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Veröffentlicht am 12.10.2020

Herzerwärmende Geschichte mit wichtigen Botschaften

Sam Wu - Hat KEINE Angst vor Gespenstern
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Inhalt:
Ich bin Sam Wu! Und ich habe absolut keine, überhaupt gar keine Angst vor Geistern!
Als mein Mitschüler Ralf-Philip Zinkermann anfing, mich Sam Angsthase zu nennen, nach diesem Vorfall beim Schulausflug ...

Inhalt:
Ich bin Sam Wu! Und ich habe absolut keine, überhaupt gar keine Angst vor Geistern!
Als mein Mitschüler Ralf-Philip Zinkermann anfing, mich Sam Angsthase zu nennen, nach diesem Vorfall beim Schulausflug (der nie wieder erwähnt werden darf - also frag nicht!), wusste ich, dass ich einen Plan brauche, um ihn zum Schweigen zu bringen. Also muss ich
1. ein heldenhaftes Abenteuer bestehen,
2. ein Tier als treuen Begleiter an meiner Seite haben!

Meinung:
Sam hat vor gar nichts Angst, dies versucht er sich zumindest einzureden, denn Sam hat vor ziemlich vielen Dingen Angst. Seit dem Vorfall beim letzten Schulausflug muss dies jedoch streng geheim bleiben, damit Sam von seinem fiesen Mitschüler Ralf-Philip Zinkermann nicht noch mehr gemobbt wird. Daher entschließt sich Sam dazu einen gefährlichen treuen Begleiter zu kaufen. Heraus kommt dabei eine Schlange, vor der er waaaahnsinnig viel Angst hat, aber das würde Sam seinen Freunden gegenüber niemals zugeben.

Ein Blick in die Leseprobe hat mich sofort davon überzeugt zu Sam Wus erstem Abenteuer zu greifen. Denn die Leseprobe besticht mit einer tollen Aufmachung, aber auch bereits dem ein oder anderen witzigen Dialog.

Der Humor zieht sich das gesamte Buch über durch und sorgte bei mir für wahnsinnig viel gute Laune beim Lesen der Geschichte. Denn Sam weiß um seine Ängste nur mehr als genau Bescheid, möchte aber vor den anderen Kindern als cool dastehen. Das sorgt für den ein oder anderen lustigen Moment.
Toll fand ich hierbei, dass seine beiden besten Freunde Anton und Zoe ebenso über Sams Ängste Bescheid wissen. Anstatt ihn jedoch aufzuziehen und Späße hierüber zu machen, stehen sie ihm bei und helfen ihm. Solche Freunde wünscht sich doch jeder.

Wie bereits erwähnt ist die Aufmachung des Buches sehr ansprechend. Immer wieder gibt es im Text dicke oder großgeschriebene Wörter. Pfeile und Ausrufezeichen an den Seitenrändern unterstreichen das Gesagte. Dazu kommt, dass etliche schwarz-weiß Zeichnungen in dem Buch enthalten sind. Dabei wurden vor allen Dingen die humorvollen Passagen gut in Szene gesetzt.

Was mir persönlich ausgesprochen gut gefallen hat ist, dass die chinesische Kultur ebenfalls am Rande mit eingewoben wurde. Sam lädt nämlich Anton und Zoe zum ersten Mal zum Essen zu sich nach Hause ein. Und was dann auf den Tisch der Familie Wu kommt, sorgt für größtes Erstaunen bei den beiden Kindern.

Autorenduo Katie und Kevin Tsang schreiben in dieser Geschichte über wichtige Themen wie Mobbing und die Angst. Ich fand es toll, dass Sam mal nicht der totale Überflieger-Protagonist ist, sondern mit seinen Ängsten dem Leser sehr charmant ans Herz wächst.
Und wer hatte früher nicht selber Angst vor einem Geist?

Fazit:
Absolut herzerwärmend bringt Sam Wu dem Leser seine Geschichte näher. Mit viel Witz wird dabei die Angst vor Geistern thematisiert. Aber auch die chinesische Kultur und das Thema Mobbing werden in diesem Buch aufgegriffen. Die wundervolle Aufmachung sorgt für noch mehr Lesespaß, sodass ich am Ende 4,5 von 5 Hörnchen vergebe.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.10.2020

Absolut würdiges Finale dieser fantastischen Reihe

Beast Changers. Der Kampf der Tierwandler
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Inhalt:
Die Situation zwischen Eiswölfen und Feuerdrachen droht zu eskalieren. Vallens Hauptstadt Holbard liegt in Trümmern und Anders, Rayna und ihre Freund*innen haben den Zorn von Wölfen und Drachen ...

Inhalt:
Die Situation zwischen Eiswölfen und Feuerdrachen droht zu eskalieren. Vallens Hauptstadt Holbard liegt in Trümmern und Anders, Rayna und ihre Freund*innen haben den Zorn von Wölfen und Drachen gleichermaßen auf sich gezogen. In ihrem Versteck in der Schmiede der ersten Drachen überlegen die Freunde, wie sie einen Krieg noch verhindern können. Ihre einzige Chance: Menschen, Wölfe und Drachen zu versöhnen! Doch der Preis dafür ist hoch.

Meinung:
Nach den letzten Ereignissen rund um die Hauptstadt Holbard ist das Verhältnis zwischen Eiswölfen und Feuerdrachen angespannter denn je. Es ist nun an Anders, Rayna und ihren Freunden die Wogen zu glätten und für eine gemeinsame Zukunft zu kämpfen. Doch kann dies überhaupt Wirklichkeit werden, wo der Zorn und der Hass über Generationen so gewachsen ist?

Auf das Finale der Beast Changers-Reihe habe ich mich wahnsinnig gefreut, mochte ich die beiden Vorgängerbände doch unglaublich gerne. Für mich steht diese Reihe wie kaum eine andere dafür, dass, egal von welchem Volk, von welcher Rasse man abstammt ein Miteinander immer möglich ist. Gerade die Jugendlichen in dieser Geschichte beweisen, dass Blut und Herkunft nicht alles sind.

Und so ist auch dieser Abschlussband wieder eine tolle Geschichte über Freundschaft und Mut. Anders und Rayna kämpfen für eine gemeinsame Zukunft zwischen Eiswölfen und Feuerdrachen.
Dabei kommt die Geschichte was die Kämpfe und den Actionanteil angeht etwas ruhiger daher. Das ist jedoch gar nicht weiter schlimm, da die Handlung dennoch sehr spannend und interessant von Amie Kaufman geschrieben wurde. Nur vereinzelt fühlte ich mich über kurze Strecken ein ganz klein wenig gelangweilt.

Als Leser/Hörer fragt man sich die ganze Zeit wie nun alles zu einem stimmigen Ende finden soll, denn die Feindschaft der beiden Gruppierungen ist über die Jahre stark gewachsen. Doch Autorin Amie Kaufman konnte meine Zweifel in Luft auflösen. Sie spinnt die Handlung zu einem tollen und würdigen Finale und gibt sogar einen Ausblick in die Zukunft. Für mich war dieses Ende absolut realistisch beschrieben.

Ein wenig Probleme hatte ich mit den vielen Namen der Wölfe und Drachen. Zwar waren mir die wichtigsten Personen aus den vorherigen Bänden noch präsent, dennoch tat ich mich ein wenig schwer mit den vielen Nebencharakteren. Eine kurze Namensauflistung im Booklet, wäre für mich sehr hilfreich gewesen.

Julian Greis spricht natürlich auch diesen Abschlussband der Reihe. Dies tut er wieder mit sehr viel Herzblut und Leidenschaft. Ich mag seine junggebliebene und sanfte Stimme einfach unglaublich gerne. Er war für mich die perfekte Wahl für diese Reihe!

Alles in allem beende ich diese wundervolle Reihe mit einem zufriedenen Grinsen im Gesicht und freue mich auf weitere Geschichten von Autorin Amie Kaufman.

Fazit:
Ein absolut würdiges und fantastisches Finale der Beast Changers-Reihe liefert uns Autorin Amie Kaufman. Mit einem packenden Handlungsverlauf fesselt sie die Leser/die Hörer an die Geschichte.
Ein Plädoyer für die Freundschaft, auch über Rassengrenzen und Verbote hinaus. Diese mitreißende Reihe hat mein Herz auf jeden Fall berührt.
Von mir gibt es sehr, sehr gute 4,5 von 5 Hörnchen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.10.2020

Noch besser als der ohnehin schon tolle erste Band

Die Zuckermeister (2). Die verlorene Rezeptur
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Inhalt:
Magische Süßigkeiten und echte Wunder? In Belony hat Elina beides erlebt und kann es kaum erwarten, noch tiefer in die Welt der Süßigkeitenwerker abzutauchen. Doch schon tut sich das nächste Problem ...

Inhalt:
Magische Süßigkeiten und echte Wunder? In Belony hat Elina beides erlebt und kann es kaum erwarten, noch tiefer in die Welt der Süßigkeitenwerker abzutauchen. Doch schon tut sich das nächste Problem auf, denn ausgerechnet vor Robins erster Süßigkeitenwerker-Prüfung geht sein magisches Werkzeug kaputt. Der alte Herr Schnotter weiß, wo sie Hilfe finden können, und führt Elina und ihre Freunde in die Bittersüße Allee. Schnell wird jedoch klar, dass hier nicht alle Süßigkeitenwerker den talentlosen Menschen wohlgesonnen sind. Auch raunt man sich dort Gerüchte über die Rückkehr der geheimnisvollen Anderwärts-Gesellschaft zu, die sich schon einmal gegen die mächtigen Zuckermeister gestellt hat. Als Herr Schnotter plötzlich spurlos verschwindet, ist es an Elina, Charlie und Robin, den Hinweisen zu folgen, die er ihnen hinterlassen hat. Schnell wird klar: Sein Verschwinden hat einen Grund, denn die Anderwärts-Gesellschaft sucht etwas Bestimmtes – etwas, zu dem Elina, Charlie und Robin den Schlüssel in den Händen halten …

Meinung:
Seit Elina und ihre Freundin Charlie in die Welt der Süßigkeitenwerker eingetaucht sind, hat sich ihr Leben stark verändert. Nicht nur, dass sie den Jungen Robin kennengelernt haben, auch die vielen magischen Süßigkeiten mit ihren unterschiedlichen Wirkungen sind der pure Wahnsinn und reine Magie. Doch als der Pon von Robin kaputtgeht, ist guter Rat teuer. Aufgrund der Angst vor dem Donnerwetter von Robins Eltern suchen die Freunde Rat beim Nachbarn Herr Schnotter und dieser bringt sie in die Bittersüße Allee, einem Ort voller Magie und Wunder.

Als Gerüchte aufkommen, dass die Rückkehr der geheimnisvollen Anderwärts-Gesellschaft kurz bevorsteht, geraten die Freunde in das nächste große Abenteuer.

Nachdem mich der Auftaktband rund um die Zuckermeister und ihre fantastischen Süßigkeiten bereits vollends in seinen Bann geschlagen hat, freute ich mich riesig auf ein Wiedersehen mit Elina, Charlie und Robin.
Da der erste Band noch nicht ganz so lange zurückliegt, bin ich ohne große Probleme in die Geschichte wieder hineingekommen. Gerade die drei Freunde und die gesamte Familie Zuckerhut waren mir aufgrund ihrer sympathischen Art noch sehr präsent.

Die Magie der Reihe hat mich auch in diesem zweiten Band wieder tief ins Herz getroffen. Es ist einfach nur grandios was für tolle Ideen Autorin Tanja Voosen in diese Geschichte eingewoben hat.
Die Leser dürfen sich neben einer spannenden Handlung wieder auf tolle Dialoge und interessante neue Süßigkeitenkreationen freuen. So gibt es beispielsweise Zielsicher Zitronenriegel, Saure Schoko-Schocker, Tarnende Trumpf-Taler, Malerisches Marzipan und Wundersame Wirbelwind-Weingummis und deren jeweilige Wirkung zu entdecken.

Wieder etwas ganz Besonderes ist für mich die Freundschaft zwischen Elina, Charlie und Robin. Ich finde es toll, dass Protagonistin Elina nicht diejenige mit den magischen Fähigkeiten ist, sondern Robin diese Ehre zuteil wird.

Das Band der Freunde ist aufgrund der bestandenen Abenteuer aus Band 1 bereits eng geknüpft, wird hier aber noch mal intensiviert.
Es ist fantastisch zu lesen, dass alle drei Freunde absolut gleichgestellt sind und niemand den anderen zu übertrumpfen versucht. Herrlich erfrischend ist wie gesagt, dass Protagonistin Elina hier nicht die Überfliegerin ist, die sie in so vielen anderen Büchern wäre, sondern das hier das gemeinsame WIR zählt.

Mindestens genauso zauberhaft sind die Nebencharaktere wie Herr Schnotter oder die gesamte Familie Zuckerhut. Denn all diese Nebencharaktere wurden wirklich liebevoll und facettenreich dargestellt. Besonders toll war es dieses Mal ein wenig mehr in die Gefühlswelt von Bruder Arthur eintauchen zu dürfen. Denn hinter seiner coolen Fassade verbirgt sich deutlich mehr.
Aber auch die Unterstützung durch Herrn und Frau Zuckerhut hat mir in diesem Band richtig gut gefallen.

Ein weiteres Highlight dieser Geschichte war für mich die Bittersüße Allee. Natürlich liegt hier der Vergleich zur Winkelgasse aus Harry Potter nahe und man kommt auch nicht umhin festzustellen, dass das gesamte Buch ein wenig Harry Potter Flair verströmt. Dennoch hatte ich nie das Gefühl einen billigen Harry Potter Abklatsch zu lesen. Denn die Geschichte ist dabei total eigenständig und bringt viele eigene Ideen auf. Vielmehr ist es das Wohlfühl-Flair, welches ich beim Lesen von Harry Potter empfunden habe, dass auch diese Reihe zu etwas Besonderem macht.

Auch in diesem Band dürfen die Bösewichte natürlich nicht fehlen. Daher gibt es einige spannende Szenen für die jungen Leser. Mindestens genauso interessant ist allerdings auch die Vergangenheit von Herrn Schnotter und anderen Charakteren, die dieses Mal näher beleuchtet wird.

Ein absoluter Hingucker ist mal wieder das traumhaft schöne Cover, welches von Viktoria Gavrilenko gezeichnet wurde. Ich kann mich nur schwer entscheiden, ob mir das Cover zu Band 1 oder zu Band 2 besser gefällt, da beide einfach nur der Wahnsinn sind.
Auch im Innenteil darf der Leser sich auf ein paar Bilder der Illustratorin freuen.

Fazit:
Für mich toppt dieser zweite Band den ohnehin schon tollen ersten Band! Es wird noch magischer, noch intensiver und noch spannender. Die Freundschaft zwischen Elina, Charlie und Robin ist etwas Besonderes und die vielen magischen Süßigkeiten sorgen für ein tolles Kopfkino. Diese warmherzige und fantastische Geschichte gehört unbedingt in die Bücherregale von kleinen Lesewürmern, aber auch Erwachsene dürfen sich über ein magisches und einzigartiges Abenteuer freuen.
5 von 5 Hörnchen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.10.2020

Ein Actionblockbuster im Buchformat!

Der Große Zoo von China
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Inhalt:
Die Reptilien-Expertin CJ Cameron wird nach China eingeladen. Sie soll den größten Zoo, der jemals gebaut wurde, begutachten. Und sie darf sie mit eigenen Augen sehen: gewaltige, Feuer speiende ...

Inhalt:
Die Reptilien-Expertin CJ Cameron wird nach China eingeladen. Sie soll den größten Zoo, der jemals gebaut wurde, begutachten. Und sie darf sie mit eigenen Augen sehen: gewaltige, Feuer speiende Drachen. Es gibt diese Fabelwesen wirklich.
Die Gastgeber versichern, dass sie vollkommen sicher ist und nichts schiefgehen kann ...

Meinung:
CJ Cameron wird als Reptilien-Expertin nach China in einen Zoo eingeladen. Dieser Zoo stellt alles in den Schatten, was man bisher gesehen hat, denn in diesem leben echte und wahrhaftige Drachen, die über 40 Jahre von den Chinesen geheimgehalten wurden und nun der ganzen Welt präsentiert werden sollen.
Doch bei der Besichtigung des Zoos geht plötzlich so einiges schief und es wird schnell klar, dass die Drachen deutlich intelligenter sind, als die Menschen dies geahnt haben.

Als ich zum ersten Mal von dieser Geschichte gehört habe, fühlte ich mich sofort an Jurassic Park und seine Dinosaurier erinnert. Meine Lust war daher sofort geweckt ein ähnlich gelagertes Buch, in dem Drachen die Hauptrolle spielen, zu lesen.

Auf den ersten gut 120 Seiten entführt uns Autor Matthew Reilly in seinen großen Zoo von China. Der Leser lernt die verschiedenen Drachenarten mit ihren Eigenarten und Besonderheiten kennen. Gemeinsam mit Protagonistin CJ Cameron begeben wir uns auf eine Erkundungstour durch den riesigen Zoo und lernen etwas über die Geschichte der Drachen.
Zudem nimmt sich der Autor Zeit und bringt uns die verschiedenen Charaktere der Geschichte näher, die zum einen aus den chinesischen Verantwortlichen des Zoos und zum anderen aus amerikanischen Journalisten, Fotografen und dem US-Botschafter bestehen.

Nach dieser Einführung geht Reilly voll aufs Ganze und entzündet ein Feuerwerk an actiongeladenen Szenen, dramatischen Kämpfen und tödlichen Drachen. Mein Herzschlag hat sich beim Lesen des Buches stark erhöht und das, obwohl man natürlich ahnt und weiß wie die Geschichte verlaufen wird.

Doch dann kommt alles doch ein bisschen anders als ich dies erwartet hätte. Denn Matthew Reilly setzt auf eine gut durchdachte, grausame und brutale Handlung. Immer wieder gibt es neue Erkenntnisse. Und wenn man denkt, schlimmer kann es nicht mehr kommen, bestätigt der Autor, dass dies doch möglich ist. So raste ich atemlos gemeinsam mit CJ und ihrem Bruder Hamish durch die Geschichte.

Natürlich muss dem Leser bewusst sein, dass bei dieser Geschichte gerade bei den Actionszenen ordentlich aufs Gaspedal getreten wird und Protagonistin CJ quasi James Bond, Indiana Jones und Wonderwoman in einem ist. Ich fand dies jedoch in keiner Weise schlimm, da es einfach perfekt zur Geschichte passt. Wer natürlich gerne realistische Geschichten mag, der ist beim großen Zoo von China an der falschen Adresse, das dürfte einem aber spätestens beim Lesen des Klappentextes bewusst sein.

Auch muss die Brutalität an dieser Stelle erwähnt werden. Denn hier fliegen schon mal Körperteile durch die Gegend und Blut spritzt an jeder Ecke, denn die Drachen sind auf Rache aus und eben keine friedlichen Lämmchen. Wer also eher zart besaitet ist, sollte nicht unbedingt zu diesem Buch greifen.

Am Ende wartet auf den Leser noch ein interessantes Interview mit dem Autor. In diesem erläutert er seine Gedanken zum Zoo und berichtet, dass ihm die Idee zum großen Zoo von China bereits vor über 10 Jahren gekommen ist. In meinen Augen ein sehr informatives Interview.

Fazit:
Atemlos und voller Adrenalin hat mich Autor Matthew Reilly durch seine Geschichte gejagt. Der Vergleich zu Jurassic Park liegt nahe, dennoch schafft es der Autor mit seinen Ideen und Vorstellungen eine ganz eigene Welt zu erschaffen. Jede Menge Action, Brutalität und ein atemberaubender Überlebenskampf erwarten den Leser in diesem Spektakel.
Von mir gibt es 5 von 5 Hörnchen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.10.2020

Tolle Inszenierung im Tagebuchformat

Meine krasse Monsterklasse - Kettenrasseln mit Kellerasseln
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Inhalt:
Neue Stadt, neue Schule, neue Klasse? Findet die 10-jährige Hannah alles extrem doof. Doch dann entdeckt sie in der Schulbibliothek ein staubiges Tagebuch und einen seltsamen Totenkopfstift namens ...

Inhalt:
Neue Stadt, neue Schule, neue Klasse? Findet die 10-jährige Hannah alles extrem doof. Doch dann entdeckt sie in der Schulbibliothek ein staubiges Tagebuch und einen seltsamen Totenkopfstift namens Rollf. Und Rollf kann sprechen, äh, schreiben! Das ist erst der Anfang: Rollf lädt Hannah in eine streng geheime Monster-Parallelweltklasse ein. Hier pauken das Monster Monique, das schüchterne Skelett Frieda, der Hexer Martin und sogar ein kleines Einhorn das 1 x 1 der Zauberkunst. Und Hannah ist jetzt eine von ihnen! Als ihre neuen Freunde sie zur Halloween-Party an ihrer Doof-Normal-Schule begleiten, ist das Monsterchaos vorprogrammiert ...

Meinung:
Hannah ist vor kurzem mit ihrer Familie umgezogen und fühlt sich in der neuen Klasse alles andere als wohl. Dann wird sie jedoch eingeladen, der Monsterklasse beizutreten. Und schwups landet Hannah aufgrund eines geheimen Durchgangs, der sich in der Schulbibliothek befindet, in der Monsterklasse. Dort sind ihre Mitschüler das Skelett Frieda, Monster Monique, Drache Drago oder Hexer Martin furchtbar nett zu ihr. Da macht die Schule doch gleich viel mehr Spaß.

Geschichten über Monster, Vampire oder Hexen lese ich immer wahnsinnig gerne. Daher fand ich die Idee einer ganzen Klasse voller Monster natürlich super.

Der Einstieg in die Geschichte fiel mir jedoch ein wenig schwer, was nicht unbedingt an der Geschichte an sich gelegen hat. Denn in letzter Zeit habe ich einige Kinderbücher gelesen in denen die Protagonisten gerade umgezogen sind und die Mitschüler anfangen das Kind zu mobben bzw. nicht nett zu behandeln. Daher fand ich es ein wenig ermüdend, dass in diesem Buch das Schema ebenfalls aufgegriffen wurde.

Sobald Hannah jedoch ihre neuen Mitschüler der Monsterklasse kennenlernt, konnte mich die Handlung mehr überzeugen. Schon alleine die Vorstellung der verschiedenen Monster hat mir unglaublich viel Spaß bereitet.
Dabei sind dem Leser die Monsterschüler bereits seit dem Aufklappen des Buches bekannt. Denn auf zwei Seiten wurden die Schüler der Klasse mit einem kleinen Bild und ihrem Namen vorgestellt.
Freut euch daher auf Monster Monique, Skelett Frieda, Ritter Rosinante, Djimmi der Flaschengeist, Annika das Einhorn, Martin den Hexer, Kasimir die Mumie und noch ein paar andere ultracoole Monster.

Das Besondere an diesem Buch ist für mich die grandiose Aufmachung. Denn die Geschichte ist wie ein Tagebuch gestaltet. Mit vielen kleinen Zeichnungen, Tintenklecksen oder Smileys wird diese Geschichte zu einem tollen Leseabenteuer.
Auch werden Wörter teilweise dick und fett hervorgehoben oder einfach durchgestrichen.
Schon alleine aufgrund des Designs und den vielen unterhaltsamen Bildern, die von Illustrator Anton Riedel beigesteuert wurden, lohnt es sich zu dieser Geschichte zu greifen.

Die Geschichte an sich kommt eher ruhig daher und es wird viel Wert auf das Gemeinschaftsgefühl und das Kennenlernen der neuen Mitschüler gelegt. Natürlich passieren auch ab und an kleine magische Missgeschicke, doch Lehrerin Frau Miracula steht ihren kleinen Schützlingen immer zu Seite.

Wer an dieser Stelle gesondert erwähnt werden muss, ist Totenkopfstift Rollf. Dieser kleine freche Kerl übernimmt ab und an gerne einmal die Macht über sich selbst und schreibt dann munter in Hannahs Tagebuch drauflos. Seine Textpassagen sind gut durch die rote Schriftfarbe ersichtlich.

Am Ende wartet auf die Leser schon ein kleiner Vorgeschmack auf den zweiten Band der Reihe. Denn Hannah erzählt dem Leser in groben Zügen, was in Band 2 alles auf einen zukommt.
Dieser erscheint übrigens bereits im Frühjahr 2021.

Fazit:
Dieses niedliche Büchlein bietet für kleine Monsterfans eine unterhaltsame und lustige Geschichte. Mithilfe von Tagebucheinträgen ist man live mit dabei wie Hannah ihr neues Leben in der Monsterklasse meistert.
Vor allen Dingen die bereits erwähnte Tagebuchaufmachung und die vielen kleinen Skizzen haben mich sehr begeistert.
Für diesen Auftaktband gibt es von mir gute 4 von 5 Hörnchen.

  • Cover
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  • Handlung
  • Charaktere