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Veröffentlicht am 09.11.2020

Jege Menge Codes und Rätsel

Explorer Team. Jagd durchs ewige Eis
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Inhalt:
Entdecke mit Tashi das ewige Eis. Weil Tashi die wichtigste Regel seines Volkes gebrochen hat, wurde er aus der Höhlenwelt der Jain verstoßen. Der einzige Weg zurück führt über den mystischen Pfad ...

Inhalt:
Entdecke mit Tashi das ewige Eis. Weil Tashi die wichtigste Regel seines Volkes gebrochen hat, wurde er aus der Höhlenwelt der Jain verstoßen. Der einzige Weg zurück führt über den mystischen Pfad der Jain. Doch der birgt einige Gefahren! Kannst du Tashi helfen, sie zu überwinden? Zum Glück hat sein Großvater ihm ein Buch hinterlassen. Die Rätsel darin können euch den Weg weisen. Aber nehmt euch in Acht! Ein Yeti hat eure Fährte aufgenommen und ist euch dicht auf den Fersen …

Meinung:
Tashi hat die wichtigste Regel seines Volkes, den Jain, gebrochen und wurde daher aus dem Dorf verstoßen. Zurück gelangt er nur über den mystischen Pfad der Jain. Doch dieser steckt voller Gefahren und Rätsel. Zudem macht ein riesiger Yeti Jagd auf Tashi und seinen Freund den Katzenbären Tschipapa. Glücklicherweise ist Tashi im Besitz eines Buches seines Großvaters. Denn in diesem sind jede Menge Rätsel enthalten und nur mit diesem kann er zurück zu seiner Familie gelangen.

Als ich zum ersten Mal von der Reihe des Explorer Teams gehört habe, bin ich sofort neugierig auf diese Idee geworden. Denn im ersten Abenteuer der Reihe, das „Das Abenteuer beginnt“ heißt, werden einem die verschiedenen Charaktere und die Welt an sich vorgestellt. Ich selbst habe den Einführungsband zwar nicht gelesen, bin jedoch auch ohne diesen gut in die Geschichte von Tashi reingekommen. Am Ende des Starterbandes hat man die Wahl, für welche der drei Missionen man sich als Leser entscheiden möchte. Entweder folgt man Lias in die vergessene Welt, taucht mit Cookie und Mojo durch Feuer und Lava oder erlebt mit Tashi eine Reise durchs Eis.

Für mich klang die Reise mit Tashi am interessantesten und so stürzte ich mich voller Feuereifer in diese Geschichte.
Ab der ersten Seite wird dem Leser dabei klar, dass man ein absolutes Abenteuerbuch in den Händen hält. Denn die Spannungselemente sind sofort gegeben. Schließlich werden Tashi und sein Seelenpartner der Katzenbär Tschipapa von einem Yeti, der bei Tashi und seinem Volk nur als Gletscherläufer bekannt ist, gejagt.

Ein besonderes Highlight des Buches ist, dass Tashi im Verlauf der Handlung immer wieder auf Lias, Cookie und Mojo trifft. Denn die Wege der Kinder kreuzen sich des Öfteren. So erfährt man als Leser auch ein wenig darüber wie es den anderen Kindern in ihren jeweiligen Welten ergeht.

Aber auch der Rätselspaß kommt nicht zu kurz. Am Ende des Buches wartet auf die Leser noch ein kleines Büchlein, dass sich „Der mystische Pfad der Jain“ nennt. In diesem weist Tashis Großvater ihn an, wie Tashi seine Ehre zurückerlangen und wieder zu seinem Volk zurückkehren kann. In diesem Büchlein gibt es dann allerlei Rätsel und Codes zu knacken. Zudem kann man in der „Schatztruhe für Explorer“ nützliche Rätselhilfen finden, die man am besten ausschneiden sollte und an der jeweiligen Stelle im Buch dann verwenden kann.
Die Geschichte ist für Rätselfans von Escape Rooms oder Exit Games eine tolle Sache. Jede Menge Rätsel warten nur darauf von Lesern ab 8 Jahren entschlüsselt zu werden.

Für mich hat das Abenteuer von Tashi und Tschipapa durchaus Spaß gemacht. Dennoch merkte ich, dass die Rätsel nicht ganz meinen Geschmack trafen. Ich habe vor kurzem ein anderes Rätselbuch gelesen, dass mir von den gestellten Aufgaben her doch irgendwie mehr zugesagt hat.
Dennoch empfand ich vor allen Dingen das kleine Büchlein am Ende der eigentlichen Geschichte als wundervolles Special. Dies hat das Abenteuer an sich noch etwas lebendiger und echter wirken lassen. Und gerade die farbigen Bilder sowie die komplette Aufmachung des Büchleins haben mich sehr begeistert.

Fazit:
Mein erstes Abenteuer mit Tashi hat mir die Welt der Explorer ein wenig näher gebracht. Tashi muss in diesem Buch viele Abenteuer bestehen und einige Codes knacken, bevor er wieder von seinem Volk den Jain willkommen geheißen wird. Die Aufmachung ist wirklich sehr besonders. Jedoch waren für mich die Rätsel nicht ganz nach meinem Geschmack, weswegen ich nicht die volle Punktzahl vergebe.
Gute 4 von 5 Hörnchen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.11.2020

Nostalgische Reise in die Vergangenheit

Fünf Freunde und das Weihnachtsgeheimnis
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Inhalt:
Die Fünf Freunde freuen sich auf fröhliche Adventszeit und gemeinsame Ferien bei Tante Fanny. Doch die alte Dame scheint nicht ganz auf der Höhe zu sein und ist neuerdigs ziemlich vergesslich. ...

Inhalt:
Die Fünf Freunde freuen sich auf fröhliche Adventszeit und gemeinsame Ferien bei Tante Fanny. Doch die alte Dame scheint nicht ganz auf der Höhe zu sein und ist neuerdigs ziemlich vergesslich. Als sich dann auch noch ein paar sehr merkwürdige Dinge in der alten Villa ereignen, erwacht der Spürsinn der Fünf. Wer treibt hier eigentlich sein Unwesen? Können die fünf dem Übeltäter rechtzeitig vor dem Weihnachtsfest das Handwerk legen?

Meinung:
Die Fünf Freunde sind ganz aus dem Häuschen, denn sie dürfen die Adventszeit bei Tante Fanny verbringen. Doch schnell wird den Kindern Julian, Dick, Anne und George klar, dass die alte Dame an Demenz zu leiden scheint. Ständig vergisst sie Etwas. Damit aber nicht genug geschehen plötzlich merkwürdige Dinge in der alten Villa von Tante Fanny. Dies treibt die Fünf Freunde auf den Plan. Was geht hier vor sich? Und wer steckt hinter dem Ganzen?

Als Kind habe ich sehr gerne die Hörspielkassetten zu den Fünf Freunden gehört. Zwar mochte ich TKKG immer etwas lieber, dennoch bin ich auch gerne mit Julian, Dick, Anne, George und Timmy dem Verbrechen auf der Spur gewesen. Denn Enid Blyton hat einfach einen wahnsinnig tollen Erzählstil. Gerade wenn man bedenkt, wie alt die Geschichten rund um die Fünf Freunde sind. Dennoch haben sie nichts von ihrem Charme eingebüßt und können den Leser/Hörer auch noch in dieser neu modernen Welt fesseln.

Die Geschichte ist, passend für eine Weihnachtsgeschichte, in 24 Kapitel aufgeteilt. Am Ende eines jeden Kapitels wird eine Frage aufgeworfen. Hörbuchsprecher Marius Clarén weist den Hörer dann jedes Mal daraufhin, dass man die Antwort am nächsten Tag (also mit Beginn des neuen Kapitels) erfährt. Ein genialer Schachzug, der die Lust auf das kommende Kapitel für junge Hörer ziemlich nach oben treiben dürfte.

Ich für meinen Teil musste mich kurz ein wenig umgewöhnen, da ich, wie gesagt, noch die Hörspiele der Fünf Freunde kenne. In diesen hatte jeder Charakter einen eigenen Sprecher. Doch Marius Clarén schaffte es schnell mich mit seinem Sprachtalent zu überzeugen. Ich kenne ihn bereits aus mehreren anderen Hörbuchproduktionen und wusste daher, dass er es locker drauf hat die Fünf Freunde wunderbar zu besprechen. Es war für mich daher ein großer Genuss seiner Stimme lauschen zu dürfen.

Der Schreibstil von Enid Blyton weiß auch in dieser Geschichte wieder absolut zu fesseln. Nach und nach kommen die Fünf Freunde dem Geheimnis auf die Spur. Dabei rätselt man als Zuhörer natürlich mit, was die Auflösung der Geschichte sein könnte. Natürlich ist hier nicht alles super realistisch erzählt und manches ein wenig an den Haaren herbeigezogen, dies hat mich jedoch zu keiner Zeit gestört. Wer Fan von den Fünf Freunden, TKKG oder den Drei??? ist, der weiß, dass es auch mal ein wenig überspitzt zur Sache gehen kann.

Was mir an diesem Hörbuch besonders gut gefallen hat ist, dass die weihnachtliche Stimmung in dieser Geschichte gut transportiert wird. Manches Mal wäre ich auch gerne mit den Fünf Freunden und Tante Fanny in der Villa gesessen und hätte heißen Kakao geschlürft.

Fazit:
Bei diesem Titel kommt bei mir zwangsläufig ein wenig Nostalgie auf, zählen doch die Fünf Freunde zu schönen Erinnerungen aus meinen Kindheitstagen. Aber auch die neu vertonte Ausgabe konnte mich überzeugen. Der teilweise etwas veraltete Schreibstil wurde gefühlt ein wenig an die heutige Zeit angepasst. Das Abenteuer von Julian, Dick, Anne, George und Timmy begeistert jedoch immer noch, auch wenn ich längst der eigentlichen Zielgruppe entwachsen bin. Marius Clarén als Hörbuchsprecher sorgt dafür, dass die Zeit nur wie im Flug vergeht und ich geneigt bin mal wieder eine meiner alten Fünf Freunde Kassetten hervorzukramen.
Von mir erhält dieses Hörbuch 5 von 5 Hörnchen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.11.2020

Wow, was für eine geniale Reihe!

Amulett #4
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Inhalt:
Emily und ihre Freunde hoffen, in Cielis die Hilfe zu finden, die sie so dringend benötigen, aber irgendetwas stimmt nicht mit diesem Ort. Straßen, die einst belebt waren, sind menschenleer und ...

Inhalt:
Emily und ihre Freunde hoffen, in Cielis die Hilfe zu finden, die sie so dringend benötigen, aber irgendetwas stimmt nicht mit diesem Ort. Straßen, die einst belebt waren, sind menschenleer und die wenigen Bürger, die noch hier sind, leben in Angst. Emily wird zur Akademie gebracht, wo sie um einen Platz im Rat kämpfen soll, einer Gruppe der mächtigsten Steinhüter. Aber während die Anzahl der Konkurrenten kleiner wird, kommt langsam ein schreckliches Geheimnis zum Vorschein, ein Geheimnis, das - wenn es verborgen bleibt - die sichere Zerstörung von allem bedeutet, wofür Emily kämpft.

Meinung:
Nachdem Emily und ihre Freunde in Cielis eingetroffen sind, wird ihnen schnell klar, dass mit der Stadt und den Bewohnern etwas nicht stimmt. Die Straßen sind verweist und die Menschen verhalten sich komisch. Emily wird zudem von ihren Freunden getrennt und zur Akademie gebracht, an der sie einen Platz im Wächterrat einnehmen soll. Damit würde sie der Gruppe der mächtigsten Steinhüter angehören. Doch sie ist nicht die einzige Anwärterin. Viel mehr muss sie sich gegen eine Gruppe von mehreren Konkurrenten erwehren.

Da ich mittlerweile ein großer Fan der Amulett-Reihe geworden bin, durfte Band 4 natürlich nicht lange ungelesen bei mir im Regal stehen. Und so stürzte ich mich voller Vorfreude in die Geschichte.

Wie bereits seine Vorgängerbände überzeugt auch dieser neue Band mit jeder Menge Spannung und Action ab der ersten Minute. Autor Kazu Kibuishi hat auch in diesem Band wenig erbarmen mit den Protagonisten und scheucht sie durch jede Menge Gefahren und Herausforderungen. So entwickelt sich hier schon nach kurzer Lesezeit ein unglaublicher Sog, aus dem man sich als Leser nur befreien kann, in dem man die Geschichte in einem Rutsch liest.

Ich habe das Gefühl, dass ich mich ein wenig wiederhole, aber auch in dieser Geschichte finde ich es unglaublich beachtlich, was der Autor für eine grandiose Fantasywelt erschaffen hat. Mit jedem Band wird der Weltenaufbau noch ersichtlicher und besser dargestellt. Gemeinsam mit Emily und Navin lernt man diese fantastische Welt Stück für Stück besser kennen. So tauchen wir dieses Mal in die Stadt Cielis ein und lernen endlich den Rat der Steinhüter kennen.

Genauso wie die Welt immer mehr an Form und Kontur dazugewinnt, werden auch neue Charaktere in die Geschichte eingebaut. So lernen wir dieses Mal den süßen kleinen Lindwurm Dagno, der an dem mürrischen Cogsley einen Narren gefressen hat, kennen und treffen auf Max, Ronin und Pierce, die mit Emily zusammen um einen Platz im Wächterrat kämpfen.

Dieses Mal stellt Kazu Kibuishi den Leser vor einige Rätsel, da man sich zwangsläufig fragt, was mit der Stadt und ihren Bewohnern nicht stimmt. Was plant der Rat der Steinhüter und kann Emily ihnen wirklich trauen? Jede Menge Fragen, auf die der Leser in diesem Band größtenteils eine Antwort erhält.
Die überraschenden Wendungen gegen Ende der Geschichte sorgen dafür, dass man noch ungeduldiger auf den nächsten Band wartet, als man dies ohnehin schon getan hätte.

Auch der Zeichenstil hat nichts von seiner Schönheit verloren. Immer wieder können mich vor allen Dingen die ganzseitigen Illustrationen in ihren Bann ziehen, die der Geschichte einfach noch mehr Glanz verleihen. Am Ende des Buches wartet auf den Leser dieses Mal noch eine Karte von Cielis sowie eine Karte der Katakomben unter Cielis.

Fazit:
Auch der vierte Band der Amulett-Reihe lässt keine Wünsche offen. Mit seinem rasanten Erzählstil schlägt Kazu Kibuishi den Leser gewohnt spielerisch in seinen Bann. Die liebenswerte Heldentruppe sowie jede Menge Gefahren lassen das Fan-Herz zwangsläufig höherschlagen. Einziger Kritikpunkt: Ich kann leider nicht sofort weiterlesen, da Band 5 noch nicht erschienen ist.
5 von 5 Hörnchen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.11.2020

Stimmiger Abschluss der Reihe

World Runner (2). Die Gejagten
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Inhalt:
Der Vorentscheid ist beendet, die qualifizierten Runner stehen fest, jetzt startet ihr Wettlauf um die Welt. Die GlobalGames-Worldchampionship ist das größte Medienevent des Jahrzehnts. Vor laufenden ...

Inhalt:
Der Vorentscheid ist beendet, die qualifizierten Runner stehen fest, jetzt startet ihr Wettlauf um die Welt. Die GlobalGames-Worldchampionship ist das größte Medienevent des Jahrzehnts. Vor laufenden Kameras liefern sich die besten Teams der Erde einen Wettlauf um Schätze, Rätsel und Aufmerksamkeit. Der Preis ist groß, ihr Einsatz noch größer. Das große Wettrennen geht weiter und die ganze Welt schaut zu Tim, der sich zusammen mit Annika und Malte für die zweite Runde qualifiziert hat, steht vor der größten Herausforderung seiner Runnerkarriere: Gemeinsam mit seinen Freunden und ihren Erzrivalen Jeremy, Darius und Vanessa müssen sie ein funktionierendes Team bilden. Wie überzeugend sie das tun, beurteilen Millionen von Zuschauern. Denn jeder Augenblick des Wettbewerbs wird vom Medienkonzern Global Games live übertragen. Wer gewinnt, darüber entscheidet längst nicht mehr ihr Können. Und ob die Challenge, den Preis wert ist, steht in den Sternen.

Meinung:
Nachdem der Vorentscheid für die Runners gelaufen ist, finden nun das GlobalGames-Worldchampionship statt. Dies ist nicht nur DAS Medienevent der letzten Jahre, sondern viel mehr ein Zusammentreffen der weltbesten Runner. Diese müssen vor laufender Kamera die kniffeligsten und schwersten Rätsel lösen. Tim, Annika, Malte, Jeremy, Darius und Vanessa sind Team Deutschland und aus Rivalen müssen Freunde werden, um das GlobalGames-Worldchampionship zu gewinnen. Ein Wettlauf um die Welt beginnt.

Da mir der erste Band von Thomas Thiemeyers World Runner Reihe unglaublich gut gefallen hat, war ich sehr gespannt auf diese Fortsetzung, die auch gleichzeitig das Finale der Dilogie ist.
Zum Glück ist es noch nicht ganz so lange her, dass ich den ersten Band der Reihe gehört habe. Daher fiel mir der Einstieg in die Geschichte relativ einfach. Schnell waren mir die bekannten Charaktere wieder geläufig und auch meine Erinnerungen zu den Geschehnissen des ersten Bandes kamen schnell zurück.

Die Geschichte rund um das GlobalGames-Worldchampionship ist noch gewaltiger, einschüchternder und vor allen Dingen riesiger als dies der Vorentscheid war. Die Freunde werden quer durch die ganze Welt geschickt und bereisen Länder wie China oder Frankreich. Immer wieder treibt es Tim, Annika, Malte und Co. an einen neuen Ort. Durch diesen rasanten Settingwechsel fühlte ich mich wahnsinnig gut unterhalten. Dabei werden die Ereignisse zu keiner Zeit überstürzt. Viel mehr nimmt der Autor sich Zeit für die jeweiligen Claims und die Ortsbeschreibungen.

Und die Claims haben es dieses Mal absolut in sich. Die Teilnehmer müssen all ihr Können unter Beweis stellen, um die schwierigen Herausforderungen und Rätsel zu lösen. Mehr als einmal gerät das Team aus Deutschland dabei an seine Grenzen. Immer wieder wird deutlich, dass Jeremy gerne der Anführer der Truppe wäre und sich nicht gerne von Tim und Annika herumkommandieren lässt. Doch nur gemeinsam kann das Team stark sein und so hilft oftmals die Demokratie in verzwickten Situationen. Ich fand es toll, wie Thomas Thiemeyer hier das Wir-Gefühl stärkt. Man merkt deutlich wie Tim, Annika, Malte, Jeremy, Darius und Vanessa zu einer Einheit verschmelzen.

Wie bereits im Vorgängerband wird auch diese Geschichte aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Die meiste Zeit dürfen wir den Gedanken von Tim und Annika lauschen. Aber auch Eli, die aufgrund der Ereignisse aus Band 1 in Deutschland geblieben ist, bekommt ihre Momente. Natürlich dürfen auch die Bösewichte in dieser Story nicht fehlen. Die resolute Geschäftsführerin Shenmi Stevenson entpuppt sich immer mehr zu einer diabolischen und wahnsinnigen Frau. Irgendwann führt sie ihren eigenen Rachefeldzug gegen Tim und seine Freunde. Dadurch wird die bereits ohnehin schon spannende Geschichte noch nervenaufreibender.

Trotz der konstanten Grundspannung und dem interessanten Handlungsverlauf merkte ich für mich, dass ich nicht so gebannt am Hörbuch gehangen habe, wie noch beim Vorgänger. Leider kann ich auch gar nicht beschreiben, was genau mir gefehlt hat, aber irgendwie konnte mich die Geschichte nicht so fesseln, wie ich mir dies gewünscht hätte.

An Hörbuchsprecher Mark Bremer lag dies definitiv nicht. Er versteht es absolut den verschiedenen Charakteren ihre eigene Stimme zu verleihen. Dabei schafft er es sowohl die Erwachsenen als auch die Jugendlichen auf perfekte Art und Weise zu vertonen. Als Hörer weiß man zu jeder Zeit, welche Person nun gerade spricht.

Fazit:
Das Finale der World Runner Reihe bietet alles was eine gute Geschichte braucht: einen stimmigen Plot, jede Menge Rätsel, atemberaubende Stunts und große Gefahren sowie ein Heldenteam, das aufgrund seiner Diversität überzeugt. Dennoch konnte mich die Geschichte leider nicht so packen, wie ich mir dies gewünscht hätte.
Von mir erhält das Hörbuch 4 von 5 Hörnchen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.11.2020

Ein Junge auf der Suche nach dem Glück

Der Junge und die Erde
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Inhalt:
Die Erde führt den kleinen Jungen durch die schönsten Naturräume. Nacheinander kommen sie ans Meer, an die Klippen, in einen Wald, in eine Wüste und in die Berge. Doch nirgendwo kann der Junge ...

Inhalt:
Die Erde führt den kleinen Jungen durch die schönsten Naturräume. Nacheinander kommen sie ans Meer, an die Klippen, in einen Wald, in eine Wüste und in die Berge. Doch nirgendwo kann der Junge das Glück finden. Erst am Ende seiner Reise stellt er fest, dass das Glück nicht an einen bestimmten Ort gebunden, sondern überall um ihn herum zu finden ist.

Meinung:
Ein Junge wünscht sich sehnlichst das Glück zu finden und spricht dazu mit der Erde, ob sie ihm dieses nicht zeigen kann. Daraufhin zeigt die Erde dem kleinen Jungen viele schöne Plätze auf ihrem Kontinent. Es geht ans Meer, an die Klippen mit ihren atemberaubenden Wasserfällen, in den Wald, in die Wüste, in die Berge und bis an den Gipfel der Erde.
Doch der Junge findet das Glück einfach nicht und ist daher furchtbar traurig. Wieder spricht er mit der Erde und diese leitet ihn an, den Weg noch einmal zurückzugehen und dieses Mal nicht nur zu schauen, sondern auch zu sehen.

Auf diese besondere Geschichte war ich ungeheuer neugierig, da ich mir gerade von den Illustrationen doch wundervolle Naturaufnahmen erhofft habe. Denn schon das Cover mit dem traumhaft schönen Polarlicht springt einem sofort ins Auge.

Zu Beginn lernen wir einen kleinen Jungen auf der Suche nach dem Glück kennen. Gemeinsam mit ihm bereist man die verschiedenen Regionen und Gebiete unserer wundervollen Erde. Doch die Suche nach dem Glück gestaltet sich schwieriger als der Junge dies jemals gedacht hätte.
Natürlich findet er, mit der Hilfe der Erde, das Glück. Auf seinem Rückweg nimmt der kleine Junge nämlich seine Umgebung mit ganz anderen Augen wahr.

Hier fällt dem Leser vor allen Dingen der unterschiedliche Zeichenstil auf. Bereits auf dem Hinweg gibt es tolle Naturaufnahmen zu betrachten. Doch erst auf dem Rückweg erscheint die Natur dem Leser in all ihrer Pracht und Schönheit. Mein Sohn und ich hatten wahnsinnig viel zu bestaunen und zu betrachten.

Die atemberaubenden Illustrationen wurden von David McClellan gezeichnet. Beim Betrachten dieser wird einem mal wieder bewusst wie wunderschön und facettenreich doch unsere Erde ist.

Die Geschichte bietet wenig Text und so ist man ruck zuck durch das Buch durch. Der eigentliche Wert liegt jedoch bei den Illustrationen und der Botschaft, die die Geschichte vermittelt.


Mein Sohn fand die Geschichte zwar gut, ich merkte jedoch, dass er nicht ganz so begeistert bei der Sache war, wie bei anderen Geschichten.

Fazit:
Eine wundervolle Geschichte über einen Jungen, der auf der Suche nach dem Glück einmal quer über unseren Planeten wandert und durch Wälder, Wüsten und Berge reist. Absolut "wow" sind die Illustrationen in dieser Geschichte, die gut über den wenigen Text hinwegtrösten.
Von uns gibt es für "Der Junge und die Erde" gute 4 von 5 Junior-Hörnchen.

  • Cover
  • Erzählstil
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  • Charaktere