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Veröffentlicht am 31.08.2021

Herrlich irrwitziges, amüsantes aber auch rasantes Luftabenteuer

Luftpiraten - Im Himmel ist die Hölle los (Luftpiraten, Bd. 2)
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Inhalt:
Mit Luftpiraten ist nicht zu spaßen: Die grauhäutigen Kerle wettern und donnern für ihr Leben gerne. Doch wehe, wenn sich ihre Wut so stark erhitzt wie bei Donna Brubu! Diese schreit sich nämlich ...

Inhalt:
Mit Luftpiraten ist nicht zu spaßen: Die grauhäutigen Kerle wettern und donnern für ihr Leben gerne. Doch wehe, wenn sich ihre Wut so stark erhitzt wie bei Donna Brubu! Diese schreit sich nämlich buchstäblich die Seele aus dem Leib. Und ist so eine Luftpiratenseele einmal frei, entwickelt sie ein ganz und gar finsteres Eigenleben. Zwolle braucht die Hilfe all seiner Freunde, muss über sich selbst hinauswachsen und seine Angst überwinden, um das Unheil abzuwenden.

Meinung:
Donna Brubu ist die größte Donnerin unter der Sonne und kann sich so richtig schön in Rage schreien. Doch was passiert, wenn die Wut so stark erhitzt, wie das eines Tages bei Donna Brubu der Fall ist? Man mag es kaum glauben, aber dann schreit sich ein Luftpirat die Seele aus dem Leib. Nicht schlimm, mögt ihr denken, doch weit gefehlt! Denn so eine schwarze Seele eines Luftpiraten kann ungemein gefährlich werden. Und so machen sich Zwolle und seine Freunde daran die schwarze Seele von Donna Brubu einzufangen. Denn plötzlich schweben Donna und ihre Tochter Franka in großer Lebensgefahr.

Nachdem im letzten Jahr für mich der erste Band der Luftpiraten ein absolutes Jahreshighlight gewesen ist, habe ich mich wie verrückt gefreut, als ich gesehen habe, dass es noch einen zweiten Band der Luftpiraten geben wird. Vorab gefiel mir schon mal gut, dass wir in diesem zweiten Band erfahren, was aus Frankas Mutter Donna geworden ist. Denn diese war in Band 1 spurlos verschwunden und ihre Geschichte wurde nie zu Ende gebracht.

Der Einstieg in die Geschichte ist mir dabei super leicht gefallen. Denn Autor Markus Orths lässt den Leser auf den ersten Seiten der Geschichte noch mal an den Geschehnissen aus dem ersten Band teilhaben. Daher waren die Erinnerungen zu diesem Band schnell wieder parat und ich konnte mich voller Vorfreude in das neue Abenteuer von Zwolle und Franka stürzen.

Auch dieses Abenteuer ist wieder ein großes Fest. Denn Markus Orths hat dem Leser/dem Hörer wieder wahnsinnig viele überzeugende Ideen zu bieten. Sei es bei der Welt, die die Freunde bereisen und die Orte die sie besuchen, beispielsweise die finstere Bibliothek oder der Besuch bei den Gottesanbeterinnen. Oder auch all die vielen magischen Kreaturen, die der Autor einfach aus dem Ärmel zaubert. Als Leser/Hörer darf man sich wieder auf Kreaturen wie das Monsumkrokodil, den Himmelsstürmer oder die Luftmolche freuen. Ich liebe den Ideenreichtum des Autors und hätte es daher toll gefunden, wenn das Buch noch viel länger gegangen wäre, um noch mehr von seinen tollen Ideen präsentiert zu bekommen.
Wobei mir tatsächlich eine Idee nicht so gut gefallen hat und das war das etwas ausschweifende Flugballspiel, das an die Sportart Fußball angelehnt ist. Ich selbst bin zwar ein großer Fußballfan, für mich hat die Sportart aber nicht so ganz in die Geschichte hineingepasst.

Was sich wieder sehen lassen kann, ist der Humor in diesem Buch. Es ist einfach lustig mitanzusehen wie Donna sich aufgrund des Verlustes ihrer schwarzen Seele verwandelt. Aus der sonst so reizbaren Frau wird ein harmonisches und nettes Wesen. Dies sorgt für einige lustige Szenen, da Luftpirat Adiaba die neue Donna nicht zum Aushalten findet. Aber auch die vielen lustigen Namen wie Charley Gottchen, Theo Rättich und Peer Dekret sind wundervolle Wortspiele, die beim Hören des Buches einfach für ein Schmunzeln auf dem Gesicht sorgen.

Apropos hören, Band 1 der Reihe habe ich damals gelesen. Da ich Axel Prahl und seine Stimme aber so genial finde, wollte ich nun dieses Mal auch gerne das Hörbuch hören. Wie nicht anders zu erwarten hat mich Axel Prahl mit seiner Vertonung begeistert. Er schimpft, meckert und donnert sich nur so durch das Buch, dass es ein Höllenspaß für den Zuhörer ist ihm dabei Lauschen zu dürfen. Hut ab für diese tolle Leistung!

Aber auch das Buch an sich ist etwas ganz Besonderes! Denn die Illustrationen von Lena Winkel sind wieder der Wahnsinn. Ich mag die schwarz-blau Farbgebung unglaublich gerne, passen sie doch zum Element Luft wie die Faust aufs Auge. Auch Lena Winkels Darstellung der vielen magischen Wesen kommt bei mir immer super gut an.

Ich finde daher, dass dies eines der wenigen Bücher ist bei dem man sowohl Buch als auch Hörbuch haben muss, da beides einfach nur mega genial umgesetzt ist!

Fazit:
Der zweite Band der Luftpiraten braucht sich vor seinem Vorgänger nicht zu verstecken. Ein herrlich irrwitziges, amüsantes aber auch rasantes Luftabenteuer weiß die jungen Leser (und auch mich alten Hasen) wieder zu überzeugen. Ich hoffe sehr, dass vielleicht noch ein dritter Band im Bereich des Möglichen ist, ich jedenfalls würde ihn sofort lesen!
Nicht zuletzt dank der tollen schwarz-blau Zeichnungen und der fulminanten Vertonung von Axel Prahl, ist dieser zweite Band wieder ein großartiges Erlebnis!
Ich vergebe natürlich 5 von 5 Hörnchen

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Veröffentlicht am 31.08.2021

Super mysteriös, spannend und fesselnd

Evangeline und die Geister des Bayou
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Inhalt:
Evangeline ist nichts wichtiger, als selbst einmal eine so angesehene Geisterjägerin wie ihre Großmutter zu werden. Dafür nimmt sie es mit jedem Schattenbeißer auf! Als ein Hilferuf aus New Orleans ...

Inhalt:
Evangeline ist nichts wichtiger, als selbst einmal eine so angesehene Geisterjägerin wie ihre Großmutter zu werden. Dafür nimmt sie es mit jedem Schattenbeißer auf! Als ein Hilferuf aus New Orleans eintrifft, hofft Evangeline, dass sie endlich zeigen kann, was in ihr steckt. Aber dann bekommt sie es mit einem Werwolf zu tun. Ausgerechnet dem Werwolf, der ihre Mutter getötet hat! Und weil ihre Großmutter sich das Bein bricht, bleibt ihr lediglich Julian als Unterstützung, der so gar nicht an Geister und Werwölfe glaubt ...

Meinung:
Evangeline wünscht sich nichts sehnlicher als in die Fußstapfen ihrer Großmutter zu treten. Denn ihre Granny ist eine der berühmtesten Geisterjägerinnen. Daher wartet Evangeline eigentlich täglich darauf, dass sich ihr ihr tierischer Begleiter zeigt. Denn dies würde bedeuten, dass auch Evangeline in den Kreis der Geisterjäger aufgenommen werden kann. Doch von einem tierischen Gefährten ist weit und breit nichts zu sehen. Dafür nimmt ihre Granny einen Auftrag in New Orleans an. Evangeline hofft bei dieser Mission zeigen zu können was für eine tolle Geisterjägerin in ihr steckt. Doch die Aufgabe in New Orleans ist alles andere als einfach. Denn hier treibt sich ein gefährliches Werwolf-Rudel herum.

Geschichten über Geister, magische Wesen oder Werwölfe gehen für mich einfach immer. Daher war ich sofort neugierig, als ich zum ersten Mal den Klappentext zu Evangeline gelesen habe. Auch das Cover sprach mich sofort an, vermittelt es doch einen Hauch von Geheimnissen und leichtem Gruselfaktor. Daher stand für mich schnell fest, dass ich unbedingt mehr über Evangeline und die Geisterjäger erfahren wollte.

Der Beginn der Geschichte hat es gleich ordentlich in sich. Evangeline nimmt einen Auftrag, der eigentlich für ihre Großmutter bestimmt ist, an und eilt zu einer Nachbarin, um dort Geister zu vertreiben. Der Auftrag geht gehörig nach hinten los und das Haus der guten Nachbarin wird zwar von den Geistern befreit, ist jedoch danach nicht mehr in dem top Zustand, wie es vor Evangelines Besuch der Fall war. Ihr merkt also, bei Evangeline geht gerne mal etwas schief.
Daher kommt ihr der neue Auftrag in New Orleans gerade recht. Endlich möchte sie ihrer Großmutter beweisen, dass sie es drauf hat eine echte Geisterjägerin zu werden.
Natürlich läuft auch bei diesem Auftrag nicht alles glatt und plötzlich schweben Granny und Evangeline in Lebensgefahr.

Autorin Jan Eldredge hat in diesem Buch viele Ungeheuer, Geister und übernatürliche Wesen zum Leben erweckt. Allen voran wäre da der Rougarou, eine vor allen Dingen in Louisiana bekannte Art des Werwolfs. Aber man trifft in diesem Buch auch auf den Mississippi-Schlamm-Mann, Schattenbeißer oder den akadischen Zahnwurm. Die Geschichte steckt daher voller interessanter und neuartiger Kreaturen. Jan Eldredge bedient sich aber auch ein paar Mythen aus ihrer Heimat Louisiana, wie beispielsweise den oben genannten Rougarou. Mir als Leser hat es furchtbar viel Spaß gemacht, all diese übernatürlichen Wesen kennenzulernen, wobei die Masse von ihnen nicht gerade freundlich auf Menschen zu sprechen ist.

Aber auch die eigentliche Geschichte konnte mich absolut überzeugen. In New Orleans sollen Granny und Evangeline die Mutter vom Jungen Julian heilen. Diese steht nämlich kurz vor einer Verwandlung in einen Rougarou. Evangeline erhofft sich daher ein wenig Unterstützung von Julian. Doch weit gefehlt, denn dieser glaubt nicht an übernatürliche Dinge und da zählt ein Werwolf nun einmal dazu.

Die Handlung ist ab der ersten Seite super spannend und konnte mich absolut an die Seiten fesseln. Auch Evangeline und der zunächst etwas ignorante Julian waren ein tolles Gespann. Gegen Ende der Geschichte wird es dann sehr actionreich, dramatisch und ein wenig brutal. Ich bin mir daher ein wenig unsicher, ob die Geschichte nicht besser für Kinder ab 12 Jahren geeignet ist. Zumindest möchte ich festhalten, dass die Geschichte nicht unbedingt etwas für Kinder ist, die sich schnell gruseln oder etwas härtere Szenen nicht so gut wegstecken.
Für mich persönlich war die Action und Spannung jedoch genau richtig.

Fazit:
Fans von übernatürlichen Wesen aufgepasst, denn hier kommt Geisterjägerin Evangeline! Mit einem Hauch von Grusel und jeder Menge Spannung im Gepäck erzählt Jan Eldredge eine Geschichte, die einen nur schwer wieder loslässt. Ich mochte die vielen magischen Kreaturen und das Zusammenspiel zwischen Evangeline und Julian. Das Ende lässt einen als Leser dann kaum zum Luft holen kommen, so dramatisch und packend ist es beschrieben. Von mir gibt es daher eine ganz klare Leseempfehlung! Einzig die Altersangabe ab 10 Jahren könnte für das ein oder andere Kind ein wenig zu niedrig sein, denn es geht schon ordentlich zur Sache.
Ich vergebe 5 von 5 Hörnchen.

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Veröffentlicht am 31.08.2021

Ein Traum von einem Buch

Zahnfee
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Inhalt:
Die kleine Lunette hat viele Talente - sie kann nähen, glänzende Dinge sammeln und Freunde finden. Aber sie kann noch nicht erkennen, wie diese Dinge ihr helfen werden, etwas wirklich Besonderes ...

Inhalt:
Die kleine Lunette hat viele Talente - sie kann nähen, glänzende Dinge sammeln und Freunde finden. Aber sie kann noch nicht erkennen, wie diese Dinge ihr helfen werden, etwas wirklich Besonderes zu werden. Dann trifft sie eines Tages einen kleinen Jungen, der große Angst hat, seinen ersten Zahn zu verlieren. Und plötzlich entdeckt Lunette durch ihre Freundschaft und ein wenig Feenmagie ihr einzigartiges Talent und verändert die Welt für immer.

Meinung:
Jedes Kind kennt die Zahnfee. Doch habt ihr euch schon mal die Fragen gestellt, woher die Zahnfee überhaupt kommt, wie es dazu gekommen ist, dass sie die Zähne der Kinder einsammelt und wohin die Zahnfee diese bringt? Dann ist „Lunette, die Zahnfee“ genau das richtige Buch für euch. Denn in diesem erfährt man ganz genau wie aus Lunette, der Fee, die Zahnfee wurde.

Für meinen fünfjährigen Sohn nimmt das Thema Milchzähne zu verlieren einen immer größeren Raum in seinen Gedanken ein. Zwar hat er noch keinen seiner Milchzähne verloren, dennoch sind bereits seine hinteren Backenzähne durchgebrochen. Daher fiebert er seinem ersten verlorenen Milchzahn schon ein wenig entgegen. Von daher war mir klar, dass dieses Buch die perfekte Lektüre für uns beide werden würde.

Zu Beginn der Geschichte lernt der Leser die Fee Lunette kennen. Schnell wird klar, dass Lunette ziemlich unglücklich darüber ist, dass sie über kein besonderes Talent verfügt. Doch im Gespräch mit der Feenkönigin ermutigt diese Lunette ihre Wünsche aufzuschreiben und immer bei sich zu tragen. Eines Tages lernt Lunette dann den Jungen Lucas kennen. Lucas hat Angst davor seinen ersten Wackelzahn zu verlieren und Lunette versucht ihm diese Angst zu nehmen. Und so vereinbaren die beiden, dass Lucas seinen Zahn in der Nacht unter sein Kopfkissen legen soll. Dafür möchte ihm Lunette etwas Schönes schenken.

Meinem Sohn und mir hat die Geschichte richtig viel Spaß gemacht. Es war toll die „wahre“ Geschichte über die Zahnfee zu erfahren. Autorin Robin Cruise hat sich wirklich viele Gedanken zu diesem Thema gemacht. Schön fand ich auch, was die Zahnfee dann mit den gesammelten Zähnen anfängt. Verraten tue ich dies jedoch nicht, denn ich finde man sollte unbedingt selbst zu diesem schönen Buch gegriffen haben.

Denn auch dank der wunderschönen Illustrationen von Valeria Docampo ist das Buch etwas Besonderes. Bereits anhand des Covers bekommt man einen guten Einblick in den Zeichenstil der Illustratorin. Ich mochte die leicht märchenhaft wirkenden Zeichnungen sehr gerne. Der Zeichenstil passte einfach richtig gut zu dieser Geschichte. Und so kann man sich auf jeder neuen Doppelseite auf eine ganzseitige, farbige Illustration freuen.

Geeignet ist die Geschichte für Kinder ab 4 Jahren. Aufgrund des recht hohen Textanteils finde ich die Altersangabe angemessen. Ich könnte mir vorstellen, dass es für jüngere Leser noch zu viele Informationen und zu wenig Bilder sein könnten.

Fazit:
Wer schon immer mal gerne die wahre Geschichte über die Zahnfee erfahren wollte, der ist bei diesem Buch genau richtig. Autorin Robin Cruise erzählt dem Leser wie Lunette zur Zahnfee wird und was eigentlich mit den eingesammelten Milchzähnen passiert. Ein wirklich zuckersüßes Kinderbuch für Leser ab 4 Jahren.
Ich vergebe für dieses tolle Gesamtkonzept gerne 5 von 5 Junior-Hörnchen!

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Veröffentlicht am 31.08.2021

Ich habe mich königlich amüsiert!

Emma Charming – Nicht zaubern ist auch keine Lösung
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Inhalt:
Emma Charming hat dreizehn Jahre lang darauf gewartet, endlich eine Schule besuchen zu dürfen. Als junge Hexe darf sie erst unter normale Menschen, wenn sie ihre magischen Kräfte völlig unter Kontrolle ...

Inhalt:
Emma Charming hat dreizehn Jahre lang darauf gewartet, endlich eine Schule besuchen zu dürfen. Als junge Hexe darf sie erst unter normale Menschen, wenn sie ihre magischen Kräfte völlig unter Kontrolle hat. Das hat sie natürlich! Hofft Emma jedenfalls. Hoch und heilig verspricht sie, in der Schule auf jegliche Magie zu verzichten. Doch schon am ersten Tag geht alles schief – so wird sie nie Freunde finden! Und wenn sie doch ein kleines bisschen nachhilft? Was mit einer »Verbesserung« des eigenen Tanztalents ganz harmlos beginnt, stürzt Emma schnell von einem magischen Fettnäpfchen ins nächste. Am Ende wird sie die Drachen, die sie rief, buchstäblich nicht wieder los ... Kann Emma das Chaos noch aufhalten, ohne sich selbst zu verraten?

Meinung:
Seit Jahren träumt Emma davon endlich eine echte Schule besuchen zu dürfen. Bisher wurde Emma von der guten Freundin ihrer Mutter von zu Hause aus unterrichtet, denn Emma ist eine waschechte Hexe. Doch mit der bestandenen Hexenprüfung darf Emma endlich zur Schule. Schnell muss sie jedoch feststellen, dass das Leben an der Schule nicht so schön und charmant ist, wie Emma sich dies vorgestellt hat. Viel mehr ist Emma von Anfang an auf der Liste der Loser und komischen Kids gelandet. Wie kann sie es nur schaffen zu den coolen Kindern zu gehören?

Von Autorin Katy Birchall habe ich bisher noch kein Buch gelesen, da ich aber wahnsinnig gerne Geschichten über Hexen lese, war meine Neugierde nach dem Lesen des Klappentextes sofort geweckt. Ich war gespannt auf Emmas Einstieg in die Welt der Menschen.

Dem Hörer wird schnell klar, dass für Emma an der neuen Schule nicht alles so rund läuft, wie sie dies erwartet hat. Emma wird schnell zum Außenseiter. Dies macht sie furchtbar traurig, denn eigentlich möchte sie doch einfach nur dazugehören. Nur Oskar scheint Emma ganz sympathisch zu finden, dies nimmt Emma jedoch gar nicht richtig wahr.

Viel mehr lässt sie sich von ihrem tierischen Begleittier Merlin dazu verleiten in der Schule zu hexen. Dabei ist dies natürlich strengstens verboten. Und noch viel schlimmer ist, dass Emma nur zu ihrem Besten zaubert und dadurch andere Mitschüler schlecht dastehen lässt. Zwar tut sie dies nur, weil die Personen sie zuvor geärgert oder gemobbt haben, doch dies macht die Situation nicht wirklich besser.

Wie bei jedem guten Kinderbuch gibt es hier jedoch auch die richtige Botschaft am Ende der Geschichte. Emma muss für ihre Taten geradestehen und sieht ein, dass Hexerei nicht der richtige Weg ist, um seine Probleme zu lösen.

Was mir persönlich richtig gut gefallen hat, ist Emmas tierischer Begleiter Merlin. In vielen anderen Büchern ist dieses Tier der beste Freund der Hexe, so nicht bei "Emma Charming". Denn Merlin ist alles andere als begeistert davon, dass er Emma zugeteilt wurde. Er hatte Großes für sich vor und muss nun bei Emma versauern, die schon seit Jahren durch die Hexenprüfung rasselt. Daher ist Merlin gerade zu Anfang von Emmas Schulzeit keine Unterstützung, sondern sorgt mehrmals dafür, dass Emma in unangenehme Situationen gerät (ich sage nur Verwandlung in eine Vogelspinne mitten in der Schule).
Ich finde, diese Konstellation hat für schöne abwechslungsreiche Momente und unterhaltsame Szenen gesorgt.

Allgemein hat Katy Birchall ein Händchen für humorvolle Situationen. Mehr als einmal musste ich herzhaft lachen. Sei es über Emmas Naivität oder Merlins freche Ader.

Nana Spier ist die Hörbuchsprecherin von "Emma Charming" und hat ihre Aufgabe wirklich toll gemacht. Mit ihrer jung wirkenden und spritzigen Stimme passt sie perfekt zu Emma. Aber auch Begleittier Merlin oder Emmas Mutter wurden innovativ von ihr vertont.

Fazit:
Aufgepasst hier kommt Hexe Emma Charming! Mit viel Witz und einem Augenzwinkern erzählt Autorin Katy Birchall Emmas erste Zeit an einer echten Menschenschule. Mein Highlight war definitiv Begleittier Merlin, der mal nicht der typisch beste Freund einer Hexe ist.
Ich habe mich wirklich königlich amüsiert und vergebe 5 von 5 Hörnchen.

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Veröffentlicht am 24.08.2021

Höllisch gutes Zeitreiseabenteuer

Luzifer junior (Band 10) - Die verrückte Zeitmaschine
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Inhalt:
Es sieht aus wie die Fernbedienung für ein Modellflugzeug, aber das Innenleben ist revolutionär: Steven hat eine Zeitmaschine erfunden und Luzie und seine Freunde dürfen sie ausprobieren! Jeder ...

Inhalt:
Es sieht aus wie die Fernbedienung für ein Modellflugzeug, aber das Innenleben ist revolutionär: Steven hat eine Zeitmaschine erfunden und Luzie und seine Freunde dürfen sie ausprobieren! Jeder kann sich eine Zeit aussuchen, und während die Jungs schon wissen, wohin sie am liebsten reisen möchten, muss Lilly noch überlegen. Schließlich hat sie eine Idee – aber dass dies fatale Folgen haben wird, ahnt noch niemand.

Meinung:
Luzifer, Lilly, Aaron und Gustav sind ganz begeistert, als Steven ihnen seine neueste Erfindung präsentiert. Denn bei dieser handelt es sich um eine echte Zeitreisemaschine. Steven bittet die Freunde die Maschine für ihn auszutesten und durch die Zeit zu reisen. Klar, dass dies die Freunde nur zu gerne tun. Jeder der Vier sucht sich eine Zeit aus, in die er gerne reisen möchte und schon geht es los. Doch während der Reise durch die Zeit geht einiges schief.

Hierbei handelt es sich um den mittlerweile zehnten Band der Luzifer junior Reihe. Ich empfehle daher zumindest den ersten Band der Reihe gelesen zu haben, um diesen zehnten Band besser verstehen zu können. Prinzipiell dürfte dies aber nicht unbedingt notwendig sein, da dieser zehnte Band in sich abgeschlossen ist und dank der Charaktervorstellung zu Beginn des Buches der Leser gut über die verschiedenen Personen informiert ist.

Als ich zum ersten Mal davon gehört habe, dass die Freunde in diesem Band durch die Zeit reisen, war ich voll freudiger Erwartung. Ich liebe Zeitreisegeschichten und war mir sicher, dass die Reisen mit Luzifer, Lilly, Aaron, Gustav und Cornibus einfach nicht langweilig werden können.
Das erste Ziel der Reise darf sich Aaron aussuchen. Ich ahnte bereits welche Person Aaron gerne besuchen möchte. Denn als begeisterter Wissenschaftler hat es ihn natürlich sofort zu Albert Einstein hingezogen. Doch der Sprung läuft schief und die Freunde landen nicht beim Erwachsenen Albert Einstein, sondern beim Schuljungen und müssen miterleben wie knallhart die damaligen Schulzeiten waren.

Nach dem ersten Zeitsprung sind nach und nach auch Gustav, Luzifer und Lilly dran. Um euch Lesern nicht zu viel vorwegzunehmen, möchte ich auf die weiteren Ziele nicht weiter eingehen. Ich kann jedoch so viel verraten, dass sich Fans der Reihe wieder auf etliche lustige Szenen freuen können. Gerade Luzifer kommt mit den Zeitsprüngen nicht so wirklich klar und erwartet oftmals an den neuen Orten Dinge die erst vor einigen Jahrzehnten erfunden wurden. Somit haben diese zur damaligen Zeit einfach noch nicht existiert.
Mir persönlich hat Luzifers Zeitreisewunsch am besten gefallen, da die Geschichte einfach super lustig war.

Spannend fand ich den Aspekt, dass Autor Jochen Till zeigt, dass Zeitreisen nicht ganz ungefährlich sind. Denn die Freunde greifen in einer der Geschichten massiv in den Geschichtsverlauf ein. Dies hat fatale Folgen für die Zukunft und sorgt für ein Umdenken bei Luzifer, Lilly, Aaron und Gustav.

Natürlich dürfen auch bei diesem Band die tollen Zeichnungen von Illustrator Raimund Frey nicht fehlen. Vor allen Dingen seine Zeichnungen zu Luzis Zeitreiseort sorgten bei mir für einige Lacher. Einfach großartig finde ich auch das Cover des Buches, dass das Thema Zeitreise toll einfängt.

Fazit:
Für mich war der zehnte Band der Luzifer junior Reihe ein absolut stimmiges Lesevergnügen. Denn durch die Zeitreiseelemente gibt es wahnsinnig viel Neues zu Entdecken. Auch der Spannungsfaktor wird dadurch weit oben gehalten. Daher ist es nicht verwunderlich, dass Luzifer, Lilly, Aaron und Gustav für ihr neuestes Abenteuer die volle Punktzahl von mir erhalten.
5 von 5 Hörnchen.

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