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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.07.2019

Schöner Sommerroman mit einer symphatischen Protagonistin

Honigblütentage
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INHALT:
Die Journalistin Valerie wächst langsam alles über den Kopf beruflich und auch privat. Da scheint das Angebot ihrer Chefin gerade recht zu kommen. Valerie soll für das Thema: "Pilgern vor der eigenen ...

INHALT:
Die Journalistin Valerie wächst langsam alles über den Kopf beruflich und auch privat. Da scheint das Angebot ihrer Chefin gerade recht zu kommen. Valerie soll für das Thema: "Pilgern vor der eigenen Haustür-Selbstfindung pur" den Heidschnuckenweg von Celle nach Hamburg laufen. Etwas widerwillig macht sie sich auf den Weg und hat nach ein paar Tagen schon genug von Rücken- und Fußschmerzen und vom ewigen Laufen. In einer kleinen Pension lernt sie Annegret kennen und beginnt, sich ihr zu öffnen. Annegret erkennt ihre Sorgen und will ihr die Natur näherbringen. Valerie soll sich erholen und wieder zu sich selbst finden und erkennt dabei, dass es mehr braucht, um wieder glücklich zu werden.
MEINE MEINUNG:
Ich kenne Sofie Cramer als Autorin schon und bin sehr begeistert von ihr. Und so habe ich mich auf ihr neues Buch auch wieder sehr gefreut. Nach ein paar Seiten wusste ich schon, es wird mir sehr gefallen. Der Schreibstil lässt sich locker, leicht und flüssig lesen. Es beginnt sehr unterhaltsam und humorvoll und irgrendwann erkennt man, dass die Geschichte auch sehr in die Tiefe geht und Botschaften sendet. Diesen Tiefgang verbindet die Autorin sehr gekonnt mit vielen amüsanten Dialogen, Gedanken der Protagonistin und und Situationen, die einfach herrlich komisch waren. Es ist auch gut zu erkennen, welche Wandlung und Entwicklung unsere Protagonistin hier durchlebt. Sehr erfrischend zu sehen, was in ihrem Kopf vorgeht, ihre Gedankenwelt zu erforschen und wie ihr neue Erkenntnisse doch helfen. Mit Valerie hat sie einen Charakter geschaffen, der fast jeder sein könnte und umso schöner ist es zu lesen, wie sich Valerie entwickelt und aus ihrer Komfortzone heraus bewegt und zu sich selbst findet. Und das alles hinter einer wunderschönen Kulisse, die uns Sofie Cramer mit sehr bildhaften Beschreibungen näher gebracht hat.
FAZIT:
Ein wunderschöner Sommerroman mit viel Tiefgang und einer herrlich symphatischen Protagonistin.

Veröffentlicht am 19.07.2019

Bitte lest es

Von Hoffnung getragen
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INHALT:
Februar 1942: Die Wehrmacht ist in der Sowjetunion auf dem Vormarsch. Auch Harald Pfeiffer, gerade 16 Jahre, wird in ein Arbeitslager verbannt und erlebt dort unmenschliche Dinge und sieht grausame ...


INHALT:
Februar 1942: Die Wehrmacht ist in der Sowjetunion auf dem Vormarsch. Auch Harald Pfeiffer, gerade 16 Jahre, wird in ein Arbeitslager verbannt und erlebt dort unmenschliche Dinge und sieht grausame Schicksale. Aber er will kämpfen, obwohl um ihn herum auch die stärksten Männer sterben.
Yvo durchlebt die schrecklichen Jahre zusammen mit ihrer Mutter. Sie haben mit Entbehrungen, Hunger, Tod und Hoffnungslosigkeit zu kämpfen.
Als der Krieg endlich beendet ist, treffen sich Harald und Yvo in einer zerrütteten Stadt und kämpfen gegen die Nachwirkungen des Krieges an, aber es ist Liebe auf den ersten Blick. Und beide zusammen müssen sich wieder neuen Anfeindungen entgegenstellen.
MEINE MEINUNG:
Die Autorin hat in diesem zweiten Teil an die Ereignisse des ersten Teiles angeknüpft. Und wieder wurde ich sofort von den grausamen Schicksalen überrollt und in seinen Bann gezogen. So grausam und unmenschlich es ist, ich konnte nicht aufhören zu lesen und die Autorin hat auch hier alles wieder mit sehr viel Herzblut und genauster Recherche dargestellt, so, dass es sich sehr flüssig lesen lässt und doch sofort mein Herz berührt hat. Die Hoffnungslosigkeit und Zerrissenheit der Charaktere wurden sehr authentisch niedergeschrieben und auf der anderen Seite erkannte man ihre Willensstärke und ihren unändigen Kampf, Leben zu wollen. Diese Menschen verlieren alles, werden auseinandergerissen, werden einfach fortgeschickt und versuchen immer wieder, das Beste daraus zu machen. Und besonders ihre Stärke und ihren Lebenwillen hat Ella Zeiss hier besonders gut zum Ausdruck gebracht. Wie im Nachwort erwähnt wird, sind das reale Schicksale, und das raubt mir schon den Atem. Wie stark müssen diese Menschen gewesen sein.
FAZIT:
Wieder sehr berührend und ergreifend. Wieder eine Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 17.07.2019

Eine wundervolle Wohlfühlgeschichte

Die kleine Bäckerei in Brooklyn
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INHALT
Für sechs Monate soll die Journalistin Sophie nach New York, um bei einer Zeitschrift als Food Redakteurin zu schreiben. Das kommt ihr ganz recht, denn gerade hat sie ihre Beziehung beendet. In ...


INHALT
Für sechs Monate soll die Journalistin Sophie nach New York, um bei einer Zeitschrift als Food Redakteurin zu schreiben. Das kommt ihr ganz recht, denn gerade hat sie ihre Beziehung beendet. In New York angekommen fühlt sie sich sofort heimisch. Sie bezieht ein Apartment in Brooklyn unter dem sich eine kleine Bäckerei befindet. Sofort ist Sophie begeistert vom köstlichen Duft und der wunderschönen Atmosphäre des Cafès. Sie freundet sich mit der Besitzerin an und lernt auch ihren Cousin Todd kennen. Er ist ein bekennender Playboy und zeigt Spohie sein Brooklyn. Und obwohl sie sich dagegen wehrt, mag sie ihn immer mehr.
MEINE MEINUNG
Dies ist der zweite Teil der Romantic Escapes Reihe, den man aber auch gut unabhängig vom ersten Teil lesen kann. Wie auch der erste Teil konnte mich die kleine Bäckerei wieder begeistern. Sofort verströmt die Autorin eine heimilige Atmosphäre, eine kleine Auszeit vom Alltag, liebenswerte Charaktere und ein erfrischendes Setting. Der Schreibstil ist locker leicht, er lässt sich sehr flüssig lesen und die Kapitel haben eine angenehme Länge. In die Prototagonisten kann man sich leicht hineinversetzten und hat sie schnell liebgewonnen. Sie wirken sehr authentisch und man hat das Gefühl, man gehört als Leser zu ihnen. Sie sind nicht überzeichnet und sehr gut ausgearbeitet und beschrieben. Über der ganzen Geschichte schwebt immer dieser Hauch Romantik, dieses Kribbeln, dieses einander näherkommen und doch nicht kriegen. Abgerundet wird das Buch dann auch durch das Thema kochen und backen. Herrlich lecker und bildhaft wird von den süssesten Versuchungen berichtet und man bekommt sofort Appetit. Es ist eine sehr schöne Balance zwischen Liebe, Food und Statdbeschreibungen. Man hat von allem etwas und doch nie zuviel.
FAZIT:
Eine Geschichte, in der man sich sofort geborgen, zu Hause und wohlfühlt.

Veröffentlicht am 15.07.2019

Sehr düstere Atmosphäre

Hinterhaus
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INHALT:
Carolin ist Journalistin und gerade von ihrem Freund verlassen worden. Nun steht die vor den Trümmern ihres Lebens und weiss nicht wohin. Obdachlos mit ein paar Kisten trifft sie auf Mandy, die ...

INHALT:
Carolin ist Journalistin und gerade von ihrem Freund verlassen worden. Nun steht die vor den Trümmern ihres Lebens und weiss nicht wohin. Obdachlos mit ein paar Kisten trifft sie auf Mandy, die im Hinterhaus wohnt. Mandy nimmt sich ihrer an und Carolin zieht bei ihr ein. Dann findet Carolin im Kabuff des Hauses eine Jungenleiche. Es stellt sich heraus, dass es Mandys Bruder ist, der schon seit 20 Jahren vermisst wird. Und nun beginnt die Suche nach Erklärungen und nach dem Mörder.
MEINE MEINUNG:
Das Buch hat mich gleich nach lesen des Klappentextes interessiert. Die Thematik eines alten DDR Mordes klingt unheimlich spannend und hochinteressant.
Ich bin auch sehr gut in das Buch gestartet. Der Schreibstil lässt sich flüssig lesen und durch die kurzen Kapitel kommt man sehr schnell voran und die Spannung wird aufgebaut.
Die Sprache wird von ordinären und fäkalen Begriffen dominiert. Dies hat mir nicht so gut gefallen, passt aber natürchlich sehr gut zum Thema und hat diese doch sehr düstere Atmosphäre noch unterstützt. Man spürte beim Lesen förmlich das Dunkle, das Feuchte und das Düstere.
Auch bei der Wahl der Charaktere hat die Autorin dieses Atmosphäre wieder aufgenommen. Sie waren teilweise nicht symphatisch und ich konnte sie schlecht einordnen. Immer wieder musste ich meine Meinung über sie wieder überdenken und es entstand ein Kopfkino. Aber, wie auch bei der Sprache, passte dies alles wunderbar due Geschichte hinein und unterstütze diese.
Die Spannung hielt sich vom Anfang bis zum Ende des Buch auf einem hohen Niveau.
Bis zum Ende rätselte ich mit und konnte aber den Täter nicht entarnen. Den Ausgang fand ich daher überraschend sehr spannend gelöst.
FAZIT:
Sehr atmosphärisch, sehr düster und bis zum Schluß spannend.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Spannung
  • Geschichte
  • Atmosphäre
  • Figuren
Veröffentlicht am 15.07.2019

LESEN

Küstenstill
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MEINE MEINUNG:
Dies ist mein zweites Buch von Elias Haller und auch hier konnte er mich wieder überzeugen.
Ich bin sehr gut in die Geschichte gestartet. Sie beginnt auch gleich sehr spannund und dieses ...

MEINE MEINUNG:
Dies ist mein zweites Buch von Elias Haller und auch hier konnte er mich wieder überzeugen.
Ich bin sehr gut in die Geschichte gestartet. Sie beginnt auch gleich sehr spannund und dieses Spannungsniveau wird auch bis zum Ende des Buches aufrechterhalten.
Der Schreibstil lässt sich sehr flüssig und angenehm lesen und die Kapitel sind recht kurz gehalten, weshalb ein sehr hohes Tempo entsteht.
Die Charaktere sind sehr vielseitig aufgestellt und wir erhaten auch viele private Einblicke von ihnen, die dann sehr gekonnt in den Fall integriert werden.
Das Buch ist nichts für schwache Nerven, es ist schon sehr brutal und blutig, aber genau das habe ich erwartet und auch bekommen und auch sehr gern gelesen.
Der Autor hat auch immer sehr eigene und noch nicht dagewesene Ideen für seine Leichen. Das macht alles sehr einzigartig und spannend.
Auch lässt er dem Leser viel Zeit und Raum für eigene Verdächtige und dann ist alles doch ganz anders.
Man ist als Leser immer ganz nah an den Ermittlern und am Fall, man verpasst nichts und das macht das lesen sehr angenehm.
Mit dem Ende konnte er mich dann überraschen. Damit hatte ich Mir gerechnet.
Ich habe das ganze Buch eigentlich förmlich in mich augesogen.
FAZIT:
Temporeich, spannend und ein überraschendes Ende. Von mir gibt es eine Leseempfehlung.