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Veröffentlicht am 13.03.2021

Anders als erwartet, aber dennoch sehr magisch und genial

Tale of Magic: Die Legende der Magie 1 – Eine geheime Akademie
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Inhalt:
Brystal Evergreen liebt Bücher. Aber im Südlichen Königreich, wo sie lebt, ist Lesen für sie verboten. Als sie trotzdem an ein geheimnisvolles Buch gerät, ändert sich ihr Leben für immer: Brystal ...

Inhalt:
Brystal Evergreen liebt Bücher. Aber im Südlichen Königreich, wo sie lebt, ist Lesen für sie verboten. Als sie trotzdem an ein geheimnisvolles Buch gerät, ändert sich ihr Leben für immer: Brystal erfährt, dass sie magische Fähigkeiten besitzt! Sie wird an einer geheimen Akademie aufgenommen, wo sie zusammen mit anderen Schülern in guter Magie ausgebildet wird.
Doch die magische Gemeinschaft kennt nicht nur gute, sondern auch böse Magie. Brystal, die zu Erstaunlichem bestimmt ist, findet sich mit ihren Freunden plötzlich inmitten eines Kampfs gegen finsterste Hexenkraft wieder. Und nicht nur die Zukunft der Akademie ist in Gefahr – sondern das Schicksal der ganzen Welt.

Meinung:
Brystal Evergreen spürt das Großes in ihr schlummert. Dabei lebt Brystal im Südlichen Königreich und ihre Zukunft dort hält eigentlich nur die Pflichten einer guten Ehe- und Hausfrau für sie bereit. Doch dann erfährt Brystal, dass sie magische Fähigkeiten besitzt und daher an Madame Weatherberrys Akademie für Magier gehen darf. Auf dieser werden junge Menschen mit magischen Talenten ausgebildet. Doch nicht nur Gutes passiert in der Welt und so ist es bald an Brystal und ihren Freunden das Böse zu besiegen.

Als großer Fan der Land of Stories Reihe war ich extrem gespannt auf diese Spin-Off Reihe aus der Feder von Chris Colfer. Allerdings hatte ich auch ein wenig Angst, dass ich zum Finale von Land of Stories, welches noch nicht auf Deutsch erschienen ist, in irgendeiner Art gespoilert werden könnte. Diese Sorge war jedoch unbegründet, da die Tale of Magic Reihe zeitlich vor den Ereignissen von Land of Stories spielt.

Daher ist die Welt, wie der Leser sie aus der Land of Stories Reihe kennt, noch eine ganz andere. Man taucht somit quasi in eine neue magische Welt ein. In dieser ist das Wort einer Frau nichts Wert und ihre einzige Aufgabe besteht darin eine gute Ehe- und Hausfrau zu sein. Brystal sieht diese Zukunft für sich selbst jedoch nicht. Sie träumt von weit mehr. Schließlich ist sie imstande zu lesen, obwohl es streng verboten ist für junge Frauen ein Buch in die Hand zu nehmen. So verändert sich Brystals Leben von einem auf den anderen Tag, als sie erfährt, dass sie magische Fähigkeiten besitzt.
An der Akademie angekommen trifft Brystal auf andere Mädchen und Jungen, die ebenfalls magische Fähigkeiten besitzen. Zudem verspürt sie sofort eine Verbindung zur Leiterin der Akademie, Madame Weatherberry.

Meine Erwartungen an diesen Reihenauftakt waren immens hoch und ich muss gestehen, dass ich das erste Drittel der Geschichte ein wenig brauchte, um festzustellen, ob mir die Geschichte nun gefiel, da ich ehrlich gesagt, doch etwas komplett anderes erwartet hatte.
Auch war es dieses Mal tatsächlich der Fall, dass ich leichte Längen beim Lesen eines Colfer-Buches verspürte. Gerade die Episode an der Akademie war sehr von den verschiedenen Lernphasen geprägt. Doch zum Glück spielt die Geschichte nicht nur an der Akademie. Und so nimmt uns Chris Colfer wieder mit auf den Weg in seine magische Welt. Es hat so viel Spaß gemacht diese Welt weiter entdecken zu dürfen.

Auch der für den Autor so typische Humor darf natürlich nicht fehlen. Wobei ich sagen muss, dass dieser ein klein wenig dezenter daherkommt als in der Land of Stories Reihe, was wahrscheinlich den nicht ganz so humorvoll skizzierten Charakteren geschuldet ist. Nichtsdestotrotz mochte ich die humorvollen Passagen wieder wahnsinnig gerne. Mehrmals musste ich tatsächlich laut auflachen.

In diesem Buch dreht sich viel um die Rolle der Frau. Auch wird die Aussage aufgeworfen, dass man die Magie nicht suchen kann, sondern die Magie einen selbst erwählt und man nun einmal nichts dafür kann als was man geboren wird. Viele Aussagen und Sätze lassen sich bei beiden Themen auf unsere gegenwärtige Situation der Gesellschaft widerspiegeln.

Da mir das Buch als auch das Hörbuch vorlagen, kam ich sowohl in den Genuss der kleinen, nett skizzierten Vignetten zu Beginn eines Kapitels, durfte aber auch der unfassbar genialen Stimme von Rufus Beck lauschen. Es ist immer wieder ein Genuss seiner charismatischen Stimme zuzuhören. Er besitzt einfach eine große Auswahl an Stimmvielfalt.

Fazit:
Der Auftaktband der Tale of Magic-Reihe zeigte sich von einer Seite, die ich so nicht erwartet habe. Den Weg den Autor Chris Colfer einschlägt musste ich erst ein wenig auf mich wirken lassen. Doch dann konnte ich endlich wieder in den absoluten Lese- und Hörgenuss von Colfers Ideenreichtum eintauchen. Wie immer hat der Autor ein Händchen für interessante Charaktere und humorvolle Szenen.
Ich vergebe daher für diesen ersten Band 4,5 von 5 Hörnchen.

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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.02.2021

Mit magischen Worten tauchen wir in eine magische Welt ein

Lias und der Herr der Wellen
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Inhalt:
Als Lias das Haus seiner Großtante Hermine betritt, spürt er sofort, dass hier etwas anders ist. Das Haus scheint ihn regelrecht zu rufen, zu locken. Doch was für ein Geheimnis verbirgt sich hinter ...

Inhalt:
Als Lias das Haus seiner Großtante Hermine betritt, spürt er sofort, dass hier etwas anders ist. Das Haus scheint ihn regelrecht zu rufen, zu locken. Doch was für ein Geheimnis verbirgt sich hinter den alten Mauern? Als Lias versucht, dem Rätsel auf die Spur zu kommen, führt ihn jeder Raum des Hauses in neue fantastische Welten – die Buchwelten seiner Großtante. Um das Geheimnis zu lüften, wagt er sich auf eine Reise, die ihm alles abverlangen wird und die ihn auch zum Herrn der Wellen führt …

Meinung:
Lias Eltern haben vor kurzem das Haus von Lias Großtante Hermine geerbt. Lias ist zuerst gar nicht begeistert davon in das alte Haus einzuziehen. Dies ändert sich jedoch als er dem Geheimnis des Hauses auf die Schliche kommt. Denn durch die Räume des Hauses kann Lias in die Geschichten seiner Großtante Hermine reisen, die als bekannte Autorin etliche Bücher geschrieben hat.
Die Reise in die Buchwelten wird für Lias dabei sehr gefährlich.

Nachdem ich im letzten Jahr zum ersten Mal ein Buch von Akram El-Bahay gelesen habe und sehr angetan war, freute ich mich sehr auf sein neuestes Werk. Eine schöne Sache ist bei seinen Büchern, dass es sich um eine abgeschlossene Geschichte, sprich einen Einzelband, handelt. Wer jetzt meint, dass die Geschichte sich in einem Einzelband nicht gut genug entfalten kann den belehrt Akram El-Bahay eines besseren.

Schon nach kurzer Zeit ist man tief in die fantastische Welt der Bücher eingetaucht. Man reist durch Buchwelten und entdeckt dabei märchenhafte Orte. Ich habe es geliebt mit dem Herrn der Wellen auf seinem Schiff über die Meere zu segeln und fand es phänomenal mit der Tonkarawane durch die Wüste zu ziehen.
Es ist ein tolles Gefühl und macht wahnsinnig viel Spaß diese Welten zu entdecken. Denn wir treffen dabei auf Klabautermänner, Nixen, eine gefährliche Hydra und viele interessante Charaktere.

Besonders begeistert hat mich, dass in diesem Buch das Geschichtenerzählen und die Magie von Geschichten im Fokus steht. Jeder Mensch, für den Lesen eine Leidenschaft ist, wird wie magisch von diesem Thema angezogen.

Neben einer abwechslungsreichen und hochinteressanten Handlung darf natürlich auch der bekannte Überraschungsmoment nicht fehlen. Denn diesen hat der Autor darauf wie kaum ein Zweiter. Natürlich weiß ich seit meinem ersten Buch des Autors, dass er gerne mit einer überraschenden Wendung um die Ecke kommt. Doch auch hier wurde ich wieder kalt erwischt, was mich sehr begeistert hat.

So erfährt man mehr und mehr über das Verschwinden von Lias Großtante Hermine und über das Leben dieser außergewöhnlichen Frau.
Ich fand den Aspekt äußerst reizvoll, dass die Charaktere in den jeweiligen Geschichten wissen, dass sie Teil einer erzählenden Handlung sind. Denn Hermine konnte dadurch ihre Charaktere in den Geschichten besuchen. Was ich als Leser eine ziemlich coole Vorstellung finde.

Die Geschichte endet auf wundervolle Art mit einem schön gewebten Happy End das keine Fragen offen lässt.

Fazit:
Akram El-Bahay entführt dieses Mal den Leser in Geschichten innerhalb der Geschichte. Mit magischen Worten tauchen wir in magische Welten ein und treffen auf außergewöhnliche Charaktere und Wesen. Diese Reise macht einfach unfassbar viel Spaß und wartet am Ende mit einem tollen Aha-Moment auf.
Sehr gute 4,5 von 5 Hörnchen.

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Veröffentlicht am 28.02.2021

Teilweise skurille Bewohner die perfekt zur Geschichte passen

Das Bücherschloss. Das Geheimnis der magischen Bibliothek
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Inhalt:
Die Hüter des magischen Schlosses sind in großer Sorge: Wenn sich nicht bald wieder ein Kind findet, das die wunderbaren Kinderbücher mit Begeisterung liest, werden die Bücher zu Staub zerfallen ...

Inhalt:
Die Hüter des magischen Schlosses sind in großer Sorge: Wenn sich nicht bald wieder ein Kind findet, das die wunderbaren Kinderbücher mit Begeisterung liest, werden die Bücher zu Staub zerfallen und die Geschichten werden für alle Zeiten verloren sein. Doch ob ausgerechnet Becky, die mit ihrem Vater ins Schloss zieht, die Richtige ist? Zum Glück gibt es noch Hugo und seinen Hund Watson, mit denen sich Becky anfreundet. Zusammen mit dem Streifenhörnchen Lotti wollen sie die Bücher retten.

Meinung:
Becky kann ihr Glück gar nicht fassen, als sie gemeinsam mit ihrem Vater in ein Schloss zieht. Die Haushälterin und ihr Sohn Hugo mit seinem Hund Watson schließt Becky dabei schnell in ihr Herz. Doch irgendetwas scheint nicht so ganz mit dem Schloss zu stimmen. Becky hört des Öfteren Stimmen und merkwürdige Dinge geschehen vor ihren Augen. Was verbirgt das Schloss?

Zu dieser Geschichte lag mir sowohl die Buch- als auch die Hörbuchausgabe vor. So durfte ich nicht nur die zauberhaften Bilder betrachten, sondern lauschte auch Katja Danowskis einfühlsamer Stimme.

Das Setting eines Schlosses, welches einen Hauch Magie umweht, sorgte bei mir sofort für große Vorfreude auf diesen Titel. Ich war super neugierig darauf was ich gemeinsam mit Becky alles in diesem Schloss erleben würde.

Becky ist dabei ein sehr lebensfroher Charakter. Natürlich merkt man ihr an, dass sie ihre verstorbene Mutter sehr vermisst. Nichtsdestotrotz versucht sie das Beste aus ihrem Leben zu machen und freut sich daher sehr mit ihrem Vater in das Schloss zu ziehen. Immer an ihrer Seite ist das quirlige Streifenhörnchen Lotti.
Doch auch im Schloss findet Becky im Sohn der Haushälterin schnell einen guten Freund und Verbündeten. Hugo liebt Detektivgeschichten mindestens genauso sehr wie Becky und sein Hund Watson freundet sich schnell mit Lotti an.

Nach und nach kommen Becky und Hugo dem Geheimnis des Schlosses und seinen magischen Bewohnern auf die Schliche. Da wären z. B. Genoveva Känuse Gräfin von Spisenat, eine sehr vornehme Dame, oder der Ritter Ferdinand von Schwertfeger.

Dies war mein erstes Buch der Autorin und ich bin absolut auf den Geschmack gekommen. Mit ihrem leichten und bildreichen Schreibstil hat Barbara Rose es geschafft mich zu überzeugen.

Die Autorin nimmt sich in diesem ersten Band Zeit, um den Leser in ihre Welt einzuführen. Für mich stoppt die Geschichte dann am interessantesten Punkt der Handlung, was natürlich ein gekonnter Schachzug der Autorin ist.

Das Buch hat wirklich sehr niedliche Illustrationen zu bieten. Diese wurden von Annabelle von Sperber gezeichnet. Das Besondere daran ist vor allen Dingen die orange/schwarz/weiß Gestaltung der Bilder.

Ich mag Hörbuchsprecherin Katja Danowski unglaublich gerne. Daher freute ich mich sehr, dass sie diesem Buch ihre Stimme verleiht. Gerade den doch sehr eigenwilligen Schlossbewohnern verleiht sie sehr humorvolle aber absolut passende Stimmvariationen.

Etwas schade fand ich, dass das Hörbuch gekürzt wurde. Aufgrund der Dünne des Buches hätte ich mir gewünscht, dass wir in den Genuss der kompletten Vertonung der Geschichte kommen.
Dafür hat es mir gut gefallen, dass es im Vergleich zum Buch eine Charaktervorstellung im Booklet gibt. Dies hätte ich mir für das Buch auch gewünscht.

Fazit:
Die Geschichte braucht ein wenig eh sie volle Fahrt aufnimmt. Dies hat mich jedoch nicht wirklich gestört, da ich ganz verzaubert vom Bücherschloss und seinen teilweisen skurillen Bewohnern war. Daher fand ich es eher schade, dass die Geschichte bereits so schnell wieder vorbei war, da ich gerne noch mehr Zeit mit den Charakteren verbracht hätte.
Bitte mehr von Becky, Hugo und dem Bücherschloss!
Ich vergebe 4,5 von 5 Hörnchen.

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Veröffentlicht am 28.02.2021

Teilweise skurille Bewohner die perfekt zur Geschichte passen

Das Bücherschloss (Band 1) - Das Geheimnis der magischen Bibliothek
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Inhalt:
Die Hüter des magischen Schlosses sind in großer Sorge: Wenn sich nicht bald wieder ein Kind findet, das die wunderbaren Kinderbücher mit Begeisterung liest, werden die Bücher zu Staub zerfallen ...

Inhalt:
Die Hüter des magischen Schlosses sind in großer Sorge: Wenn sich nicht bald wieder ein Kind findet, das die wunderbaren Kinderbücher mit Begeisterung liest, werden die Bücher zu Staub zerfallen und die Geschichten werden für alle Zeiten verloren sein. Doch ob ausgerechnet Becky, die mit ihrem Vater ins Schloss zieht, die Richtige ist? Zum Glück gibt es noch Hugo und seinen Hund Watson, mit denen sich Becky anfreundet. Zusammen mit dem Streifenhörnchen Lotti wollen sie die Bücher retten.

Meinung:
Becky kann ihr Glück gar nicht fassen, als sie gemeinsam mit ihrem Vater in ein Schloss zieht. Die Haushälterin und ihr Sohn Hugo mit seinem Hund Watson schließt Becky dabei schnell in ihr Herz. Doch irgendetwas scheint nicht so ganz mit dem Schloss zu stimmen. Becky hört des Öfteren Stimmen und merkwürdige Dinge geschehen vor ihren Augen. Was verbirgt das Schloss?

Zu dieser Geschichte lag mir sowohl die Buch- als auch die Hörbuchausgabe vor. So durfte ich nicht nur die zauberhaften Bilder betrachten, sondern lauschte auch Katja Danowskis einfühlsamer Stimme.

Das Setting eines Schlosses, welches einen Hauch Magie umweht, sorgte bei mir sofort für große Vorfreude auf diesen Titel. Ich war super neugierig darauf was ich gemeinsam mit Becky alles in diesem Schloss erleben würde.

Becky ist dabei ein sehr lebensfroher Charakter. Natürlich merkt man ihr an, dass sie ihre verstorbene Mutter sehr vermisst. Nichtsdestotrotz versucht sie das Beste aus ihrem Leben zu machen und freut sich daher sehr mit ihrem Vater in das Schloss zu ziehen. Immer an ihrer Seite ist das quirlige Streifenhörnchen Lotti.
Doch auch im Schloss findet Becky im Sohn der Haushälterin schnell einen guten Freund und Verbündeten. Hugo liebt Detektivgeschichten mindestens genauso sehr wie Becky und sein Hund Watson freundet sich schnell mit Lotti an.

Nach und nach kommen Becky und Hugo dem Geheimnis des Schlosses und seinen magischen Bewohnern auf die Schliche. Da wären z. B. Genoveva Känuse Gräfin von Spisenat, eine sehr vornehme Dame, oder der Ritter Ferdinand von Schwertfeger.

Dies war mein erstes Buch der Autorin und ich bin absolut auf den Geschmack gekommen. Mit ihrem leichten und bildreichen Schreibstil hat Barbara Rose es geschafft mich zu überzeugen.

Die Autorin nimmt sich in diesem ersten Band Zeit, um den Leser in ihre Welt einzuführen. Für mich stoppt die Geschichte dann am interessantesten Punkt der Handlung, was natürlich ein gekonnter Schachzug der Autorin ist.

Das Buch hat wirklich sehr niedliche Illustrationen zu bieten. Diese wurden von Annabelle von Sperber gezeichnet. Das Besondere daran ist vor allen Dingen die orange/schwarz/weiß Gestaltung der Bilder.

Ich mag Hörbuchsprecherin Katja Danowski unglaublich gerne. Daher freute ich mich sehr, dass sie diesem Buch ihre Stimme verleiht. Gerade den doch sehr eigenwilligen Schlossbewohnern verleiht sie sehr humorvolle aber absolut passende Stimmvariationen.

Etwas schade fand ich, dass das Hörbuch gekürzt wurde. Aufgrund der Dünne des Buches hätte ich mir gewünscht, dass wir in den Genuss der kompletten Vertonung der Geschichte kommen.
Dafür hat es mir gut gefallen, dass es im Vergleich zum Buch eine Charaktervorstellung im Booklet gibt. Dies hätte ich mir für das Buch auch gewünscht.

Fazit:
Die Geschichte braucht ein wenig eh sie volle Fahrt aufnimmt. Dies hat mich jedoch nicht wirklich gestört, da ich ganz verzaubert vom Bücherschloss und seinen teilweisen skurillen Bewohnern war. Daher fand ich es eher schade, dass die Geschichte bereits so schnell wieder vorbei war, da ich gerne noch mehr Zeit mit den Charakteren verbracht hätte.
Bitte mehr von Becky, Hugo und dem Bücherschloss!
Ich vergebe 4,5 von 5 Hörnchen.

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Veröffentlicht am 17.02.2021

Würdiges Finale über den Zusammenschluss der Clans von Cavallon

Clans von Cavallon (4). Das Vermächtnis der Zentauren
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Inhalt:
Um ihre Welt zu retten, müssen sich Pegasus, Einhörner, Zentauren, Kelpies und Menschen miteinander verbünden. Nur dann haben eine Chance gegen den machthungrigen Dromego!
Während die Clans brüchige ...

Inhalt:
Um ihre Welt zu retten, müssen sich Pegasus, Einhörner, Zentauren, Kelpies und Menschen miteinander verbünden. Nur dann haben eine Chance gegen den machthungrigen Dromego!
Während die Clans brüchige Allianzen formen, erfährt ganz Cavallon von einer Verschwörung: Die Zentauren haben die Clans seit hundert Jahren belogen!
Doch den Clans bleibt nicht viel Zeit, um ihre Feindschaften zu begraben, denn Dromego setzt zu einem Angriff auf die Freie Stadt an. Ist das Bündnis der Clans stark genug, um ihn endgültig zu besiegen?

Meinung:
Nach dem Zentaur Lysander Enthüllungen über eine geheime Verschwörung herausgebracht hat, sind die verschiedenen Clans und ganz Cavallon in großer Aufruhr. Schließlich haben die Zentauren die anderen Völker und selbst ihr eigenes Volk jahrelang belogen und betrogen. Mitten in diese Unruhe hinein trifft die Nachricht ein, dass Dromego und seine Armee die Clans von Cavallon unterwerfen und töten wollen. Gerade jetzt ist es daher wichtiger denn je, dass die verschiedenen Clans bestehend aus Zentauren, Menschen, Pegasus, Einhörnern und Kelpies zusammenhalten und gemeinsam gegen Dromego in die Schlacht ziehen. Doch ist dies wirklich möglich, nachdem Hass und Wut die Clans jahrelang geteilt haben?

Hierbei handelt es sich um den finalen Band der Clans von Cavallon Reihe. Es ist daher zwingend erforderlich die vorherigen Bände zu kennen.
Da mich die Bände 1 - 3 jedes Mal aufs Neue sehr begeistert haben, war ich begierig darauf zu erfahren wie nun alles enden würde.

Die Geschichte setzt nahtlos nach den Geschehnissen des dritten Bandes an. Und der gefürchtete Dromego scharrt seine Armee um sich, um die Clans von Cavallon ein für allemal zu vernichten. Aufgrund dieser Konstellation ist bereits ab der ersten Seite ein wahnsinnig hohes Erzähltempo in der Geschichte vorhanden. Aufgrund der wechselnden Perspektiven wird einem als Leser daher absolut nicht langweilig.

Dieser Abschlussband ist geprägt von einigen Schlachten. Dadurch schweben liebgewonnene Charaktere öfter mal in großen Schwierigkeiten und blicken dem Tod ins Auge. Mir persönlich hat gut gefallen, dass Kim Forester daher nicht ganz so zimperlich mit ihren Charakteren umgeht. Die Freunde müssen wie gesagt einiges erleiden. Ich empfand diese Entwicklungen jedoch als absolut nachvollziehbar. Denn so wird jungen Lesern ab 10 Jahren auch deutlich gemacht, dass es in einem Krieg immer Verluste auf beiden Seiten gibt.

Einen großen Reiz an dieser Geschichte machen für mich die verschiedenen Perspektivwechsel aus. Wie in den Vorgängerbänden dürfen wir in die Sichtweisen vom Menschen Sam, dem Meermädchen Nixi, dem Zentaur Lysander und Pegasusdame Aquilla eintauchen.
Wie bereits in den Vorgängerbänden, hatte ich auch in diesem vierten Band wieder meine Lieblinge unter den Charakteren. Allen voran bleibt Zentaur Lysander mein absoluter Lieblingscharakter. Ich finde es enorm was für eine große Charakterentwicklung Lysander in diesen vier Bänden vorgenommen hat und seine Geschichte konnte mich von allen Perspektiven am meisten packen. Auch Pegasusdame Aquilla zählt mit zu meinen Lieblingen. Denn auch bei ihr ist eine große Weiterentwicklung zu spüren. Zudem liebe ich ihren Kampfesmut und ihre Entschlossenheit.

Einfach nur wundervoll ist es, dass die Wege der Freunde in diesem Band zu einem großen Ganzen verwoben werden. Zwar haben sich die Wege der verschiedenen Charaktere bereits in den Vorgängerbänden gekreuzt, nun kämpfen sie jedoch gemeinsam auf einer Seite gegen den bösen Dromego. Dabei fand ich es toll, dass Autorin Kim Forester auch Dromegos Vergangenheit intensiv beleuchtet und man erfährt wie es dazu kommen konnte, dass er sich so stark verändert hat.

Das Ende lässt keine Wünsche offen. Als Leser verlässt man die Welt von Cavallon mit einem breiten Grinsen im Gesicht.

Fazit:
In diesem fantastischen Finale verschmelzen die Wege der über vier Bände liebgewonnenen Charaktere zu einem großen Ganzen. Denn nur gemeinsam können Menschen, Kelpies, Zentauren und Co. den Bösewicht besiegen. Dieser Zusammenschluss der verschiedenen Clans von Cavallon endet in einer epischen Schlacht und lässt Leserherzen, nicht zuletzt dank der enormen Spannung, höherschlagen.
Von mir bekommt das Finale 4,5 von 5 Hörnchen.

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