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Veröffentlicht am 17.01.2021

Auch der zweite Teil der Tierpolizei ist ein äußerst spannender Kriminalfall

Die Tierpolizei
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Inhalt:
Kaninchenkind Rosine sucht seine Mama – das ist ein Fall für die Tierpolizei. Ihre Spürnasen führen die vier Ermittler nicht nur in den Stadtpark, sondern bald auch in die Zoohandlung, wo wirklich ...

Inhalt:
Kaninchenkind Rosine sucht seine Mama – das ist ein Fall für die Tierpolizei. Ihre Spürnasen führen die vier Ermittler nicht nur in den Stadtpark, sondern bald auch in die Zoohandlung, wo wirklich seltsame Dinge vor sich gehen. Mit dem supergemeinen Verkäufer hat Teddyhamster Jack schon seit längerer Zeit ein Hühnchen zu rupfen! Flopson und ihre Tierpolizei wittern ziemlich schnell, dass mit dieser Zoohandlung etwas ganz und gar nicht in Ordnung ist. Bei so einem spannenden Fall stellen sich nicht nur bei den Tierpolizisten die Nackenhaare auf!

Meinung:
Ein neuer Fall für die Tierpolizei bestehend aus Katzenbärin Flopson, Teddyhamster Jack, Pony Fridolin und Blaumeise Meili. Denn im Park herrscht große Unruhe. Immer wieder verschwinden Kaninchen spurlos. Für die Kaninchen steht fest, dass die Mäuse dahinterstecken. Doch auch bei denen gibt es Tiere die vermisst werden. Wer steckt nur hinter den Entführungen? Hat die Katze Müllady de Winter etwas damit zu tun oder der Besitzer der Zoohandlung?

Auf den neuen Fall von Flopson, Jack, Fridolin und Meili habe ich mich tierisch gefreut. Denn schon das erste Abenteuer war ein riesengroßer Spaß und der Kriminalfall hat sich einfach perfekt zum Miträtseln angeboten.
Da man in diesem zweiten Teil das tierische Ermittlerteam bereits ganz gut kennt, werden die Tiere nur kurz vorgestellt und schon nach kurzer Zeit geht es los mit dem nächsten Kriminalfall. Dieses Mal geht es in den Park und zu den Kaninchen. Eine Entführung scheint es hier gegeben zu haben. Doch die Sachlage stellt sich als schwieriger und undurchdringlicher heraus als Flopson und Co. dies erwartet haben. Dieser Fall fordert ihr ganzes Können und ihre Kombinationsgabe.

Auch das neue Abenteuer hat mir von der ersten bis zur letzten Seite wieder wahnsinnig viel Spaß bereitet. Die vier Tiere sind mittlerweile zu echten Freunden geworden. In diesem zweiten Band nimmt Autorin Anna Böhm sich ganz besonders Zeit dafür sich mit der Vergangenheit von Teddyhamster Jack zu beschäftigen. Da Jack sowieso mein Lieblingscharakter ist, freute ich mich über diese Entwicklung sehr. Jack ist und bleibt einfach ein kleiner grummeliger und teilweise miesepetriger Zeitgenosse. Doch immer öfter erhascht der Leser einen Blick auf den liebenswürdigen und netten Jack. Der Umgang mit den anderen Tieren und die Freundschaft zu ihnen tut Jack sichtlich gut und so entwickelt er ein gewisses Maß an Vertrauen zu ihnen. Dies sorgt schließlich dafür, dass Jack sogar mehr über seine schwere Vergangenheit Preis gibt.

Neben den zwischentierischen Beziehungen wartet ein toller und gut durchdachter Kriminalfall auf die Leser. An mancher Stelle war ich auf der richtigen Fährte, bei anderen Dingen tappte ich eher im Dunkeln. Toll das Anna Böhm hier nicht nur die eigentliche Zielgruppe von Kindern ab 8 Jahren ein wenig aufs Glatteis führen konnte.

Wie auch schon im Vorgängerband sind die Zeichnungen von Illustratorin Ramona Wultschner wieder absolut grandios. Mehr als einmal ertappte ich mich dabei, wie ich beim Ansehen einer Illustration anfangen musste zu lachen, weil die Charaktere (allen voran natürlich Jack) so toll zum Leben erweckt wurden. Ich möchte die Zeichnungen auf keinen Fall mehr missen! Viel mehr fieberte ich regelrecht den nächsten Zeichnungen in der Geschichte entgegen.
Am Ende des Buches wartet auf die Leser dann noch ein Personen- ähhh Tierverzeichnis. Etwas schöner hätte ich es gefunden, wenn dieses Verzeichnis zu Beginn des Buches aufgeführt worden wäre, da mir aber die Tiere, aufgrund des ersten Bandes, bereits größtenteils bekannt waren, störte mich dieser Punkt nicht großartig.

Ein Wort noch dazu, ob man die Reihe auch als Neueinsteiger mit diesem zweiten Band beginnen kann. Ich persönlich finde: definitiv ja! Denn die Charaktere werden wie gesagt kurz vorgestellt. Zudem gibt es am Ende des Buches das Tierverzeichnis. Von der eigentlichen Geschichte her, ist dieser zweite Band total selbstständig und baut nur minimal auf den Ereignissen aus Band 1 auf. Für mich daher ein perfektes Buch um Flopson, Jack, Fridolin und Meili besser kennenzulernen.

Fazit:
Der neue Fall von Katzenbärin Flopson, Teddyhamster Jack, Pony Fridolin und Blaumeise Meili macht mindestens genauso viel Spaß wie der erste Band. Ich habe mich bestens unterhalten gefühlt und wurde teilweise sogar auf die falsche Fährte geführt. Was möchte man mehr? Na, natürlich noch die wundervollen Illustrationen von Ramona Wultschner betrachten zu dürfen. Diese sind wirklich einsame Spitze. Ich liebe es, mit wie viel Liebe zum Detail unsere Freunde der Tierpolizei aufs Papier gebracht wurden!
Klare 5 von 5 Tierpolizei-begeisterte Hörnchen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.01.2021

Schon das Cover sorgt für herrlich gute Laune

Jim hat keinen Bock
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Inhalt:
Im Dschungel steigt eine Party! Alle Tiere freuen sich riesig – nur Jim nicht. Jim hat nämlich einfach keinen Bock zu tanzen! Seine Freunde wollen nichts davon hören. „Jeder kann tanzen“, behauptet ...

Inhalt:
Im Dschungel steigt eine Party! Alle Tiere freuen sich riesig – nur Jim nicht. Jim hat nämlich einfach keinen Bock zu tanzen! Seine Freunde wollen nichts davon hören. „Jeder kann tanzen“, behauptet Hyäne, und die Eidechsen erklären: „Du musst den Rhythmus fühlen!“ Doch es hilft alles nichts – für Jim ist Tanzen einfach „das Schrecklichste auf der Welt!“ Was nun?

Meinung:
Stachelschwein hat die Tiere des Dschungels zu einer Party eingeladen. Alle freuen sich riesig auf die Feier und vor allen Dingen darauf endlich das Tanzbein schwingen zu dürfen. Doch dann teilt Jim seinen Freunden mit, dass er überhaupt nicht tanzen kann. Die Tiere sind schockiert. Das kann doch nicht wahr sein! Jeder kann schließlich tanzen. Und so beschließen die Freunde Jim das Tanzen beizubringen.
Auf Stachelschweins Party kommt dann jedoch heraus, dass es noch mehr Tiere gibt, wie z. B. die Fledermaus oder der Marabu, die nicht gerne Tanzen. Und so wird die Party doch noch für alle zu einem Riesenknaller. Denn jeder macht am Ende das was er gerne mag. Und so kommt auch Jim, der gerne Spiele spielt und Bananen isst, voll auf seine Kosten.

Den ersten Band dieser Reihe (Jim ist mies drauf) haben mein Sohn und ich bisher noch nicht gelesen, da ich aber schon so viele begeisterte Stimmen zu diesem Titel gehört habe, wollte ich Jim endlich auch einmal näher kennenlernen.

Dieser zweite Band aus Jims Leben war dabei ein absoluter Glücksgriff. Mein Sohn war sehr begeistert von der Party der Dschungeltiere und dem kleinen Muffel Jim. Er fand es toll, dass so viele verschiedene Tiere im Buch vorkamen. Zudem kannte mein Sohn auch noch nicht alle Tiere beim Namen und so hatte das Buch noch einen netten Lerneffekt, da er nun weiß was ein Wasserbüffel oder ein Marabu ist.

Eins ist sicher, dieses Buch wird gehörig viel Spaß in jedes Kinderzimmer bringen! Denn die Illustrationen von Max Lang sind super lustig gestaltet. Mein Sohn hatte Lachtränen in den Augen bei der ein oder anderen Zeichnung und dem miesepetrig dreinguckenden Jim.
In der Mitte des Buches wartet dann sogar noch ein aufklappbares Bild auf die Leser.

Auch die Botschaft der Geschichte kam bei uns gut an. Denn es ist schön zu sehen, dass Jim nicht alles mit sich machen lässt, obwohl jeder dies von ihm erwartet. So zeigt sich auch, dass es noch einige andere Tiere gibt, die einfach nicht gerne tanzen. Ich fand es toll, wie den Kindern auf schöne Art und Weise gezeigt wird, wie man für sich selbst einstehen kann. Und das man sich nicht verbiegen sollte, nur weil alle anderen etwas toll finden.

Viel zu schnell ist der Leser durch dieses zauberhafte Kinderbuch durch. Aber die Begeisterung für diese Geschichte hat bei uns Beiden definitiv noch viel länger angehalten. Für uns steht fest, dass wir auch unbedingt Jims erste Geschichte lesen möchten.

Fazit:
Ein Angriff auf die Lachmuskeln meines Sohnes war "Jim hat keinen Bock". Auf humorvolle Art und Weise wird den Kindern dabei aufgezeigt, dass man sich für andere niemals verbiegen sollte, nur weil man ihnen gefallen möchte. Stachelschweins Party wird dadurch am Ende für jeden der Gäste zu einem grandiosen Fest.
Wir vergeben glasklare 5 von 5 Hörnchen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.01.2021

Eine Welt ohne Menschen aber voller Roboter

Roboter träumen nicht
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Inhalt:
Vor dreißig Jahren sind die Menschen ausgestorben. Jetzt wird die Welt von Maschinen beherrscht. Der Roboter XR935 findet das genau richtig so. Denn ohne die Menschen gibt es keinen Krieg, keine ...

Inhalt:
Vor dreißig Jahren sind die Menschen ausgestorben. Jetzt wird die Welt von Maschinen beherrscht. Der Roboter XR935 findet das genau richtig so. Denn ohne die Menschen gibt es keinen Krieg, keine Umweltverschmutzung, keine Verbrechen. In der Robotergesellschaft läuft alles reibungslos und effizient – bis zu dem Tag, an dem XR etwas Unmögliches entdeckt: einen Menschen. Ein Mädchen, das seine Hilfe braucht …

Meinung:
Die Menschheit ist vor 30 Jahren ausgestorben und auf der Erde leben nun nur noch die Roboter. So auch der 12-jährige Roboter XR
935. Jeden Tag hat er den gleichen Tagesablauf. Er arbeitet mit seinen Roboterkollegen SkD988 und Ceeron902 an der Errichtung von Solaranlagen. Das Leben der drei Roboter wird jedoch gehörig auf den Kopf gestellt, als sie eines Tages das Menschenmädchen Emma entdecken. Ihr Roboterhirn muss die Information, dass es anscheinend doch noch Menschen auf der Erde gibt, erst einmal verarbeiten. Und dann stellt sich den Dreien die nächste Frage. Kann dieses Mädchen wirklich so grausam und skrupellos sein, wie es ihnen von der Robotergemeinschaft jahrelang weiß gemacht wurde?

Die Idee das die Welt irgendwann nur noch von Robotern bewohnt wird, finde ich gar nicht einmal so abwegig, daher reizte mich dieses Zukunftsszenario sehr. Ich war äußerst gespannt darauf, wie Autor Lee Bacon seinen Ideen Leben einhauchen würde.

Zu Beginn der Geschichte lernt der Leser den Roboter XR935 kennen. Dieser hat nicht miterlebt, wie die Menschheit vor gut 30 Jahren von den Robotern ausgerottet wurde. Doch der Schwarm der Roboter und allen voran PRAES1DENT, der Präsident des gesamten Roboterschwarms, zeigen immer wieder Bilder von der grausigen Vergangenheit der Menschheitsgeschichte. Daher ist für XR935 sonnenklar, dass die Menschen grausam, bösartig und gemein sind.
Seine Meinung muss er jedoch hinterfragen, als er und seine Roboterkollegen auf das Menschenmädchen Emma treffen. Kann diese kleine Person den Robotern wirklich schädlich werden? Eigentlich müssten die drei Roboter Emma sofort melden. Doch ihr Instinkt sagt ihnen etwas ganz Anderes.

Und so beginnt die erstaunliche und spannende Geschichte von Emma, XR935, SkD988 und Ceeron_902. Dabei hat Lee Bacon es vortrefflich geschafft, den neutralen und eigentlich emotionslosen Robotern Leben einzuhauchen. Nach und nach handeln und denken die Drei immer mehr wie Menschen und hinterfragen das System rund um PRAES1DENT.

Der Gedanke als einer der letzten Menschen in einer Welt voller Roboter, die einen töten wollen, zu leben, hat nicht nur für Emma etwas Beängstigendes an sich. Auch als Leser bangt und zittert man mit Emma mit. Genauso faszinierend ist es jedoch auch, den Robotern bei ihrer „menschlichen“ Entwicklung zuzuschauen.

Zwar ahnt man als Leser sehr schnell wohin die Geschichte einen führen wird, dies sorgt jedoch nicht dafür, dass der Lesespaß getrübt wird. Immer wieder wechseln sich spannende Szenen mit berührenden Situationen ab.


Ein kleines Schmankerl sind die nicht typisch durchnummerierten Kapitel. Da die Roboter nur im Binärsystem zählen, werden auch die aufsteigenden Kapitel im Binärsystem gezählt. So folgt auf Kapitel 1 das Kapitel 10 und danach das Kapitel 11.
Zu Beginn des Buches gibt es eine kurze Charaktererläuterung mit Bildern. Hier werden die wichtigsten Charaktere vorgestellt.

Die Geschichte endet in sich abgeschlossen und lässt den Leser mit einem Gefühl von Hoffnung und Freiheit zurück.

Fazit:
Diese Robotergeschichte entführt den Leser in eine Welt, in der die Menschheit von den Robotern ausgerottet wurde. Die Roboter sind nun die Herrscher der Welt und leben in einem ausgeklügeltem und funktionierendem System. Dies wird jedoch gehörig auf den Kopf gestellt, als eines Tages das Menschenmädchen Emma auftaucht. Drei Roboter stellen sich die Frage, ob dieses Menschenmädchen wirklich so skrupellos und grausam ist, wie es ihnen der Schwarm immer weiß machen will. Diese berührende Geschichte sorgte für tollen Lesespaß und regt zum Nachdenken an.
Von mir gibt es sehr gute 4 von 5 Hörnchen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.01.2021

Klassenfahrt in ein geheimnisvolles, altes Schloss

Der magische Blumenladen. Eine unheimliche Klassenfahrt
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Inhalt:
Gespenster gibt es nicht, da ist sich Violet sicher! Aber wer treibt dann sein Unwesen in dem alten Schloss, in dem sie mit ihrer Klasse übernachtet? Tagsüber bei der Schnitzeljagd und beim Schwimmen ...

Inhalt:
Gespenster gibt es nicht, da ist sich Violet sicher! Aber wer treibt dann sein Unwesen in dem alten Schloss, in dem sie mit ihrer Klasse übernachtet? Tagsüber bei der Schnitzeljagd und beim Schwimmen ist alles friedlich, doch nachts geistert jemand herum. Und lässt ausgerechnet im Zimmer der kleinen Blumenmagierin etwas liegen: ein geheimnisvolles Buch …

Meinung:
Violet, Jack und Zack gehen auf Klassenfahrt und reisen dabei in ein altes Schloss. Bei Schnitzeljagden und Badespaß kommen die Freunde voll auf ihre Kosten. Doch dann wird Violet, Jack und Zack bewusst, dass in dem Schloss etwas nicht mit rechten Dingen vor sich geht. Gibt es wirklich ein Gespenst was im Schloss sein Unwesen treibt? Violet stößt bei ihren Recherchen auf ein geheimnisvolles Buch.

Hierbei handelt es sich um den mittlerweile zwölften Band der Reihe. Da die Geschichten in sich abgeschlossen sind, kann man zu jeder Zeit auch als Quereinsteiger mit dieser Reihe beginnen. Empfehlenswert wäre es jedoch zumindest den ersten Band der Reihe zu hören, da man so die Grundlagen der Geschichte kennt und auch die verschiedenen Charaktere und ihre Anfänge besser versteht.

Die Geschichte ist für Mädchen ab dem Alter von 8 Jahren geeignet. Aber auch mich als Erwachsene kann die Reihe wirklich gut unterhalten. In diesem zwölften Teil gibt es wieder einen Settingwechsel. Wir verlassen das beschauliche Städtchen in dem Violet und ihre Familie leben und reisen in ein schauriges, altes Schloss. Ich fand es toll, dass Autorin Gina Mayer ein leicht unheimliches und geheimnisvolles Setting erschaffen hat. Als Leser fragt man sich zwangsläufig, was es mit dem alten Schlossbesitzer William von Hickhack Castle und seiner verschwundenen Frau auf sich hat. Und gibt es wirklich Gespenster?

Aufgrund des Settingwechsels treffen wir leider nur zu Beginn auf Tante Violet und ihren magischen Blumenladen. Zwar spielt auch dieses Mal eine magische Pflanze eine nicht ganz unwichtige Rolle, dennoch nehmen die magischen Pflanzen und Violets magische Ausbildung einen nicht ganz so zentralen Punkt in der Geschichte ein. Aufgrund des interessanten Settings und der unterhaltsamen Geschichte hat mich dies zum Glück nicht wirklich gestört. Vielmehr finde ich es wichtig und richtig, dass ein Settingwechsel vorgenommen wurde. Denn dies sorgt für die gehörige Portion Abwechslung, die bei einer so langen Reihen absolut sinnvoll ist.

Etwas schade fand ich, dass Wellensittich Lady Madonna und Kater Lord Nelson dieses Mal nicht mit von der Partie sind. Natürlich hätten die beiden Tiere an einer Klassenfahrt keinen großen Spaß gehabt, dennoch vermisste ich gerade Lady Madonnas vorwitziges Mundwerk sehr.

Gesprochen wird die Geschichte wie gewohnt von Marion Elskis, die eine besondere Gabe hat die verschiedenen Charaktere auf individuelle Art in Szene zu setzen. Jedoch kann ich nicht umhin wieder festzustellen, dass ich die Vertonung von Jack einfach unpassend finde. Jack wird als taffes, sportliches Mädchen vorgestellt, das sich stark für seine Meinung einsetzt. Viele halten Jack sogar äußerlich für einen Jungen. Die piepsige Vertonung des Mädchens will daher nicht so wirklich mit dem Charakter in meinen Gedanken zusammenpassen. Ansonsten finde ich die Vertonung, besonders von Lady Madonna, sehr gelungen.

Fazit:
Violet und ihre Freunde reisen während ihrer Klassenfahrt in ein geheimnisvolles, altes Schloss. Violet trifft sogar auf ein Gespenst und gemeinsam versuchen die Freunde hinter das Geheimnis von Hickhack Castle zu kommen. Natürlich darf auch die Einbindung einer magischen Blume zur Lösung des Rätsels nicht fehlen. Nur auf Lady Madonna und Lord Nelson müssen wir dieses Mal leider verzichten. Absoluter Hörspaß und somit verdiente 5 von 5 Hörnchen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.01.2021

Ein zweiter Band der mir mindestens genauso gut gefallen hat wie der Erste!

Mitternachtsstunde 2: Emily und der löchrige Zeitzauber
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Inhalt:
Emily hat herausgefunden, dass sie wie ihre Mutter Gestaltwandlerin ist – und mit etwas Übung kann sie sich nicht nur in einen Hasen verwandeln, sondern auch in einen Hund! Daran muss sie sich ...

Inhalt:
Emily hat herausgefunden, dass sie wie ihre Mutter Gestaltwandlerin ist – und mit etwas Übung kann sie sich nicht nur in einen Hasen verwandeln, sondern auch in einen Hund! Daran muss sie sich erst mal gewöhnen, vor allem an den feinen Geruchssinn. Manchmal ist so eine zweite Gestalt aber gar nicht so unpraktisch, vor allem, wenn man die Welt der Mitternachtsstunde retten will. Zum Glück ist ihr Freund Tarkus an ihrer Seite und stürzt sich mit ihr in das Abenteuer, die Löcher in der Zeit zu stopfen und die Magie zu retten!

Meinung:
Nachdem Emily nun weiß, dass sie wie ihre Mutter eine Gestaltwandlerin ist, würde sie am liebsten furchtbar viel Zeit in der sagenumwobenen und magischen Welt der Mitternachtsstunde verbringen. Doch davon will ihre Mutter nichts wissen und als diese auch noch schwanger wird, darf Emily noch nicht einmal mehr zum Trainieren in die Mitternachtsstunde. Dabei möchte Emily es endlich schaffen sich nicht nur in einen Hasen, sondern auch in einen Hund zu verwandeln.
Doch dann ist es mal wieder an Emily und ihrem Freund Tarkus die Welt der Mitternachtsstunde zu retten.

Nachdem mich der erste Band der Reihe Anfang des letzten Jahres total überrascht und begeistert hat, war ich äußerst gespannt auf diesen zweiten Band der Reihe. Und was soll ich sagen? Ich fand diesen zweiten Band mindestens genauso gut wie den ersten Band und fiebere nun dem dritten Band sehr entgegen.

Trotz fast einem Jahr Pause von Emily und der Mitternachtsstunde war ich schnell wieder im Geschehen drin und konnte mich an die Charaktere und die Vorkommnisse aus Band 1 sehr gut erinnern. Dank kurzer Rückblenden wird man allerdings zusätzlich vom Autorenteam wieder sehr gut in die Welt eingeführt.

Und hier haben Laura Trinder und Benjamin Read wieder alle Register gezogen. Mal wieder gibt es wahnsinnig viel zu entdecken und zu erleben. Wir betreten den Nachtmarkt, lernen die dritte der Schwestern der alten Mächte kennen und treffen auf die Puca Familie von Emily, ein sehr streitsüchtiger und frecher Haufen. Und endlich lernen wir die sagenumwobene Großmutter von Emily kennen.

Dabei zeichnet sich auch dieser Band neben einer abwechslungsreichen und unterhaltsamen Geschichte durch jede Menge Humor aus. Was nicht zuletzt Emily geschuldet ist. Denn diese ist eine extrem forsche und unerschrockene Protagonistin und trägt ihr Herz auf der Zunge. In Band 1 war sie mir streckenweise zu taff und zu forsch. In diesem Band passte ihr Charakter für mich besser zur Geschichte.

Interessant ist auch die Beziehung zwischen Emily, ihrer Mutter und ihrer Großmutter. Aufgrund der Puca-Gene ist das Streitpotenzial bei ihnen recht hoch und dennoch merkt man gerade Emilys Großmutter an, dass sie sich sehr darüber freut ihr Enkelkind endlich kennenzulernen.

Das Ende ist super spannend und lässt einen ungeduldig auf den nächsten Band warten. Ich bin bei dieser Reihe wirklich wahnsinnig froh, dass die Geschichte nach Band 2 noch nicht vorbei ist.

Fazit:
Emily, Tarkus und die Mitternachtsstunde haben mir auch in Band 2 ein fantastisches Leseerlebnis beschert. Ich liebe die Welt der Mitternachtsstunde, die grandiosen Charaktere und den zauberhaften Humor. Meine Vorfreude auf den dritten Band ist bereits jetzt riesig!
Natürlich gibt es von mir 5 von 5 Hörnchen.

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