ich frage mich, wie es zu diesem Hype um das Buch kommen konnte.
Fangen wir vorne an. Der erste Teil des Buches konnte mich sehr gut unterhalten. Das Raumschiff und der fremde Planet hatten ihren ganz eigenen Reiz und unterhielten mich wirklich gut. Auch Lilac und Tarver sind zu diesem Zeitpunkt noch sehr unterhaltsam. Ihre Wortgefechte haben Pfeffer und ich freute mich auf ebendiese. Mit der Zeit wird die Reise über den Planeten jedoch zäh und langwierig. Zwar passiert immer etwas anderes, dennoch ertappte ich mich dabei wie ich zu zählen begann wie viele Seiten ich denn noch vor mir habe. Irgendwann kommt es wie es kommen muss und Lilac und Tarver nähern sich einander. Dies war so natürlich zu erwarten, jedoch habe ich nicht damit gerechnet, dass nur kurz nach dem ersten Kuss schon von der großen Liebe gesprochen wird. Ich musste kurz überlegen ob ich etwas überlesen hatte, aber nein es ging einfach wirklich so schnell. Für mich war die Liebesgeschichte dann arg kitschig und schnulzig und darunter hat dann auch die Handlung deutlich gelitten.

Da es sich bei diesem Buch um einen SciFi-Roman handelt, hätte ich mir außerdem eine bessere Beschreibung des Planeten gewünscht. Zwar verlieren die Autorinnen sich oftmals in eher unwichtigen Details, aber dabei bekommen der Planet und dessen Welt zu wenig Platz eingeräumt.
Zu Beginn eines jeden Kapitels kann der Leser an dem Verhör von Tarver teilhaben. Diese Stellen konnten mich sehr gut unterhalten und ich fand die Idee durchaus innovativ.

Wer gerne Bücher mit verschiedenen Charakteren liest, ist hier definitiv falsch. Denn bis auf die wenigen Kapitel auf dem Raumschiff dreht sich das ganze Buch ausschließlich um den Überlebenskampf von Lilac und Tarver. Beide waren mir dabei durchaus sympathisch. Und gerade Lilac durchlebt eine gekonnte Charakterentwicklung.

Gegen Ende des Buches passiert dann jedoch etwas was mich erst unglaubwürdig und dann mit einem Augenrollen zurückließ. Diese Entwicklung habe ich nicht erwartet, allerdings fand ich sie nicht gerade toll und ein wenig an den Haaren herbeigezogen.

Fazit:
Der Anfang des Buches ist vielversprechend, der Mittelteil zieht sich und das Ende ließ mich enttäuscht zurück. Ich kann den Hype um das Buch nur teilweise verstehen. Wer gerne auf leicht kitschige Liebesgeschichten steht, wird hier voll auf seine Kosten kommen.
Dank der tollen Idee und dem guten ersten Teil bekommt das Buch noch 3 von 5 Hörnchen.

Veröffentlicht am 29.03.2017

Locker, leichte Liebesgeschichte

The Wild Ones
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Inhalt:
Camille »Cami« Hines ist die über alles geliebte Tochter des Vollblutpferdezüchters Jack Hines, der die Champions des Südens hervorbringt. Abgesehen davon, dass sie sich manchmal ein wenig eingeengt ...

Inhalt:
Camille »Cami« Hines ist die über alles geliebte Tochter des Vollblutpferdezüchters Jack Hines, der die Champions des Südens hervorbringt. Abgesehen davon, dass sie sich manchmal ein wenig eingeengt fühlte, war Cami bislang eigentlich recht zufrieden mit ihrem Freund, ihrem Leben und ihrer Zukunft – das war, bevor sie Patrick Henley kennenlernte. »Trick« verwischt die Grenzen zwischen dem, was Cami will, und dem, was von ihr erwartet wird, und stürzt sie in einen Strudel aus Leidenschaft, Verpflichtungen und grenzenlosem Begehren.

Meinung:
Dies war mein erstes Buch der Autorin und ihr lockerer und flüssiger Schreibstil haben es mir einfach gemacht das Buch zu lesen und zu lieben. Dennoch brauchte ich gute 50 Seiten um wirklich in der Geschichte anzukommen. Die Geschichte wird aus der Sichtweise von Cami und Tricks erzählt. Cami ist die Tochter des bekannten Vollblutpferdezüchters Jack Hines und führt daher ein wohlbehütetes und sorgenfreies Leben.
Trick hingegen musste sein College aufgeben um zu seiner Mutter und seiner Schwester zurückzukehren um für deren Unterhalt zu arbeiten. Bereits beim ersten Treffen der beiden springt der Funke über und die Spannung zwischen Cami und Trick ist jederzeit spürbar ja sogar förmlich greifbar. Daher ist es auch nur eine Frage der Zeit bis Cami sich Gedanken darüber macht, ob ihr aktueller Freund der Richtige für sie ist. Schließlich hatte sie bei ihm noch nie solche Empfindungen wie bei den kurzen Treffen mit Tricks.

Den Leser erwartet hier eine seichte Liebesgeschichte, die mit einer tollen Hintergrundgeschichte abgerundet wird. Zudem gibt es eine überraschende Wendung in dem Buch. Natürlich ist mir nicht entgangen, dass es sich bei diesem Buch um eine Jugendgeschichte handelt, dennoch hätte ich mir einen Hauch mehr Erotik gewünscht.
Neben Camis und Tricks Liebesgeschichte wird auch noch eine zweite kleinere Liebesgeschichte von Camis bester Freundin Jenna eingebaut. Diese lockert die Erzählung deutlich auf, da Jenna ein Typ ist der in Sachen Männer kein Blatt vor den Mund nimmt.

Einer der Gründe warum ich zu diesem Buch gegriffen habe war, dass die Geschichte auf einem Vollblutgestüt spielt. Mir war zwar von vorneherein bewusst, dass der Rennsport hier nicht sonderlich im Vordergrund stehen wird, dennoch hätte ich mir gewünscht, dass wir an manchen Stellen mehr über dieses Thema und die Arbeit mit den Pferden erfahren.

Da ich nicht zu viel über das Ende verraten möchte kann ich nur sagen, dass mir ein Teil des Endes ein wenig kitschig war. Ein anderer Teil jedoch war genau stimmig zum Rest des Buches. Um es genauer zu erfahren müsst ihr das Buch allerdings am besten selber lesen.

Fazit:
Eine lockere und leichte Liebesgeschichte mit einer interessanten und vor allen Dingen überraschenden Nebengeschichte ließen mich durch das Buch fliegen. Als großer Pferdefan fand ich es toll, dass die Geschichte auf einem Gestüt gespielt hat, auch wenn ich mir gewünscht hätte, dass wir noch ein bisschen mehr über den Rennsport erfahren. Ein tolles Sommerbuch was sich flüssig liest und wo die Anziehungskraft zwischen den beiden Hauptpersonen wirklich spürbar ist.
4 von 5 Hörnchen.

Veröffentlicht am 29.03.2017

Ruhiger Start in die Trilogie

Töchter des Mondes - Cate
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Klappentext:
Cate und ihre Schwestern Maura und Tess sind Hexen. Niemand darf davon erfahren, denn Hexen drohen Verbannung und Tod. Die Gefahr, aufzufliegen, lastet schwer auf Cate. Vor allem seit Finn ...

Klappentext:
Cate und ihre Schwestern Maura und Tess sind Hexen. Niemand darf davon erfahren, denn Hexen drohen Verbannung und Tod. Die Gefahr, aufzufliegen, lastet schwer auf Cate. Vor allem seit Finn aufgetaucht ist, dieser Junge mit den Zimtsommersprossen und dem kupferroten zerzausten Haar. Verzweifelt sucht Cate nach einem Ausweg und stößt im Tagebuch ihrer toten Mutter auf eine rätselhafte Prophezeiung, die besagt, dass drei Schwestern mit magischen Kräften die Hexen zurück an die Macht führen werden. Handelt es sich dabei um Cate, Maura und Tess? Und kann es überhaupt eine gemeinsame Zukunft für Cate und Finn geben?

Meine Meinung:
Die drei Schwestern Cate, Maura und Tess sind Hexen. Dies darf jedoch niemand herausbekommen, da sonst die Todesstrafe droht. Früher haben die Hexen die Welt regiert, doch mittlerweile hat die Bruderschaft die Herrschaft übernommen und jede Frau die auch nur Anzeichen von Hexenkraft zeigt wird verurteilt.
Ich lese sehr gerne Geschichten über Hexen und so konnte auch dieses Buch klar bei mir punkten. Die Hexen in dieser Geschichte brauen keine Tränke in einem Kessel, sind nicht hässlich oder haben eine Katze als Begleiter. Sie sind ganz normale Frauen, die durch Hexensprüche oder Zauberwörter magische Dinge vollbringen können. Diese Darstellung der Hexen war mal eine etwas andere Sichtweise auf die Hexen, die mir gefallen hat.

Cate, Maura und Tess sind ein super interessantes Geschwister-Trio. Sie könnten alle nicht grundverschiedener sein. Dies bietet natürlich jede Menge Zündstoff und es gibt ordentlich Streit zwischen den Dreien, was bei Geschwistern ja nicht ganz ungewöhnlich ist. Allerdings entsteht durch das auftauchen von Schwester Elena ein Riss zwischen den Geschwistern. Die Gefühle der Mädchen werden daher stark durcheinander gewirbelt. Ein weiterer großer emotionaler Punkt in diesem Buch ist der Tod der Mutter. Diese ist bereits vor ein paar Jahren gestorben, dennoch ist er zu jeder Zeit präsent. Mich konnte der Tod der Mutter sehr berühren und mitnehmen, obwohl ich sie nicht gekannt habe. Aber aufgrund von Cates Gefühlen, ist der Verlust mehr als spürbar.

Cate hat mal wieder die Qual der Wahl zwischen zwei Männern. Der Disput zwischen Finn und Paul hat mir jedoch gefallen und war zu keiner Zeit ein Störfaktor. Weniger gut gefallen hat mir, dass auch in diesem Buch schnell von der großen Liebe gesprochen wird. Das mag vielleicht an den Gegebenheiten und der Zeit, in welcher die Protagonistinnen leben, liegen.
Im Laufe der Geschichte tut Cate dann leider ein paar sehr unüberlegte Dinge, die ich allerdings auf ihre Verliebtheit zurückgeführt habe.

Der Grundton der Geschichte ist sehr ruhig. Das Buch lebt von der Spannung wann die Mädchen als Hexen ertappt werden und was danach mit ihnen geschieht. Ich für meinen Teil habe die ganze Zeit darauf gewartet, dass die Geschichte voranschreitet und endlich mal an einem anderen Ort weitergehen würde. Dies ist wohl der Hauptgrund dafür, dass ich mit der Geschichte nicht so richtig warm wurde. Mir war das Buch ein wenig zu ruhig.
Ich habe jedoch die große Hoffnung, dass der zweite Band mich mehr überzeugen kann.

Fazit:
Ein Buch was vor allen Dingen von der Spannung lebt wann endlich erkannt wird, dass die drei Schwestern Hexen sind. Der Rest der Geschichte wird langsam und ruhig erzählt.
Mir war es an manchen Stellen leider zu ruhig.
Ich kam nie so ganz in der Geschichte an. Dies liegt aber garantiert nicht an den Schwestern Cate, Maura und Tess. Alle drei mochte ich sehr gerne! Aufgrund der interessanten Charaktere und den berührenden Stellen im Buch gibt es von mir dann noch knappe 4 Hörnchen.