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Veröffentlicht am 18.02.2018

Gigantisch toll und absolut lesenswert!!!

Luzifer junior (Band 3) - Einmal Hölle und zurück
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Inhalt:
Luzie und seine Freunde machen sich auf die Suche nach Luzifer senior, der spurlos verschwunden ist. Es sieht ganz so aus, als ob der Teufel höchstpersönlich entthront wurde. Doch was ist mit Luzifers ...

Inhalt:
Luzie und seine Freunde machen sich auf die Suche nach Luzifer senior, der spurlos verschwunden ist. Es sieht ganz so aus, als ob der Teufel höchstpersönlich entthront wurde. Doch was ist mit Luzifers Vater passiert? Und wer hat nun die Macht in der Hölle? Zusammen mit Lilly, Aaron und Gustav reist Luzie hinab in die Unterwelt, um der Sache auf den Grund zu gehen.

Meinung:
Luzie und seine Freunde Lilly, Aaron, Gustav sowie die Dämonen Auribus und Cornibus begeben sich gemeinsam in die Hölle. Dort machen sie sich auf die Suche nach Luzies Papa – Luzifer senior. Dieser ist nämlich nicht länger der Chef der Hölle. Doch wo hält sich Luzifer senior versteckt und wer hat jetzt eigentlich das Sagen über die Dämonen der Hölle? Einige Fragen und Probleme die Luzie und seine Freunde da zu bewältigen haben.

Auf dieses neue Höllenbuch habe ich mich wahnsinnig gefreut. Das Ende des zweiten Bandes hat doch mit einem recht fiesen Cliffhanger geendet, daher konnte ich gar nicht anders als sofort nach diesem Buch zu greifen, sobald es bei mir eingetroffen war.
Die Idee, dieses Buch größtenteils in der Hölle spielen zu lassen, hat mich schon im Vorhinein wahnsinnig gereizt. Jochen Till hat mich dann auch zu keiner einzigen Sekunde enttäuscht. Luzie und seine Freunde treffen auf jede Menge skurrile und lustige Dämonen, müssen Rätsel bei einem Yeti lösen und nebenbei noch einem teuflischen Schurken das Handwerk legen. So bekam ich wieder jede Menge fantastische Idee geboten. Die humorvolle Schreibweise und die spannenden Phasen wechseln sich in diesem Buch auf eine stimmige Art und Weise ab.

Besonders gut gefallen hat mir in diesem Band, dass es dieses Mal sogar eine doppelseitige Zeichnung von Illustrator Raimund Frey zu bestaunen gibt. Die Bilder passen wie bereits in den Vorgängerbänden perfekt zum Ton des Buches und ließen mich des Öfteren über das ganze Gesicht grinsen.

Wie es leider bei genialen Geschichten so ist, fliegen die Seiten förmlich dahin und viel zu schnell war ich auch mit dem neuesten Abenteuer von Luzie und seinen Freunden durch. Dies ist mal wieder mein einziger Kritikpunkt: die einzelnen Bücher könnten ruhig etwas dicker sein, da ich einfach nicht genug von Luzie und Co. bekommen kann. Leider heißt es nun wieder gefühlte Ewigkeiten warten bis der nächste Band erscheint. Und das wo doch das Ende wieder teuflisch fies ist.

Fazit:
Teuflisch gut, sehr unterhaltsam und absolut nicht nur etwas für Jungs. Auch Mädchen und Erwachsene werden hier voll auf ihre Kosten kommen. Jede Menge tolle Ideen und eine Hölle die zu unterhalten weiß, bereiten dem Leser wieder wunderschöne Lesestunden. Viel zu schnell ist die Reise mit Luzie und seinen Freunden vorbei und das Warten auf Band 4 beginnt.
5 von 5 Teufelchen ähhh Hörnchen.

Veröffentlicht am 08.02.2018

Potzblitz! - Bester Band der Reihe!

Polly Schlottermotz 3: Attacke Hühnerkacke
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Inhalt:
Kaum ist Pollys neuer Vampirzahn da, schlittern sie und ihre Freunde schnurstracks in ein potzblitzgroßes Abenteuer voller Heimlichkeiten, Gefahren und ... Hühnerkacke!
Denn eigentlich wollte Polly ...

Inhalt:
Kaum ist Pollys neuer Vampirzahn da, schlittern sie und ihre Freunde schnurstracks in ein potzblitzgroßes Abenteuer voller Heimlichkeiten, Gefahren und ... Hühnerkacke!
Denn eigentlich wollte Polly mit ihrer Tante Winnie einem Familiengeheimnis auf die Spur kommen, stattdessen müssen sie und Isabella nach Hause zu Pollys Papa reisen, der Windpocken hat. Dort angekommen treibt eine freche rote Henne ihr Unwesen und Pony Gulasch verschwindet. Da ist sich Polly sicher: Hier ist was faul!

Meinung:
Eigentlich wollte Polly zusammen mit Isabella und ihrer Tante Winnie in den Ferien zur Grotte des Vergessens reisen, um dort mehr über Isabellas Familie zu erfahren. Daraus wird jedoch nichts, als Pollys Mutter bei Winnie anruft. Polly muss sofort nach Hause. Denn ihr Vater hat die Windpocken und leidet ganz fürchterlich. Ihre Mutter muss für ein Wandertheater ein Bühnenbild innerhalb von ein paar Tagen fertiggestellt haben und kann sich daher nicht um Pollys Vater und Pollys kleine Schwester kümmern. Also fahren Isabell und Polly nach Hause an die Ostsee und erleben dort ein potzblitztolles Abenteuer.

Ich war ein wenig skeptisch, als ich den Klappentext gelesen habe. Ein Abenteuer bei Pollys Familie ohne ihre beiden Freunde, Tante Winnie und Adlerauge, ob das funktionieren kann? Diese Sorgen sollten allerdings total unbegründet sein. Lucy Astner schafft es erneut auf gefühlt spielerische Art ein bezauberndes, herzerwärmendes und vor allen Dingen lustiges Abenteuer aus dem Ärmel zu schütteln.
Ich kann mich daher einfach nicht oft genug wiederholen, aber die Autorin hat wirklich ganz brillante Ideen und Einfälle. Zudem finde ich es gut, dass man auch als Erwachsener nicht sofort auf den ersten Seiten weiß wie alles zusammenhängt, sondern auch ein klein wenig miträtseln muss.

Schon der Titel „Attacke Hühnerkacke“ lässt darauf schließen, dass es ordentlich rund geht bei Pollys Besuch bei ihren Eltern. Pollys Vater mit seiner teilweise doch recht weinerlichen Art sorgte bei mir wieder für einige Lacher und er ist für mich der heimliche Star der Reihe. In Band 2 hatte ich mir noch mehr Aufmerksamkeit auf Pollys Mutter gewünscht, diese bekommt der Leser in Band 3 auf jeden Fall geliefert. Endlich lernt man Pollys Mutter, ihr Leben und ihre Arbeit besser kennen. Dabei muss ich allerdings gestehen, dass sie mir stellenweise nicht immer ganz sympathisch war.
Auch lernen wir endlich Pollys beste Freundin Leni besser kennen. Zudem spielt die Familie des Nachbarhofes eine entscheidende Rolle im Verlauf der Geschichte. Es treten also wieder einige neue Akteure in den Vordergrund und bereits bekannte Charaktere bekommen mehr Tiefe.

Fazit:
Irgendwie komme ich mir wie eine Schallplatte vor, denn ich kann mich nur wiederholen: Lest Polly Schlottermotz! Denn auch dieser dritte Band hat so viel Einfallsreichtum und kreative Ideen, dass man das Buch, einmal angefangen, nicht mehr aus der Hand legen kann. Man spürt förmlich, wie viel Herzblut Lucy Astner in dieses Buch bzw. die ganze Reihe gesteckt hat. Ich freue mich nun potzblitzverrückt auf den nächsten Polly Band.
5 von 5 Hörnchen.

Veröffentlicht am 06.02.2018

Fantastischer Start in die DC Icons Superhelden-Serie!

Wonder Woman – Kriegerin der Amazonen
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Inhalt:
Eigentlich will Diana, Tochter der Amazonenkönigin, nur eines: das Rennen gewinnen, in dem sie gegen die schnellsten Läuferinnen der Insel antreten muss. Doch dann erblickt sie am Horizont ein ...

Inhalt:
Eigentlich will Diana, Tochter der Amazonenkönigin, nur eines: das Rennen gewinnen, in dem sie gegen die schnellsten Läuferinnen der Insel antreten muss. Doch dann erblickt sie am Horizont ein untergehendes Schiff und bewahrt Alia, ein gleichaltriges Mädchen, vor dem Tod. Doch wie Diana vom Orakel erfährt, ist es Alias Bestimmung, die Welt ins Unglück zu stürzen und Krieg über die Menschheit zu bringen. Um dies zu verhindern, reist Diana mit Alia ins ferne New York – und wird unversehens mit einer Welt und Gefahren konfrontiert, die sie bislang nicht kannte ...

Meinung:
Diana steht als Tochter der Amazonenkönigin ständig unter Beobachtung. Sie möchte sich beweisen und zeigen, dass sie den anderen Amazonen ebenbürtig ist. Daher möchte Diana das Rennen gewinnen, dass auf der Insel der Amazonen stattfindet. Als sie jedoch auf dem Meer ein untergehendes Schiff erblickt, macht sich Diana dorthin auf den Weg und rettet die etwa gleichaltrige Alia. Durch das Orakel der Amazonen erfährt Diana das Alia eine Kriegsbringerin ist und große Gefahr für die Menschheit bedeutet. Dennoch könnte Alias Schicksal abgewendet werden und so machen sich die beiden auf eine gefährliche Reise.

Da ich sehr gerne Bücher und Filme über Superhelden lese/schaue, freute ich mich schon sehr auf diese neue Reihe die im dtv Verlag erscheint. Einen besonderen Reiz macht für mich vor allen Dingen aus, dass es sich hierbei um vier Einzelbände, über jeweils einen Superhelden, handelt. Sehr neugierig war ich auf Wonder Woman, da ich bisher weder den Film gesehen noch irgendetwas über diese Superheldin gelesen habe. Daher ging ich auch ganz unvoreingenommen an die Geschichte heran. Gleich zu Beginn war ich von der Insel der Amazonen total fasziniert. Für Diana muss es nicht immer leicht gewesen sein, auf einer Insel voller Frauen aufgewachsen zu sein und weder Fernseher noch Handy zu kennen. Leigh Bardugo schafft es auf lustige Art und Weise Diana an die Menschenwelt zu gewöhnen. Diana lernt nach und nach mehr über die Art der Menschen zu leben und wie so ein Mensch denkt, daher schwingt einiges an Situationskomik und guter Unterhaltung in den Dialogen mit.

Diana und Alia sind zwei Frauen die sich im Grunde sehr ähneln. Von ihren Familien unterschätzt und stark behütet wachsen die beiden jungen Frauen auf. Dies ist mit einer der Gründe, warum die beiden sich von Anfang an so gut verstehen. Denn die eine kann nachfühlen wie es der anderen geht. Mir waren beide sehr sympathisch und vor allen Dingen die taffe und kämpferische Diana war genau nach meinem Geschmack. Gerade Dianas erste Begegnung mit Alias Bruder ist mir sehr stark im Gedächtnis geblieben.

Neben dem ansprechenden Humor ist der Schreibstil der Autorin hervorzuheben. Bereits bei ihren vorherigen Reihen ist mir der Schreibstil bewusst im Gedächtnis geblieben. Und auch hier wollte ich nach wenigen Seiten gar nicht mehr aufhören zu lesen. Die Spannung steigert sich von Seite zu Seite. So erfährt man nach und nach was es mit Alia auf sich hat und wie sie von ihrem Schicksal befreit werden kann. Auch die ein oder andere überraschende Wendung wurde in die Geschichte eingebaut.
Das Ende ist zwar in sich abgeschlossen, ich wäre jedoch einer Fortsetzung nicht abgeneigt.

Fazit:
Ich hätte gerne mehr Wonder Woman Bücher aus der Feder von Leigh Bardugo! Die Autorin hat hier ein rasantes, actionreiches und vor allen Dingen spannendes Buch geschrieben. Aber auch die besondere Freundschaft zwischen Diana und Alia nahm mich gefangen. Ich begebe mich nun auf die Suche nach der Amazoneninsel um Diana selbst einmal zu sehen.
5 von 5 Büchern und ein kleines (Jahres-)Highlight für mich.

Veröffentlicht am 05.02.2018

Schönes Prequel mit Krimi-Charme

Die Spur der Bücher
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Inhalt:
London – eine Stadt im Bann der Bücher. Mercy Amberdale ist in Buchläden und Antiquariaten aufgewachsen. Sie kennt den Zauber der Geschichten und besitzt das Talent der Bibliomantik. Für reiche ...

Inhalt:
London – eine Stadt im Bann der Bücher. Mercy Amberdale ist in Buchläden und Antiquariaten aufgewachsen. Sie kennt den Zauber der Geschichten und besitzt das Talent der Bibliomantik. Für reiche Sammler besorgt sie die kostbarsten Titel, pirscht nachts durch Englands geheime Bibliotheken. Doch dann folgt sie der Spur der Bücher zum Schauplatz eines rätselhaften Mordes: Ein Buchhändler ist inmitten seines Ladens verbrannt, ohne dass ein Stück Papier zu Schaden kam. Mercy gerät in ein Netz aus magischen Intrigen und dunklen Familiengeheimnissen, bis die Suche nach der Wahrheit sie zur Wurzel aller Bibliomantik führt.

Meinung:
Nachdem Mercy und ihren Freunden vor zwei Jahren etwas schlimmes widerfahren ist, hat Mercy die Bibliomantik aus ihrem Leben gestrichen. Da sie jedoch in den Buchläden und Antiquariaten groß geworden ist, kann sie nicht ganz ohne Bücher und verdient ihren Lebensunterhalt in dem sie für Sammler wertvolle Bücher auf die nicht immer legale Art und Weise besorgt. Eines Tages wird jedoch ein Buchhändler und alter Bekannter von Mercy in seinem Laden tot aufgefunden. Er wurde verbrannt, jedoch wurde kein Buch in seinem Laden beschädigt. Wie kann dies sein? Mercy begibt sich auf die Suche nach dem Mörder und gerät dabei immer mehr in den Blickpunkt der Adamitischen Akademie.

Gleich der Beginn in die Geschichte ist äußerst packend und rasant. Während des Lesens dieser Passage musste ich mir einfach zwangsläufig die Frage stellen, wie der Autor diesen hohen Spannungslevel über das gesamte Buch halten möchte. Nachdem die Geschichte zwei Jahre in die Zukunft springt, wird sie dann erst einmal deutlich ruhiger, aber bleibt dennoch interessant. Nach kurzer Zeit zieht Kai Meyer dann jedoch wieder das Tempo an und entführt den Leser auf eine rasante Kriminalreise. Denn so kommt mir das Buch größtenteils vor – wie ein Kriminalroman mit fantastischen Einschüben. Dies soll jetzt keineswegs negativ klingen, nur war ich, aufgrund der Vorgängerreihe, etwas anderes von ihm gewohnt und war zunächst ein wenig überrascht. Schnell habe ich mich jedoch in der Geschichte zurecht gefunden und verfolgte sehr gebannt Mercys Jagd nach dem Mörder.

Besonders an diesem Buch ist, dass das geschriebene Wort und Bücher im allgemeinen auf so besondere Art und Weise hervorgehoben werden, dass man als Buchliebhaber nur davon gefesselt sein kann. Ich mag die Idee, die Kai Meyer mit seiner Bibliomantie erschaffen hat, immer noch wahnsinnig gerne.
Auch gibt es viele wunderbare Dinge zu bestaunen wie z.B. den lustigen Besserwisser oder Tränenpapier für Liebesromane.

Etwas enttäuscht war ich davon, dass in der ersten Hälfte des Buches nicht ganz so viel Bibliomantik auftaucht wie noch in den Vorgängerbüchern. Aber auch hier wird der Anteil der magischen Dinge immer mehr und mehr. Besonders gefreut hat es mich, dass wir auch auf altbekannte Persönlichkeiten und Dinge treffen, die aus den „Seiten der Welt“ bereits bekannt sind.
Daher würde ich allen Lesern empfehlen, erst die Reihe „Die Seiten der Welt“ gelesen zu haben. Zwar ist dieses Prequel unabhängig zu den „Seiten der Welt“ zu sehen, dennoch hat man einen viel besseren Einblick in die Welt der Bibliomantik und kann Zusammenhänge besser verstehen.

Das Ende war dann genau meins äußerst spannend, teilweise überraschend und ein klein wenig emotional. Nachdem ich die letzte Seite gelesen hatte, hätte ich am liebsten zu Band 2 gegriffen. Leider erscheint dieser aber erst im Herbst 2018.

Fazit:
Dieses Prequel steht der eigentlichen Reihe in nichts nach. Viel mehr konnte es mich aufgrund seines hohen Erzähltempos und den teilweise überraschenden Wendungen so überzeugen, dass ich nun ungeduldig auf Band 2 warte. Allen Fans von „Die Seiten der Welt“ kann ich dieses Buch absolut empfehlen, aber auch Buchliebhaber und Freunde des geschriebenen Wortes kann ich diese Hommage an die Bücher nur ans Herz legen.
5 von 5 Hörnchen.

Veröffentlicht am 29.01.2018

Hätte erwartet, dass Band 2 schwächer wird, das war aber überhaupt nicht der Fall

Warrior Cats - Zeichen der Sterne. Fernes Echo
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Inhalt:
Die Schülerin Taubenpfote hat eine besondere Gabe. Es scheint, als sei sie die Auserwählte mit der Macht der Sterne. Aber wozu sollen sie, Häherfeder und Löwenglut diese Macht überhaupt verwenden? ...

Inhalt:
Die Schülerin Taubenpfote hat eine besondere Gabe. Es scheint, als sei sie die Auserwählte mit der Macht der Sterne. Aber wozu sollen sie, Häherfeder und Löwenglut diese Macht überhaupt verwenden? Taubenpfote trägt schwer an ihrem Geheimnis. Am liebsten würde sie ihrer Schwester Efeupfote alles erzählen. Efeupfote dagegen versteht nicht, was mit ihrer Schwester geschieht. Sie sucht Zuflucht in ihren Träumen, wo sie Katzen findet, die ihr Großes versprechen. Kann sie ihnen trauen?

Meinung:
Hierbei handelt es sich um den zweiten Band der vierten Staffel, daher sind Spoiler unvermeidbar.

Während die Schülerin Taubenpfote aufgrund ihrer besonderen Gabe zu den drei Auserwählten gehört und mit dem Wissen viel Gutes tun kann, fühlt sich ihre Schwester Efeupfote nach und nach im Stich gelassen. Verletzt und eifersüchtig ist sie ein leichtes Ziel für die Katzen aus dem Wald der Finsternis. In ihren Träumen hecken die Katzen rund um Tigerstern einen gemeinen Plan aus. Damit nicht genug, tritt auch noch ein Naturereignis in Kraft, dass das Leben des DonnerClans stark beeinträchtigt.

Als ich den Klappentext des Buches gelesen habe, war ich sehr skeptisch, ob mir dieser zweite Band der vierten Staffel gut gefallen würde. Es klang ein wenig nach einer Abkupferung der Geschehnisse aus der dritten Staffel. Während des Lesens musste ich allerdings feststellen, dass die Geschichte ähnlich und doch ganz anders ist als in der dritten Staffel. Zwar ist der Grundgedanke nicht neu, dennoch baut das Autorenteam dieses Mal alles ganz anders auf. Für mich war diese Umsetzung sehr gelungen und furchtbar spannend. Zwar hat man gewisse Vermutungen wie alles ausgehen wird, doch ist der Weg dahin sehr interessant und vielfältig.

Zudem hat es mich sehr gefreut, dass nicht nur auf Efeupfotes Träume rund um die Katzen des Waldes der Finsternis eingegangen wird, sondern auch das restliche Clanleben nicht auf der Strecke bleibt und neben der eigentlichen Prophezeiung auch wieder viele andere spannende Dinge geschehen.
Schön fand ich, dass wir in diesem Band in die Gedanken von Efeupfote eintauchen dürfen. Ich fand es durchaus verständlich und nachvollziehbar, warum ihre Gedanken für Tigersterns böse Pläne offen sind.

Lesern, die bisher noch nichts über die Warrior Cats gelesen haben, würde ich empfehlen, mit der ersten Staffel anzufangen, da man sich sonst einfach viel zu sehr spoilert.

Fazit:
Anhand des Klappentextes hatte ich die Vermutung, dass mich dieser zweite Band doch schnell ermüden würde. Dies war absolut nicht der Fall. Viel mehr hing ich gebannt an den Seiten und fieberte dem Finale des Buches entgegen. Dieses endet furchtbar fies, so dass ich eigentlich gar nicht anders kann, als zum dritten Band zu greifen.
5 von 5 Hörnchen