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Veröffentlicht am 24.08.2021

Schönes Finale der Scary Harry Reihe

Scary Harry. Das Skelett mit der goldenen Sense
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Inhalt:
Ich sag euch, Leute, ich brauche dringend mal wieder ein Erfolgserlebnis. Unsere Rettungsmission in Qualcatraz ist schiefgelaufen. Und Darko, der Boss des SBI*, ist nicht nur fies und gruselig, ...

Inhalt:
Ich sag euch, Leute, ich brauche dringend mal wieder ein Erfolgserlebnis. Unsere Rettungsmission in Qualcatraz ist schiefgelaufen. Und Darko, der Boss des SBI*, ist nicht nur fies und gruselig, jetzt hat er auch noch eine uralte goldene Sense in die Finger bekommen, die ihn unbesiegbar macht! Es scheint aussichtslos zu sein. Aber ich bin mir sicher, dass Otto und Vincent irgendeinen gefährlichen Plan aushecken. Was genau dahintersteckt, finde ich schon raus. Nicht, dass Otto nach diesem Abenteuer die Radieschen von unten angucken muss!

Meinung:
Otto ist immer noch verzweifelt darum bemüht seine Eltern aus dem Jenseits-Gefängnis Qualcatraz zu befreien. Doch der fiese Boss des SBI (Seelen-Beförderungs-Institut) Darko verhindert dies immer wieder. Zu allem Überfluss ist Darko seit kurzem im Besitz der goldenen Sense, die seinem Besitzer Wünsche erfüllen kann. Daher muss ein tollkühner Plan her, findet Otto. Emily, Vincent und Harold sind davon jedoch alles andere als begeistert.

Hierbei handelt es sich um den neunten Band der Scary Harry Reihe und gleichzeitig um das große Finale. Ich habe mich daher riesig auf diesen Abschlussband gefreut.
Zwar ist der letzte Band vor fast zwei Jahren erschienen, dennoch hatte ich keinerlei Probleme damit wieder schnell in die Geschichte hineinzufinden. Ich finde, dies spricht eindeutig für diese tolle Reihe mit ihren interessanten und lustigen Charakteren.

In diesem Finale dreht sich natürlich alles darum Ottos Eltern aus dem Jenseits-Gefängnis Qualcatraz zu befreien. So reist man als Leser/Hörer gemeinsam mit Otto und seinen Freunden in das schaurige Gefängnis. Otto ist natürlich zu allem bereit, um seine Eltern dort herauszuholen. Dadurch begibt er sich in viele waghalsige Situationen. Doch Otto möchte einfach nur seine Eltern wieder in seine Arme schließen können.

Während ich mich also in die Geschichte vertiefte und gespannt auf die kommenden Geschehnisse wartete, blieb mir auch Zeit, um die gesamte Reihe noch einmal Revue passieren zu lassen. So viel ist seit dem ersten Aufeinandertreffen von Otto und Harold passiert. Besonders die familiären Entwicklungen bei Otto haben mir sehr gut gefallen. Tante Sharon weiß seit einiger Zeit über Harold und die Existenz von Geistern Bescheid und Onkel Archibald ist aus dem Jenseits zurückgekehrt. Und nun sollen noch Ottos Eltern befreit werden. Allerlei schöne Veränderungen, die im Laufe der Jahre bei Otto passiert sind.

Was jedoch unverändert bestehen bleibt ist der humorvolle Unterton des Buches. Gerade Sensenmann Harold und Jenseits-Fledermaus Vincent fetzen sich immer noch nur allzu gerne. Als Leser/Hörer wird man einfach nicht müde, den Beiden beim Streiten zu lauschen.

Die Entwicklungen in dieser Geschichte sind auf jeden Fall sehr spannend. Dennoch gab es einen Punkt in Bezug auf Ottos Vergangenheit, der mir zu konstruiert wirkte. Es fühlte sich für mich so an, als wäre dieser Punkt nur in die Geschichte eingebaut worden, damit alles seinen Gang gehen kann und nicht, dass dieser Punkt von langer Zeit vorbereitet und genau im richtigen Moment enthüllt wurde.

Womit mich Autorin Sonja Kaiblinger dann jedoch packen konnte ist das Ende. Dieses war super spannend und ein klein wenig anders als erwartet. Es endet nicht komplett in rosaroten Herzchenwolken, was genau meinen Nerv getroffen hat. Ich fand diese Entwicklung absolut genial!

Wie bereits in den Vorgängerbänden, stammen auch dieses Mal die Illustrationen von Fréderic Bertrand. Ich komme mir ein wenig so vor, als würde ich mich diesbezüglich wiederholen, aber ich finde seine Zeichnungen einfach super schön. Bereits beim Blick auf das Cover weiß man sofort von wem die Bilder stammen. Fréderic Bertrands Zeichnungen haben einfach einen großen Wiedererkennungswert.

Als Hörbuchsprecher entführt uns Christian Rudolf in dieses letzte Abenteuer von Otto, Emily, Harold und Vincent. Ich mag seine Stimme unglaublich gerne. Denn ihm scheint es keine große Mühe zu bereiten die verschiedenen Charaktere individuell zu vertonen. Gerade Harold und Vincent werden klasse von ihm gesprochen. Natürlich darf auch dieses Mal das stimmige Intro nicht fehlen. Ich finde, dieses sorgt bereits für gute Laune bevor man mit dem eigentlichen Hören begonnen hat.

Fazit:
Nach nun neun Bänden heißt es Abschied nehmen von Sensenmann Harold, Jenseits-Fledermaus Vincent und den Kindern Otto und Emily, wobei diese mittlerweile zu Teenagern herangewachsen sind. Auch dieses Finale ist wieder eine tolle Abenteuergeschichte und bietet dem Leser/Hörer einige spannende Elemente. Einen kleinen negativen Kritikpunkt habe ich für mich jedoch gefunden. Dennoch bin ich mir absolut sicher, dass Fans der Reihe total angetan sein werden von diesem schönen Finale.
Ich vergebe 4,5 von 5 Hörnchen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.08.2021

Schönes Finale der Scary Harry Reihe

Scary Harry (Band 9) - Das Skelett mit der goldenen Sense
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Inhalt:
Ich sag euch, Leute, ich brauche dringend mal wieder ein Erfolgserlebnis. Unsere Rettungsmission in Qualcatraz ist schiefgelaufen. Und Darko, der Boss des SBI*, ist nicht nur fies und gruselig, ...

Inhalt:
Ich sag euch, Leute, ich brauche dringend mal wieder ein Erfolgserlebnis. Unsere Rettungsmission in Qualcatraz ist schiefgelaufen. Und Darko, der Boss des SBI*, ist nicht nur fies und gruselig, jetzt hat er auch noch eine uralte goldene Sense in die Finger bekommen, die ihn unbesiegbar macht! Es scheint aussichtslos zu sein. Aber ich bin mir sicher, dass Otto und Vincent irgendeinen gefährlichen Plan aushecken. Was genau dahintersteckt, finde ich schon raus. Nicht, dass Otto nach diesem Abenteuer die Radieschen von unten angucken muss!

Meinung:
Otto ist immer noch verzweifelt darum bemüht seine Eltern aus dem Jenseits-Gefängnis Qualcatraz zu befreien. Doch der fiese Boss des SBI (Seelen-Beförderungs-Institut) Darko verhindert dies immer wieder. Zu allem Überfluss ist Darko seit kurzem im Besitz der goldenen Sense, die seinem Besitzer Wünsche erfüllen kann. Daher muss ein tollkühner Plan her, findet Otto. Emily, Vincent und Harold sind davon jedoch alles andere als begeistert.

Hierbei handelt es sich um den neunten Band der Scary Harry Reihe und gleichzeitig um das große Finale. Ich habe mich daher riesig auf diesen Abschlussband gefreut.
Zwar ist der letzte Band vor fast zwei Jahren erschienen, dennoch hatte ich keinerlei Probleme damit wieder schnell in die Geschichte hineinzufinden. Ich finde, dies spricht eindeutig für diese tolle Reihe mit ihren interessanten und lustigen Charakteren.

In diesem Finale dreht sich natürlich alles darum Ottos Eltern aus dem Jenseits-Gefängnis Qualcatraz zu befreien. So reist man als Leser/Hörer gemeinsam mit Otto und seinen Freunden in das schaurige Gefängnis. Otto ist natürlich zu allem bereit, um seine Eltern dort herauszuholen. Dadurch begibt er sich in viele waghalsige Situationen. Doch Otto möchte einfach nur seine Eltern wieder in seine Arme schließen können.

Während ich mich also in die Geschichte vertiefte und gespannt auf die kommenden Geschehnisse wartete, blieb mir auch Zeit, um die gesamte Reihe noch einmal Revue passieren zu lassen. So viel ist seit dem ersten Aufeinandertreffen von Otto und Harold passiert. Besonders die familiären Entwicklungen bei Otto haben mir sehr gut gefallen. Tante Sharon weiß seit einiger Zeit über Harold und die Existenz von Geistern Bescheid und Onkel Archibald ist aus dem Jenseits zurückgekehrt. Und nun sollen noch Ottos Eltern befreit werden. Allerlei schöne Veränderungen, die im Laufe der Jahre bei Otto passiert sind.

Was jedoch unverändert bestehen bleibt ist der humorvolle Unterton des Buches. Gerade Sensenmann Harold und Jenseits-Fledermaus Vincent fetzen sich immer noch nur allzu gerne. Als Leser/Hörer wird man einfach nicht müde, den Beiden beim Streiten zu lauschen.

Die Entwicklungen in dieser Geschichte sind auf jeden Fall sehr spannend. Dennoch gab es einen Punkt in Bezug auf Ottos Vergangenheit, der mir zu konstruiert wirkte. Es fühlte sich für mich so an, als wäre dieser Punkt nur in die Geschichte eingebaut worden, damit alles seinen Gang gehen kann und nicht, dass dieser Punkt von langer Zeit vorbereitet und genau im richtigen Moment enthüllt wurde.

Womit mich Autorin Sonja Kaiblinger dann jedoch packen konnte ist das Ende. Dieses war super spannend und ein klein wenig anders als erwartet. Es endet nicht komplett in rosaroten Herzchenwolken, was genau meinen Nerv getroffen hat. Ich fand diese Entwicklung absolut genial!

Wie bereits in den Vorgängerbänden, stammen auch dieses Mal die Illustrationen von Fréderic Bertrand. Ich komme mir ein wenig so vor, als würde ich mich diesbezüglich wiederholen, aber ich finde seine Zeichnungen einfach super schön. Bereits beim Blick auf das Cover weiß man sofort von wem die Bilder stammen. Fréderic Bertrands Zeichnungen haben einfach einen großen Wiedererkennungswert.

Als Hörbuchsprecher entführt uns Christian Rudolf in dieses letzte Abenteuer von Otto, Emily, Harold und Vincent. Ich mag seine Stimme unglaublich gerne. Denn ihm scheint es keine große Mühe zu bereiten die verschiedenen Charaktere individuell zu vertonen. Gerade Harold und Vincent werden klasse von ihm gesprochen. Natürlich darf auch dieses Mal das stimmige Intro nicht fehlen. Ich finde, dieses sorgt bereits für gute Laune bevor man mit dem eigentlichen Hören begonnen hat.

Fazit:
Nach nun neun Bänden heißt es Abschied nehmen von Sensenmann Harold, Jenseits-Fledermaus Vincent und den Kindern Otto und Emily, wobei diese mittlerweile zu Teenagern herangewachsen sind. Auch dieses Finale ist wieder eine tolle Abenteuergeschichte und bietet dem Leser/Hörer einige spannende Elemente. Einen kleinen negativen Kritikpunkt habe ich für mich jedoch gefunden. Dennoch bin ich mir absolut sicher, dass Fans der Reihe total angetan sein werden von diesem schönen Finale.
Ich vergebe 4,5 von 5 Hörnchen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.08.2021

Trendthemen Weltraum und Computerspiel bieten eine schöne Geschichte

Aliens im Spiel
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Inhalt:
Sumo L und Kazanga rasen mit ihrem Raumschiff durch unbekannte Galaxien, gejagt von Weltraumpiraten und immer auf der Suche nach Credits. Denn sie sind Figuren in dem Computerspiel Pirate Port ...

Inhalt:
Sumo L und Kazanga rasen mit ihrem Raumschiff durch unbekannte Galaxien, gejagt von Weltraumpiraten und immer auf der Suche nach Credits. Denn sie sind Figuren in dem Computerspiel Pirate Port Planet – und die Avatare von Samuel und Gunnar. Die zwei Freunde lieben das Spiel. Die ganzen Sommerferien waren Samuel und Gunnar im Weltraum unterwegs. Bis sie erkennen, dass ihr neuer Klassenlehrer einem Alien im Spiel zum Verwechseln ähnlich sieht. Ist Herr Nielas ein getarnter Weltraumpirat auf geheimer Mission? Plötzlich geht es nicht mehr um ein paar Credits. Es geht um alles oder nichts.

Meinung:
Samuel und Gunnar lieben das Computerspiel Pirate Port Planet. Mit ihren Avataren Sumo L und Kazanga erobern sie das Weltall, kämpfen gegen Weltraumpiraten und suchen Credits, um sich weiter Aufleveln zu können.
Irgendwann kommt Samuel allerdings auf den Gedanken, dass ihr neuer Lehrer Herr Nielas irgendwie dem Alien aus ihrem Computerspiel ähnelt. Und so machen sich die Freunde im realen Leben daran hinter das Geheimnis des etwas komisch wirkenden Herrn Nielas zu kommen.

Von Autorin Anja Ackermann habe ich bereits ein Vorlesebuch gelesen, diese Geschichte richtet sich jetzt jedoch an eine deutlich ältere Zielgruppe, nämlich an Leser ab 8 Jahren. Die Altersempfehlung kann ich für meinen Teil so auf jeden Fall unterstreichen. Denn jüngere Leser dürften mit dem Mix aus Computerspiel und realem Leben vielleicht ein paar kleine Probleme haben.

Der Mix aus Computerspiel verwoben mit einer möglichen Alien-Übernahme im realen Leben hat mich sofort angesprochen.
Ich finde, Anja Ackermann hat hier wirklich ein toll durchdachtes und innovatives Computerspiel namens Pirate Port Planet erschaffen. Ich selbst hätte am liebsten sofort meinen Computer hochgefahren und angefangen dieses Spiel zu zocken. Das Setting im Weltall traf somit absolut meinen Geschmack.

Der Text des Buches ist in zwei verschiedenen Farben gehalten. So können die jungen Leser gut unterscheiden, ob sie sich gerade im Computerspiel (grüne Schriftfarbe) oder im realen Leben (schwarze Schriftfarbe) befinden. Dadurch kommt es zu keinen Verwechslungen und sorgt für zusätzlichen Lesespaß.

Aber nicht nur die zwei Schriftfarben sind eine tolle Idee. Auch die vielen zweifarbigen Illustrationen sind ein echter Hingucker im Buch. Illustratorin Dorothee Mahnkopf hat das Weltraumsetting dabei perfekt mit ihren Bildern zum Leben erweckt. Mir haben vor allen Dingen die Darstellungen der Aliens super gut gefallen.

Auch die Geschichte an sich ist sehr lesenswert. Wie bereits erwähnt ist der Mix aus Computerspiel und realem Leben ein perfektes Zusammenspiel und sorgt für sehr großen Unterhaltungswert. Denn Samuel ist irgendwann so davon besessen, dass der neue Lehrer Herr Nielas ein Alien ist, dass auch im normalen Leben der beiden Freunde ordentlich die Post abgeht.
Dabei werden Samuel und Gunnar von dem Mädchen Nelli unterstützt. Nelli ist Gunnars Nachbarin und geht mit den Jungs in eine Klasse. Zudem findet Gunnar Nelli eigentlich ziemlich nett und sympathisch, nur darf das niemand erfahren, vor allen Dingen nicht Nelli selbst!

Das Ende ist eine runde Sache. Gerade das angesprochene Lesealter darf sich dabei auf kleinere Überraschungsmomente freuen.
Ganz am Schluss findet sich noch ein intergalaktisches Wortverzeichnis wieder, dass einem Dinge wie "Fling Flash", "Kyrolith" und "WASD-Tasten" näher bringt.

Fazit:
Die Trendthemen Weltraum und Computerspiel werden hier zu einer großartigen Geschichte vermischt. Ich fand den Mix aus Computerspiel und realem Leben absolut stimmig und perfekt gewählt. Die Zielgruppe wird mit diesem Buch sicherlich sehr viel Freude haben, nicht zuletzt dank der zweifarbigen Zeichnungen!
Ich vergebe 4,5 von 5 Hörnchen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.08.2021

Mix aus Tier- und Detektivgeschichte eine runde und stimmige Sache

Ein Fall für Katzendetektiv Ra - Das verschwundene Amulett
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Inhalt:
Ra genießt seine Rolle als verwöhnte Katze des Pharao, denn sein Leben besteht nur aus Snacks und Nickerchen. Als ein Amulett im Palast verschwindet, meldet sich Ras quirliger Freund Khepri, ein ...

Inhalt:
Ra genießt seine Rolle als verwöhnte Katze des Pharao, denn sein Leben besteht nur aus Snacks und Nickerchen. Als ein Amulett im Palast verschwindet, meldet sich Ras quirliger Freund Khepri, ein fleißiger Skarabäuskäfer, zu Wort. Er bittet Ra um detektivischen Beistand, damit das zu Unrecht verdächtigte Dienstmädchen gerettet wird. Der faule Kater begibt sich schwerfällig auf Spurensuche und begegnet dabei weiteren schillernden Palast-Persönlichkeiten. Werden Ra und Khepri das Mädchen vor einer harten Strafe schützen und den wahren Täter entlarven können?

Meinung:
Ra führt als Katze des Pharao ein ziemlich sorgloses Leben. Tagein, tagaus wird er verwöhnt und ist zudem hoch angesehen. Daher verwundert es nicht, dass Ra ein wenig faul und langweilig geworden ist. Sein bester Freund der Skarabäus Khepri bittet Ra jedoch eines Tages um Unterstützung und Hilfe. Ein Dienstmädchen wird zu Unrecht verdächtigt das Amulett der großen Gemahlin des Pharao gestohlen zu haben. Khepri möchte nun die Unschuld des Mädchens beweisen und verlangt daher von Ra seine Kontakte spielen zu lassen. Zudem kommt Ra als Kater des Pharao an Orte, die für andere Tiere unerreichbar sind. Der faule Ra ist davon alles andere als begeistert, würde er doch lieber sein bequemes Leben aufrechterhalten. Doch dann wird sein Ehrgeiz geweckt und gemeinsam mit Khepri macht er sich auf die Suche nach dem wahren Dieb.

Da ich sehr gerne Geschichten über sprechende Tiere lese, war mir nach dem Lesen des Klappentextes sofort klar, dass ich Katze Ra und Skarabäus Khepris Geschichte unbedingt lesen bzw. hören möchte.

Zu Beginn der Geschichte lernt man den verwöhnten Kater Ra kennen. Da er die Katze des Pharao ist, führt er ein sehr sorgenfreies Leben. Daher ist Ra furchtbar faul geworden und ist sportlich nicht mehr wirklich auf der Höhe. Dies fällt ihm jedoch erst auf, als er auf die Katzendame Miu trifft, die ihm körperlich gesehen doch einige Schritte voraus ist.
Ra ist ein Charakter, über den man einfach schmunzeln muss. Er gibt sein bequemes Leben nur ungern für die anstehende Detektivarbeit auf, findet jedoch nach einiger Zeit Gefallen an der Suche nach dem Dieb.

Sein bester Freund Skarabäus Khepri ist da doch deutlich unternehmungslustiger. Er ist Ras Motivator, aber auch ein ebenso guter Detektiv. So zieht er oftmals vor Ra die richtigen Schlüsse, was Ra natürlich gerne ignoriert und in Khepir nur einen Helfer und nicht einen gleichgestellten Partner sieht.
Auch die restlichen Bewohner des Palastes sind äußerst faszinierend und außergewöhnlich. Natürlich stehen hier vor allen Dingen die tierischen Bewohner im Fokus. Da hätten wir beispielsweise die anmutige Leopardin Aat, die der Großen Gemahlin des Pharao gehört. Oder die Turteltauben Ini und Ibi, die die Lieblinge der Prinzen, aber auch die größten Klatschschnäbel des Palastes sind. Und dann wäre da noch Bebi, ein Affe und zugleich der langjährige Begleiter der königlichen Mutter.

Für mich war es ein großer Spaß gemeinsam mit Ra und Khepri auf die Suche nach dem Dieb zu gehen. Immer neue Erkenntnisse werden gesammelt. Am Ende steht man als Hörer dann jedoch vor einer überraschenden Wendung. Mir hat dieser Twist wirklich sehr gut gefallen.
Aber auch das viele Wissen über die alte ägyptische Kultur, das einem als Hörer vermittelt wird, hat mich absolut angesprochen.

Gesprochen wird die Geschichte von Dietmar Bär, der mit seiner kräftigen und voluminösen Stimme sowohl den trägen Kater Ra als auch den unternehmungslustigen Skarabäus Khepir toll vertont. Ich finde, die jeweiligen Charakterzüge wurden gut von Dietmar Bär eingefangen und umgesetzt.

Fazit:
Für mich war der Mix aus Tier- und Detektivgeschichte eine runde und stimmige Sache. Die Idee hinter dem Ganzen war genial und auch die Auflösung des Diebstahls konnte mich beeindrucken. Kater Ra und Skarabäus Khepir sind ein humorvolles Paar. Ich würde mich daher sehr über weitere Abenteuer der beiden Tiere freuen. Ich vergebe 4,5 von 5 Hörnchen.

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Veröffentlicht am 05.08.2021

Band 10 des Kinderbuchklassikers ist mal wieder eine schaurig schöne Angelegenheit

Der kleine Vampir in der Höhle des Löwen
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Inhalt:
Friedhofsgärtner Schnuppermaul hat den kleinen Vampir und seine Freunde zu einer Kostümparty eingeladen, ohne zu wissen, dass er sich damit eine echte Vampirsippe ins Haus holt. Werden Rüdiger, ...

Inhalt:
Friedhofsgärtner Schnuppermaul hat den kleinen Vampir und seine Freunde zu einer Kostümparty eingeladen, ohne zu wissen, dass er sich damit eine echte Vampirsippe ins Haus holt. Werden Rüdiger, Anton und Anna auffliegen? Derweil arbeitet Psychologe Dr. Schwartenfeger an einem Desensibilisierungsprogramm gegen Sonnenlichtangst. Rüdiger zögert, sich auf das Experiment einzulassen, aber eine alte Liebe motiviert ihn.

Meinung:
Anton glaubt nicht richtig zu hören, als der kleine Vampir und Anna ihm erzählen, dass demnächst bei Friedhofswärter Geiermeier eine Kostümparty stattfinden soll. Sind die Vampire jetzt total leichtsinnig geworden? Geiermeier ist doch nur darauf aus, die Vampire zur Strecke zu bringen. Doch wie Anton dann erfährt, ist Geiermeier gar nicht zu Hause und die Feier findet nur mit Schnuppermaul, dem netten Friedhofsgärtner statt. Dieser ahnt natürlich nicht, dass er sich eine echte Vampirfamilie mit dieser Kostümparty ins Haus holt. Und so ist Anton ziemlich mulmig zumute als er an der Party teilnimmt. Wird Schnuppermaul merken, dass Rüdiger, Anna und Lumpi echte Vampire sind?
Währenddessen arbeitet Psychologe Dr. Schwartenfeger an einem Desensibilisierungsprogramm gegen Sonnenlichtangst und Rüdiger soll einer seiner ersten Patienten werden. Ob das gut geht?

Hierbei handelt es sich um den mittlerweile zehnten Band der Reihe rund um den kleinen Vampir, seiner kleineren Schwester Anna und Menschenjunge Anton. Da jedes Hörbuch recht abgeschlossen endet, ist es nicht zwingend erforderlich mit Band 1 der Reihe zu beginnen. Für das Grundverständnis kann es jedoch nicht schaden, zumindest Band 1 gelesen oder gehört zu haben.

Der kleine Vampir ist und bleibt einfach ein Klassiker der deutschen Kinderliteratur und ich freue mich schon sehr auf die Zeit, wenn mein Sohn endlich die Geschichten lesen kann. Ich habe Anton, Rüdiger, Anna und ihre spannenden Geschichten als Kind sehr geliebt und bin daher ein großer Fan der Neuvertonung mit Katharina Thalbach als Hörbuchsprecherin. Ihre Stimme hat sich bei mir schon so verfestigt, dass ich, sollte ich irgendwann mal wieder zu einem Buch vom kleinen Vampir greifen, wahrscheinlich beim Lesen der Geschichte ihre Stimme im Kopf haben werde. Ein gutes Zeichen, wie ich finde.

Auch dieser zehnte Band bietet für junge Zuhörer ab 6 Jahren wieder eine schöne Portion Schauer, leichten Grusel und natürlich Spannung. Wird die Party bei Schnuppermaul gut über die Bühne gehen und kann das Desensibilisierungsprogramm von Herrn Dr. Schwartenfeger beim kleinen Vampir etwas bewirken? Die letzte Frage wird tatsächlich nicht abschließend in diesem Teil der Reihe geklärt, dafür muss man schon zum elften Band der Reihe greifen.

Neben der tollen Hörbuchsprecherin Katharina Thalbach kann aber auch die Musik überzeugen. Komponist Henrik Albrecht hat für mich das schaurige Setting zu tollen Musikstücken und Einspielern verarbeitet. Das Vampirfeeling wird dadurch noch besser transportiert.

Fazit:
Auch Band 10 des Kinderbuchklassikers ist mal wieder eine schaurig schöne Angelegenheit und leider viel zu schnell vorbei. Doch zum Glück kann ich direkt zum elften Hörbuch der Reihe greifen.
Hörbuchsprecherin Katharina Thalbach bleibt für mich immer noch eine tolle Besetzung und das leicht offene Ende macht Lust, auf das was uns in Band 11 erwarten wird.
Ich vergebe 4,5 von 5 Hörnchen.

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